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 Warum Steve Daniel nicht ans Steuer lässt

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leiCa
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BeitragThema: Warum Steve Daniel nicht ans Steuer lässt   Mo Jun 13, 2011 2:42 pm

Soooo, hust, da musste mal wieder was raus. Eine kleine Warnung vorweg. Auch wenn es im Titel so klingt, diese Geschichte ist nicht lustig.
Und das kam so: Ich wollte eigentlich eine kleine Geschichte für meine 4-jährige Nichte schreiben. So was niedliches, mit Schmetterlingen und so.... Und der andere Teil meines Gehirns schrie auf einmal: Uhäh, wie furchtbar, zuviel rosa, mach doch mal einer das Licht aus! Und dann ploppte diese Geschichte in mein Hirn. Dies ist der erste Teil, der zweite ist schon in meinem Hirn, ich weiß aber noch nicht, wie ich ihn zu Papier bringe. Also wie ich das Grauen entstehen lasse. Denn der Teil wird wirklich schlimm. Der Dramaqueen-Anteil meines Hirns...





_________________________

H50H50H50H50H50


Warum Steve Daniel nicht ans Steuer lässt

1. Erster Grund


1... 2... 3... 4... Atmen!

1... 2... 3... 4... Atmen!

Für jeden fremden Beobachter musste es so aussehen, als trainiere der Mann für die Teilnahme am Iron Man Triathlon auf Hawaii. Wenn es denn so weit draußen im Ozean einen Beobachter gegeben hätte. Noch einmal vier kräftige Schläge mit den Armen. Wieder und Wieder. Seit Stunden.

1... 2... 3... 4... Atmen!

Seine Beine waren lange schon müde und paddelten nur noch leicht mit. Nur noch seine Arme zogen ihn durch das Wasser.

1... 2... 3... 4... Atmen!

Die Arme brannten, das Salzwasser begann seine Augen zu reizen. Aber das war ihm egal.

1... 2... 3... 4... Atmen!

Denn der Mann dort im Wasser trainierte nicht.

Lieutenant Commander Steven J. McGarrett war auf der Flucht.
Auf der Flucht vor seinen Gedanken.

______________________________

Die Erinnerungen waren völlig unvermittelt gekommen. Denn er hatte gelernt sie zu verbannen. Wie er es im Seal-Training gelernt hatte. Schmerzen schwächen. Schmerzen lenken ab. Sie stören den Blick auf das Ziel, das es zu erreichen gilt. Laser-Fokus auf das Wichtige, McGarrett!
Und so hatte er die schlimmen Erinnerungen, die Schuldgefühle, die Verzweiflung weggeschlossen. Irgendwo in den Tiefen seines Gehirns, nur noch ein Schatten einer Erinnerung an einen der schlimmsten Tage seines Lebens. So war es gut, so wollte er es. Er brauchte diese Erinnerung nicht, er wollte diese Erinnerung nicht. Nie wieder.
Doch dann brachte eine einzige dumme Bemerkung seines Partners alles wieder zurück. Diesen Schmerz, diese Schuld, jahrelang verdrängt, jetzt war sie wieder da. Eiskalt. Wie Schnee der einem überraschend von einem Baum in den Nacken fällt.

„Rain Man liebte es Auto zu fahren, Steve. Du, mein Lieber, du.... hast Kontrollprobleme!“

Kontrollprobleme? War es das? Die Gedanken brachten Steve ein wenig aus dem Rhythmus.
Nein. Nicht wirklich.
Er konnte es nur nie wieder zulassen, dass jemand, der ihm etwas bedeutete, in Gefahr geriet. Er musste diese Menschen beschützen. Und das ging nur, wenn er die Kontrolle hatte. Denn ganz im Gegensatz zu der allgemeinen Annahme war Steve alles andere als unüberlegt und gedankenlos. Er war kein Rambo, er stürmte voran, damit es kein anderer tun musste. Keiner seiner Familie. Seine Ohana. Er würde nicht zulassen, dass ihr etwas passiert.
Endlich wieder Ohana.

______________________________________

Wie lange hatte er auf diesen Tag gewartet. Er wollte keine großen Geschenke. Das war ihm völlig egal. Es war die Zahl. Die verdammte Zahl. 16. 16 Jahre alt.
Das bedeutete nur eins für Steve McGarrett. Er durfte Autofahren! Das war alles, was er wollte. Fahren fahren fahren. Das war wichtig, denn Steve wusste damals schon, dass er auch ein Cop werden wollte. Wie sein Dad. Er liebte seine Insel, er liebte den Ozean, das Meer über alles. Und die Cops sorgten dafür, dass die Menschen unbesorgt auf dieser Insel leben konnten. Steve wusste aber auch, dass für einen Cop das Polizeiauto einfach ein wichtiges „Arbeitsgerät“ war. Und das musste man beherrschen. Das ganze „Übung macht den Meister“-Blabla seines Vaters war gar nicht so verkehrt.
So änderte sich am Tag seines Geburtstages auch seine Leidenschaft. In den ersten 15 Jahren seines Lebens, bestand seine Freizeit nur aus Surfen, Tauchen und Schwimmen. Seine Mutter hatte ihm erzählt, dass er, kaum dass er krabbeln konnte, im Garten des Hauses immer nur Richtung Strand gekrochen war. Als er dann mit 13 Monaten seine ersten Schritte machte, waren sie nicht in die Arme seiner Mutter oder seines Vaters, sondern – natürlich – zum Strand.

Niemals hätten sich seine Eltern vorstellen können, dass diese Begeisterung aufhören und durch etwas anderes ersetzt werden könnte. Aber so war es.

Jobben an Mamos Surfbrett-Verleih? „Kann ich mit dem Auto fahren?“

Morgens zu Schule? „Kann ich mit dem Auto fahren?“

Seinen besten Freund besuchen? „Kann ich mit dem Auto fahren?“

Was seine Eltern entgültig zu Verzweiflung brachte, war das „einfach nur so rumfahren“. Nur aus Spaß am Autofahren. Das war zuviel für seine Mutter.

„Steve, das geht so nicht.“

Steve erinnerte sich an dieses Gespräch als wenn es gestern gewesen wäre.

„Einfach so durch die Gegend fahren ist furchtbar. Das geht einfach nicht. Wie wäre es also mit einem Deal?“

Der Deal war schnell gemacht. Das Einkaufszentrum in dem Steves Mutter früher gearbeitet hatte, suchte jemanden der Werbung für ihren Schnellimbiss machte. Das sah dummerweise so aus, dass Steve in ein riesiges unförmiges Hühnerkostüm klettern musste. Nur um dann damit vor dem Grillimbiss rumzuhüpfen. Und da er nun gerade einmal da war, hatte ihn seine Mutter auch noch dazu verdonnert nach der Arbeit für die Familie einzukaufen. Doch Steve hätte zu allem Ja gesagt, nur um weiterhin fahren zu können. Und Geld verdiente er dadurch auch. Von diesem Tag an fuhr Steve also jeden Donnerstagnachmittag mit dem Wagen zu seinem „Hühnerjob“ und zum Supermarkt, um den Wocheneinkauf zu erledigen. Kein Problem, wer sagte denn, dass man den direkten Weg fahren musste?
Wochenlang ging das gut. Die Verkäuferinnen im Supermarkt kannten ihn mittlerweile und fanden ihn peinlicher Weise niedlich, der coole Junge mit Ohrring und Halskette, der die Einkäufe für seine Mutter erledigte. Damit kam er klar.
Und dann traf er sie. Leila. Vielmehr sie traf ihn.
„Bist du das McG?“
Fragend starrte sie ihn an und versuchte kichernd durch seinen Sehschlitz unter dem Schnabel zu erkennen, wen sie da vor sich hatte.
Steve schwieg. Vielleicht glaubte sie ja, sie hätte sich getäuscht.
Nach einer Weile gab sie auf und zog mit ihren Freundinnen weiter. Allerdings meinte Steve noch ein leises „Gack gaaack....“ gehört zu haben. In diesem Moment hasste er sein Leben.
Im Supermarkt war er dieses Mal schneller als sonst. Er wollte nur noch, dass dieser Tag vorüber ging. Gerade als er ein Paket Klopapier in den Einkaufswagen schmiss, hörte er es wieder. Ein leises gekichertes „Gack gaaack...“ Er wurde rot bis über beide Ohren und suchte verzweifelt das Loch, in dem er sich verstecken konnte. Musste es denn gerade Leila sein? Wie oft hatte er sie schon auf dem Schulhof heimlich beobachtet und sich gewünscht den Mut zu haben, sie anzusprechen. Diese dunklen braunen Augen, und wie sich ihre Nase kräuselte, wenn sie grinste. So wie jetzt.
Sprich sie an! Sprich sie an!
Er sprach sie nicht an. Stapfte einfach wortlos an ihr vorbei. Dabei wusste er doch, dass dies vielleicht seine letzte Chance gewesen war, denn ihre Familie wollte demnächst Hawaii verlassen, weil Leilas Vater einen Job auf dem Festland angenommen hatte.
Aber welches Mädchen wollte denn etwas mit einem Jungen zu tun haben, der für Mami und Papi Toilettenpapier kauft und im zweiten Leben ein Hühnermann ist?
Er musste erst mal wieder etwas von seiner Coolness zurück gewinnen.


Am Abend saß Steve allein in seinem Zimmer und starrte auf das lange nicht mehr benutzte Surfbrett in der Ecke. Wenn er ehrlich war, vermisste er es.
Am nächsten Morgen war er im Meer, noch vor dem Frühstück und noch vor der Schule. Das Wasser spülte den ganzen fürchterlichen gestrigen Tag einfach weg. Er genoss es, nahm sich vor, nicht nur zu schwimmen, sondern auch wieder mehr zu surfen. Wartete von da an täglich auf die richtigen Wellen. Von seinem Zimmerfenster aus konnte er den Pazifik sehen und jeden Nachmittag während der Schularbeiten fiel sein Blick immer wieder aus dem Fenster hinaus auf's Meer. An den Schaumkronen konnte er die Stärke der Wellen erkennen.

Da waren sie. Nicht zu groß, nicht zu klein. Eine Herausforderung, der Adrenalin-Kick! Er schnappte sich sein Brett und verschwand fast den ganzen Nachmittag. Nichts hatte er verlernt. „Vielleicht konnte er sich ja mal mit Leila am Strand treffen?“ dachte er auf seinem Weg zurück zum Haus. Leila... Die sah ihn bestimmt nur noch als den „klopapierkaufenden Hühnermann“.
In diese Gedanken versunken hörte er plötzlich Mary durch das offene Küchenfenster., „Ich weiß nicht, wo Steve ist, Ma!“
Verdammt... Donnerstag! Es war Donnerstag! Hühnerzeit und vor allem Einkaufszeit!
Nein nein nein. Er wollte nicht noch mal von Leila erwischt werden. So konnte er es immer noch als Ausnahme verkaufen. Schnell versteckte er sich hinter der Hausecke, kurz bevor seine Mutter sich aus dem geöffnete Fenster lehnte.

„Steve?“

„Steven?“

„Steven J. McGarrett?“

Uh oh, sein voller Name. Jetzt hatte er wirkliche Probleme. Konnte sich auf keinen Fall zeigen. Hinterher konnte er immer noch behaupten, er hätte sie nicht gehört.

Es war das letzte Mal, dass Steve die Stimme seiner Mutter hörte.

Am Abend bekamen sie dann Besuch von einem Kollegen seines Vaters. Und es gab genau zwei Sachen, die Steve danach nur noch denken konnte.

Ich will kein Cop mehr werden. Die können niemanden schützen. Noch nicht mal ihre eigene Familie.


Und...

Ich hätte fahren sollen!




__________________________________

1... 2... 3... 4... Atmen!

1... 2... 3... 4... Atmen!

1... 2... 3... 4... Atmen!



Völlig erschöpft erreichte Steve das Ufer. Als er langsam aus den Fluten stieg, fühlten sich seine Arme wie Blei an. Erschöpft strich er sich die nassen Haare aus dem Gesicht.
Er war müde, erledigt, ausgelaugt. Das war gut. Zu fertig noch irgendwas zu denken. Die Vergangenheit wieder schön säuberlich verschlossen, die Erinnerung weggepackt.

Aber auch zu müde, zu erledigt und zu ausgelaugt, um die Erinnerung abwehren zu können, die ihn jetzt stattdessen mit voller Wucht traf. Eine Erinnerung so viel schlimmer, so viel grauenhafter. Eine Erinnerung, die er nie zulassen wollte. Aber zu schrecklich, um sie zu vergessen.



tbc???

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Zuletzt von leiCa am Mo Jun 13, 2011 3:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ich Dödel hab einen Satz vergessen... wg. falscher Version)
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BeitragThema: Re: Warum Steve Daniel nicht ans Steuer lässt   Mi Jun 15, 2011 11:54 am

2.
Zweiter Grund


Den zweiten Grund gibt es leider nicht hier. Ich habe entschieden ihn doch besser im FSK 18 Bereich zu posten.
Viel Spaß kann ich nicht wünschen, packt euch zumindest Taschentücher ein...


->Schlagt mich nicht wenn die Wimperntusche verläuft!<-

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