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 Halloween Geschichte Nr.5

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BeitragThema: Halloween Geschichte Nr.5   So Okt 25, 2009 12:54 am

Halloween Geschichte Nr.5

Die Tote im Wald




„Marshall!“

„Marshall, wach auf!“

„Komm schon…….Marshall, wir schließen gleich.“

„MARSH!“ Ein unsanftes Rütteln brachte Marshall dazu seinen Kopf vom Tresen zu heben und dem Grund der Störung ins Gesicht zu blicken. Der Inhaber des gemütlichen Irish Pub begann sofort demonstrativ die Stelle der Bar zu wischen, auf der gerade noch Marshalls Kopf gelegen hatte. „Geh nach Hause!“ befahl er ihm mit einem Zwinkern, während er leicht angeekelt damit begann am anderen Ende der Theke eine Lache grünes schleimiges Etwas von der verkratzen Oberfläche des Tresens zu schrubben.
Es war wie jeden Freitag. Marshall hatte sich nach dem Gig mit seinem Bruder voll laufen lassen und während Louis mit irgendeinem Groupie abgezogen war, war er auf seinem Stammplatz an dem Tresen eingeschlafen. Der Auftritt vor ein paar Stunden war ein voller Erfolg gewesen. Marshall hatte nicht damit gerechnet an einem Oktoberabend so viele Leute im Pub zu sehen. Wahrscheinlich lag es an diesem neumodischen Halloween-Hype, der aus den Staaten herübergeschwappt war und nun auch die irische Jugend dazu bewegte am 31.Oktober auf Partys zu gehen, wo es Süßes oder Saures gab.
Wie jeden Freitag, oder war es schon Samstag, blickte Marshall auf den vollen Aschenbecher vor sich und versuchte zu rekonstruieren wie viel Kippen er geraucht, und wie viel Bier er getrunken hatte. Genug um ihn außer Gefecht zu setzten soviel stand fest, überlegte er während er sich mühsam vom Barhocker schob und Pete, dem Eigentümer seines zweiten Zuhauses ein letztes Mal zuwinkte.

Draußen schlug ihm sofort der kalte Herbstwind ins Gesicht und weckte seine Geister auf ungemütliche Weise. Jetzt nur noch nach Hause und ins Bett. Die sonst so belebte Strasse vor dem Pub war um diese unmenschliche Zeit wie leergefegt und die Straßenlaternen flackerten, so als wüssten sie nicht genau ob ihr Dienst noch benötigt wurde. Erstens war sowieso kein Mensch außer Marshall unterwegs und zweitens kündigte sich schon der Sonnenaufgang mit einem hellen Streifen am Horizont an.
Marshall schlang die Lederjacke enger um den Körper. Es war in den letzten Monaten so verflucht kalt geworden und er wurde missmutig, wenn er daran dachte, dass sich der Sommer für dieses Jahr schon wieder verabschiedet hatte. Er entschloss sich die Abkürzung zu seinem Wohnviertel durch den ungepflegten Stadtpark zu nehmen. Die verwilderte Grünanlage war zwar nicht der angenehmste Weg nach Hause, aber der kürzeste. Und wie sich zeigte auch der wärmere, denn schon als er in den Parkeingang einbog merkte Marshall, dass es auf dem schmalen Kiesweg durch den Park fast windstill war. Nur die raschelnden Baumkronen über ihm erinnerten noch an die beißend-kalten Temperaturen, außerhalb dieses Schutzwalls aus Blättern und Ästen. Der Schotter unter seinen Füßen knirschte bei jedem Schritt. Marshall hatte es eilig. Er mochte diesen Wald nicht und er mochte dieses Zwielicht nicht, in dem die abgestorbenen Äste der Bäume aussahen wie lange, knorrige Finger eines riesigen Ungeheuers. Zu leicht konnte ihm sein müder, immer noch leicht betrunkener Geist einen Streich spielen, bei dem sich die abstrakten Schatten und das Knacken im Geäst hinter ihm in ein bedrohliches Monster verwandelten.

Er schüttelte den Kopf und verdrehte die Augen. Warum war er so ein Angsthase? Das einzige was ihm hier im Wald schlimmstenfalls begegnen konnte war eine tollwütige Killerkatze. Und die würde er mit einem Fußtritt in die ewigen Jagdgründe schicken. Also wozu beschleunigte er seine Schritte, als wäre er auf der Flucht? Doch dann ließ ihn ein merkwürdiges Geräusch plötzlich anhalten. Marshall blieb wie angewurzelt stehen und lauschte. Da war es wieder. Ein Wimmern. Er drehte den Kopf um herauszufinden aus welcher Richtung das Geräusch kam. Hätte sich die Stimme nicht eindeutig weiblich angehört, hätte Marshall vermutet, dass der ortsansässige Penner mal wieder einen seiner monatlichen Nervenzusammenbrüche hatte und deshalb unter der nicht weit entfernten Brücke heulte wie ein Schlosshund. Der Wind hätte dann die Klänge in verzerrter Form bis in den Wald getragen. Aber dieses Wimmern klang anders. Es klang so……. .

Ungläubig blinzelte er und entdeckte zwischen den Ästen etwas auf dem Boden. Es sah aus wie ein Tuch. Ein weißes Tuch. Marschall biss sich auf die Lippen, duckte sich und schielte angestrengt in die Halbdunkelheit. Er hielt die Luft an, als er erkannte was da zwischen den Blättern aufblitzte. Dort lag jemand. Ein Körper. Er schluckte. Die Szenerie erinnerte ihn an einen abgesperrten Tatort, denn der Körper der unweit vom Gehweg auf dem Waldboden lag, war wie eine von der Polizei gesicherte Leiche, mit einem großen weißen Laken abgedeckt. Nur eine zarte, viel zu blasse Hand guckte unter dem Stoff hervor.
Besser wissend ignorierte Marshall die Alarmglocken in seinem Kopf und er begann sich vorsichtig bis zu dem besagten Fundort durchzukämpfen. Das konnte alles nicht wahr sein.

Wo waren denn die Polizisten? Oder Reporter? Hier lag eine tote Frau im Wald und niemanden interessierte es? Er erinnerte sich an das Wimmern. Es konnte unmöglich von der abgedeckten Leiche ausgegangen sein…..oder? Marshall kniete sich neben den Körper in das leicht feuchte Laub. Er starrte auf die Erhebung unter dem Tuch. An der Stelle müsste sich das Gesicht der Leiche befinden. Wie ferngesteuert bewegten sich seine Finger. Er musste sie sehen. Eigentlich sollte er hier schnellstens verschwinden, bevor er sich in eine schwer zu erklärende Lage brachte. Wenn jetzt jemand vorbei kam, dann würde er wohlmöglich mit dem Mord in Verbindung gebracht werden. Mord? Marschall wusste ja noch nicht mal ob es sich um Mord handelte. Er wusste gar nichts über diese Tote im Wald. Vielleicht trug sie ein Ausweis oder ähnliches bei sich…...
Die Neugier siegte. Marshall hob das weiße Laken an und zog es langsam herunter. Ein Gesicht kam zum Vorschein und Marshall wurde übel. Er hatte noch nie zuvor eine Leiche gesehen. Die Haut der Frau schimmerte bläulich, soviel konnte bei dem schwachen Licht erkennen und sie hatte fast schwarze Schatten unter den geschlossenen Augenlidern.

Ihr blondes Haar war nass, hatte sich eng um ihren Kopf gelegt und Marshall strich vorsichtig eine der Strähnen von ihrem Gesicht. Als seine Fingerspitze die kalte Haut berührte, war ihm als würde ihr Mundwinkel zucken und plötzlich drang ein wimmerndes Geräusch aus ihrer Kehle. Reiszähne schoben sich zwischen ihren Lippen hervor und plötzlich waren ihre Augen geöffnet und starrten ihn halb belustigt, halb wahnsinnig an. Marshall sprang erschrocken auf, drehte sich um und lief wie blind zurück zum Gehweg. Dort angekommen, sah er ein letztes Mal zu der Stelle am Waldboden. Nichts. Da war nichts mehr. Keine Frau, kein weißes Tuch….nur die Äste waren bei Seite gedrückt.

Noch nie war er so schnell zu Hause wie an diesem Morgen. Vollkommen aus der Puste betrat er seine sichere Wohnung. Es roch nach frisch gebrühtem Kaffee und Eiern mit Speck. Marshall nahm vollkommen neben der Spur am Esstisch Platz und wurde mit einem Gähnen von seinem jüngeren Bruder begrüßt. Ohne Worte stellte Louis ihm einen dampfenden Kaffeebecher vor die Nase und nahm gegenüber von ihm Platz. „Mann, Marsh….du siehst echt scheiße aus,“ lachte er und breitete die Tageszeitung auf dem Tisch aus.

Marshall traute seinen Augen nicht als er die Überschrift der Titelschlagzeile las:--Grausamer Mord wird endlich aufgeklärt. Die Polizei ist dem Täter im Fall Beth Turner auf der Spur. Die junge Frau wurde vor genau einem Jahr in der Nacht zum 31. Oktober von ihrer Familie als vermisst gemeldet. Ein Jahr lang tappten die Ermittler im Dunkeln, doch jetzt fand man endlich die Leiche der Vermissen bis zur Unkenntlichkeit verwest an dem Flussufer des Swilly Rivers. Anhand der DNA Analyse konnte bestätigt werden, dass es sich bei der Toten um die 25jährige, blonde Frau namens Beth Turner handelt. Als Todesursache wurden zwei tiefe Messerstiche in den Hals ermittelt. Weitere DNA Spuren werden zurzeit in der Gerichtsmedizin gesichert. Die Behörden rechnen mit einer baldigen Festnahme.—
Unter dem Artikel war ein Foto vom Fundort der Leiche abgebildet. Man sah einen abgedeckten Körper und mehrere Polizisten. Eine hartnäckige Gänsehaut breitete sich auf Marshalls Armen aus. Unter dem weißen Tuch guckte eine Hand hervor….. .
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SemperFi_Vampire
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr.5   So Okt 25, 2009 7:59 pm

OH es geht um Marshall Sehr schöner Oneshot... schaurig schön. Ist sehr flüssig geschrieben und liest sich wirklich gut. Und man das ist wirklich unheimlich, da entdeckt er eine Leiche welche Reißzähne hat und gar nicht wirklich tot zu sein scheint
Natürlich finde ich es grandios das die Leiche Beth ist ähm *räusper* Also wie gesagt, auch das Ende ist irgendwie unheimlich... hatte er es sich doch nicht eingebildet? Also wie gesagt, toller Oneshot gefällt mir sehr gut
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dori
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr.5   Di Okt 27, 2009 10:05 pm

Beth Turner als Vampir *affraid* und plötzlich war sie weg. crazy

Der Zeitungsbericht am nächsten Tag, hatte Marschall bis dahin gedacht das der Alkohol schuld war und er sich das alles nur eingebildet hatte. Gute Idee
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ascara
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BeitragThema: Re: Halloween Geschichte Nr.5   Mi Okt 28, 2009 9:09 am

Als erstes: MARSHALL...iuch muss einfach gestehen, dass mich das Rollenspiel in Bezug auf Marshall echt süchtig gemacht hat und nun zu der eigentlichen Story...SEEEEEEHHHR cool...der Schreibstil gefällt mir, schöner spannungsbogen und echt klasse beschrieben, wie Marsh so stück für Stück an die Leiche heranschreitet, sie von dem Laub befreit und dann ihr Gesicht enthüllt...aber die Frage ist nun, war sie wirklich ein Vampir? Oder war das so in der Art von 'X-Faktor' wo halt irgendwie durch Zufall ein Modr aufgeklärt wird? Aber die zwei Stichwunden am Hals sind schon sehr verdächtig.
Sehr schöne Geschichte, sehr spannend geschrieben und mit meinem Marsch (okay...Miezes Marsch) :beten1:

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Halloween Geschichte Nr.5

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