Es freut uns sehr wie großen Anklang die Best Moments bei euch gefunden haben, nun also die Beiträge zur Folge 2. Hoffe sie gefallen euch diesmal genauso gut
Avatar (by Arualy)
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Signatur ( by Arualy)Musste zwei Momente verbasteln


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Wallpaper (by fever)1440x900

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Zeichnung (by Lilith)
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Video (by -snApe-)--------------------------------------------------------------
Songinterpretation (by NobodyKnowsNina)
8mm – Forever And Ever AmenKommt hier vor: Beth erfährt am Ende der Folge, dass Mick ein Vampir ist.
Lyrics mit Übersetzung und InterpretationEverybody knows
You don't get what you plan
And everybody runs away from what they don't understand
Everybody hides away the guilt of their youth.
And everybody wonders why no one ever tells the truthJeder weiß,
Dass man nicht bekommt, was man plant
Und jeder rennt vor dem weg, was er nicht versteht
Jeder versteckt die Sünden seiner Jugend
Und jeder wundert sich, warum keiner je die Wahrheit sagt.Man bekommt nicht was man plant - das hat Mick in seiner Hochzeitsnacht ziemlich deutlich zu spüren bekommen. Er hat Angst, dass Beth vor ihm wegläuft, wenn sie erfährt, was er wirklich ist. Er versucht, es vor ihr zu verstecken, und sie fragt sich natürlich, was da los ist... warum sie von ihm träumt.
Everybody knows that everybody wants
And everybody has their ghosts,
That emptiness that haunts
When everybody adds it up,
They've lost more than they've won
And everybody wishes they were just like everyone Jeder weiß, dass jeder etwas will
Und jeder hat seine Geister
Diese Leere, die spukt,
wenn jeder mal zusammenrechnet,
dass man mehr verliert als man gewinnt…
Und jeder wünscht sich,
dass er wie jeder andere wäreJeder hat seine Geister - Mick hat sein Schicksal als Vampir und Beth hat di ständig wiederkehrenden Träume ihrer Entführung als Kind. Und sie war sich immer sicher, dass sie einen Schutzengel haben muss. Man verliert mehr als man gewinnt - das ist Micks große Angst. Er hasst sein Vampirdasein und fürchtet Beth zu verlieren, wenn seine Tarnung auffliegt. Jeder wünscht sich, so zu sein wie die anderen - ohne diese scheinbar unüberwindbaren Gräben.
Forever and ever amen
Forever and ever amenFür immer und ewig, Amen
Für immer und ewig, AmenDas Lied faded kurz aus als Beth und Mick miteinander sprechen und es wird ganz leise und lauter werdend wieder eingespielt mit den Zeilen Forever and ever amen genau in dem Moment als Mick sagt "I'm a vampire". Vielleicht kann man das schon als Hinweis sehen, dass er tatsächlich für immer ein Vampir bleiben wird, selbst wenn er zwischenzeitlichwieder zum Mensch wird (was wir in dieser Episode noch gar nicht
gewusst haben...). Es spiegelt auch die Verzweiflung in Micks Gesicht wider und unterstreicht die Endgültigkeit seines Bekenntnisses. Ich bin ein Vampir - für immer und ewig verdammt, Amen.
Bezug zu snApes Video
"Everybody hides away the guilts of their youth" --> Wir sehen, wie Mick sich an den Moment erinnert, als er den Kerl hätte umbringen können, es aber nicht geschafft hat, weil er beinahe entdeckt wurde. Könnte man wohl eine Jugendsünde nennen, und zwar eine folgenschwere.
"No one ever tells the truth" --> Der Moment in dem Beth Mick mit seinem alten Foto konfrontiert und er sagt, dass sei sein Vater... der lange Blick, der zwischen den beiden schwebt. Lüge, Mick!!!
Danach dann die Einblendung, dieses ätzenden Kerls, der auch nur Lügen verbreitet und der Schwenk auf Mick, wie er ihm zuhört und verächtlich eine Augenbraue hebt. Eben erst hat er selbst Beth noch eine Lüge aufgetischt und im nächsten Moment verurteilt er andere für's lügen..."Jeder wundert sich, warum nie jemand die Wahrheit sagt".
Dann die Einblendung, wie Mick "Trust Me" zu Beth sagt - trotz meiner Lüge.. vertrau mir.
Wer liebt die Szene nicht in der er mit dem Feuerzeug auf der Treppe sitzt?Und auch hier wieder in Kombination mit der passenden Liedstelle. "Everybody has their ghosts" --> wir sehen das Buchcover mit dem Gesicht des Kerls, der Mick wie ein Spuk verfolgt nach so vielen Jahren.
"Everybody's lost more than they won" --> Wir sehen Dect. Bobby, der mittlerweile sein Augenlicht verloren hat.
Dann "everybody wishes they were just like everyone" --> Mick kommt zu Beth und Josh nach hause. Es sieht so aus als würde er als einsamer Außenseiter (der eben NICHT so ist wie alle andern) zu einem völlig normalen Pärchen nach hause kommen und sich wünschen, er könnte auch so leben.
Die Blicke während der Telefonatszene "I know what you are".. Nach Micks Lüge, nach seinem "Trust me" zu Beth, jetzt schon wieder etwas, das Beth denken lässt, dass da was nicht stimmen kann.
Dann hebt die Musik an und gleichzeitig damit setzen die spannenden Szenen ein, die gegen Ende der Folge kommen. Das Kidnapping, der Feuerwerfer, Beth schießt.. passt gut zum Lied an der Stelle!
Die Musik wird wieder leiser und wir sehen die Schlussszene. "I'm a vampire", ganz am Ende... forever and ever, Amen.
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Gedicht (by NobodyKnowsNina)
Ich bin ein Vampir
Es verstecken
war alles, was ich wollte.
Mich bedecken
ist, was ich wohl sollte.
Dich nicht erschrecken,
weil ich mich fürchte,
vor dem, was Du denkst
und vor dem,
was auch ich selbst schon längst
nicht mehr ertrage.
Mich quält nur die einzige Frage:
Was siehst Du in mir?
Ein Monster? Ein Scheusal?
Ein blutrünstiges Tier?
Ich seh Deinen furchtvollen Blick.
Er quält mich
und sitzt wie ein Strick,
der vorhat, mich zu hängen.
Ich will Dich drängen,
zu sehen, was noch in mir liegt.
Schau hin,
sieh wer ich wirklich bin,
sieh direkt in mein Herz,
sieh all meinen Schmerz.
Was siehst Du in mir?
Ich bin ein Vampir.------------------------------------------------------------
Oneshot (by Labormieze)
The Wronged Man
„Das ist nicht möglich.“ Beth verbarg ihr Gesicht in ihren Händen. Für einen Moment konnte die den Anblick von dem Mann, der dort vor ihr auf dem Boden kauerte nicht ertragen. Eine dicke, salzige Träne lief über ihre Wange. Sie hatte die grausame Wahrheit geahnt. Sie hatte geahnt, dass Mick irgendein Geheimnis hatte. Zuerst war da dieses Foto in dem Buch über Lee Jay. Es zeigte ein Gesicht, dass Mick zum verwechseln ähnlich sah, doch es stammte aus einer Zeit zu der er noch im Kindesalter gewesen sein musste. Mick hatte ihr versichert, dass es eine alte Aufnahme seines Vaters war, der in dem Fall Lee Jay als privater Ermittler gearbeitet hatte. Aber Beth fand heraus, dass sein Vater niemals als Privatdetektiv tätig gewesen war. Und dann war da noch die merkwürdige Begegnung mit Bobby, dem pensionierten Polizisten,
der darauf bestand, dass der Mick St. John den er kannte, niemals einen Sohn gehabt hatte. Zuletzt waren es aber Lee Jay Spaldings Worte, die Beth endgültig an Mick zweifeln ließen.
‚Ich weiß, was du bist, Mick’
Und jetzt wusste sie es auch. Jetzt wusste sie was er war und, dass er sie und alle um sich herum getäuscht hatte…..täuschen musste um seine Wahrheit zu verbergen. Beth weinte, weil es endlich vorbei war. Aus Erleichterung. „Keine Lügen mehr“, sprach sie, als sie sich neben der zusammengekauerten Kreatur auf die Knie sinken ließ. Sie wollte die Hand ausstrecken und ihn berühren. Nur damit sie ihn begreifen konnte, doch er zuckte zusammen und drehte ihr erneut den Rücken zu. Beth konnte sehen, wie frisches Blut das den Wunden in seinem Rücken durch den schwarzen Stoff seines Jacketts sickerte. „Mick?“
„Es ist wie Lee Jay. Genau wie er“, Micks Stimme zitterte. Er sprach anders als sonst. Seine Wörter verließen als zischende Laute seinen blutverschmierten Mund. „Es manipuliert, es ist verlogen, es will töten. Es glaubt besser, stärker und schlauer zu sein als ich…… .“
Beth bewegte sich auf Händen und Knien um ihn herum. Ganz vorsichtig, als wäre er ein verstörtes Kätzchen, dem man mit schnellen Bewegungen Angst einjagen würde. Sie verstand nicht vom wem er sprach. Wen meinte er mit ES?
„Es ist narzisstisch und gerissen. Es will mich zerstören. Es will alles zerstören…..“, stammelte Mick weiter.
„Was will dich zerstören, Mick?“ Beth konnte die Art wie er sprach nicht ertragen. Da war so viel Leid in seiner Stimme, dass es ihr beinahe das Herz zerriss.
„Das Böse in mir. Der Vampir. Er begehrt. Er begehrt die ganze Welt. Er will konsumieren. Blut und Leben. Er will Freunde und Glück in Schmerz und Leid verwandeln. Er will mich leiden lassen. Er will dass ich sterbe, dass ich ihm die Führung überlasse. Er will gewinnen, Beth“ Mick machte eine Pause. Langsam drehte er sich zu Beth und sie konnte erkennen, dass seine Augen wieder eine normale Farbe angenommen hatten. Es war nicht der eisige Blick des Vampirs, sondern die Mischung aus dem Haselnuss-Braun und dem Jade-Grün in den Augen des Mannes Mick St. John. „Bis zum heutigen Tag habe ich nicht begriffen wie ähnlich Lee Jay dem anderen Teil in mir ist“, sprach er traurig. Jeder Schutz, jede Mauer die Mick in den letzten Wochen so krampfhaft aufrecht zu erhalten versucht hatte, brach in sich zusammen und ganz plötzlich offenbarte er sich. Er beichtete seine Sünden, oder dass was er dafür hielt.
„Du wurdest angeschossen“, bemerkte Beth besorgt.
„Silber“, keuchte Mick mit schmerzverzerrtem Gesicht. „Die Kugeln müssen raus….“
„Ich möchte dir helfen“, Beth war verwundert über ihre eigenen Worte. Eigentlich sollte sie davonrennen und das alles hier vergessen. Doch an diesem Abend war so viel geschehen, dass sie sich taub fühlte. Sie war hinter viele Geheimnisse gekommen und sie hatte einen Menschen erschossen. Bei dem Gedanken an Lee Jay wurde ihr übel. Wie konnte sich Mick bloß mit diesem Scheusal vergleichen? Sie sah, wie sich Mick mühsam das Jackett von den Schultern zog. Er stöhnte vor Schmerz auf und sein Oberkörper kippte leicht gekrümmt zur Seite. Es sah so aus, als würde er jeden Moment das Bewusstsein verlieren. Ohne weiter nachzudenken, war Beth sofort neben ihm. Sie köpfte das blutgetränkte Hemd auf und entdeckte mehrere Einschusslöcher. Lee Jay musste mit einen Schrotflinte auf Mick gezielt haben. Etliche silberne Splitter hatten sich in seine Haut gebohrt und verursachten eine Art Vergiftung. Beth konnte beobachten wie sich das Fleisch um die Wunden herum veränderte. „Ich brauche eine Pinzette. Vielleicht auch Alkohol zum desinfizieren“, sprach sie eher zu sich selbst als zu Mick. Obwohl es wirkte, als wäre er längst vor Schmerz in Ohnmacht gefallen antwortete er: „Neben dem Bücherregal. Erste Schranktür links.“
Wie ferngesteuert setzte sie sich in Bewegung. Sie fand Antiseptikum, eine Pinzette und ein großen Einmachglas voller Kugel. Verwundert betrachtete sie die verschiedenen Arten von Munition. Ein paar silberne Geschosse, ähnlich wie die, die noch in Micks Haut steckten waren auch in dem Glas gesammelt. Beth drehte es in ihren Händen und die Kugeln klimperten fröhlich in dem Einmachglas hin und her. Tausend Fragen rasten durch ihren Kopf. Wie oft musste Mick sich schon Kugel aus dem Körper holen? Wie oft wurde er schon angeschossen? Sie musste an das Foto von Mick St. John aus früheren Zeiten. Wie alte er wohl in Wirklichkeit war? Wie lange existierte er schon? War er schon damals ein Vampir gewesen? Und wie funktionierte das überhaupt? In einer Sekunde ist er Mick, der Mensch….und in der anderen Sekunde schon Mick der Vampir?
Micks Stöhnen holte sie zurück in die Realität. Er, es oder was auch immer brauchte ihre Hilfe und so erschreckend die Vorstellung, dass er Fangzähne besaß auch war…Beth konnte ihn nicht so verwundet zurücklassen. Schnell eilte sie zurück an seine Seite. Mick lag inzwischen auf dem Bauch und hatte sich von dem blutigen Hemd befreit damit Beth seine Wunden versorgen konnte. Sie machte sich ohne zu zögern an die Arbeit und versuchte mit den Fingern den ersten Splitter ausfindig zu machen. Die Wunde in der das Silber steckte, drohte sich schon zu schließen, also führte sie vorsichtig die Pinzette in das blutende Fleisch. Ein dunkles Knurren ließ sie zusammen zucken. „Mick?“ fragte sie ängstlich.
„Zieh ihn raus“, befahl ihr Patient mit einem gefährlich klingenden Zischen.
Beth umfasste den Splitter mit der Pinzette und zog so behutsam wie möglich, bis sie endlich das glänzende Geschoss in das Einmachglas, zu dem anderen Kugel fallen ließ. Die Prozedur dauerte quälend lange, denn Beth musste mindestens zehn Einschusslöcher von dem Silber befreien. Sie sah verblüfft dabei zu, wie sich die Wunden vor ihren Augen zusammenzogen und verschwanden, als wäre nie etwas gewesen. Nach einiger Zeit hatte sich wieder eine glatte Haut auf seinem geschundenen Rücken gebildet und Beth strich unbewusst mit der Handfläche darüber, fasziniert von den Selbstheilungskräften des Vampirs.
Mick, der sich während der kleinen Not-Operation die ganze Zeit vor Schmerzen gewunden hatte, lag inzwischen bewegungslos vor ihr und reagierte nicht auf ihre Streicheleinheiten. Zärtlich strich sie ihm eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht, er sah so friedlich aus. Dieser Mann konnte kein Monster wie Lee Jay sein, auch wenn er sich selbst dafür hielt. Seine Atemzüge wurden tiefer und Beth erlaubte ihrer Hand noch ein paar Mal über die verheilte Haut zu streichen. Sie betrachtete das Wesen vor sich eine ganze Weile. Sie würde nicht rennen, sie würde nicht weglaufen. Sie wollte, dass er ihr vertraute, dass er keine Geheimnisse vor ihr hatte. Leise stand sie auf und sah sich im Zimmer um. Nirgends konnte sie eine Wolldecke oder Ähnliches entdecken, also zog sie ihren Mantel von den Schultern und legte ihn vorsichtig um die schlafende Kreatur. Ein letztes Mal blickte sie in sein hübsches, ganz und gar nicht Furcht einflößendes Gesicht. Sie würde wiederkommen. Und sie würde die Wahrheit erfahren. Die Wahrheit über Mick St. John……