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 Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2

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NobodyKnowsNina
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BeitragThema: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Mo Feb 13, 2012 8:17 pm

And in a pipe she flies to the Motherland
Or sells love to another man
It's too cold outside
For angels to fly


(“The A Team” - Ed Sheeran (Video gehört zur Story!)

***

Die Leute auf der Straße nannten sie L. L wie Lola, Loser, L wie Lost Girl. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, sie zu fragen: „L wie Elle? Fashion, Style, Beauty?“ Es war ganz egal, dass das tatsächlich ihr Name war. Niemand wäre je darauf gekommen. Es sollte ihr recht sein, denn die Leute mussten nichts von ihr wissen. Ihre Mutter hatte sie Eleanor genannt, aber sie mochte diesen Namen nicht. Ein paar einsame Schneeflocken fielen aus dem grauen Himmel über New York und zerschmolzen sofort auf dem nassen Asphalt als sie den Boden berührten. Es war kalt. Hätte sie nicht immer diese billigen Strumpfhosen getragen: jeder hätte gesehen, dass Elles Beine verräterische, blaue Flecken hatten. Sie saß auf einer Bank mit Blick auf eine Reihe hoher, alter Stadthäuser, die vornehm auf der anderen Straßenseite thronten. Sie wartete darauf, dass er aus der Türe treten würde wie an jedem vorherigen Abend der vergangenen Woche. Als ein eisiger Windstoß durch die dürren Äste der Parkbäume wehte zog sie die Kapuze tiefer ins Gesicht. Es wurde langsam dunkel. Der Türeingang blieb verschlossen. Um ehrlich zu sein gab es wenig, was sie an sich mochte. Ihr Name gehörte nicht dazu. Auch nicht ihr Körper, denn der gehörte ihr ja nicht mal mehr so richtig. Sie hatte das Gefühl, jeden Tag ein Stückchen mehr davon verloren und verkauft zu haben. Wahrscheinlich kostete sie nicht mehr als eine aufblasbare Puppe, aber die Männer, die sich auf der Seventh Avenue Mädchen holten, investierten lieber in gefühlsechte Erlebnisse als in Gummi. Der Mann aus dem Haus gegenüber ließ heute lange auf sich warten. Auf ein Mal hatte sie Angst, er könnte so plötzlich wieder verschwunden sein wie er letzte Woche gekommen war.

Was Elle an sich selbst mochte, war die Kraft ihrer Gedanken. Die konnte ihr keiner wegnehmen und niemand würde sie aus diesem kleinen Fleckchen heiler Welt, das in ihrem Kopf übrig geblieben war, vertreiben können. Heute war Valentinstag. Sie hatte sich vorgestellt, wie der Mann in seinem dunklen Mantel mit einem Strauß Rosen in der Hand aus der Türe treten würde um sich auf den Weg zu ihr zu machen. Nicht zu ihr, ihrer wahren kümmerlichen Existenz, sondern zu der Frau, die sie in ihrer kleinen Welt war. Heute würde sie keine Geschäfte machen, weil die Verheirateten und Vergebenen ihre Frauen abends zum Essen ausführen und dann zuhause ihren Spaß bekommen würden. Und die einsamen Herzen würden gar nicht erst aus dem Haus gehen, weil sie sich schämen würden, am Valentinstag niemand anderen als eine Hure zu haben mit der sie die Nacht verbringen konnten. Einerseits war sie froh darüber, aber es bedeutete auch, dass sie morgen, zur Monatsmitte, wieder die Miete für ihr schäbiges Zimmer nicht würde zahlen können.

Den Mann aus dem Haus gegenüber hatte sie vor ein paar Tagen zum ersten Mal gesehen. Das war nachdem sie am Münzfernsprecher neben der Bushaltestelle versucht hatte, ihren Vermieter anzurufen. Das unbarmherzige Telefon hatte bereitwillig ihre zwei kostbaren Dimes gefressen, sie dann jedoch wieder aus der Leitung geworfen noch bevor sie um ein wenig Aufschub für die Mietzahlung bitten konnte. Da war er aus dem Taxi gestiegen. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass er an der richtigen Adresse war, hatte er den Klingelknopf an der wuchtigen Holztür des Stadthauses gedrückt und wurde nach kurzem Warten von einer Haushälterin herein gelassen. Er war groß, mit dunklen Haaren und einem dunklen Mantel. Zuerst war er ihr nur aufgefallen, weil er mitten im grauen Winter eine Sonnenbrille trug. Genau wie sie selbst, wenn sie versuchte, dunkle Augenringe vor der Welt zu verstecken. Aber er wirkte zu gepflegt für jemanden, der so wie sie, nur gerötete Augen verbergen wollte. So jemand war er nicht. Es sah so aus als würde er jemanden in diesem Haus besuchen. Er kam mittags und ging am frühen Abend wieder. Jeden Tag. Ihre Augen klebten an ihm, wenn sie ihn sah. Die Person, die er besuchte, musste ihm ganz bestimmt wichtig sein. Elle hatte in den vergangenen Tagen oft auf der Parkbank gesessen und gedankenverloren auf die Fenster des Hauses geschaut als könnte sie hinter die Scheiben blicken. Falsch – als würde sie selbst hinter diesen Scheiben wohnen. Der Mann war noch immer nicht aufgetaucht. Vermutlich war er längst wieder dorthin zurückgekehrt von wo er gekommen war. So wie alles kam und wieder ging, ohne je etwas zurück zu lassen. Sie fischte eine kleine Überlebensration einer krümeligen Substanz aus ihrer Jackentasche und drehte sie mit kalten Fingern in dünnes Zigarettenpapier. Die Flamme aus dem Feuerzeug wärmte ganz kurz ihre Handinnenflächen. Vom Kiosk an der Straßenecke wehte der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee zu ihr herüber.

Dann saß sie plötzlich in einem warmen Wohnzimmer mit stilvoller Einrichtung und zwei dampfenden Tassen auf dem Tisch. Sie trug kein Kapuzensweatshirt mehr sondern eine Bluse, die sich seidig auf ihrer Haut anfühlte. Der Mann aus dem Haus gegenüber stand am Zimmerfenster und schaute auf die Straße hinaus. Er hatte ihr den Rücken zugewandt. „Musst du wirklich schon wieder gehen?“ fragte sie ihn als wären sie schon lange miteinander vertraut. Sie stand auf und schmiegte sich haltsuchend an seinen Rücken. „Dass du abreist ist das schrecklichste Valentinstagsgeschenk, das ich je bekommen habe. Du bist doch eben erst angekommen…“ Der Mann drehte sich zu ihr um und nahm sie in die Arme. „Ich komme wieder so bald ich kann.“ Er hielt sie fest und küsste sanft ihre Schläfe. „Versprochen?“ – „Versprochen. Und bis wir uns wiedersehen bin ich jedes Mal bei dir wenn du an mich denkst.“ Draußen in der Straße vor dem Haus hupte ein Taxi. Der Mann nahm seinen Mantel und verabschiedete sich mit einem zärtlichen Kuss von ihr. Ihr war zum Weinen zumute als sie durch das Zimmerfenster ein letztes Mal sein Gesicht durch die Heckscheibe des abfahrenden Taxis sah.

„Hallo?“

Elle wurde aus ihren Gedanken gerissen. Sie wischte sich mit dem Ärmel über die feuchten Augenwinkel und blickte zu dem Mann hoch, der plötzlich vor ihrer Parkbank stand. Der Mann von gegenüber. Er stand einfach in seinem dunklen Mantel vor ihr als hätte er sich nicht gerade eben noch mit einem Kuss von ihr verabschiedet. Sie sah ihn wie vom Blitz getroffen an. Er hob eine Augenbraue und blickte unsicher zurück. „Geht es dir gut?“ fragte er schließlich und beugte sich zu ihr herunter um sie genauer in Augenschein zu nehmen. Er hatte eine Hand auf ihre Schulter gelegt. Elle war sich nicht ganz sicher, ob das die Wirklichkeit war oder ein Film, der sich aus kaltem Rauch entwickelt hatte. „Schon gut, ich sollte… ich… ich sollte nach Hause gehen“, antwortete sie schließlich als sie ihre Sprache wiedergefunden hatte und versuchte, sich beim Aufstehen die Klamotten zurecht zu streichen. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken, aber ich dachte du hättest geweint“, erklärte der Fremde, der ihr nicht halb so fremd war wie er vermutlich dachte. „…und du saßt hier ganz alleine auf der Parkbank.“ Woher kam diese Wärme, die in seinem Blick lag? Elle wollte in seinen Augen versinken. „Ich bin nur… nur versetzt worden, das ist alles…“, log sie und glaubte sich selbst kein Wort. Er nickte als hätte er alles verstanden was man verstehen konnte. „Wie heißt du denn?“ fragte er. Sie zögerte…

„L.“

„L? Einfach so ein Buchstabe?“

„Ja… Nein, eigentlich nicht.“

„Sondern?“

„Elle. Wie L einfach. Elle wie L.“

„L wie L? Also der Vergleich… hinkt irgendwie“, sagte er und lächelte sie an. „Warum sagst du nicht L wie Liebe?“

Sie stutzte. L wie Lola, L wie Loser...

Niemand wäre jemals auf die Idee gekommen.

„Auch auf die Gefahr hin, dass es das schrecklichste Valentinstagsgeschenk ist, das ich je gemacht habe: kann ich dir einen Kaffee ausgeben?“, fragte er schließlich und hielt ihr mit einem Kopfnicken in Richtung des Kiosks seinen Arm entgegen als Einladung sich einzuhaken. „Ich bin Mick.“

Sie lächelte.


Er hatte ja nicht die leiseste Ahnung.


***

All the lonely people
Where do they all come from?
All the lonely people
Where do they all belong?


(“Eleanor Rigby” – The Beatles)

______________________________________________



Zuletzt von NobodyKnowsNina am So Feb 19, 2012 7:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cleo28
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 10:17 am

Zitat :
Die Leute auf der Straße nannten sie L. L wie Lola, Loser, L wie Lost Girl. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, sie zu fragen: „L wie Elle? Fashion, Style, Beauty?“


Und schon hattest du mich gefesselt, als ich dann auch noch im Hintergrund das Lied dazu gehört habe. Ich kann es nicht anders beschreiben. Super Einfall. Ich wollte nur noch wissen, was mit Elle passiert, wer sie ist, warum sie sich als Loser sieht.... Und in welche Rolle Alex eintaucht. Und mit jeder Zeile, die ich dann weiter gelesen habe, bekam ich so eine Vorahnung... Mick... natürlich Mick... *sigh*

Dein Schreibstil gefällt mir unheimlich. Ein großes Lob an die Autorin dieses Textes. *applaus*

P.S. Solltest du dich dazu entschließen, es nicht bei einem One-Shot zu lassen, ich werde es lesen. *big smile*

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kleineLady
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 11:42 am

Schöne, zu Tränen rührende, Story :cry2:

Sehr schön und zu Herzen gehend geschrieben top

Auch ich würde gerne das Geheimnis, wie Elle wurde was sie ist, lüften und natürlich was die zufunkt noch für sie bereithält, erfahren .....hoffnungsvoll die unbekannte Autorin sucht warten


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Big Thx to Sky for this amazing Sig

"Der Narr Tut was er nicht lassen kann ,der Weise lässt was er nicht tun kann"
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Freya
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 1:42 pm

WOW...!!! ....ich muss das jetzt mal kurz auf mich wirken lassen...

Ein toller Schreibstil und eine super Story, die Idee und auch die Beschreibungen, wie Elle sich fühlt, welche Gedanken sie hat, ganz grosse klasse...ich ertappe mich dabei, wie ich gern erfahren würde, wie es weitergeht und dass ich gern tiefer in diese Geschichte eintauchen möchte... *applaus* *applaus* biglove top

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Quelle:tumblr.com/pzeiko-archive
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eviesus
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 3:20 pm

*seufz*
Mir ging es genau wie Cleo - ich überlegte, wer Alex sein würde und es war mir klar als ich das mit dem "dunklen Mantel" las....
SChöööne Geschichte! biglove Und wie schon geschrieben wurde - sie schreit fast nach einer Fortsetzung! Sollte die Autorin noch nachlegen wollen: Hier ist noch eine Leserin! *applaus*

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                          Lieben Dank an Joan! *love*
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leiCa
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 5:13 pm

*verneig*

The worst things in life come free to us! (Ed Sheeran) = Toll!

Zitat :
So wie alles kam und wieder ging, ohne je etwas zurück zu lassen. = Toller!

Nochmal: *verneig*
Genug gesagt.

Doch. Noch eins.
MEHR!

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Justine
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Di Feb 14, 2012 5:26 pm

biglove*seufz* Wie schööööön.....Ich hab auch gleich bei dem dunklen Mantel gedacht..das kann nur Mick sein. Super geschrieben top

Und ich bin mit meien Vorschreiberinnen einer Meinung; Bitte mehr davon :beten:

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Danke Nina für diese tolle Signatur und Sky für das tolle Ava  

Wir geben dem Hund den Rest unserer Zeit, unseres Raumes und unserer Liebe, doch der Hund gibt uns alles was er hat (Verfasser unbekannt)  
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Kasi
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Mi Feb 15, 2012 6:56 pm

Eine wirklich sehr schöne Geschichte. Hat mir sehr gut gefallen. *applaus*

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Danke Fever für die super schöne Signatur

Rechtschreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur
]
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mydream
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Mi Feb 15, 2012 6:59 pm

meine erste Begegnug mit Mick!!!!!
und die hätte nicht schöner sein können.. :( jetzt weiss ich, was das für ein Charakter sein muss *seufz* - wie schön)

Ich würde sagen, diejenige, die das geschrieben hat, die könnte mit Schreiben Geld verdienen. So ein Hammer Stil, so schön zu lesen, vom ersten Satz an und dann auch noch intelligent.
Ja wo gibt´s denn sowas.....???

Danke !! biglove
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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Do Feb 16, 2012 10:02 am

Schöner Song und noch schönere Geschichte. Erstens, weil Mick auftaucht. Zweitens, weil es so einen kleinen Touch von Pretty Woman hat...mit Abstand die schönste Liebesgeschichte überhaupt. Das hat sowas von dem Prinz der Aschenputtel rettet.....das hat nichts mit der Realtität zu tun, aber dass ist egal!!! Soll es auch nicht!!! Ich will eine Liebesgeschichte in der ich versinken kann - da ist Realität unerwünscht Zwinker

Diese Geschichte könnte meiner Meinung nach auch eine Fortsetzung haben.....also ich würde sie lesen. So, und jetzt hör ich noch ein bisschen Ed Sheran.

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Danke NKN für dieses grooooßartige Sig/Avatar Set Zwinker


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BeitragThema: Re: Valentinstag - Story 3 von Nina - Platz 2   Mo Feb 20, 2012 8:39 pm

Dann will ich auch mal noch was zu meinem Beitrag sagen... Nämlich vor allem: DANKE!!!

Ich hätte niemals gedacht, dass ihr diese (doch etwas düstere) Story auf den zweiten Platz punktet bei einem Valentinstagscontest, der ja irgendwie eher gemacht ist für rosa Herzen und Schmetterlinge im Bauch.

So im Nachhinein betrachtet weiß ich glaub, in welcher Ecke meines Gehirns diese Story ihre Keimzelle hatte... Ich war ja ne längere Zeit außer Gefecht gesetzt und nach nochmaligem Kurz-Rückfall und Weihnachten und Neujahr, usw, sind mir dann Anfang/Mitte Januar bei der Arbeit SO viele absolut tragische Geschichten um die Ohren gefloren, angefangen beim Tod in der Psychiatrie bis zum 26-jährigen, den man eigentlich nicht aus dem Gespräch gehen lassen will, weil man genau weiß, dass er vor hat, allem ein Ende zu setzen. Ein Gutes hat so ein kaputter Rücken nämlich: zuhause auf der Gymnastikmatte lebt man in einer Blase. Und wenn man diese Blase relativ lange um sich herum hatte, dann knallt einem die Realität ganz heftig eine rein, wenn gleich zu Beginn solche Klopfer kommen. Die sind zwar Gott sei Dank!! nicht an der Tagesordnung, aber sie schärfen einem immer wieder den Blick dafür, wie viele Menschen es gibt, die total einsam und verloren sind, mitten unter uns, und die man oft gar nicht so richtig wahrnimmt, weil sie einem (in ihrer oftmals selbst gewählten Abgeschiedenheit) nunmal nicht auffallen während man mit seinem eigenen Kram beschäftigt ist. Wo kommen die alle her? Und wo flüchten sie sich hin? Also ist bei meiner Story eben was rausgekommen, was vielleicht nicht so viel mit Liebe im Ursprünglichen Sinn zu tun hat, sondern mit Nächstenliebe. Ich find es nämlich wichtig, mal hinzugucken, wenn man jemanden auf einer Parkbank sitzen und weinen sieht. Der Herr McGarrett hat gesagt: "Kaffee ist keine Beziehung, es ist nur ein Getränk", aber manchmal kann eben selbst eine kleine Einladung auf einen Kaffee die halbe Welt bedeuten.

Also vielen, vielen Dank an diejenigen, die mir dafür Punkte gegeben haben - weil ich glaub nämlich, dass jemand, den die Geschichte berührt, automatisch auch jemand ist, der hinsieht und versteht. Und wenn's diese Leute nicht gäbe, dann hätt ich keinen Grund mehr für meinen unerschütterlichen Optimismus in manchen Belangen. Danke dafür!! :beten:

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