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 Halloween Geschichte Nr. 4

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Quizhase
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BeitragThema: Halloween Geschichte Nr. 4   So Okt 25, 2009 2:54 am

Halloween Geschichte Nr. 4


Eine Fliege war ins Glasinnere gekrabbelt und saugte an der kleinen Pfütze des Rotweinrests als säße sie an einem Flussufer des Schlaraffenlandes. In dem abgedunkelten Zimmer brach sich die Flamme einer Kerze am bauchigen Glasrand wider und warf Lichtfacetten an die Wand. Er wollte nicht, dass sie klopften. Von draußen hörte er Kinder „Süßes oder Saures“ rufen, aber die zarten Stimmen konnten ihn nicht aus seiner Dunkelheit reißen. Niemand sollte klopfen. Die Fliege putzte ausgiebig mit den Hinterbeinen ihren Leib und tat so als wüsste sie nicht, was passiert war. Sie würde ihn nicht verraten. Er legte seine Hand über die Glasöffnung, so dass sie ihm nicht entkommen konnte. Lichtpunkte flackerten in seinen Augen als er das Insekt emotionslos anstarrte. Die Wölbung des Glases vergrößerte und verzerrte das Bild. Die Fliege schien Reißzähne zu haben und sie schaute ihn heimtückisch an. Sie würde ihn doch wohl nicht verraten? Mit einem Ruck warf er das Glas an die Wand und freute sich beinahe darüber, wie es in tausend kleine Scherben zerbarst. Es gab nur so wenig, worüber man sich freuen konnte. Die Glassplitter, wie ein kleiner Lichtregen im gebrochenen Feuer der Kerze funkelnd, fielen in das rote Weinrinnsal auf dem anthrazitfarbenen Steinboden. Daneben lag die Fliege. Aus ihrem Inneren quoll ein schleimiges, grünes Etwas. Sie konnte ihn nicht mehr verraten. Tick, tick, tick. Ihre Zeit war abgelaufen. Tick, tick, tick. Wie die seiner Ehe.

Er hatte sein Motorrad für sie verkauft. Was hatte sie im Gegenzug geopfert? Er hatte nie das Glück erleben dürfen, einen kleinen Sohn oder eine Tochter am Halloweenabend, als Killerkatze verkleidet, im Türrahmen zu verabschieden mit den Worten „pass gut auf dich auf“. Was hatte sie eigentlich geopfert? Er hatte so viel Kraft in sein Studium gesteckt um Arzt zu werden und ihnen dadurch eine sichere Zukunft bieten zu können. Und was hatte sie geopfert?

Tick, tick, tick. Seine Gedanken drehten sich wie ein Karussell um die immergleiche Mitte aus Fragen. Am Tag ihrer Hochzeit hatte sie beinahe einen Nervenzusammenbruch erlitten, bevor sie ihm am Altar JA antworten konnte, obwohl sie immer so taff war. Sie wussten beide auf was sie sich eingelassen hatten. Seine Gedanken lagen im Nebel.


Vielleicht hätte er sich gar nicht schuldig fühlen sollen, aber es kam ihm vor, als hätte er einen Mord begangen. Er erinnerte sich an die Unterhaltung, die er vor noch nicht allzu langer Zeit mit Rena geführt hatte. Sie hatte gesagt, dass mangelnde Liebe nicht der Trennungsgrund gewesen sei. Er hatte sie immer geliebt und er liebte sie noch heute. Es war ihm schwer gefallen, ihr das zu sagen, weil er ahnte, was sie darauf antworten würde. „Ich glaube, wir müssen einfach einsehen, dass Liebe alleine keine Beziehung aufrechterhält. Du hast deinen Job, ich hab meinen, und nicht mal um diese Ehe zu retten würde einer von uns beiden darauf verzichten. Ich würde dich nie dazu zwingen, deine Leidenschaft aufzugeben und ich weiß, dass du das genau so wenig von mir erwarten würdest. Vielleicht war trotz unserer Liebe auch schon von Anfang an klar, dass diese Beziehung irgendwann auf ein Ende zulaufen wird. Und da sind wir jetzt.“ Er hatte genickt. Im Nachhinein fragte er sich, weshalb er ihr zugestimmt hatte, denn eigentlich hatte er das Ende, das Rena damit gesetzt hatte, nie als solches hingenommen. Sein Nicken war weniger Zustimmung gewesen als viel eher ein Mangel an Worten, die er ihr entgegensetzen konnte. Seither waren neun Tage vergangen. „Happy Halloween, Dr. Yablonski“, sagte er im Stillen zu sich, hob ironisch eine Augenbraue und schüttelte den Kopf.

Die Fliege lag noch immer am Boden zwischen den Scherben. Ihre Leiche war so leblos wie Andys Hoffnung auf eine zweite Chance mit Rena. Aber sie würde ihn nicht mehr verraten. Sie würde nicht ausplaudern, dass er dieser Ehe gestern Abend einen endgültigen, verzweifelten Gnadenstoß versetzt hatte. Von ihr würde Rena nie erfahren, dass er mit Lisa geschlafen hatte.
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SemperFi_Vampire
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr. 4   So Okt 25, 2009 8:50 pm

Auch mal schön etwas über Dr. Yablonski zu lesen, auch wenn ich ehrlich gesagt, nicht so ganz verstehe um was es darin geht Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Leider ist sie nur so kurz und irgendwie wollte die Gruselstimmung nicht so wirklich in mir aufkeimen sorry Aber trotzdem gut geschrieben
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dori
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr. 4   Di Okt 27, 2009 7:26 am

Es ist schön geschrieben aber bis auf die Fliege mit den Vampirzähnen ist leider nichts Horrormäßiges dabei.

Die Idee über Dr. Yablonskis Gefühle und seiner Ehe mit Rena zu schreiben ist interessant und das er sie mit Lisa betrogen hat.

:schimpfen: Nicht böse sein, aber für eine Halloween-Geschichte war nichts gruseliges drin
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ascara
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr. 4   Mi Okt 28, 2009 9:57 am

Ohh jaaa..irgendwie ist diese Story zwar nicht wirklich Halloween mäßig, aber ich wünsche mir gerade zu wissen, wie es weiter gegangen ist...kommt da noch mehr? *hoff*
Also ehrlich an der spannensten Stelle aufhören..geht mal gar nicht.

Und JUHU...endlich mal eine 3R FF...davon brauch ich wirklich mehr *big smile* Mir gefällt diese Geschichte echt super gut..vor allem immer dieses "Tick Tick Tick" und diese wiederholung seiner Gedanken...genial...echt klasse geschrieben, also wenn Halloween vorbei ist, wüsste ich wirklich wirklich gern, wie diese Geschichte weiter geht *big smile* Und ich hoffe der Autor gibt sich dann zu erkennen und sagt dass es weiter geht...okay, ich wiederhole mich hier grad wie blöd :zwinker:

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Halloween Geschichte Nr. 4

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