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 One Shot -- Folge 2x05

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NobodyKnowsNina
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BeitragThema: One Shot -- Folge 2x05   So Okt 23, 2011 8:50 pm

Dieser One Shot fängt dort an wo Episode 2.05 aufhört. Konos Undercover Einsatz ist beendet und das Team scheint wieder vereint zu sein nach Abschluss des Falles. Nur für einen ist die Sache noch nicht ganz abgeschlossen... Steve beschließt, Kono nach Hause zu bringen.


_________________________________


>>I walk you home to see
Where you're living around
And I know this place<<



"Kono?.....", Steve stand vor seinem blauen Pick-Up und sah Kono nach, wie sie auf ihre Haustüre zusteuerte. Als sie sich umdrehte erwartete sie, dass Steve ihr einen seiner berühmten letzten Sätze zum Abschied um die Ohren schlagen würde. So einen wie den, den Fryer heute abbekommen hatte, nachdem Steve ihm die Lippe blutig geschlagen hatte. "Niemand pfuscht mit meinem Team, klar?" Er hatte sich zurück gehalten bis die Sache abgeschlossen war, aber jetzt würde es vermutlich besser für sie sein, sich auf einen dieser Sätze gefasst zu machen, die ihr Ziel nie verfehlten. Kono zog unmerklich den Kopf zwischen die Schultern als Steve den Mund zum Sprechen öffnete: "Hör mal, kann ich... kann ich noch kurz mit rein kommen?" Kono nickte reflexartig. Sie hatte nicht mit einer Frage gerechnet. "Sicher... klar, komm rein." Steve schlug die Tür des Pick-Ups zu und folgte ihr. Dann würde es eben kein berühmter letzter Satz werden - es würde eine Standpauke werden, die sich gewaschen hatte.

Kono warf ihre Schlüssel auf den Tisch und erinnerte sich an Steves bohrenden Blick als er sie am Nachmittag verhört hatte. Eine Mischung aus Wut, unglaublicher Enttäuschung und Ohnmacht hatte sich darin gespiegelt. Vor allem Wut. Wie er den Stuhl auf den Boden gedonnert und sie angeschrien hatte... Sie meinte, diesen Blick auch jetzt auf ihrem Rücken zu spüren, als Steve ihren Schritten folgte und hinter ihr stehen blieb. "Was zu trinken?", versuchte sie die unangenehme Situation abzuwiegeln ohne ihn anzusehen. "Nicht nötig, Danke", erwiderte Steve. Okay, dann nicht. Bringen wir es trocken über die Bühne. Kono wandte sich ihm zu und presste ihre Lippen aufeinander. Zu ihrem Erstaunen sah er eigentlich gar nicht so aus als würde er ihr gleich die verbale McGarrett'sche Breitseite geben. Stattdessen stand er etwas verloren im Raum und schien nicht genau zu wissen wohin mit seinen Händen. Er sah sich flüchtig in ihrem kleinen Wohnzimmer um, rieb sich mit dem Daumen eine unsichtbare Fussel von der Oberlippe und schließlich kamen seine Hände dort zur Ruhe wo seine schusssichere Weste oberhalb des Gürtels aufhörte. Er atmete ein Mal hörbar aus und wieder ein, um Anlauf zu nehmen. "Ich wollte mich entschuldigen." -- Wie bitte? Kono sah ihn wortlos an. Darauf war sie nicht gefasst. Darauf konnte man gar nicht gefasst sein, wenn man es mit Steve McGarrett zu tun hatte. Der Mann, der naturgemäß der Anführer war. Der das Sagen hatte. Der einen Typen vom zwölften Stock über's Geländer hängen ließ ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn nötig auch vom dreizehnten. Ein Steve McGarrett entschuldigte sich nicht, weil ein Steve McGarrett wusste was er tat, und es jederzeit rechtfertigen konnte. "Wofür?", fragte sie, als sie schließlich ihre Sprache wiedergefunden hatte. Steve zögerte. "Vielleicht nehm ich doch was zu trinken…“

Er lehnte mit gekreuzten Beinen am Küchentisch und musterte Kono aus dem Augenwinkel während sie ein Glas aus dem Schrank nahm. Was hatte sie wohl die ganze Zeit über getrieben seit sie ihre Marke abgeben musste? ...wegen eines Vergehens, in das er sie hineingezogen hatte, vervollständigte Steves Gewissen. Er hatte Fryer vorgeworfen, Konos Sicherheit aufs Spiel gesetzt zu haben. Fakt war allerdings, dass er selbst dafür verantwortlich war, dass sie überhaupt in diese Situation geraten war. Ohne Marke, ohne Five-O und ohne erkennbare Perspektive. Und was noch viel schlimmer war: er hatte in dieser Zeit kein einziges Mal gefragt, wie es ihr ging. Zugegeben, im Gefängnis hatte er das nicht gekonnt. Aber danach wäre genügend Zeit gewesen, sich bei ihr zu melden. Sich irgendwie bemerkbar zu machen und ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine dastand, nach allem was vorgefallen war. Nur hatte er es nicht getan, und er wusste selbst nicht warum. Wofür er sich also entschuldigen musste? „…Ich hätte für dich da sein müssen. Deshalb." sagte Steve in die Stille hinein. Kono stellte den Wasserhahn ab und ließ das volle Glas auf die Küchenzeile sinken. "Außerdem war es falsch, dich heute Mittag so anzubrüllen und dir Vorwürfe zu machen." -- "Schon okay", antwortete sie knapp, streckte ihm weiter den Rücken zu und trocknete sich die Hände an einem Küchentuch. „Du hattest eigene Probleme.“ Wann war sie so hart geworden? Steve biss sich auf die Innenseite seiner Unterlippe. "Übrigens lungern hier keine zwielichtigen Gestalten mehr in meiner Wohnung herum", sagte Kono als sie sich umdrehte und ihm das Glas reichte. Als Antwort auf Steves fragend hochgezogene Augenbrauen nickte sie lediglich in Richtung seiner Schussweste, die er noch immer trug. "Du kannst das Ding jetzt ausziehen." Steve schüttelte mit einem kleinen Lachen den Kopf und nahm einen Schluck Wasser. "Sicher, dass du mich nicht mit einem Küchenmesser abstechen willst?", fragte er und sah sie mit einem Dackelblick von unten herauf an. „Ich hab kürzlich schon eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht, aber ich will sie ungern wiederholen.“ Sie lächelte. Vielleicht war sie doch nicht so bitter geworden wie er gedacht hatte. Er stellte das Glas beiseite und entledigte sich in einer fließenden Bewegung seiner Weste. Das Shirt klebte ihm am Körper, dort wo sie eng angelegen hatte. Er verglich das Gefühl immer damit, wie eine Schildkröte sich wahrscheinlich fühlen musste, wenn sie aus ihrem Panzer schlüpfte. Leichter, beweglicher, aber irgendwie schutzlos, und man konnte auf einmal ganz genau spüren, welche Angriffspunkte man freigelegt hatte. Als würde man Bauchgefühl, Herz und Verletzlichkeit wieder anknipsen, wenn man dieses Ding auszog. "Fryer kann den Abdruck deiner Knöchel wahrscheinlich immer noch am Kiefer spüren", sagte Kono. "Du hast ihm ganz schön eine gezimmert." Steve zuckte mit den Schultern. "Ein Teil des Schwungs hätte mich eigentlich selbst treffen müssen. Genau genommen hätte ich den Kinnhaken nicht weniger verdient als er." Kono schenkte ihm ein mildes Lächeln. Er war sich nicht sicher, wie er es auffassen sollte. Für einen Moment lag leeres Schweigen in der Luft. „Geht es dir gut?“, fragte er schließlich und sah Kono in die Augen. Sie nickte. Irgendwas in ihrem Ausdruck verriet jedoch, dass sie sich noch immer alleine fühlte. Ihre Lippen formten eine entschlossene Linie, die ihr Nicken beschwichtigen sollte, aber die Überzeugung erreichte ihre Augen nicht. Steve fühlte ein Stechen in der Brust, das auch eine Schutzweste nicht hätte abfangen können. Er antwortete ihr schweigend, indem er einfach gleichermaßen zurück nickte und trat dabei einen Schritt auf sie zu. Er kam sich auf einmal viel zu groß vor, mit seinen riesigen Boots, die schwerfällig auf den Küchenfliesen aufkamen, und mit seinen langen Gliedmaßen, die so schwer zu koordinieren waren, wenn er nicht recht wusste, wohin mit sich selbst. Er war ein unsensibles Trampeltier gewesen und genau so fühlte es sich nun auch körperlich an. Kono sah zu ihm auf als erwartete sie, dass er etwas sagen würde – aber ihm fiel nichts ein. Das einzige was ihm auffiel war, wie klein und verletzlich die junge Frau vor ihm plötzlich wirkte, vor deren Roundhouse Kick man sich besser in Acht nahm. Ohne nachzudenken legte Steve einen Arm um Kono und zog sie in eine halbseitige Umarmung, sodass ihr Kopf zwischen seiner Ellenbeuge und seiner Schulter ruhte. „Du wirst deine Marke wieder bekommen“, sagte er mit überzeugter Stimme und grub seine Nase ein wenig in ihr Haar. Wenigstens jetzt wollte er ihr zeigen, dass es ihn kümmerte. Er bekam keine Antwort als Kono ihre Handflächen auf seine Schulterblätter legte. Die Umarmung dauerte nur eine gefühlte Sekunde zu lange um als platonische Geste durchzugehen. Sie hatten aus irgendeinem Grund den Moment verpasst, in dem man los ließ. Und als diese Sekunde ohnehin schon überschritten war, gab es keinen Grund mehr loszulassen. Es würde ein betretenes Schweigen entstehen, ganz egal ob sie sich nun weitere 5 Sekunden oder 5 Minuten so festhielten. Warum sagte sie nichts? Kono betrachtete die Härchen in Steves Nacken, die andeuteten, dass sie irgendwann kleine Löckchen werden wollten, wenn sie nur lange genug nicht abgeschnitten wurden. „Ja, bestimmt…“ / „Sicher…“ / „Ich weiß…“ Sie sollte ihm irgendetwas antworten, aber sie war von keiner Aussage überzeugt genug, um sie auch zu äußern. Sie fixierte die Ader, die an Steves Hals hervorgetreten war. Wenn sie ihre Lippen darauf legte, würde sie vielleicht spüren können, wie sein Blut hindurch pulsierte. Steves andere Hand, die auf ihrem unteren Rücken einen Platz gefunden hatte, vollführte mit dem Daumen ein kurzes Streicheln über eine Falte an ihrem Shirt. Wenn keiner von ihnen mehr etwas sagte, musste wenigstens die kleine Bewegung eines Daumens als Beweis dafür dienen, dass sie nicht gerade dabei waren, sich völlig in einer schall-, wasser- und luftdichten Gefühlsstarre einzuschließen. Seine Hand fühlte sich warm an durch den Stoff. Was, in Gottes Namen, ging hier eigentlich vor? Konos zierlichen Körper so nahe an sich zu spüren gab Steve die Antwort auf eine Frage, die er sich bisher noch gar nie gestellt hatte. Weshalb sie sich zuvor noch nie so umarmt hatten? Wahrscheinlich weil sie genau wussten, dass diese eine, unsichtbare Grenze so nahe lag, dass die Gefahr, sie zu überschreiten, viel zu präsent im Raum stand. Ihr Haar roch nach Kokos. Wenn man diese feine Linie ein Mal überschritt, konnte man nicht einfach so wieder zurück gehen. Oder wollte nicht zurück gehen. Oder konnte nicht. Oder wollte. Konnte. Ihr Körper fühlte sich so anschmiegsam an. Kono Kalakaua… Er musste sie sofort loslassen! -- „Also,… dann… ich glaube, ich sollte los“, sagte Steve und trat von einem Bein auf das andere, nachdem er sich von Kono gelöst hatte. Ihren Körper plötzlich nicht mehr in seiner Umarmung zu spüren ließ sie frösteln. Sie strich sich verlegen über die Arme als könnte sie damit das Gefühl abstreifen, das zurückgeblieben war. Dieses Gefühl, das die Luft in diesem Moment so dick machte, dass es furchtbar schwierig war, nicht daran ersticken zu wollen. Steve ging rückwärts durch die Küchentüre, hob halbherzig die Hand um sich zu verabschieden und warf Kono dabei einen Blick zu, an dem sich ihre Augen festhielten wie an einer Rettungsleine. Im nächsten Moment war er durch die Wohnung verschwunden und Kono hörte, wie sich die Haustüre öffnete. „Boss!....“ Warum musste sie ihn jetzt so nennen, warum, warum, WARUM?! Sie kniff die Augen zusammen und biss sich auf die Zunge. „Warte!....“ Steve stand bereits an der offenen Haustüre und hatte die Klinke in der Hand. „Vergiss die hier nicht…“ Kono lief ihm hinterher und reichte ihm seine schusssichere Weste. Für einen flüchtigen Moment berührten sich ihre Finger. „Richtig, da war ja was…“ stammelte Steve, presste die Lippen aufeinander und hielt die Weste kurz demonstrativ mit einem Grinsen hoch. „Genau! …genau… da war was…“, stimmte Kono ein, und ein kleines, unnatürliches Lachen sprudelte aus ihr heraus ohne dass sie es zurückhalten konnte. Sie zeigte auf die Weste in Steves Hand und machte zwei kleine Ausfallschritte. Was hatte sie da eben gesagt? Da war was. „Deine Weste! War das. Was da war. Tja…“, sie konnte sich nicht stoppen und zeigte nochmals auf das Kleidungsstück. Steve sah betreten von ihrem Gesicht auf seine Fußspitzen und wieder in ihre Augen. Er hatte dieses Lächeln im Gesicht, wie es nur kleine Jungs hatten, als er wieder aufblickte. „Danke“, sagte er und machte Anstalten, nun aber wirklich zu gehen… obwohl er sich keinen Zentimeter aus dem Türrahmen bewegte. „Dir auch“, antwortete Kono und bemühte sich, ihre Füße still zu halten. Er sah sie an. Sie sah ihn an. Er ging nicht. Er konnte sich einfach nicht in Bewegung setzen. Er sollte sich nun – wirklich – losreißen, bevor dieser Moment unerträglich wurde. Um nicht zu sagen: er war bereits unerträglich. Steve überbrückte den Abstand zu Kono mit einem Schritt und zog sie noch einmal in eine Umarmung. „Gute Nacht, Kono..“ Sie legte die Arme um seinen Hals und drückte ihn fest an sich. „Gute Nacht.“ Als er sie los ließ klopfte sie ihm auf die Schulter um den Eindruck zu verstärken, es gäbe keine normalere Verabschiedung als diese. Alles wie immer. Es war alles völlig normal. Nur seit fünf Minuten irgendwie nicht mehr. Draußen war es bereits dunkel als die Lichter an Steves Pick-Up aufflackerten. Kono erinnerte sich an Fryers blutige Lippe. Eigentlich hätte sie keine weitere Entschuldigung von Steve gebraucht. Aber da hatte sie auch noch nicht gewusst, wie schön sie sich anfühlen würde.


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One Shot -- Folge 2x05

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