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| Blogger gesucht! | Verspürst Du das drängende Bedürfnis alles was in Deinem Alex-verdrehten Kopf vorgeht mit der Welt zu teilen? Möchtest Du ins World Wide Web hinaus schreien was für Empfindungen diese eine Szene, dieses eine Bild oder dieses eine Interview mit Mister O'Loughlin bei dir auslöst? Kannst Du nicht aufhören über Alex zu philosophieren?
Dann brauchen wir DICH!
Für unser Team suchen wir tatkräftige Blogger Verstärkung! Wenn DU Lust hast kleine Texte über Alex zu verfassen, die mal lustig, mal ernst, mal nonsense und mal tiefenpsychologisch sind, wenn Du einfach mal einen Aufsatz über die Schönheit seiner krummen Nase schreiben möchtest oder Du unbedingt analysieren willst wie oft Steve McGarrett in 45 Minuten seinen Waffengurt zurechtrückt - dann MELDE DICH bei einem Admin/Co-Admin oder Moderator.
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| | | Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 | |
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| Autor | Nachricht |
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Siv Manager

Anzahl der Beiträge: 846 Alter: 36 Ort: Ba-Wü Anmeldedatum: 12.09.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Mo Feb 20, 2012 8:13 am | |
| *stellt sich in die Schlange und wedelt fleißig mit* "Ich auch, ich auch!" |
|  | | NobodyKnowsNina Co-Admin

Anzahl der Beiträge: 4312 Alter: 27 Ort: Ba-Wü Anmeldedatum: 20.08.09
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Mo Feb 20, 2012 9:03 am | |
| Ich will auch Outtakes!! ______________________________________________ |
|  | | mydream Stylist

Anzahl der Beiträge: 173 Alter: 40 Ort: Baden Württemberg Anmeldedatum: 03.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Mo Feb 20, 2012 9:09 am | |
| hier.... hallo - *hüpf und wink* ich möchte auch outtakes...bitte.... |
|  | | cytanea Statist

Anzahl der Beiträge: 121 Alter: 31 Ort: Mitten in Deutschland Anmeldedatum: 04.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Mo Feb 20, 2012 9:56 am | |
| Wow, ok. Dann werd ich die morgen mal rauskramen, nochmal drüberlesen und korrigieren und dann lass ich die Outtakes auf Euch los. |
|  | | kleineLady Co-Star

Anzahl der Beiträge: 1527 Alter: 46 Ort: NRW Anmeldedatum: 02.08.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Di Feb 21, 2012 12:10 am | |
| Ohja ohja ohja |
|  | | cytanea Statist

Anzahl der Beiträge: 121 Alter: 31 Ort: Mitten in Deutschland Anmeldedatum: 04.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Sa Feb 25, 2012 3:52 am | |
| | Betty schrieb: | Geschriebene Outtakes? Das weckt meine Neugier und ich bitte mal ganz lieb darum ... |
So Ladies, vielen Dank für Eure Geduld. Hier nun die Outtakes. Ich hoffe, ihr steigt durch. ich habe versucht noch alles etwas zu verbinden und verständlich zu machen. Hoffe, es ist einigermaßen gelungen. Hätte selbst nicht gedacht, dass ich im nachhinein soviel rausgeworfen hatte...
Ich hoffe außerdem, dass es ok ist, es hier drunter zu posten. Ansonsten darf es ein Admin auch gerne dahin schieben, wo es besser aufgehoben ist.
Here we go:
STEVE + GRACE „Dachte ich mir, dass dich das interessiert. Du Super-Seal verrätst dich immer dann, wenn du Grace ansiehst. Sei froh, dass die bösen Jungs diesen Blick noch nicht gesehen haben. Dann würde Dir keiner mehr den Badboy abkaufen und Angst vor dir haben. Ich zumindest hab keine mehr vor dir. Also…?“
Danny erinnerte sich zurück. Vor etwa drei Wochen war er mit Grace bei Kamekona gewesen. Grace hatte ein dickes Eis bekommen und war gerade dabei mit dem sympathischen Hawaiianer herum zu blödeln. Grace hatte ihn vom ersten Moment an gemocht und binnen weniger Minuten war auch Kamekona Grace verfallen. Er mochte das kleine Mädchen, weil es immer so fröhlich und offen war. Nicht so verkniffen wie ihr Dad.
Danny hatte sich dem Wasser zugewandt und malte sich schon wieder aus, was wohl passieren würde, wenn ein Tsunami kommen würde. Er konnte immer noch nicht ganz verstehen, wie er es tatsächlich bis auf die Insel geschafft hatte, wo er doch weder den Menschen noch den Naturgewalten hier richtig traute.
Doch plötzlich wurde sein Blick abgelenkt, als Grace neben ihm ein entzücktes Quietschen ausstieß und den Finger Richtung Wasser ausstreckte. Er folge ihrem Finger und stieß ein genervtes Stöhnen aus. Hatte man denn noch nicht einmal am Wochenende seine Ruhe? Kein geringerer als Super-Seal himself stieg da gerade mit seinem Adonis-Körper aus den Wellen. Grace begann aufgeregt neben ihm zu hüpfen und zu winken. Ihm war es immer noch ein Rätsel, wieso das kleine Mädchen seinen Partner so gerne mochte. Er war doch ein richtig harter Knochen und die meiste Zeit sah sein Gesicht nicht gerade freundlich aus. Normal war Grace solchen Leuten gegenüber ehr immer sehr zurückhaltend.
Noch während er in Gedanken versunken war, hatte Steve sie erkannt winkte zurück und ohne Vorwarnung drückte Grace ihrem Danno das Eis in die Hand und lief mit offenen Armen auf Steve zu. Auf halber Strecke rief sie ihm ein aufgeregtes „Onkel Steve“ entgegen, der daraufhin seine einmeterfünfundachzig auf die Hälfte runterschraubte, ebenfalls die Arme ausbreitete und Gracie ihm einen Augenblick später direkt hinein flog.
Steve mochte Dannys keine Tochter. Sie erinnerte ihn immer an Mary. Sie war genauso aufgeweckt und fröhlich wie seine Schwester es früher war, bevor sie getrennt wurden und sich nur noch viel zu selten sahen.
Beide knuddelten sich kurz und als Steve zu Danny aufsah, hatte er ein großes breites Strahlen im Gesicht und setzte Gracie wieder vorsichtig im Sand ab. „Warst Du schwimmen, Onkel Steve,“ fragte die Kleine auch gleich neugierig. „Ja, war ich, jetzt wollte ich mir bei Kamekona ein Eis zur Belohnung gönnen.“
Mit Grace an der Hand trat er an die kleine Verkaufshütte heran, begrüßte Kamekona und Danny und bestellte sein Eis, nachdem er kurz mit Grace über die Geschmacksrichtung beraten hatte.
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DANNY + LESLIE [i]„Unser Danno hier,“ und zeige damit mit dem Kopf auf Danny, „hat an Valentinstag ein Date. Das erste überhaupt seit er geschieden ist, seit er auf Hawaii ist, seit er Frauen im Allgemeinen überhaupt wieder hinterher schaut. … „Du datest Grace Lehrerin?“ frage Steve entsetzt und schüttelte kurz den Kopf, besann sich aber, dass das Zeit bis später hatte…[/i]
Das war mal wieder typisch Rachel gewesen. Sie wollte zusammen mit Stief-Stan auf Grace Elternsprechtag gehen. Davon waren die beiden nicht abzubringen und Danny war rasend vor Wut, weil er der Meinung war, dass Stief-Stan dort nichts zu suchen hätte und wenn überhaupt er mitgehen sollte.
Als dann aber auch noch ein wichtiger Fall dazwischen kam und keinerlei Hoffnung bestand, dass Danny an diesem Tag auch nur eine freie Minute haben würde, hatte er sich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass er den Elternsprechtag verpassen würde.
Doch so ganz ließ ihn das Thema nicht in Ruhe. Zwar hatte Rachel ihm versichert, dass er sich keine Sorgen machen müsse und Grace eine gute Schülerin war und die Lehrerin kein Grund zur Klage oder Sorge hatte. Aber dennoch hätte er gerne ein oder zwei Dinge mit der Lehrerin besprochen.
Einerseits wollte er Rachel nicht hintergehen und ein weiteres Gespräch mit der Lehrerin führen, auf der anderen Seite war er Graces Dad und war es dann nicht sein Recht, vielleicht sogar seine Pflicht? Als er wieder einmal völlig in Gedanken versunken war und Steve ihn ansprach, was in letzter Zeit los sei, hatte er ihm kurz die Situation geschildert aber deutlich signalisiert, dass er nicht weiter darüber reden wollte.
Als sich die Situation einige Tage später immer noch nicht entspannt hatte, hatte Steve kurzerhand in Graces Schule angerufen und sich bei der Sekretärin erkundigt, wer Graces Lehrerin war und wann die gute Dame denn mal eine Freistunde hätte.
Kurzerhand hatte er Danny unter einem Vorwand in den Wagen verfrachtet und ihn zur Schule gefahren. Es hatte ihn einige Neven gekostet und endlose Diskussionen, bis Danny schließlich aus dem Wagen ausstieg und seine Chance nun wahrnahm mit der Lehrerin zu sprechen. Steve hoffte nur, dass er danach den alten Danny wieder haben würde, denn momentan war er mit diesen Grübeleien im Hinterkopf nicht wirklich einsetzbar.
Was Steve nicht vermuteten konnte war, dass alle Themen ineinander übergriffen. Danny machte sich Sorgen, ob sein Job bei five-0 gut für Grace war. Er hatte Angst, dass Grace, auch wenn sie sich immer bemühten in ihrer Gegenwart nicht über Fälle zu sprechen, zu viel von seinem Job mitbekommen haben könnte und sich nun Sorgen um ihn macht. Er wollte nicht, dass es seinem Äffchen schlecht ging und er auch noch daran schuld sei.
Nach endlosen 34 Minuten kam Danny wieder aus dem Gebäude und strahlte übers ganze Gesicht. Graces Lehrerin hatte ihn beruhigen können. Zwar wusste sie aus einem Gespräch mit Grace, dass diese durchaus wusste, wie gefährlich sein Job manchmal war, sie aber gut damit umgehen würde und in der Klasse immer nur von ihrem tollen Dad schwärmen würde. Grace Lehrerin war toll, wirklich nett und gar nicht so, wie man sich Lehrerinnen von jeher vorstellte. Sie war jung, sah gut aus und war, obwohl sie sich nicht kannten, zu Späßen aufgelegt und sehr offen gewesen. Kurz gesagt, die Chemie hatte einfach gestimmt und Danny hatte sich selbst überrascht, als er sie im Gehen zu einem Kaffee eingeladen hatte. Zu seiner größten Verwunderung, hatte sie sogar, mit einem Lächeln auf den Lippen, angenommen.
Aber das würde er Steve gleich nicht erzählen. Für ihn hatte er ein ganz anderes Thema parat. Er musste Steve noch vorsichtig beibringen, dass sie in zwei Wochen vor Grace Klasse über ihren Job berichten sollten. Leslie, Graces Lehrerin hatte ihm erklärt, dass über das Schuljahr verteilt alle Väter einmal dran kamen und nun war er an der Reihe. Und da manche Väter auch ihre Assistenten mitbrachten oder einen Mitarbeiter ihrer Firma um einen guten Überblick geben zu können, würde Danny wohl Steve mitnehmen. Sie waren im Job ja eh unzertrennlich und vielleicht brauchte er einen Super-Seal an seiner Seite, wenn die kleinen Monster auf ihn losgehen würden. Und seltsamerweise schienen die kleinen Monster Steve ja immer zu mögen, so wie Grace.
Ein paar Tage später war er also mit Leslie Kaffeetrinken gegangen und sie hatten sich gut unterhalten. Besonders gut kam bei ihr die Geschichte an, wie er Steve versucht hatte schonen beizubringen, dass sie bald Teil von Graces Projektarbeit waren.
So entwickelten sich zarte Bande zwischen den beiden, sie hatten noch ein paar Mal telefoniert und als es an der Zeit war, die Katze aus dem Sack zu lassen, hatte Danny ihr ein paar Blumen geschickt und eine Karte mit seiner Einladung für Valentinstag beilegen lassen. Ganz klassisch und oldschool, ganz Gentleman. Und Leslie hatte tatsächlich seine Einladung angenommen.
Auf die Diskussionen etwas später hätte er allerdings verzichten können. Als es kam, wie es kommen musste und Steve heraus bekam, dass er Graces Lehrerin datete hatten sie sich fast gestritten. Steve konnte Danny ja verstehen, Leslie war eine tolle Frau, da konnte man schon schwach werden. Er hatte sie ja an diesem Aktionstag kennen gelernt. Aber allein dass sie eben Graces Lehrerin war, wäre für ihn ein no-go gewesen. Wenn das was Ernstes werden würde, wie sollte sich denn da bitte Grace fühlen. Und was die Mitschüler erst denken würden…
Steve machte sich wirklich sorgen und war dementsprechend auch nicht gut auf dieses Thema zu sprechen. Er hatte Danny vorgeworfen nur mit seinem Unterleib zu denken, statt sein Hirn einzuschalten. Doch Danny hatte eine rosarote Brille auf und nur kess entgegnet, was er denn gegen einen kleinen Rollentausch einzuwenden hätte. Dann müsse er eben mal der Vernünftige von beiden sein.
Die zweite Begegnung dieser Art hatte er mit Leslie selber und es war ausgerechnet am Valentinstag. Er konnte ja selbst kaum glauben was da passiert war. Bisher ging es immer nur ihnen selbst an den Kragen, aber doch nicht auch noch ihren Familien und Freunden. Und wie er es schon vermutet hatte, hatte Leslie die ganze Entführung nicht so gut weg gesteckt. Er hatte Leslie abgeholt und gemeinsam waren sie zu Steve gefahren. Schon während der Fahrt war sie sehr schweigsam. Als sie dann nach der Überraschung in ihrem Pavillon am Strand saßen, wurde die Stimmung immer gedrückter, bis Danny besorgt nachfrage, was denn los sei, obwohl er schon eine vage Vermutung hatte.
Leslie erklärte ihm darauf hin, dass sie wirklich gerne mit ihm zusammen sei und ihn wirklich nett finden würde. Doch dann kam das große aber. Nach dieser ganzen Entführung konnte sie sich nicht vorstellen, dass mehr aus ihnen beiden werden würde. Sie würde sich einfach immer Sorgen machen. Sorgen darum, ob Danny den Tag gut überstehen würde, Sorgen darum, ob wieder jemand kommen würde, der ihr oder Grace etwas antuen wollte, um sich zu rechen. Unter Tränen hatte sie daraufhin ihre kleine Romanze beendet und sich mehrmals bei Danny entschuldigt.
Danny selber hatte so etwas schon befürchtet. Rachel hatte immer das gleiche Problem gehabt. Alle Frauen von Polizisten hatten dieses Problem. Manche konnten damit umgehen, machen nicht. In der hintersten Ecke seines Herzens konnte er Leslie verstehen. Es war ein harter Tag für sie alle gewesen und solche Gedanken lagen nahe. Trotzdem war er unendlich traurig, denn er mochte Leslie sehr.
Gemeinsam hatten sie noch den Sonnenuntergang angesehen und den Picknickkorb geleert. Danach hatten sie sich langsam auf den Nachhauseweg gemacht. Vor Leslies Tür hatte Danny einen letzten zaghaften Versuch gestartet, als er frage, ob er sie denn mal anrufen dürfte. Doch Leslie hatte traurig erwidert, dass es wohl besser wäre, wenn er es nicht täte.
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CHIN + MARY „Chin, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt es ihm zusagen.“ „Mir was zu sagen?“ Steve wurde langsam ungeduldig. Irgendetwas war hier im Busch. „Chin, was ist los?“ wurde er nun etwas lauter. … Kaum hörbar sagte Chin „Mary, ich hab ein Date mit Mary.“
Chin und Steve kannten sich schon ewig. Bereits zu Schulzeiten liefen sie sich immer mal über den Weg. Es war nicht so, als wären sie die besten Freunde gewesen, aber man kannte und respektierte sich. Chin konnte sich noch genau erinnern, wie sie bei einer Beachparty zusammen etwas abseits am Lagerfeuer saßen, jeder ein Bier in der Hand und Steve ihm und ein paar anderen erzählte, wie es so auf einer Militärschule war und dass er die Zeit in Hawaii vermissen würde, weil er jetzt ja nur noch in den Ferien da war.
Kurz darauf wurden sie von einem rebellischen Mädchen unterbrochen, was Steve auf einmal beschimpfte. Sie war eigentlich noch zu jung für eine Strandparty und ziemlich betrunken. Als Steve sie auf einmal überrascht ansah, sich steile Zornfalten auf seiner Stirn bildeten, er wortlos eine der rumliegenden Decken nahm, das leichtbekleidete Mädchen wortlos darin einwickelte und mit ihr verschwand.
Wie sich etwas später heraus stellte, war Mary Steve auf die Party gefolgt und dann an die falschen Leute geraten. Nach ein paar Bier hatte sie offensichtlich jede Hemmung verloren und war fest entschlossen, ihrem Bruder mal so richtig die Meinung zu sagen, was sie von seinem Verhalten hielt, seit er nicht mehr auf Hawaii war. Sie fühlte sich einsam und verlassen.
Das war die erste Begegnung von Chin und Mary. Chin war damals trotz Marys miserabler Verfassung sofort von ihr fasziniert gewesen. Sie wirkte so stark aber auch zerbrechlich zur gleichen Zeit und ihre lilanen Haare konnte man deutlich ihrer rebellischen Seite zuordnen. Zuerst wußte er nicht, dass sie Steves kleine Schwester war, aber kurze Zeit später waren sie sich am Strand über den Weg gelaufen und Chin konnte nicht wiederstehen und hatte Mary angesprochen und so ein paar Wissenslücken füllen können. Damals war Mary noch zu jung, aber wäre sie ein paar Jahre älter gewesen, hätte Chin durchaus schwach werden können. So jedoch weckte sie hauptsächlich seinen Beschützerinstinkt.
Über die ganze Zeit hinweg hatten sie immer mal wieder Kontakt. Besonders seit Chin und Steve zusammen arbeiteten war Mary oftmals die, die Chin anrief, um zu erfahren, wie es ihrem Bruder wirklich ging und wie sich die bösen Buben auf der Insel verhielten und Chin beruhigte sie jedes Mal von Neuem. Denn wenn er eines über die Zeit gelernt hatte, dass die Geschwister, so verschieden sie auch waren, sich tief im Herzen liebten und alles für den anderen tun würden.
Nur leider klappte dies selten auf die direkte Weise. Waren sie zusammen, gerieten die hitzigen Gemüter oft aneinander. Steve wollte Mary beschützen und verschwieg ihr so einiges. Mary hingegen war zu einer starken Frau herangewachsen und versuchte nun auch Einfluss auf Steve zu nehmen, denn sie fand sein Handeln immer zu unüberlegt und impulsiv. Was wiederum zu der ein oder anderen Dummheit von Mary geführt hatte, die wiederum Steve zum ausrasten brachte.
Fast unbemerkt hatte sich nebenher zwischen Chin und Mary eine vertrauensvolle Basis aufgebaut. Eine Freundschaft. Immer wenn Chin ein Gespräch mit Mary beendete und kurz über alles nachdachte konnte er sich mittlerweile eingestehen, dass er mehr denn je fasziniert von Mary war. Nicht nur, dass ihr, die mittlerweile blonden Haare, hervorragend standen und ihre mystischen Augen besonders zur Geltung brachten, sie war auch ruhiger und ausgeglichener geworden. Etwas auf das er bei Steve wohl ewig würde warten können.
Und genau das war auch der Punkt, der ihn immer abgehalten hatte Mary auf ein Date einzuladen. Immerhin war Steve sein Chef und sein Freund. Da war die kleine Schwester tabu. Dennoch war der Wunsch in ihm immer weiter gewachsen. Vor etwa 8 Wochen hatte Mary ihn in der Nacht aus dem Bett geklingelt und ihm ihr Herz ausgeschüttet, weil Steve sie mal wieder wie ein kleines Mädchen behandelt hatte und ihr nicht den kleinsten Hinweis zu seinem Ermittlungen bezüglich ihrer Eltern geben wollte.
Es hatte Chin einige Zeit gekostet, bis er Mary wieder beruhigt hatte und sie hatten noch etwas weiter geredet, bis Chin ihr gestand, dass er eine 27-Stunden-Ermittlung hinter sich hatte und jetzt doch seinen Schlaf brauchte.
Mary war dies so unangenehm, dass sie sofort auflegen wollte, doch dann fiel ihr noch etwas ein. „Übrings bin ich in 8 Wochen zurück. Steve hat mich doch tatsächlich eingeladen, dass wir uns mal in Ruhe aussprechen können. Ich lande am 13. Ich hoffe, dass bringt kein Unglück.“ Chin war schon fast im Land der Träume, als er sich selbst sagen hörte „Perfekt, dann kannst Du ja am 14. mit mir ausgehen."
Mary hatte kurz gestutzt aber es fiel ihr nicht schwer zuzusagen. Sie mochte Chin und sie hatte schon immer eine Schwäche für trainierte Hawaiianer. Wenn es dieses eine Mal auch noch ein netter war und da bestand bei Chin kein Zweifel, …
Chin war schlagartig wieder wach. Jetzt hatte ihn seine Müdigkeit überlistet und alle Bedenken über Bord geworfen. Schnell war der Beschluss gefasst, dass Steve es nie würde erfahren dürfen. Nicht einmal, wenn sie heiraten und viele kleine McKellys kriegen würden. Sonst wäre er ein toter Mann. Wie zum Teufel war er darauf gekommen den Ehrenkodex zu brechen?! Aber er freute sich, er freute sich definitiv.
So kam es, wie es kommen mußte und 8 Wochen später bekam er die Auswirkungen zu spüren, die er nie hatte spüren wollen. Steve hatte ihn eben in die Mangel genommen und ihm deutlich gemacht, was er davon hielt, dass seine kleine Schwester und Chin ein Valentinstagsdate geplant hatten.
Was Chin Steve hoch anrechnete war, dass Steve mehrfach betont hatte, dass es nicht gegen Chin persönlich ging und er ihn eigentlich für eine gute Partie hielt, aber er machte ihm genauso deutlich, dass er niemals zulassen würde, dass seine kleine Schwester einen Cop daten würde oder vielleicht sogar eine Beziehung hätte. Das war eine von drei Sachen, die er – zur Not mit seinem Leben – verhindern würde. Man sah es bei Danny, man sah es bei seinen Eltern. Es ging einfach nicht gut. Viel zu viel Kummer und Besorgnis. So sollte Mary nicht leben.
Und dennoch standen sie dann am Strand, Chin hatte Mary behutsam im Arm und immer ein Auge auf Steve, der aber wiederum nur Augen für Lalani hatte. Chin sah dies als Chance. Er würde sich nicht einschüchtern lassen, sie waren alle erwachsene Menschen.
Doch so recht kamen Chin und Mary mit der Situation dann doch nicht klar. Sie hatten kurz ein paar Köstlichkeiten aus dem Picknickkorb probiert und sich dann aber für einen Spaziergang am Strand entschieden. Sie sprachen über Gott und die Welt, aber nicht über sich. Es schien fast, als hätten sie beide Angst davor es laut auszusprechen.
Schließlich war es Mary, die die Initiative ergriff, ihre Hand in Chins Hand legte und sich nach ein paar weiteren Schritten zu Chin umdrehte und ihm einen zaghaften ersten Kuss auf den Mund gab. Chin war so überrascht und gleichzeitig überwältigt, dass er gar nicht reagieren konnte. Mary sah ihm in die Augen und sein verdutztes Gesicht und begann zu lachen.
Als sie sich wieder beruhigt hatte meinte sie „ich mag dich Chin und ich glaube du magst mich auch. Vergess Steve, er wird dir nichts tun. Ich pass auf Dich auf.“ Chin war so verblüfft, er konnte nur lächeln und ihr dann ebenfalls einen zärtlichen Kuss geben, den Mary zufrieden und glücklich erwiderte.
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STEVE + LULANI „Er war lange nicht mehr dort gewesen aber er erkannte das Haus sofort wieder. Es hatte typisch hawaiianisches Flair und einen traumhaften Blick aufs Meer. Nach einem kurzen Gespräch hatte er erfahren, dass Lunani früh zum Strand gegangen…“
Den Strand mochte Lulani schon immer. Nicht nur das Haus mit dem traumhaften Blick auf das Meer, welches ihr Zuhause war, hatte sie mit Wind und Wellen der Insel verbunden, sondern auch die Leidenschaft dafür, eben diese Naturgewalten zu bezwingen.
Sie war noch nicht alt, nicht einmal ein Teenager, als sie bei einem ihrer Surf-Streifzüge an einer entlegenen Bucht landete. Im Wasser war nur ein weiterer Surfer. Der Tag war traumhaft und sie freute sich darauf ins Wasser zu steigen und die Wellen zu bezwingen. Allerdings hatte sie nicht mit der tückischen Strömung gerechnet und so fand sie sich nach wenigen Minuten am Strand wieder und wusste nicht genau, was passiert war. Ein keuchender Teenager beugte sich über sie und frage, ob alles in Ordnung sei.
Lulani blickte dem Jungen direkt in die Augen und sie würde diesen Moment nie mehr vergessen. Seine Augen waren wie der Ozean. Alles was sie so sehe liebte spiegelte sich dort wieder. Sie war so fasziniert, dass sie ihn nur anstarren konnte. Erst als der Junge verzweifelt zum Wasser lief und ihr 2 Hände voll Wasser ins Gesicht schwabbte kam sie wieder richtig zu sich.
Der Junge stellte sich als Steve vor und erklärte ihr, dass sie gerade wohl vom Board gefallen war und sie Strömung sie immer wieder unter Wasser gezogen hatte. Er hatte sie also gerettet. Der Junge mit den Ozean-Augen war ihr Retter.
Und daran hatte sich bis heute nicht geändert. Sie hatten seit diesem Tag viel Zeit damit verbracht zu surfen und einfach am Strand zu liegen und zu quatschen. Nach dem Tod seiner Mutter war Lulani die Erste, mit der Steve gesprochen hatte und die für ihn da war. Als er seine Schwierigkeiten hatte sich auf der Militärschule einzuleben hatte sie ihm in endlosen Telefonaten Mut gemacht und sogar dafür gesorgt, dass er wieder mit seinem Vater sprach. Lulani vollbrachte Dinge, die sonst keiner schaffte. Sie hatte vom ersten Moment den Schlüssel zu Steves Herzen.
Und wären sie nicht als Teenager auseinander gerissen wurden, wäre bestimmt ein klassisches Highschool-Pärchen aus ihnen geworden. Doch so fühlten sie sich zwar zueinander hingezogen, aber die große Entfernung machte es nicht einfach, überhaupt den Kontakt zu halten.
Fast ein Jahr war Steve völlig vom Erdboden verschwunden, als er bei den Seals war und er von einem Spezialeinsatz in den nächsten musste. Lulani konnte weder schlafen, noch essen und sorgte sich so sehr um Steve, dass es schließlich Lulanis Mum war, die Steve ausfindig gemacht hatte und ihn für einen kurzen Aufenthalt auf Hawaii nach Hause zitiert hatte.
Lulanis Mum wußte, was ihre Tochter für den jungen Mann empfand und auch wenn sie das was er beruflich tat nicht gut heißen konnte, weil es Lulani viel zu viel Kummer bereitete, mochte sie Steve. Sein spitzbübisches Lächeln, wenn er mal wieder etwas ausbrütete und die begeisterungsfähigen Augen, die sich über jede einheimische Köstlichkeit freuten, die Moana auftischte. Wäre sie nur 20 Jahre jünger, wäre sie ihm wohl ebenso verfallen wie ihre Tochter.
All die Zeit brauchte sie nicht fragen, warum Lulani nie wirklich Jungs- oder Herrenbesuch bekam. Es gab einige, die ihr den Hof machten, aber Lulani hatte schlichtweg kein Interesse. Nach außen gab sie immer vor, sich lieber auf die Schule und ihre Ausbildung zu konzentrieren. Doch insgeheim wußten alle, dass sie einfach jeden mit Steve verglich und die Anwärter dabei nur verlieren konnten. Denn Lulani hatte die einzig wahre, lebenslange Liebe bereits mit 11 Jahren am Strand von Hawaii gefunden.
THE END oder wollt Ihr immer noch mehr? Auf Vorrat hab ich leider nichts mehr.
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|  | | Betty Bodyguard

Anzahl der Beiträge: 334 Alter: 44 Ort: Berlin Anmeldedatum: 03.07.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Sa Feb 25, 2012 4:11 am | |
| THE END oder wollt Ihr immer noch mehr? Auf Vorrat hab ich leider nichts mehr. ...... öhmm naja also ich möchte gerne noch mehr  am liebsten würde ich wissen wollen wie es mit Steve und Lulani weiter geht oder ob es da auch son unschönes, trauriges Ende wie bei Danno gibt Ich mag Deinen Schreibstil .... und irgendwie müßen wir Dich ja von Deinen Zahnschmerzen ablenken |
|  | | Siv Manager

Anzahl der Beiträge: 846 Alter: 36 Ort: Ba-Wü Anmeldedatum: 12.09.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Sa Feb 25, 2012 1:23 pm | |
| Was für ein Betthupferl...! Cytanea, das war echt ganz große Klasse! Sich mal kurz ne Story mit so vielen verschiedenen Handlungssträngen aus den Fingern zu saugen, das ist echt der Hammer! So viele kleine Stellen, an denen geschmunzelt, gelächelt oder gelacht werden kann... Ich bin total beeindruckt! Und von mir aus, darfst du gerne mit der Zahnschmerz-Wegschreib-Therapie fortfahren! "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren...  " |
|  | | Destemona Bodyguard

Anzahl der Beiträge: 361 Alter: 31 Ort: Bayern Anmeldedatum: 18.12.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Sa Feb 25, 2012 8:28 pm | |
| Cytanea,die Outtaks wa echt ganz Klasse und ich mag dein Schreibstil von mir aus darfs du ruhig weiter schreiben und wenn es dir hilft von deinen Zahnschmerzen weg zukommen dann erst Recht |
|  | | kleineLady Co-Star

Anzahl der Beiträge: 1527 Alter: 46 Ort: NRW Anmeldedatum: 02.08.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 Sa Feb 25, 2012 11:55 pm | |
| Also meine liebe cytanea, ich kann nur sagen...ich will mehr...ich will mehr...ich will mehhhehhehher Ich mag wie du schreibst, ich mag was du schreibst  und hoffe das du du doofen Zahnschmerzen bald wieder los bist Ich würde mich über eine Beschreibung des Aktionstags in der schule freuen  und ein bisschen mehr Lulani und Steve würde mir auch gefallen |
|  | | cytanea Statist

Anzahl der Beiträge: 121 Alter: 31 Ort: Mitten in Deutschland Anmeldedatum: 04.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 So Feb 26, 2012 7:58 am | |
| | kleineLady schrieb: | Ich würde mich über eine Beschreibung des Aktionstags in der schule freuen und ein bisschen mehr Lulani und Steve würde mir auch gefallen |
Also für Steve + Lulani braucht es etwas mehr Zeit und Konzentration. Aber eine kleine Abhandlung über den Aktionstag hab ich mal überlegt. Hoffe es gefällt.
Euer Wunsch sei mir Befehl.
STEVE + DANNY beim Aktionstag in Grace Schule "Aber das würde er Steve gleich nicht erzählen. Für ihn hatte er ein ganz anderes Thema parat. Er musste Steve noch vorsichtig beibringen, dass sie in zwei Wochen vor Grace Klasse über ihren Job berichten sollten."
Auf dem Weg zum Auto holte Danny noch einmal tief Luft. Ihm war klar, dass Steve wissen wollen würde, wie sein Termin nun gewesen war. Aber Danny wollte definitiv nicht mit Steve alle Themen besprechen. Er hatte sie mit Leslie besprochen. Es war ihm nicht leicht gefallen, dabei auch seine eigenen Ängste zur Sprache zu bringen, aber es war schließlich ok gewesen. Aber er würde nicht mit Steve in eine zweite Runde gehen. Außerdem hatte er ja noch eine Kleinigkeit zu beichten…
Er hielt nur eine Sekunde inne, um dann die Autotür schwungvoll zu öffnen. Seine Gefühle fuhren noch Achterbahn und er war etwas aufgewühlt, aber jetzt würde er alles daran setzten, dass Steve nichts bemerkte.
Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ er sich in seinen Sitz fallen und von der Seite spürte er sofort den fragenden Blick von Steve und als auch er sein Gesicht drehte sah er das erwartungsvolle Gesicht direkt vor sich.
„Was? Schau mich nicht so an. Du hast mich hier her geschleppt. Ich war da drin, also? Zufrieden?“ Herausfordernd sah er Steve an und überlegte sich aber fast zeitgleich das Konfrontation nicht der richtige Weg war. Immerhin wollte er ja noch was von Steve. „Hey, Mann, ich hab es nur gut gemeint.“ Beschwichtigend hob Steve die Arme, um sie dann auf dem Lenkrad wieder abzulegen. „Du willst mir also nicht erzählen, wie es gelaufen ist?“ fragte Steve ruhig.
„Keine Ahnung. Ehr nicht. Aber ich habe noch eine Überraschung für dich,“ war Danny jetzt auch ein bisschen ruhiger.
Steve hob überrascht die Augenbrauen. „Wirst du nochmal eingeschult und lernst endlich lesen, schreiben und den hawaiian way of life?“ fragte Steve mit einem breiten, unverschämten Grinsen.
Danny konnte nur schnaufen. „Nein Steve ich muss dich leider enttäuschen. Aber hey, für den Kommentar hast du dir das gerade selbst eingebrockt und ich will keine Wiederrede hören.“
Jetzt war Steve ganz verwirrt. Irgendwie ergab das jetzt gerade keinen Sinn mehr. Wovon redete Danny da. Er wurde das Gefühl nicht los, dass dieser Spaß auf seine Kosten enden könnte. „Wovon sprichst Du?“
„Ich rede davon, dass du dir soeben einen kleinen Nebenjob verdient hast. Zusammen mit mir. Das wird sicher toll.“ „Was für einen Nebenjob? Braucht da drin jemand Personenschutz?“ „Nein, da drin brauch keiner Personenschutz. Und bevor Du fragst, nein, auch der Chemiekurs brauch keine Lektion im Rohrbombenbau.“ „Danny, erklär mich nicht für dumm, ich weiß, dass öffentliche Schulen so was nicht auf dem Lehrplan haben.“
Zwei Sekunden sahen sie sich schweigend an und Dannys Gesicht war fassungslos. „Öffentlich? … Nein, vergiss es, ich will es gar nicht wissen.“ Steves Grinsen wechselte ein wenig zu geheimnisvoll und er nickte wissend. „Also, was dann?“
Danny erklärte Steve dann doch noch, was er von der Lehrerin aufgetragen bekommen hatte und Danny war völlig überrascht, als Steve nur nickte und meinte, dass das ja wohl selbstverständlich wäre. Sein Vater hätte das damals ebenso gemacht, wie sein Onkel später in der Klasse seiner Schwester.
Danny war wieder einmal so überrascht von der Haltung des ehemaligen Seals. Immer wenn er dachte, er könnte seine Reaktion etwas voraus sehen, dann wurde er eines Besseren belehrt. Er war sich sicher gewesen, dass bis zu dem Tag in der Schule noch einige Diskussionen ins Haus standen und insgeheim hatte er Kono schon als Zweitbesetzung eingeplant und dann das. Eine schlichte Zustimmung. Fast hätte man meinen können, dass er sich sogar ein wenig darauf zu freuen schien.
Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als Steve in den nächsten Tagen immer wieder etwas in Dannys Büro schleppte, was sie unbedingt mitnehmen mussten. So gab es nach einiger Zeit bereits eine beachtliche Sammlung an Five-0-Gerätschaften, die sich in einem Korb in der Ecke von Dannys Büro sammelten. Von Pistolenkugeln bis hin zu Abhörwanzen war schon alles dabei. Danny konnte gerade erst gestern verhindern, dass Steve eine Handgranate dazu legte. Doch nach einem kurzen Wortwechsel hatte Steve sich einsichtig gezeigt und gemeint, er würde vom HPD eine Ausbildungs-Attrappe besorgen.
Bei einem Feierabendbier hatten sie sich zweit Tage vor dem großen Tag noch einmal zusammengesetzt, um sich einen Schlachtplan zu überlegen. Denn schließlich wollten sie sich bemühen das Ganze schon etwas spannend zu halten, aber den Kindern nicht haarklein zu erzählen, was sie tagtäglich so taten, um die bösen Buben hinter Schloss und Riegel zu bringen. Sie würden versuchen, einen normalen Ablauf von polizeilichen Ermittlungen zu schildern und dann waren sie nach einer kleinen Fragestunde vielleicht schon raus aus der Nummer.
Hätten beide zu diesem Zeitpunkt schon geahnt, wie sich alles entwickeln würde, hätten sie wahrscheinlich einen wichtigen Fall vorgeschoben und sich irgendwie heraus geredet. Doch so machten Steve und Danny sich auf den Weg zur Schule. Nicht ohne vorher noch ein paar nett gemeinte Tipps von Chin und Kono mit auf den Weg zu bekommen, die die ganze Aktion sehr amüsant fanden. Wieso dachte nur jeder, sie würden den Kindern eine FSK-18-Show liefern?
Pünktlich trat Danny also vor die Klasse während Steve sich im Hintergrund hielt. Schließlich war es Dannys Tag und er würde ihn nur etwas unterstützen. Danny stellte sich den Schülern kurz vor und blickte in ein strahlendes Gesicht von Grace.
„Hallo zusammen, einige von Euch kennen mich vielleicht schon, ich bin Danny, Grace Dad und der streng schauende Mann dahinten, dass ist mein Partner Steve. Wir arbeiten zusammen bei der Polizei und werden euch heute ein bisschen erzählen, wie polizeiliche Ermittlungen so ablaufen.“ Triumphierend schaute Danny in die Runde. Als er bei Steve ankam, streckte der ihm grinsend einen Daumen nach oben entgegen.
Doch genau dieser Moment reichte schon, dass ein Stöhnen durch die Klasse ging und ein ganz vorlauter Knirps in der zweiten Reihe macht seinem Unmut auch gleich Luft. „Schon wieder? Wie langweilig.“
„Was heißt hier „wie langweilig“? Polizeiarbeit ist spannend und es gibt viel zu erzählen,“ versuchte er es nun ein wenig enttäuscht als sich der kleine Knirps wieder zu Wort meldete. „Na ganz toll, genau das hat Kevins Vater vor zwei Wochen auch behauptet und es war der langweiligste Eltern-Vormittag von allen,“ erfuhr nun Danny postwenden und er blickte in 19 bestätigend nickende Gesichter.
Na das konnte ja heiter werden und diese vorlaute Mini-Variante von Steve in der zweiten Reihe mochte er jetzt schon nicht.
Steve beobachtete die ganze Situation mit einem breiten Grinsen und als er Dannys hilflosen Blick einfing, stand er langsam von seinem Stuhl auf und ging nach vorn. Es war Zeit für eine andere Taktik.
„Na dann erzählt uns doch mal, was ihr gerne wissen würdet,“ versuchte Steve nun den Spieß umzudrehen. Er hatte nicht damit gerechnet, aber nun kam tatsächlich Leben in die ganze Bande.
„Darf ich mal ne Pistole halten.“ „Habt ihr schon mal einen Unschuldigen eingesperrt?“ „Wir wissen, dass ihr keine normalen Polizisten seid. Wie wird man das?“
Und dann kam Grace: „Und Steve, wie war das, als du den Mann hast aus dem Fenster hängen lassen hast, war er böse?“
Danny und Steve sahen sich erschrocken an. Zeitgleich fragten sie fassungslos „du hast ihr davon erzählt?“ Und wieder gleichzeitig „ich doch nicht, du!“ Und jetzt schritt Leslie dann doch ein. Wobei sie sich bisher gut amüsiert hatte. So waren ihre Kids schon immer gewesen, neugierig, aufgeweckt und erschreckend ehrlich.
„Nicht so aufgeregt, Kinder. So kommen Danny und Steve ja gar nicht mit. Einer nach dem anderen darf jetzt eine Frage stellen. Also überlegt euch gut was ihr wissen wollt. Aaron, du fängst an.“
„Wow, wow, wow,“ gab Danny nun seinen klassischen Einwand, „wir beantworten gerne eure Fragen. Aber erst mal möchte ich von Grace wissen, woher sie diese Fenster-Geschichte kennt.“
Grace grinste erfreut. „Also stimmt es wirklich? Konos Abenteuergeschichte neulich ging so ähnlich. Ich hab nur zwei und zwei zusammen gezählt.“ Danny war sprachlos und Steve grinste stolz. Aus Grace würde noch etwas werden. Die war jetzt schon pfiffiger wie ihr alter Herr.
So kam es, dass sie über 2 Stunden damit verbrachten jedem die Frage so gut zu beantworten, wie es irgendwie ging. Dabei waren die meisten Antworten weiter von der Wahrheit entfernt, als sie jemals gedacht hatten. Irgendwie schienen diese kleinen Monster ein Gespür dafür zu haben, wenn sie Dinge mal nicht auf die ganz korrekte Weise geregelt hatten.
Danny war nur einmal in richtig in Nöten, als Graces Sitznachbar seine Frage stellte. „Wie erfahrt ihr von den Bösen das, was ihr wissen wollt?“ Steve sagte doch tatsächlich, „also weißt du, es gibt da ganz verschiedene Möglichkeiten. Grace hat ja schon eine davon aufgezählt und außerdem…“ Weiter wollte Danny ihn lieber nicht reden lassen und fiel ihm leicht geschockt und verwirrt ins Wort. „…haben wir einen Verhörraum, wo wir die Verdächtigen befragen und dann wieder laufen lassen,“ beendete er den Satz und warf Steve einen Blick zu, der mehr als tausend Worte sagte.
Alles in allem waren sie aus der Nummer doch noch ganz gut heraus gekommen. Leslie hatte nur noch zwei Mal einen aufkeimenden Streit schlichten müssen. Aber nicht bei den Kindern, sondern bei Steve und Danny. Scheinbar waren sie sehr unterschiedlich und sich nicht immer einig. Aber abschließend war es doch recht amüsant für Leslie und auch die Kids waren hinterher recht zufrieden.
Mini-Steve hockte zum Schluss sogar bei dem großen Steve auf dem Schoß und versuchte ihn darüber auszuquetschen, wie man ein Seal wird. Außerdem hatte Steve sein Anschauungsmaterial zeigen können, was die Kids begeistert hatte. Danny hatte erklären können, dass der Job viel langweiliger war, als alle das dachten, doch die Blicke der Kids sagten deutlich, dass sie ihm das nicht so richtig abkauften. Ja und Grace war stolz auf ihren Danno und Onkel Steve, weil beide mächtig Eindruck bei den Mitschülern hinterlassen hatten. Das sollte einer der anderen Eltern erst einmal toppen. _______________________ Soweit erst einmal.
Ich möchte Euch auch nochmal ganz doll für die vielen lieben Kommentare danken. Es ist doch immer die schönste Belohnung für's Schreiben, wenn es den Lesern dann auch gefällt. Das ist so wie bei den Musikern mit dem Applaus. Danke, ick freu mir immer sooo dolle:
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|  | | Betty Bodyguard

Anzahl der Beiträge: 334 Alter: 44 Ort: Berlin Anmeldedatum: 03.07.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 So Feb 26, 2012 8:21 am | |
| Das hätte ich sehr gerne live und in Farbe erlebt Danke cytanea |
|  | | mydream Stylist

Anzahl der Beiträge: 173 Alter: 40 Ort: Baden Württemberg Anmeldedatum: 03.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 So Feb 26, 2012 9:09 am | |
| oh Mann cytanea !  Wie Du Dich erinnerst, habe ich schon beim Challenge Deiner Story die höchste Punktzahl gegeben. Ich liiiiiiiebe tiefsinnige Geschichten. Aber so die Mischung, mit Humor, mit Verstand und Intelligenz, mit Spannung, mit ein bisserl Romanze - ach, einfach herrlich. Du bist eine begnadete Schriftstellerin und wenn ich so schreiben könnte wie Du, würde ich ganz flugs mal was einschicken. Wohin auch immer, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass daraus nicht mehr werden könnte. Ich melde hiermit gleich mal an, dass ich ein signiertes Exemplar Deines ersten Buches haben möchte. Und ich meine das ernst.. Du solltest damit Geld verdienen. Das Zeug dazu hast Du. |
|  | | cytanea Statist

Anzahl der Beiträge: 121 Alter: 31 Ort: Mitten in Deutschland Anmeldedatum: 04.02.12
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 So Feb 26, 2012 9:44 am | |
| | mydream schrieb: | oh Mann cytanea ! Wie Du Dich erinnerst, habe ich schon beim Challenge Deiner Story die höchste Punktzahl gegeben. Ich liiiiiiiebe tiefsinnige Geschichten. Aber so die Mischung, mit Humor, mit Verstand und Intelligenz, mit Spannung, mit ein bisserl Romanze - ach, einfach herrlich. Du bist eine begnadete Schriftstellerin und wenn ich so schreiben könnte wie Du, würde ich ganz flugs mal was einschicken. Wohin auch immer, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass daraus nicht mehr werden könnte. Ich melde hiermit gleich mal an, dass ich ein signiertes Exemplar Deines ersten Buches haben möchte. Und ich meine das ernst.. Du solltest damit Geld verdienen. Das Zeug dazu hast Du. |
Wow, danke. Ich fühle mich sehr geehrt. Vielen Dank für das leidenschaftliche Feedback. Freut mich das Du beim Lesen immer ein paar nette Minuten hast. Werde weiterhin mein Bestes geben.
Sollte mal mehr daraus werden, dann werd ich mich rechtzeitig melden. |
|  | | Justine Manager

Anzahl der Beiträge: 939 Alter: 47 Ort: Baden-Würtemberg Anmeldedatum: 03.05.11
 | Thema: Re: Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 So Feb 26, 2012 10:13 am | |
|  Super Super Super cytanea Ich bin hin und weg  .....danke dafür |
|  | | | | Valentinstag - Story 4 von cytanea - Platz 5 | |
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