So, die Wartezeit hat ein Ende :zwinker:
Hier sind die Beiträge für die erste Episode. Wir hoffen dass sie euch gefallen!
Avatar (von Ascara)
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Signatur (by Ascara)
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Wallpaper (by Fever)1440x900
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Zeichnung (by Lilith)
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Video (by snApe)Link zum Downloaden:
sendspace.com sendspace.com/file/8805dm ----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Liedinterpretation (by NobodayKnowsNina)Evanescence – My ImmortalSzene in der das Lied spielt:
Lyrics mit Übersetzung und InterpretationUnd bei dem Song geht’s schon im Titel los:
My Immortal – Mein Unsterblicher
I'm so tired of being here
Suppressed by all my childish fears
And if you have to leave
I wish that you would just leave
'Cause your presence still lingers here
And it won't leave me aloneIch hab es so satt hier zu sein
Unterdrückt von all meinen kindischen Ängsten
Und wenn du gehen musst
Dann wünschte ich mir, dass du einfach gehen würdest
Denn deine Anwesenheit schwebt noch immer hier
Und lässt mich nicht alleineIch
hab meine kindischen Ängste so satt – Beth versteht offenbar nicht,
weshalb sie von der Entführung in ihrer Kindheit geträumt hat nachdem
Mick sie an diesem Abend gerettet hat. Ihr scheint es, als würde sie
dieses Trauma einfach nicht loslassen. Gleichzeitig spürt sie, dass
Mick sie nicht zum ersten Mal gerettet hat, tut es aber damit ab, dass
sie schon immer diese unsichtbare Anwesenheit eines Retters gefühlt
hat. Dass es wirklich Mick war, scheint zwar Unsinn zu sein, aber sie
spürt, dass irgendetwas sie nicht alleine lässt. Geh weg, weil ich es
nicht ertrage immer wieder daran denken zu müssen, aber bleib hier weil
du mich beschützt. Eigentlich kennen wir diese widersprüchlichen
Gefühle eher von Mick, doch auch Beth hat sie offenbar.
These wounds won't seem to heal
This pain is just too real
There's just too much that time cannot eraseDiese Wunden wollen einfach nicht heilen
Dieser Schmerz ist einfach zu echt
Da ist einfach zu vieles, was die Zeit nicht auslöschen kannZu
vieles, was die Zeit nicht auslöschen kann – so viel Angst, aber auch
so viel Sehnsucht danach, ihren Schutzengel zu finden, weil sie weiß,
dass er sie nie verlassen hat.
Jetzt passiert etwas
interessantes: es wirkt so, als würde sich innerhalb des Liedes die
Perspektive wechseln. Bisher haben wir Beths Seite gehört, aber die
Zeilen die jetzt folgen schreien mit jedem Wort nach Mick.
When you cried I'd wipe away all of your tears
When you'd scream I'd fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have
All of meAls du geweint hast, habe ich all deine Tränen weggewischt
Als du geschrien hast, habe ich all deine Ängste verjagt
Und ich hab all die Jahre hindurch deine Hand gehalten
Aber du besitzt noch immer
Alles was ich binEr
hat sie gerettet, sie als kleines Mädchen in die Arme genommen und vor
dem Leben als ewiges Kind bewahrt. Ich hab all die Jahre deine Hand
gehalten und dir gehört noch immer meine ganze Seele – Mick hätte ihr
Vater werden sollen und genau so hat er sich verhalten, ihr ständig im
Hintergrund seine Aufmerksamkeit geschenkt, sie beschützt. Und dann
dieser Gefühlswechsel: verliebt sich der ewige Beschützer plötzlich in
sein kleines Mädchen, das mittlerweile eine erwachsene Frau ist? In der
Szene reicht er Beth zuerst seine helfende Hand als sie aufsteht – so
wie er es immer getan hat. Und jetzt schaut euch sein Gesicht an, als
er sie in die Arme nimmt. Dieser Ausdruck birgt zuerst eine Sehnsucht,
die endlich gestillt wird und dann tritt eine Besorgnis ein. Was
passiert hier, was fühle ich da plötzlich, eigentlich darf es nicht
sein!
You used to captivate me
By your resonating light
Now I'm bound by the life you left behind
Your face it haunts
My once pleasant dreams
Your voice it chased away
All the sanity in meDu hast mich immer in deinen Bann gezogen
Mit deinem widerspiegelnden Licht
Jetzt bin ich gefangen in dem Leben, das du zurückgelassen hast
Dein Gesicht spukt durch
Meine einst wohligen Träume
Deine Stimme hat
Meine ganze Vernunft verjagt
Diese Zeilen beschreiben ganz gute die
Gefühle von beiden Seiten. Beth hat Mick in
ihren Bann gezogen und zwar mit ihrem Licht, also ihrer Lebendigkeit.
Doch Mick ist gefangen in seiner dunklen Welt. Dann wieder Beths Sicht:
Sein Gesicht spukt durch ihre Albträume.
Und zurück zu Mick: Beths
Stimme, oder besser gesagt ihre Anwesenheit verjagt seine Vernunft.
Deshalb lässt er die Nähe zwischen ihnen für einen Moment lang zu. (Danke Mieze!)
[Refrain]
I've tried so hard to tell myself that you're gone
But though you're still with me
I've been alone all alongIch hab so sehr versucht mir einzureden, dass du fort bist
Aber obwohl du immer noch hier bist
War ich die ganze Zeit alleine[Refrain]
Eindeutig
Beths Worte. Obwohl du noch immer hier bist, war ich die ganze Zeit
alleine. Sie hat ihn immer gefühlt, aber nie wirklich bei sich gehabt.[/spoiler]
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One-Shot (by Ascara)Dieser Oneshot beginnt vor der ersten Begegnung von Mick und Beth, Mick fährt zu dem Tatort und sieht Beth zum ersten Mal mit anderen Augen. Der One-Shot beschreibt seine Gedanken und Gefühle...
Es hatte sich mittlerweile zu einem Automatismus entwickelt und so war es kein Wunder, dass ich auch heute wieder in meinem Auto saß und zu dem kleinen Mädchen fuhr, welches ich vor 23 Jahren gerettet hatte.
Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich gerade bei ihr diesen enormen Wunsch verspüre sie beschützen zu müssen, denn immerhin hatte ich in meinen Jahren als Privat Detektiv viele Fälle, in denen ich nicht immer sicher war, ob der Täter keine Gefahr mehr für meine Klientin war und dennoch waren diese Fälle für mich erledigt.
Okay…sie waren nicht vergessen, aber ich fühlte mich nicht verantwortlich für das was ihnen zugestoßen war. Ich war bei ihnen in den meisten Fällen derjenige der einfach nur der Held war und nicht auch der Grund für ihr Trauma.
Aber bei ihr fühlte ich mich nicht so. Ich war der Grund warum sie Nächtelang weinend und schreiend aufgewacht ist. Und musste feststellen, dass es nichts Schlimmeres gibt, als in die verängstigten Augen eines unschuldigen Mädchens zu schauen. Ich wollte für sie da sein, ich wollte ihr dieses unbeschwerte Gefühl der Kindheit wieder geben und so blieb ich bei ihr. All die Jahre beobachtete ich sie aus sicherer Entfernung, passte auf, dass ihr nichts zustieß, wie ein Vater, der sein Kind beschützt.
Und dabei war bei ihr die Gefahr, dass das Monster, die unheimliche Frau, wie sie sie hin und wieder nannte, wenn sie einen Alptraum hatte und ihre Mutter sie trösten musste, jemals in wieder in ihr Leben zurückkehren würde ausgeschlossen.
Denn ich habe sie getötet. Und seit dem Stelle ich mir ständig eine Frage: Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Ich habe bis heute noch keine genaue Antwort darauf gefunden, aber ich bereue meine Tat nicht.
Ich parkte wie gewöhnlich weit weg und ging dann zu einem unauffälligen Platz, meist im Schatten, von dem aus ich alles überblicken konnte, ohne selbst aufzufallen. Und dann sah ich sie. Es war spät und auch wenn wir in LA lebten, war es um diese Uhrzeit längst nicht mehr so warm wie am Tag und dennoch lief sie durch das eiskalte Wasser um sich ein Bild von dem Verbrechen zu machen, über welches sie gerade berichtet hatte.
Der Anblick, den sie mir da bot fesselte mich. Wenn man so lange lebt wie ich, denkt man, dass es nichts mehr gibt, was einen überraschen kann. Aber das war vor dieser Nacht. Bevor ich sie gesehen habe. Barfuß durch das eiskalte Wasser laufend. Um zwei Uhr Nachts. Ich hatte vollkommen vergessen, wie unerschrocken und mutig sie in den letzten Jahren geworden war, aber es war nicht nur das. Mir wurde mit einem Mal bewusst, dass sie nicht mehr das kleine Mädchen war.
Meine Augen fuhren wie von selbst über diese Gestalt, prägten sich alles genau ein. Ihre nackten Füße, die unerschrocken durch das Wasser liefen, die blaue Jeans, die die Konturen ihres Körper deutlich zur Geltung brachten, die beige Jacke, die sie so gerne trug und die gestreifte Bluse, welche ihr eine Seriosität verlieh, die mir für einen Augenblick den Atem stocken ließ und diese blonden Locken, die so verspielt über ihre Schultern fielen. Das kleine Mädchen, war zu einer wunderschönen Frau heran gewachsen und ich hatte es all die Jahre nicht bemerkt.
Ich sah, wie der Leutnant sie aufforderte von dem Opfer zu verschwinden und bemerkte, wie sie genau in meine Richtung lief. Es war eigentlich mein Stichwort. Es war eigentlich der Moment in dem ich hätte gehen sollen, damit sie mich nicht sieht, aber ich stand einfach nur da. Wie angewurzelt beobachtete ich, wie sie auf mich zukam. Irgendetwas hielt mich hier fest, ließ mich nicht gehen, wollte mit ihr sprechen.
Und dann sah sie zu mir auf und ich sah zum ersten Mal seit langem in diese großen blauen Augen, doch sie waren nicht voller Angst, wie ich sie in Erinnerung hatte – nein – sie strahlen, vor Neugierde, Tatendrang und Faszination. Als sie mich erblickte kam sie, diesen Blick beibehaltend auf mich zu.
„Kenne ich sie?“, fragte sie mich und in ihrer sanften Stimme lag dieser forschende Ton eines Reporters und ich konnte nicht verhindern, dass sich ein leichtes Lächeln auf meine Lippen stahl. Ein Teil von mir wollte wissen, ob sie mich noch kannte, ob sie einen Hauch an Erinnerungen an diese Nacht hatte. Nicht die schrecklichen Erlebnisse. Nein viel mehr der Moment, als ich sie zurück zu ihrer Mutter brachte und sie mich nicht gehen lassen wollte. Der Moment, der sich so tief in mein Herz gebrannt hatte und den ich niemals vergessen würde. Ich musste es einfach herausfinden.
„Sagen sie es mir.“, antwortete ich und hatte noch immer dieses leichte Lächeln auf den Lippen und sah, wie sie dieses zum zweifeln und nachdenken brachte.
„Sie sind ein Polizist, oder?“ Ich konnte nicht verhindern, dass sich ein wenig Enttäuschung in mir ausbreitete, aber mein Blick war noch immer an ihre blauen Augen gefesselt und vertrieben sofort jedes negative Gefühl. Es fiel mir schwer zu antworten.
„Nein“ War alles was ich herausbrauchte und ich musterte sie weiter. Wie sich ihre Augenbrauen leicht zusammenzogen und sie vermutlich gerade sämtliche Gesichter, denen sie in letzter Zeit begegnet war Revue passieren ließ.
„Reporter?“ Wieder lag sie falsch und wieder versetzte es mir einen kleinen Stich, von dem ich mir nichts anmerken ließ, sondern einfach wieder mit deinem „Nein“ antwortete.
Und plötzlich veränderte sich ihr Gesicht, sie wusste genau, dass sie mich kannte, aber die Zeit war schon so lange her, wie konnte ich ihr verübeln, dass sie daran keine Erinnerung mehr hatte.
„Wir müssen uns schon getroffen haben. Sie kommen mir so bekannt vor.“ Ich beschloss sie auf andere Gedanken zu bringen, da ich mir sicher war, da mir bewusst wurde, dass sie mich nicht erkennen würde.
„Vielleicht habe ich auch nur eines dieser Gesichter.“, sagte ich nun und bemerkte wie sich ihre Gesichtszüge erneut änderten. Ich hatte es scheinbar geschafft, sie von dem Gedanken abzubringen. Und auch wenn ein Teil von mir sich darüber nicht freute, wusste ich auch, dass es wohl besser so war.
Und nun sah sie mich wieder mit diesem forschenden, nachdenklichen Blick an, den sie vorhin hatte, als sie auf mich zukam und ich wusste, dass sie gedanklich nun wieder bei ihrer Story war.
„Okay. Frage: Was finden sie besser? Vampirattacke schockt L.A. –„
Plötzlich wurde mir bewusst, was genau diese Frau für wunden hatte und ich wusste das es Zeit war aufzubrechen, denn wenn das was Beth mir gerade vorschlug stimmte, so war unsere Gemeinschaft in großer Gefahr und ich musste Guillermo aufsuchen, sobald das Opfer bei ihm eintreffen würde.
„Ich glaube nicht, dass es Vampire gibt.“, antwortete ich schnell und unterbrach sie, noch bevor sie mir ihren nächsten Vorschlag unterbreiten konnte. Ich musste schnell einen Weg finden von hier weg zu kommen und wie aufs Stichwort drehte sie sich zurück zum Tatort und ich verschwand geräuschlos, noch ehe sie etwas bemerken konnte.
Zurück in meinem Auto brauchte ich einen Moment. Ich starrte einfach ins leere, während die Bilder, wie Beth durch das Wasser lief, wie eine Endlosschleife vor meinem inneren Auge ablief und mir wurde wieder bewusst, dass sich etwas verändert hatte.
Beth war kein kleines Mädchen mehr und sie hatte einen Punkt in mir berührt, bei dem ich dachte, dass er schon lange tot sein würde.