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 Hallo CBS, kann ich dies bitte sehen? oder Wie man Maskenbildnern Arbeit erspart

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leiCa
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BeitragThema: Hallo CBS, kann ich dies bitte sehen? oder Wie man Maskenbildnern Arbeit erspart   Mo Okt 10, 2011 1:12 pm

Ich entschuldige mich jetzt schon mal. Total Fluff!!! Fluffiger Fluff! Fluffigster Fluff aller Fluff Zeiten.
Ach ja und Fluff Fluff Fluff!
Schuld war nur der Bossanova, äh ein verstrohwitwetes Wochenende...



HCKIDBSOWMMAE!


Der Anblick war wie jeden Morgen atemraubend. Einfach atemraubend schön!
Und das nicht, weil es eben Hawaii war, perfekt und wie gemalt, mit türkisem Meer, weißem Sandstrand und jetzt in den noch frühen Morgenstunden schon dunkelblauem Himmel.
Nein. Es war ein anderer perfekter Anblick, der sich hier an dem kleinen Privatstrand einem zufälligen Beobachter bot. Dieser Anblick hatte auch einen Namen.
Steve McGarrett.
Ein ziemlich banaler Name für das, was diesem zufälligen Beobachter geboten würde.
Würde. Denn dort war niemand.
Wäre dort jemand, und dieser Jemand wäre auch nur im Mindesten am männlichen Geschlecht interessiert, die Flüssigkeitsproduktion seines Körpers hätte einen gewaltigen Tritt in den Hintern bekommen. Ob nun im Mund, auf der Stirn - oder anderswo.....

Wie jeden Morgen war Steve McGarrett schon vor dem Sonnenaufgang aufgestanden. Wie jeden Morgen lenkten ihn seine Schritte direkt an den Strand. Wie jeden Morgen drehte er dort im Pazifik seine Runden bis sämtliche Muskeln schmerzten. Und wie jeden Morgen ließ er sich auf dem Weg zurück treiben, entspannte, bis seine  Füße den Sandboden berührten und sich sein Oberkörper aus den leichten Wellen in Strandnähe hob.
Wo sind bloß alle Duschbadproduzenten dieser Welt, wenn man sie mal braucht? Wo bitteschön? Gefilmt und als Werbung gezeigt hätte dieser kleine, aber wenig unschuldige Spot die duschbadproduzierende Industrie in Schockstarre versetzt. Also die duschbadproduzierende Industrie die nicht mit diesem - Körper? Ereignis? - Traum Werbung machte.
Scheiß auf „wilde Frische von Limonen“ oder „prickelnde Frische die ihre Sinne belebt“! Ha, die Sinne beleben! Steve McGarrett schafft das ohne Schaum und Plastik.

Noch während er aus dem Wasser steigt, streift eine Hand das überschüssige Salzwasser aus seinen jetzt durch die Feuchtigkeit noch dunkleren kurzen Haaren. Ein paar der Tropfen haben sich jedoch in seinen unverschämt langen schwarzen Wimpern verfangen, die, auf Grund der noch nicht so hoch am Himmel stehenden Sonne, lange Schatten auf seine ausgeprägten Wangenknochen werfen. Die gerade perfekte Nase mit leicht angespannten Nasenflügel versucht nach der Anstrengung mehr Sauerstoff in die Lungen zu saugen, ebenso der leicht geöffnete Mund unter dem sich in einem Grübchen ebenfalls ein paar Wasserstropfen gesammelt haben.
Er hält sich nicht damit auf nach dem über einem alten Holzstuhl am Strand hängenden Handtuch zu greifen. Trotz der frühen Morgenstunden ist die Luft schon so warm, dass sie die Haut ohne Probleme trocknen wird. Steves feuchte Haut glitzert im Sonnenlicht, was den leichten goldenen Teint noch verstärkt. Die großen Tattoos auf den kräftigen aber sanft geschwungenen Oberarmen sind im Flimmern der Luft nur unscharf zu erkennen. Dort ist die Haut schon fast getrocknet.
Ein paar der Tropfen finden aber trotz der Wärme ihren Weg über die definierte, leicht behaarte Brust hinunter zu den harten Bauchmuskeln, wo sie sich in dem scharfen Schnitt seiner Hüfte sammeln. Ein absolut perfektes V zeigt sich dem imaginären Beobachter – und noch etwas betont dieses V.... irgendetwas... kaum zu erkennen im gleißenden Licht..... ist es....

Steves lässiger Gang zum Haus kommt zu einem abrupten Stop. Sein vorher relaxter Körper spannt sich an. Irgendetwas stimmt nicht, er kann nicht genau sagen, was es ist. Sein Seal-Training setzt ein, seine „Spinnensinne“ wie Danny sie nennt.
Lautlos und geschmeidig betritt er seine Veranda, vermeidet alle quietschenden Bohlen, duckt sich und schleicht wie ein Raubtier durch die offene Verandatür ins Haus.

Der Eindringling hatte nicht den Hauch einer Chance. Ohne zu sehen welche Naturgewalt ihn da traf lag er bäuchlings auf dem Boden mit einem Knie im Rücken, das sämtliche Luft aus seinen Lungen presste. Aber genauso schnell wie er zu Boden ging war er auch schon wieder frei.

„Oh Gott, Danny, es tut mir leid. Ich habe gedacht, du wärst.... Wo Fat hätte..... Mann, geht’s dir gut?“

„Gut??? GUT???? Sehe ich aus, als wenn es mir gut ginge? Ich wurde unter 180 Pfund reinem Sealfleisch begraben und du fragst, ob es mir gut geht?“

„Na ja, Luft hast du ja anscheinend wieder in den Lungen und die blauen Flecken, die du morgen haben wirst, sind dir wohl eine Lehre!“

„Eine Lehre? Eine Lehre für was denn? Komm nicht auf die Idee am Wochenende mit deinem Ninja-Freund zu frühstücken? Sieh zu, dass du auf einem weichen Untergrund stehst, wenn Steve im Killer-Modus in deiner Nähe ist? Verdammt, auf deinem Fahndungsfoto stand: 'Ist als tödliche Waffe zu betrachten', ich wusste ja nicht, dass ich das auch tun muss....“
Steve wusste, wenn er jetzt nicht dazwischenging, würde das mit dem Frühstück nichts mehr werden, ein Danny-Rant bis in die Nachmittagsstunden war keine Seltenheit.

„Das heißt schlicht und einfach: Bevor ich Steves Haus betrete muss ich klingeln oder klopfen.“ Steve grinste. „Du weißt doch Danno, wenn du bei mir anklopfst wird dir aufgetan, du hast doch einen Platz in meinem Herzen.... und in meinem Haus...“

„Einen Platz auf deinem wie ich feststellen musste ziemlich staubigen und harten  - HARTEN Steve! - Wohnzimmerboden vielleicht. Guck dir meine Krawatte an, meine Lieblingskrawatte wohlgemerkt, die hat mir Grace.....“

„Ladys!“ ertönte da eine Stimme aus Richtung der offen stehenden Verandatür. Chin stand dort mit einem offensichtlich amüsierten Lächeln. „Ich hoffe wir stören nicht, aber Kono und ich dachten, wir schließen uns der Idee eines gemeinsamen Frühstücks am Strand an. Und da Steve derjenige mit Privatstrand ist, sind wir hier. Nicht war Kono?“

„.....!“

„Kono?“

Mist, Chin redet mit mir. Ich muss antworten. Reiß dich los Kono. Nicht mehr starren. Das ist dein Boss verdammt! Dein Boss! Aber wie soll ich denn, bei diesem Körper? Ich bin ja viel von Surfern umgeben, aber das hier, das hier ist UMWERFEND! Und was ist das da vorne? An den Hüften? Sieht aus als will es nach vorne krabbeln. Oh Gott, ist das neu? Guck nach oben Kono! Nach oben! Jetzt! Sofort! Schau ihm in die Augen, es wird sonst peinlich. Er darf nichts merken. In die Augen schauen. So ist es gut... das sind seine Augen... sind das seine Augen? Warum sind die denn jetzt ozeanblau? Sind die sonst nicht grün? Oder dunkel? Gott ich bin so tot. Tot tot tot!

„Kaffee. Ja Kaffee ist gut!“ stotterte sie. Oder besser Beruhigungstee, oder Eiswasser.....

Steve war leise lachend auf sie zu gekommen, beugte sich leicht nach unten, nur für Kono zu hören flüsterte er: „Checkst du mich etwa ab, Kono?“

Nie hatte sie Danny mehr gemocht als in diesem Moment, als er mit einem lauten „Woha Steven!“ jeden Antwortversuch ihrerseits glücklicher Weise im Keim erstickte.

„Was woha-st du mich an, Daniel?“

„Dich? Nicht dich, sondern dieses Riesendings dort auf dem Rücken, wo kommt das denn auf denn auf einmal her? Ein Megamonster-Tattoo auf dem Rücken, Steve? Nennt man das nicht Arschgeweih, huh? Und... und was ist das, geht das um dein Becken herum? Großer Gott, gab es das nicht 'ne Nummer kleiner? Was soll ich meiner Tochter sagen, wenn sie das sieht? Dein Onkel Steve hat einen Schlampenstempel? Bürzelpalme?“
Handgefuchtel und aufgeregtes Hin- und Hergehen zum Trotz ignorierte Steve Danny völlig.
Immer noch zu Kono gebeugt, stellte er die nächste Frage, die sie absolut, 100-prozentig und überhauptnicht beantworten wollte. Bossman, Bossman, Bossman!

„Gefällt es dir? Gefällt dir was du siehst?“

„Ist das ein Tatau?“ Kono war definitiv fasziniert. „Wer war dein Tuhuna? Was bedeutet es?“

Steve lächelte. Er blickte leicht zur Seite zu einem erstaunlicher Weise verstummten Danny.
„Ja, das ist eine Tatauierung. Ein Freund von Kamekona ist Tattoomaster.  Dies ist ein Schutzzauber gegen Gewehrkugeln und Messerstiche. Kugeln in den Rücken sieht man nicht kommen, man kann nicht ausweichen, darum dies Pii kohe. Manches Mal denke ich, unsere Vorfahren wussten mehr als wir. Viele Polynesier haben diese Tataus. Es ist für sie ja nicht nur einfach Körperschmuck sondern erfüllt einen Sinn. Und wer weiß, bei meinem Talent Ärger auf mich zu lenken, kann ich jede Hilfe brauchen, oder?“

„Es hat aber mehrere Bedeutungen oder nicht, Steve?“ Es ist mir jetzt so egal. Ich will alles wissen über diesen Mann und seine Tattoos. Alles. Und wenn ich dann alles weiß, dann will ich diese Tattoos nachfahren, mit den Fingern, mit der.... Reiß dich zusammen, Kalakaua!

Steve beugte sich noch näher zu ihr. Chin und Danny waren völlig vergessen. Seine Lippen berührten fast ihren Nacken, sein Atem streifte ihr Ohrläppchen.

„Einige. Aber eigentlich wollte ich sie für mich behalten. Aber wenn du ganz lieb bittest, vielleicht hätte ich dann mal Zeit.....“


The end, sozusagen, für mich, aber wer es weiterschreiben will, fühlt euch frei  *big smile*

Und ich mache total dieses Bild verantwortlich:





______________________________________________



Zuletzt von leiCa am Di Feb 04, 2014 6:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hallo CBS, kann ich dies bitte sehen? oder Wie man Maskenbildnern Arbeit erspart   Di Nov 01, 2011 4:08 pm

So ihr Lieben. Es geht doch weiter. Auch wenn mein Name nicht genannt wurde, habe ich gewisse nicht ganz so subtile Andeutungen von gewissen kleinenLadys schon verstanden. Zwinker

Halt halt halt... Was höre ich da? Trippeln von Füsschen in Richtung FSK 18? Nein nein nein. Hiergeblieben. Ich bin ein anständiges Mädchen. Das einzige, was ich versprechen kann ist ein gepflegter Zuckerschock oder zumindest Karies!



2.

Sie ließ ihren Kopf hängen und stützte sich mit beiden Händen neben dem Spülbecken ab. Und sah den feinen Schaumbläschen die das schmutzige Geschirr bedeckten beim Platzen zu.

Ich sehe den feinen Schaumbläschen die das schmutzige Geschirr bedecken beim Platzen zu? Ich denke darüber nach, dass ich den feinen Schaumbläschen die das schmutzige Geschirr bedecken beim Platzen zusehe? Ich denke darüber nach, dass ich darüber nachdenke, dass ich den feinen Schaumbläschen die das schmutzige Geschirr bedecken beim Platzen zusehe? Ein Schaumbläschen ist ein Schaumbläschen ist ein Schaumbläschen. Aaaaarrrrggghhhhh.......

Seufzend griff Kono in das Spülwasser um die Teller von den Resten des Abendessens zu befreien. Heiß. Verdammt. Verdammt heiß. Das Wasser. Natürlich. Sonst noch was?
Ach ja. Ihr Boss. Steve. Ihr Boss! Wenn er doch einfach nur heiß wäre und sonst ein Vollpfosten, einfach nur heiß, dann könnte sie kalt duschen und alles wäre gut. Ja klar! Der Mistkerl war aber auch noch nett, einfühlsam und lustig. Ja! Sie hatte noch nie soviel gelacht wie in den letzten Tagen. Gott.... Sie war verloren, im Eimer, Hölle im A**ch und alles war eine ganz ganz blöde Idee. Die dümmste Idee seit Erfindung der dummen Ideen. Sie. Hätte. Nein. Sagen. Sollen.

Mach dir doch nichts vor. Du liebst es. Du genießt es. Du willst es gar nicht anders. Das Problem ist, du willst mehr und du willst es für immer. Also lüg uns hier nicht an, du vergisst, ich kenne uns!

„Ach halt doch die Klappe!“

„Redest du mit dem Geschirr, der Seife oder übst du schon mal, wenn ich mich gleich über diesen schrecklichen 'chick flick' beschwere, den du rausgesucht hast? Ich meine - mal ehrlich - ich habe die DVD Beschreibung gelesen. Ein Käsefarmer, ein Hund im Rollstuhl und künstliche Befruchtung? Auf sowas steht ihr?“ Steve war von Kono völlig unbemerkt in seine Küche gekommen.
War das so eine spezielle NinjaSeal Anschleichtechnik? Sowas Raubtierhaftes? Mist... eben genau in diese Richtung sollten ihre Gedanken einfach nicht mehr gehen. Sie brauchte Ablenkung und genau deshalb hatte sie auch diesen Film aus Marys Filmsammlung ausgesucht.

„Hast du dir diesen Käsefarmer mal angeguckt, Steve? Der ist heiß!“

Steve grinste und fragte leise: „Heißer als ich?“

„Ach halt doch die Klappe!“

_________________________________________

Previously by H50.....

7 Tage vorher

Auf dem Weg zurück ins Hauptquartier dachte Steve über die unterschiedlichen Vorstellungen des Wörtchens „kurz“ nach. Eine kurzes Briefing über ihre letzten Fälle hatte der stellvertretende Gouverneur verlangt. Mit dem Ergebnis, dass dieses kurze Treffen fast exakt 4 Stunden gedauert hatte und das an einem ansonsten ruhigen Freitag, der endlich mal ein erholsames Wochenende versprach. Sie hatten sich das alle verdient. Die letzten Wochen waren einfach nur chaotisch und anstrengend gewesen, vor allem für Kono, die die ganzen Fälle immer noch zu sehr an sich heran ließ. Steve dagegen hatte besonders eins bei den Seals gelernt. Segmentieren, aufteilen. Hier bin ich und da ist der Schmerz, das Grauen, die Angst, die Folter. Er brauchte das zum Überleben. Es funktionierte nicht immer, aber meistens. Was nicht bedeutete, dass er nicht einfühlsam, mitfühlend wäre. Natürlich war er das, musste es auch sein, um einen Grund zu haben, die eigenen Schmerzen und die eigene Angst wegzuschieben. Aber während des Jobs konnte er das nicht gebrauchen. Fokus auf das Ziel, sonst stirbst du. Er hatte gesehen wie Kono immer wieder versucht hatte, den Gedanken an die entführten Kinder zu verdrängen und ihr Ziel im Auge zu behalten. Er war stolz auf sie, dass sie nicht zusammengebrochen war, und er war froh, sehr froh sogar, den Eltern ihre Kinder gesund zurück gebracht zu haben. Das glückliche Lachen auf Konos Gesicht hatte wiederum ihn glücklich gemacht. Ziemlich glücklich sogar. Und das war er selten.

Aber als er das HQ betrat, war von diesem Lachen nichts mehr zu sehen. Mit hängenden Schultern lehnte sie am Smart-Table während Chin auf sie einredete und Danny mit hochrotem Kopf daneben stand. Letzterer drehte sich um als Steve den Raum betrat und stürmte auf ihn zu.

„Das ist alles deine Schuld, das weißt du, nicht wahr. Deine Schuld Steven!“

Steve hob in einer Unschuldsgeste seine Hände.
„Erleuchte mich Danny, denn ich habe keine Idee, was hier los ist!“

„Was hier los ist, was hier los ist? Ich hätte damals diesen Hausverwalter - Bruce Hoffman - umbringen sollen, der Typ der Schuld war, dass Rachel und Grace mit Waffen vor der Nase rumgefuchtelt wurde. Aber du, du mein Freund, musstest mir das ja ausreden. Da bist du ein Mal, ein einziges Mal ein Seal nicht aus Stahl sondern aus Plüsch, und dann kommt sowas dabei raus. Seehunde sollte es als Plüschversion gar nicht geben, Hunde ja, Katzen ok, Hasen natürlich, vielleicht auch Mäuse........“

Danny ausblenden. Check!
Chin zur Seite schieben. Check!
Fokussieren auf Kono. Check!

„Chin? Kono? Ist einer von euch wohl in der Lage mich mal zu informieren?“
Kono verdrehte die Augen.
„So dramatisch ist es doch gar nicht, Steve. Der Wohnblock mit meinem Appartement wird abgerissen und neue Luxuswohnungen werden dort gebaut. Die Lage ist eben zu gut und das hat der Wohnungsgesellschaft richtig Kohle gebracht. Ich habe mir schon ein Zimmer in einem Hotel genommen, bis ich was neues gefunden habe.“
„Anstatt dass sie bei mir einzieht, zahlt sie lieber dieses teure Hotel. Du weißt was Zimmer auf Hawaii kosten, Steve!“ Chin sonst stoisches Gesicht war im Moment ein bisschen weniger stoisch.
Kono wurde wütend.
„Dein Haus ist ja nun auch nicht wirklich groß und du bist gerade wieder mit Malia zusammen, da will ich wirklich nicht stören.“
„Warum ziehst du nicht bei mir ein,“ platzte es aus Steve heraus, „mein Haus ist groß genug, du kannst dir sogar aussuchen, in welchem Zimmer du schlafen willst. ----- Also ich meine, ich habe mehrere Schlafzimmer, mein altes Zimmer und Marys.....“
Und so fing alles an.
Dümmste Entscheidung für immer!
Beste Entscheidung für immer!
Für immer......
____________________________________________

Der Film war ja wirklich ganz nett gewesen. War sogar wider Erwarten sehr lustig. Was aber Kono an diesem Stan so toll fand, konnte er nicht nachvollziehen. Da war doch nichts besonderes an diesem Kerl, viel zu lange Haare. Und keine Tattoos. Und überhaupt.
Stand sie wohl auf solche Typen? So.... Nette....? Die Frauen beim ersten Date in den Park entführen, bei Kerzenschein, Wein und Pizza unter 'ner Gloche? Warte... Hatte der Typ nicht alles in Brand gesteckt? OH, das konnte er auch. In Brand stecken war eine seiner leichtesten Übungen. Explosionen, Sprengungen, schon schwieriger. Aber ein Feuer? Pfft, Kinderspiel...

Wie lange wedelte sie jetzt schon mit den Händen vor Steves Gesicht herum? Seit gefühlten fünf Minuten standen Steve und Kono jetzt schon nebem dem Kühlschrand aus dem sie sich noch ein Absacker-Bier für einen Strandspaziergang holen wollten. Keine Reaktion von seiner Seite auf ihr „hey, hier ist kein Bier mehr“, statt dessen starrte er die ganze Zeit auf diesen Zippo auf der Anrichte.
„Ich kann gut ein Feuer entfachen“, entfuhr es ihm.
„Ich weiß....“

War er die ganze Zeit Kono schon so nah?

Wann genau war er ihr so nah gekommen? Gefährlich nah. Und seit wann genau presste sie ihren Rücken gegen die kühle Oberfläche der Kühlschranktür?

Kühl ist gut. Kühl kühl kühl..... Konzentrier dich drauf, Kono! Nicht auf seine Arme, die sich rechts und links von dir abstützen oder die Wölbung seiner Armmuskeln oder die unter seinem Shirt hervorblitzenden Tattoos...

Steves hatte seine rechte Handfläche an der Kühlschranktür, die linke lehnte auf der Anrichte und dazwischen... Kono. Gefangen in einem Kreis aus Kühlschrank, Bizeps, Oberkörper und diesem Gesicht. Dieses unglaublich schöne Gesicht, das ihr jetzt gefährlich nah kam. Seine ausdrucksstarken Augen, Chamäleon-Augen, blickten Kono an mit einer Mischung aus Lust, Verlangen und Verzweiflung. Verzweiflung? Langsam wanderte sein Blick zu ihren Lippen.....
Oh Gott!
Konos Atem wurde immer heftiger.
Er riecht so gut, er riecht so gut. Einfach nach Steve. Nach einem Hauch von After Shave, ein bisschen Sandelholz und nach Meer!
Er beugte sich leicht nach vorne, ein bisschen tiefer, bis seine Nase fast die ihre berührte. Ganz leicht neigte er seinen Kopf zur Seite. Leicht blies sein Atem über ihre Lippen.
Und dann noch diese tiefe, leicht rauhe, heisere Stimme: „Schick mich weg Kono. Du musst mich jetzt wegschicken. Bitte...“

„Steve?“

„Ja....“

„Halt doch die Klappe!“

Er riecht so gut, er riecht so gut. Einfach nach Steve. Nach einem Hauch von After Shave, ein bisschen Sandelholz und nach Meer! Defintiv nach Meer und definitiv nach mehr....
___________________________________________

Was sie geweckt hatte, wusste sie nicht. Vielleicht das leichte Rauschen des Meeres durch die geöffneten Fenster und das leise Flattern der Vorhänge im Wind. Was sie aber erstaunlicherweise sofort wusste, war, wo sie war. Oder besser gesagt in wessen Bett sie lag. Und es fühlte sich gut an. Es fühlte sich richtig an. Keine „ich hatte Sex mit meinem Boss-Panik“, nein es fühlte sich nur gut an.
Ok, bis zu dem Moment als sie versuchte im Halbdunkeln des noch frühen Morgens ihre Beine auszustrecken. Aaahhh... Jeder Muskel in ihrem Körper fühlte sich an, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Kono fühlte, wie ihr das Blut in den Kopf stieg, als sie sich erinnerte warum das so war.
Sie hatten sich nicht vom Kühlschrank wegbewegt, zu Beginn.... Warum eine glatte harte Oberfläche nicht nutzen, wenn man schon mal da war? Gott, sie würde Kühlschränke demnächst mit ganz anderen Augen sehen. Zumindest Steves Kühlschrank...

Aber nicht nur den Kühlschrank oder? Vergiss nicht die Couch, das Treppengeländer, die Dusche und vor allem dieses Bett!

Ja das Bett. Besonders das Bett. Was war denn das für ein warmes glückliches Gefühl in ihrem Magen, als sie genau daran zurück dachte?
Kono war sicherlich vor dieser Nacht keine Jungfrau gewesen, sie war mal Surferin und sie war sicher kein Kind von Traurigkeit. Aber was Steve mit ihr angestellt hatte – so ziemlich an jedem Hindernis, dass ihnen auf dem Weg nach oben ins Schlafzimmer in den Weg kam – war einfach nur WOW! Unglaublich, wild, heftig, ausdauernd und einfach irgendwie... akrobatisch.
Und nach ihrem vergeblichen Versuch nur zu duschen, waren sie in Steves großes Bett gefallen. Aneinandergekuschelt. Wer hätte das gedacht, der große böse Ninja war ein Kuschler. Allerdings hatte dieses Kuscheln dazu geführt, dass sie sich noch einmal geliebt hatten. Aber dieses Mal war es anders. Ruhig, still, am Ende nicht weniger heftig, aber sanfter und bis auf einen Satz völlig wortlos.
„Sh.... sh.... genieß es.... das ist nur für dich... nur für dich...“

Kono drehte sich auf den Rücken – autsch – und öffnete langsam die Augen. Sie drehte den Kopf zu Seite, denn plötzlich hatte sie das völlig kitschige, alberne Verlangen einem entspannt schlafenden Steve in sein schönes Gesicht zu sehen. Aber was sie sah war nicht Steves Gesicht sondern eher seine... Hüfte?
Steve saß aufrecht im Bett, mit dem Rücken am Kopfteil des Bettes, sein Kopf lehnte leicht zurück an der Wand. Das Bettlaken war bis unter seinen Bauchnabel gerutscht. Ein Anblick den Kono normalerweise ausgiebig genießen würde. Allerdings nicht im Moment. Denn Steve atmete mit geschlossenen Augen tief ein und aus, ein leichter Schweißfilm bedeckte seine Stirn.
„Steve? Was ist los?“
Erschrocken öffnete Steve seine Augen und blickte Kono etwas verwirrt an.
„Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken, schlaf weiter, es geht mir gut.“
Kono richtete sich auf und setzte sich neben ihn.
„Warum glaube ich dir jetzt nicht? Halt nicht antworten. Ich sage es dir. Weil ich ein verdammt guter Officer bin...“
„...und selbstredent eine gute Beobachterin und einfühlsam...“ Steve lächelte leicht.
„Selbstredent?“
„Das ist ein Wort!“
„Das niemand benutzt.“
„Ich schon.“
„Dann tu es bitte auch.“
„Was?“
„Reden. Selbst.“

Steve seufzte und drückte sich mit beiden Händen in eine noch aufrechtere Position. Er fuhr sich mit der linken Hand über sein verschwitztes Gesicht.
„Es ist wirklich nichts dramatisches, nichts was ich nicht schon kenne. Nur... ich... also tagsüber komme ich damit klar.
Da sind Dinge, die mich verfolgen...
Ich habe so viel erlebt, soviele Dinge getan... Sachen erlebt...
Auf manches bin ich stolz und auf manches nicht. Menschen sind gestorben. Und Menschen sind nicht gestorben, weil andere gestorben sind. Ich musste töten, um Menschen zu retten. Unglaublich grausame Menschen mussten sterben, um zu verhindern, dass sie andere töteten. Aber ich bin sicher, absolut sicher, dass auch viele Unschuldige gestorben sind auf dem Weg, andere Unschuldige zu retten. Auf beiden Seiten sind sie gestorben. Und es sind so viele gestorben, die ich nicht retten konnte, Erwachsene... Kinder, zu viele. Und ihre Gesichter verfolgen mich. Tagsüber kann ich ihnen ausweichen, aber nachts nicht. Ehrlich gesagt, will ich es auch nicht. Denn ich will sie nicht vergessen, sie dürfen nicht vergessen werden, denn auch sie haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Ich habe immer versucht, das Richtige zu tun, aber das Leben ist eben nicht schwarz und weiß. Es gibt so viele Grautöne. Und mit diesen Grautönen muss ich leben.“
Kono spürte wie ihre Augen feucht wurden. Noch nie hatte sie diesen Mann so viel reden gehört. So viel war es, was er mit sich herum schleppte. Sie wusste, das vieles geheim war und Steve nicht darüber reden durfte, darum war sie unendlich glücklich, dass er sich ihr gegenüber geöffnet hatte. Niemand sollte diesen ganzen Ballast allein bewältigen. Und er hatte sie ausgewählt....

Interpretier' jetzt nicht soviel da rein... Er ist noch zu emotional aufgewühlt um klar denken zu können. Bald ist er wieder der alte Steve mit dem steinernen Schutzwall, der alles allein bewältigt und keinen, vor allem dich nicht, du dummes Huhn, an sich heranlässt. Und der seine Freunde nicht mit seinen Problemen belästigen will....

„Wie kommst du normalerweise wieder 'zurück'? Hast du irgendwelche besondere, völlig geheime, extreme Seal-Entspannungstechniken?“
Steve lächelte. „Also eigentlich gehe ich einfach nur schwimmen. Aber ich wollte nicht, dass du in einem leeren Bett aufwachst. So bin ich nicht.“
Kono hatte schon wieder dieses komische warme Gefühl im Magen.
„Leg dich auf die Seite. Ich kenne da was...“
Steve grinste sie mit diesem halbseitigen Lächeln - das du so liebst, ...ach halt doch die Klappe – und einer hochgezogenen Augenbraue an „Entspannungstechnik, hmmmm?“
„Vertrau mir.“
Und das tat er, rutschte ein wenig tiefer ins Bett und drehte sich auf die Seite, mit dem Rücken zu Kono. Es kostete Kono extrem viel Mühe den Blick von dem Tatau auf diesem muskulösen Rücken los zu reißen.
„Kennst du 'verbinde die Punkte'?“
„Huh?“
„Konzentrier dich auf die Punkte, die ich auf deinen Rücken male, verbinde sie und sag mir dann was sie darstellen.“
Kono schlüpfte hinter ihn in eine Fast-Löffelchenstellung und bedeckte seinen Rücken mit kleinen federleichten Küssen. Sie begannen oben zwischen seinen Schulterblättern, wanderten tiefer und wieder nach oben.
„Das fühlt sich gut an.“ Steve schnurrte fast.
Kono lachte leise, rutschte enger an Steve heran und legte ihren Arm um seine Taille bis ihre Handfläche auf seinem unglaublichen Sixpack lag.
„Und was habe ich gemalt?“
„Hrrrmm... Weiß nicht,“ murmelte er leise, nur noch zwei Atemzüge vom Einschlafen entfernt. „Ein Ball? Oder der Mond? Irgendein Kringel eben...“
„Ein Kringel?“
„...mmmm.... Kringel....“
Tiefe Atemzüge zeigten Kono, dass ihre besondere Entspannungstechnik gewirkt hatte. Steve schlief.
Eine Weile lauschte sie seinem Atem, vergrub ihr Gesicht in seinen Nacken, dann flüsterte sie leise:
„Das war ein Herz, Steve, ein Herz....“

Auf ihrem Handrücken, der immer noch auf seinem Bauch lag, prickelte es zart. Ganz leicht, ganz sanft, wie Schmetterlingsflügel spürte Kono Steves Finger.

Sie malten einen Kringel.


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SCHLUSS













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