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 Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine

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cytanea
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BeitragThema: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Di Feb 28, 2012 12:24 pm

Hallo zusammen,

also, wie bereits angekündigt, werd ich hier mal versuchen noch ein paar Kapitel als Fortführung der Valentinstagsstroy zu schreiben.

Ich denke man kommt zur Not auch so klar, aber besser ist es bestimmt, wenn man den Rest auch gelesen hat.

Da ich life schreibe und noch nichts vorab fertig hab, mal sehen wie es so voran gehen wird. Wer nen Wunsch hat oder eine Idee, nur raus damit, vielleicht läßt es sich ja dann noch einbinden. Ich starte jetzt mal nach dem Valentinsabend und der Aktion am Strand. Vielleicht gibt es noch ein paar Flashbacks - mal sehen.

Also, here we go:


1
Langsam öffnete Steve seine Augen, drehte langsam seinen Kopf und seine Lippen formten ein zufriedenes Lächeln. Noch vor 24 Stunden hätte er sich nicht träumen lassen, dass sein Morgen heute so beginnen würde. Die Entführung und Befreiung der five-0 Frauen hatten allen Beteiligten viel abverlangt und an ihren Kräften gezehrt.

Trotzdem hatten Steve und Lulani gestern noch einen schönen Abend. Dank der Überraschung von Kamekona war es eine tolle Atmosphäre gewesen und sie waren endlich dazu gekommen sich ihren Gefühlen zu stellen. Steve war jetzt noch ganz überwältigt von den Ereignissen und jetzt beim Aufwachen auf Lulani zu blicken, die noch friedlich neben ihm schlief war ein Gefühl, was er noch niemals gespürt hatte, wenn eine Frau in seinem Bett lag.

Kurz überlegte er, ob es wohl dran lag, dass es gestern nicht zum äußersten gekommen war. Sicherlich war es ihnen schwer gefallen sich voneinander zu lösen aber sie wollten vorerst nichts überstürzen, erst einige Dinge klären. Auf der anderen Seite war dieses Gefühl einfach so tief in ihm drin, dass er sich sicher war, dass es einfach an der Stärke seiner Gefühle lag, was er bisher so noch nie gefühlt hatte.

Als es am Abend am Strand kalt wurde waren Sie ins Haus umgezogen und Steve hatte Lulani wie selbstverständlich ins Schlafzimmer geführt. Etwas später lagen sie aneinander gekuschelt in Steves Bett, voneinander getrennt nur durch den dünnen Stoff Ihrer Unterwäsche und waren mehr als einmal in einen Leidenschaftlichen Kuss verfallen.

Steve kribbelte es jetzt noch im ganzen Körper, wenn er daran dachte. Es war ihm mehr als schwer gefallen sich von Lulani zu lösen und der Vernunft die Überhand zu lassen. Zwischendurch hatten sie immer wieder miteinander gesprochen. Lulani lebte immerhin auf dem Festland und war nur zu Besuch. Sie wollten erst wissen, wie es weiter gehen könnte, bevor sie sich ganz aufeinander einlassen würden.

Lulani war irgendwann mitten im Satz eingeschlafen und Steve hatte noch einige Zeit nachgedacht, bevor er ihr ins Land der Träume folgte. Er war alle Möglichkeiten, die er ansatzweise sich oder Lulani zumuten konnte im Kopf immer und immer wieder durchgegangen. Aber er kam zu dem Schluss, dass einer von Ihnen wohl oder übel den Mut zu einem Neuanfang haben müsste. Und wenn er ganz ehrlich zu sich selbst war, dann konnte er sich das für sich selbst nicht vorstellen und eigentlich nur darauf hoffen, dass Lulani wenigstens die Möglichkeit in Erwägung ziehen würde in ihre alte Heimat zurück zu kehren.

Langsam kam Bewegung in die Schönheit neben ihm. Langsam öffnete Lulani die Augen und blickte Steve voller Liebe an. „Guten Morgen Surferboy“ flüsterte sie fast. Die Atmosphäre war voller angenehmer Spannung und Steve mußte grinsen.

Suferboy, so hatte Lulani ihn immer als Teenager genannt. Überall wo sie hinkamen und es an Lulani war ihn vorzustellen hat sie immer stolz gesagt ‚das ist Steve, Surferboy und Lebensretter‘.

Steve stützte sich auf seinen Ellenbogen, nur um sich gleich zu Lulani rüber zu beugen und ihr einen sanften Kuss auf die Lippen zu drücken. „Aloha kakahiaka koʻu Pukana lā,“ erwiederte er leise.

Lulani sah über den Kopf hinweg zu Steves Wecker und erschrak ein wenig. Es war bereits Mittagszeit. „Mußt du heute nicht zur Arbeit? Ich dachte immer das Verbrechen schläft nicht.“ Steve konnte sich ein weiteres Lächeln nicht verkneifen. So war Lulani schon immer gewesen. Immer lebhaft und gerade heraus. Er würde sich allerdings erst damit anfreunden müssen, dass sie scheinbar auch direkt beim Aufstehen schon so wach war.

Er selbst brauchte immer einige Minuten bis er in die Gänge kam. Als Seal hatte ihm das Aufstehen nichts ausgemacht. Er war froh, wenn er beschäftigt war. Doch seit er auf Hawaii war, hatte sich einiges an seinem Leben geändert und dazu gehörte auch, dass er gerne auch mal ausschlief oder einfach nur in der Hängematte im Garten lag und abschaltete. Etwas was er früher nie konnte. Er hatte sich damals nur noch gehetzt gefühlt und auch wenn er sich jetzt um viele Dinge einen Kopf macht, war er doch insgesamt schon ausgeglichener geworden. Wie sonst, konnte er auch Danny den ganzen Tag aushalten.

„Nein, heute haben die bösen Jungs freie Hand,“ zwinkerte er Lulani zu. „Ich habe gestern Abend noch mit dem Gouverneur telefoniert. Ich muß nachher noch zur Berichterstattung zu ihm, aber sonst haben wir heute und morgen erst einmal frei, sollte nicht etwas ganz unerwartetes geschehen.“ „Na dann hoffe ich mal, dass dein Handy stumm bleibt.“

Es war auch nicht das Handy, welches Steve in die Realität zurückholen würde, sondern die Türklingel,…


Aloha kakahiaka koʻu Pukana lā – Guten Morgen mein Sonnenschein (oder so ähnlich, Webübersetzer eben)




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cytanea
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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Di Feb 28, 2012 4:52 pm

Und gleich noch ein weiteres Kapitel.
Hat sich angeboten, die Ideen waren alle schon da. Hoffe es gefällt Euch...

2
Steve hatte sich für 15 Uhr mit dem Gouverneur verabredet. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Lulani war er kurz Richtung Badezimmer verschwunden, um zu duschen und sich anzuziehen. Als auf dem Weg dorthin durch das Flurfenster blickte sah er, dass Lulani weiter unten im Garten saß und auf das Meer schaute. Sofort musste er wieder lächeln. Das wäre ein perfektes Bild für eine Postkarte.

Schnell beeilte er sich im Bad wieder fertig zu werden. Bereits nach wenigen Minuten stieg er wieder aus der Dusche und wickelte sich ein Handtuch um die Hüften. Als er gerade nach seiner Kleidung greifen wollte, klingelte es an der Tür. Verdutzt schaute er auf die Uhr. Selbst wenn Danny nachher mitkommen würde, wäre er viel zu früh dran.

Schnell ging er durch den Flur und Richtung Haustür. Für ihn untypisch öffnete er die Tür, ohne durch den Spion zu schauen. Es konnten nur Mary oder Danny sein. Jedoch erstarrte er mitten in der Bewegung als er in das anzüglich lächelnde Gesicht von Cathrine schaute.

„Hi Commander, Überraschung.“ Steve blickte sie immer noch überrascht und sprachlos an. Mehr wie ein „Cathrine“ brachte er nicht zu stande. Cath sah ihn amüsiert an. „Das ich es nochmal schaffe, dass es dir die Sprache verschlägt hätte ich nicht gedacht,“ feixte sie.

Steve wußte garnicht an was er zuerst denken sollte. Das er quasi nackt vor Cath stand… Ok, genaugenommen gab es nicht, was sie nicht schon mal gesehen hätte. Trotzdem fühlte er sich nicht wohl in seiner Haut.

Sofort switchten seine Gedanken zu Lulani. Hatte sie die Klingel gehört? Er wollte sich nicht abrupt umdrehen und verließ sich auf sein Gefühl. Wäre Lulani ganz in der Nähe, würde er es spüren. ‚Na das konnte ja jetzt heiter werden.‘ Er versuchte sich zu sammeln.

„Ja, Überraschung gelungen,“ brachte er hervor als Cath sich an ihm vorbei ins Haus schob und umsah. „Was machst du hier? Ich dachte du wärst im Einsatz?“ Steve ging auch langsam weiter Richtung Wohnzimmer und versuchte sich zu überlegen, wie er die ganze Situation nun am besten regeln könnte. Dabei half ihm seine Ausbildung nicht. Bei solchen Problemen erwischte es ihn immer eiskalt.

„Normalerweise ja, aber wir haben technische Probleme und somit einen Zwangsurlaub. Da dachte ich, ich schau mal bei meinem Lieblings-Seal vorbei und lass mich etwas verwöhnen,“ erklärte Cathrine und musterte Steve von oben bis unten. Ihr Gesichtsausdruck verriet, dass ihr gefiel was sie sah.

Steve ging weiter durchs Wohnzimmer bis hin zur großen Fensterfront und schaute nachdenklich hinaus. „Du scheinst dich ja nicht sehr zu freuen mich zu sehen?“ war auch gleich die nächste Frage von Cath.

Sie trat neben ihn und sah ebenfalls Richtung Meer. Nur nach wenigen Sekunden erkannte Sie eine junge Frau im Garten sitzen und mit einem Mal konnte sie sich vorstellen, warum Steve sich so anders verhielt.

Etwas enttäuscht wand sie sich wieder an Steve. „Oh…, du hast Besuch. Es … tut mir leid, ich hätte vorher anrufen sollen.“ Steve war wie erstarrt und konnte nicht reagieren. Seine Gefühle fuhren gerade Achterbahn. Vor ihm Stand Cath. Die Frau, die in den letzten Jahren immer für ihn da war. Die Frau, auf die er sich auch beruflich immer verlassen konnte. Die, bei der er sich immer wohl gefühlt hatte. Aber sie war „nur“ Cath, nicht Lulani.

Cathrine sah, dass Steve in Gedanken versunken war und konnte aus seinem Gesicht förmlich ablesen, was gerade in ihm vor ging. Sie war nicht dumm. Eine Frau saß in Steves Garten. Gestern war Valentinstag. In der Küche stand noch Frühstücksgeschirr von zwei Personen. Sie wußte was das bedeutete. Sie legte ihre Hand auf Steves Unterarm. „Ich werde besser gehen.“

Jetzt erwachte Steve aus seiner Trance. „Es tut mir leid. Es ist nicht so wie du …“ Er konnte den Satz nicht zu Ende bringen. Zu abgedroschen und unfair fand er seinen kläglichen Versuch. Und tatsächlich, Cathrine sah ihn noch etwas trauriger an als zuvor. Wobei, wenn er genauer hinsah, wohl er verletzter. Sie verdiente die Wahrheit, auch wenn sie nie richtig zusammen waren und es ehr ein Verhältnis war als eine Beziehung. Das war er ihr schuldig. Er sammelte sich also erneut und versuchte seine Gedanken in Worte zu fassen. Als er bemerkte, dass Cath schon fast an der Tür war.

Mit ein paar schnellen Schritten hatte er sie eingeholt. „Warte Cath,… ich will es dir erklären.“ Er blickte ihr in die Augen und senkte aber gleich seinen Blick. Er hätte nie gedacht, dass er sich seiner Gefühle für Cathrine einmal so sicher sein würde. Bisher waren die immer etwas konfus gewesen. Cath blickte ihn erwartungsvoll und auch etwas hoffnungsvoll an.

„Ich hab dir doch mal von dem Mädchen erzählt, was ich als Teeny aus dem Wasser gezogen habe?“ Cathrine konnte nur nicken. „Hab ich auch erzählt, dass wir uns immer gut verstanden haben und den Kontakt nie ganz verloren haben?“ Cathrine nickte wieder. „Ok,“ er drehte sich etwas Richtung Fenster, wies mit dem Kopf in diese Richtung, „das ist sie, das ist Lulani. Sie ist zur Zeit zu Besuch auf der Insel.“

Cathrine fiel es auf einmal wie Schuppen von den Augen. Schon das erste Mal, als sie bei Steve zu Besuch war, war ihr das Foto von zwei Teenagern auf Steves Schlafzimmer-Kommode aufgefallen. Sie hatte ihn bei ihrem zweiten oder dritten Besuch mal so beiläufig wie möglich gefragt, wer denn auf diesem Foto sei.

Damals hatte Steve ihr die Geschichte von Lulani erzählt. Wie sie fast ertrunken wäre und das sie gute Freunde waren. Cath hatte schon damals bemerkt, dass etwas mehr hinter allem zu stecken schien, als er erzählte. Aber für sie war es immer ok gewesen. Sie waren nie an einem Punkt, wo es ihr zugestanden hätte, näher auf dieses Thema einzugehen.

Jetzt blickte Cath Steve direkt in die Augen und sein Blick überraschte sie. Nie hatte Steve sie so angesehen. Sie hätte auch nie vermutet, dass Steve einen solchen Blick überhaupt hatte. Erst einmal hatte er ähnlich geschaut, als er ihr von seiner Schwester Mary erzählt hatte. Und doch war der Blick damals nicht ganz so intensiv gewesen. Sie brauchte keine weiteren Erklärungen.
„Du liebst sie?“ fragte Cath einfach nur. Steves Blick veränderte sich, eine Mischung aus Verzweifelung und Angst. Er konnte nichts sagen. Cath konnte es nicht weiter mit ansehen, wie er sich quälte. Sie zog ihn langsam in ihre Arme. „Steve, es ist ok. Mach Dir keine Gedanken um mich. Ich werde drüber hinweg kommen. Ich freu mich für Dich.“

Cath fielen diese Worte schwer, doch es war auch das was sie fühlte. Sie gönnte Steve sein Glück. Bei ihnen beiden hätte es nie für eine beständige Beziehung gereicht. Einer war immer unterwegs oder in Gefahr oder beides. Es war gut so wie es war und sie würde auch damit klar kommen, wenn es jetzt zu Ende war. Irgendwann.

„Es tut mir so leid,“ versuchte es Steve nochmal und löste sich aus der Umarmung. Mit soviel Verständnis hätte er von Cath nicht gerechnet, denn manchmal konnte sie auch ein kleiner Hitzkopf sein. „Glaub mir bitte, ich hätte noch mit dir gesprochen. Es ist nur alles so anders,… seit gestern.“

Cath sah ihn verständnisvoll an und sie wusste, dass es für Steve gerade keine einfache Zeit war. Gefühle zu zeigen hatte man ihm jahrelang abtrainiert und bisher hatte sie immer geglaubt, dass er nicht unbedingt in der Lage war, seine Gefühle zu zeigen. Sie glaubte ihm, was er sagte.
„Steve, es ist ok. Hörst Du. Ich wußte, dass es irgendwann so sein würde. Wir hatten eine schöne Zeit und ich würde mich freuen, wenn wenn du dich trotzdem ab und zu mal melden würdest. Vielleicht stellst du mir auch irgendwann mal die Frau vor, der all die Jahre dein Herz gehört hat, … später mal.“

Steve war so erleichtert. Cath war umwerfend. Sie zeigte wahre Größe. „Danke Cath. Du bist unglaublich. Ich versprech es Dir.“

Cathrine wand sich wieder zum Gehen. „Mach’s gut Commander und versprich mir, dass Du glücklich wirst.“ Steve konnte nur nicken.

So stand er noch einige Zeit im Wohnzimmer und ging in Gedanken alles noch einmal durch, was hier gerade passiert war. Es war unglaublich. Aber auch gut. Er mochte Cathrine und sie hatte das Recht die Wahrheit zu wissen. Es war zwar seltsam gewesen … und anders, als er gedacht hatte.
Langsam ging er wieder ins Bad. Er musste seinen Termin einhalten. Vielleicht war Danny schon auf dem Weg um ihn zu begleiten. Er musste sich etwas beeilen.

Wenige Minuten später trat er hinaus in den Garten und Lulani drehte sich um, als sie ein Geräusch auf der Terrasse wahrnahm. Sie lächelte ihn an.

Steve ging langsam auf sie zu und schloss sie in die Arme. Er brauchte diesen Moment jetzt einfach. Er wusste so deutlich wie nie zuvor was er wollte. Er wollte Lulani. Und das am besten für immer.

„Du hattest Besuch,“ riss sie ihn aus seinen Gedanken. Steve sah sie überrascht an. „Nun schau nicht so, Surferboy, ich hab die Klingel gehört und auch die hübsche Frau gesehen. Ist alles in Ordnung?“ Steve hatte gehofft dieses Thema jetzt nicht noch einmal anschneiden zu müssen, aber vielleicht war es auch besser so. Er wollte ehrlich sein.

„Alles in Ordnung. Das war Cath.“ „Oh,“ war alles, was Lulani rausbringen konnte. Auch ihr hatte Steve kurz von der anderen Frau in seinem Leben erzählt. Sie wusste nicht viel aber sie wusste auch, dass es in Steves Leben bisher wenige, aber doch ein paar Frauen gegeben hatte. Cath schien dazu zu gehören.

Sie brauchten nicht mehr Worte. Sie kannten sich viel zu gut, um lang darüber reden zu müssen. Lulani zog Steve in ihre Arme, so wie es auch Cathrine vorhin getan hatte. Sie streichelte ihm über den Rücken und Steve entspannte sich langsam in ihrem Armen, etwas was ihm vorhin bei Cath nicht gelaungen war.

Lulani wußte, dass er tief in seinem Inneren nicht der harte Kerl war, was alle zu glauben schienen. Sie wußte, dass ihm das Gespräch sicher nicht leicht gefallen war, obwohl sie die Inhalte nicht genau kannte und es nur erahnen konnte. Eine Sache spürte sie aber genau, Steve hatte sich für sie entschieden, falls es überhaupt einer Entscheidung bedurfte, so hatte er sie spätestens eben getroffen. Sie spürte es ganz deutlich.

Jetzt lag es an ihr einige Entscheidungen zu treffen…

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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Mi Feb 29, 2012 2:01 pm

Weiter geht's!

3

Mittlerweile war Danny angekommen, um Steve abzuholen. Erst war er gar nicht begeistert gewesen von dem Termin beim Gouverneur und war sich sicher, dass er nicht mitfahren würde, denn Steve hatte ihm die Teilnahme freigestellt. Immerhin war es eigentlich ihr freier Tag.

Doch schon nach einigen Stunden, die Danny allein in seinem Appartement verbracht hatte, war ihm die Decke auf den Kopf gefallen und er grübelte definitiv zu viel. Also hatte er sich kurzerhand doch dazu entschlossen Steve zu begleiten, um sich so ein wenig abzulenken.

Als er eine halbe Stunde später in Steves Auffahrt bog, sah er bereits Steve und Lulani vor der Tür stehen. Steve hatte wohl nicht mehr mit ihm gerechnet und wollte sich gerade auf den Weg machen. Das Lulani noch da war, würde Danny wohl die Chance geben, die hübsche Frau mal etwas näher zu betrachten. Gestern ging alles doch recht chaotisch zu. Da war keine Zeit für einen Ist-die-Frau-gut-genug-für-meinen-besten-Freund-Check.

Steve lächelte Danny entgegen, als dieser aus dem Auto stieg und ihm entgegen kam. Mit einem flapsen „Hallo“ und einem wissenden Grinsen in Steves Richtung war Danny wenige Zentimeter entfernt zum Stehen gekommen und sah nun erwartungsvoll in die Runde.

Doch bevor er zu einem seiner typischen Monologe ansetzen konnte, kam Steve ihm zuvor. „Hey Danno, ich war schon fast auf dem Weg. Aber dann hat sich unser Problem ja jetzt auch erledigt.“ Steve kramte den Schüssel aus seiner Hosentasche und wollte ihn an Lulani weitergeben. „Dann kannst du meinen Wagen nehmen,“ wandte er sich in ihre Richtung und zu Steve sagte er „Ihr kennt euch ja schon von gestern. Aber jetzt nochmal offiziell Lulani das ist Danny, Danny darf ich vorstellen, dass ist Lulani,“ gab er sich ganz offiziell.

Zeitgleich begannen Lulani und Danny zu reden „Ja, freut mich, aber Steve ich will dein Auto nicht.“ „Ist mir eine Ehre, wieso gehst Du davon aus, dass ich fahre?“

In dem ganzen Wirrwarr hatte Steve nichts verstanden. Das konnte ja heiter werden. Lulani und Danny sahen sich kurz überrascht an und mussten dann lachen. Danny brachte nur glucksend hervor „du solltest dein Gesicht sehen,“ und lachte weiter. Steve konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und es tat gut, die beiden so ausgelassen zu sehen, sie würden sich sicher mögen.

„Ganz langsam und jetzt einer nach dem anderen,“ bat Steve und sah Lulani auffordernd an. „Ich dachte nur, … ich könnte vielleicht,… nicht unbedingt mit dem Auto. Hast du noch…?“ Steve sah sie überrascht an. „Ja, sicher… schon,“ kam es langsam von ihm. „Wann bist du das letzte Mal gefahren?“ fragte er und sah sie aufmerksam an. „Erinnerst du dich an den Trip an die Ostküste im Herbst, wo ich dir Postkarten geschickt habe?“ Steve nickte und überlegte kurz und sah sie dann ernst an. „Nagut, aber nicht ohne Drumunddran, du kennst dich ja aus aber sei vorsichtig.“ Lulani quietsche entzückt auf und schon war sie Richtung Hintereingang der Garage verschwunden.

„Kann mich mal einer aufklären? Worum geht’s? Ihr sprecht in Rätseln und übrigens sind wir schon spät dran. Wir müssen los,“ versuchte Danny sich nun Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Ach, Lulani hatte nur keine Lust auf mein Auto.“ In dem Moment erklang ein Motorengeräusch in der Garage. Das Tor öffnete sich langsam und Lulani kam auf einem ziemlich heißen Motorrad herausgerollt. Sie schlängelte sich gekonnt an den Autos vorbei, winkte noch einmal und so schon war sie davon gebraust.

Steve und Danny stiegen auch ins Auto und machten sich auf den Weg zum Gouverneur. „Du hast ein Motorrad? Klar, wieso auch nicht. Man muß sein Image ja pflegen. Du weißt schon, dass die Dinger gefährlich sind? Ach was red‘ ich überhaupt, du denkst ja eh du bist unkaputtbar. Und dann lässt du sie auch noch damit fahren?“ Außer Atem schaute er Steve an.

„Jetzt beruhig dich erstmal. Lulani hatte den Führerschein schon vor mir. Sie weiß was sie tut und ja, ich hab ein Motorrad. Was ist daran so schlimm?“ Jetzt kannte also auch Danny Steves geheime Leidenschaft. Das Motorrad hatte nie hawaiianischen Boden verlassen, egal wo er stationiert oder unterwegs war. Es gehörte einfach hierher und es gehörte auch irgendwie zu seiner Geschichte mit ihm und Lulani. Es war damals ein Geschenk seines Vaters gewesen und sein kostbarster Besitz.

Schon früher hatte er mit Lulani viele Motorradausflüge unternommen. Immer wenn sie zusammen auf der Insel waren. Ohne sie war er selten gefahren und seit er wieder auf Hawaii lebte noch gar nicht. Immer war etwas dazwischen gekommen und wenn, hätte er sich richtig Zeit für einen Ausflug nehmen wollen. Chin hatte ihn schon einmal eingeladen. Er wusste es noch von früher aber damals war Mary hier gewesen und es hatte terminlich nicht gepasst.


„Ich soll mich beruhigen? Wann hätte ich es erfahren? Wenn du vom Teer gekratzt wirst? Erzählt das ja nicht Grace, hinterher will sie noch mit dir fahren.“ Danny war immer noch mitten in seiner Panik-Attacke. Doch Steve hatte keine Lust auf diese Diskussionen. Er schnitt einfach ein anderes Thema an.

„Wie war denn dein Abend so,“ fragte er Danny und spielte etwas mit seinen Augenbrauen. Danny sah ihn entgeistert wegen dem Themenwechsel an. Konnte sich dann aber einen kleinen Seufzer nicht verkneifen. „Es hat wohl nicht sollen sein,“ war die knappe Antwort, die Steve bekam.

„Möchtest du drüber reden?“ fragte Steve und schon bogen sie auf den Parkplatz ein. „Lass uns erst mal den Termin hinter uns bringen. Später vielleicht.“ „Ok, dann mal auf.“

Der Termin beim Gouverneur brachte dann eine Überraschung. Sie schilderten kurz den Fall und entgegen allen Befürchtungen nahm er dies einfach so hin und gab sich recht zufrieden. Zeitgleich hatte er aber die Bombe platzen lassen. „Ich habe sie heute auch her gebeten, weil ich ihnen mitteilen wollte, dass sie sich einer psychologischen Prüfung unterziehen müssen. Sie kennen das ja. Vorschriften. Sie waren immerhin in den Fall persönlich involviert. Den betroffenen Entführungsopfern würden wir ebenfalls Hilfe anbieten, wenn sie sie annehmen möchten.“

Danny und Steve sahen sich überrascht und sprachlos an. „Was heißt psychologische Prüfung? Wir haben alle höchste Sicherheitsfreigaben und unsere Marke nicht auf einem Basar gewonnen.“ Steve war etwas ärgerlich, was man seiner Stimmer auch anhörte und Danny legte ihm beschwichtigend eine Hand auf den Unterarm. Immerhin war das vor ihnen der Gouverneur. Der Mann, der ihren Job in der Hand hatte.

„Hören sie Commander, es ist ja nicht das erst Mal, dass ihre Methoden und die ihres Teams… sagen wir mal, etwas fragwürdig sind. Sie verlangen von mir freie Hand und vollen Schutz. Dann muß ich aber auch wissen, dass sie und ihr Team stabil sind und ich nicht vier tickende Zeitbomben auf Verbrecherjagt schicke.“ Jetzt sah auch der Gouverneur Steve etwas herausfordernd an.

Danny befürchtete schon das schlimmste. Doch Steve blieb relativ gefasst. „Ein Termin also und alles bleibt wie es ist? Vollen Schutz und volle Freigabe?“ Der Gouverneur neigte den Kopf etwas. „Wenn alles zu unserer Zufriedenheit ist, ein Termin! Aber diese Entscheidung liegt bei unserem Psychologen.“

Steve drehte sich wortlos rum und stürmte aus dem Büro. Danny sah den Gouverneur entschuldigend an. „Meine Assistentin mailt Ihnen dann die Termine Detective Williams. Und melden sie sich Übermorgen bei mir, wenn sie wieder im Dienst sind, ich habe da noch einen Auftrag für sie.“ „Ich werde es ausrichten,“ war das einzige was Danny sagte, bevor auch er das Büro verlies.

Eine psychologische Überprüfung also. Er kannte die Vorschrift und auch in Jersey hatte er so etwas schon machen müssen. Um sich machte er sich weniger Sorgen, ehr schon um Steve. Er trat vor die Tür und hielt nach ihm Ausschau…

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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Do März 01, 2012 4:19 pm

Hilfe, mein Rechner hat einen super-fießen Virus und geht garnicht mehr. Hoffe, dass meine bessere Hälfte ihn heute wieder flott bekommt. Trotzdem hier eine kleine Fortsetzung. Etwas weichgespült vielleicht, aber ich muß gestehen, mangels genügend Referenzszenen hab ich mir jetzt mehr oder weniger selber eine sanfte Version von Steve ausgemalt. Vielleicht kommt ihr ja damit klar. Bitte auch meckern, wenn es so garnicht geht.

4
Danny entdeckte Steve beim Auto. Er lief neben dem Camaro auf und ab, als würde es Kilometergeld geben. Schon von weitem konnte man erkennen, dass Steve auf 180 war. Da galt es jetzt für Danny alle Register zu ziehen.
So gerne sie sich manchmal auch stichelten oder stritten – jetzt musste er aufpassen. Denn bereits einmal war eine solche Situation eskaliert und sie hatten sich damals gegenseitig hochgeschaukelt und Dinge gesagt, die sie besser nicht gesagt hätten. Zwar hatten sie sich nach unangenehmen und langen 2 Tagen auf vergeben geeinigt, aber vergessen war es davon noch lange nicht.


Danny atmete noch einmal tief durch und ging auf Steve zu. „Hey, alles klar?“ versuchte er es vorsichtig. Doch Steve nahm ihn gar nicht war. Er lief weiter vor dem Auto auf und ab und Danny hatte sich jetzt auch nicht gewundert, wenn Steve gleich eine Beule in die Tür getreten hätte. Die Stimmung war zum Zerreißen gespannt. Danny stellte sich ihm in den Weg „Steve, komm runter. Was hättest du schon noch tut können?“

Scheinbar hatte der Super-Seal, wie ihn Danny immer mal nannte, nicht alle Sinne abgeschaltet denn ganz dicht vor Danny kam er dann doch zum Stehen und sah ihn mit funkelnden Augen an. „Der hat doch keine Ahnung, was wir alles aufs Spiel setzten und durchmachen. Und was hieß überhaupt Zeitbombe?“ knallte Steve ihm vor den Kopf.

„Ich stimme dir ja zu, seine Wortwahl war nicht gut aber du hast es gerade selbst gesagt. Er weiß nicht was wir alles durchmachen. Vielleicht ist das seine Art der Unterstützung für uns. Und komm schon, auch ein Super-Seal müsste die Vorschriften kennen. Du weißt, dass er recht hat.“ Langsam stiegen sie ins Auto und machten sich auf den Rückweg.

„Du bist auf seiner Seite?“ Jetzt war Steve kurz davor zu explodieren. Sie Stimmung kippte. Doch Danny ermahnte sich nochmals selbst. So leicht wollte er es Steve nicht machen, obwohl der eindeutig nach Streit suchte, um sich abzureagieren.
„Ich bin nicht auf seiner Seite. Ich denke nur, dass es schlimmer kommen könnte. Komm schon, wir haben den Test doch alle schon mal gemacht. Also wo ist das Problem. Hingehen, absitzen und dann wieder weitermachen wie bisher. Vielleicht wird es sogar ganz lustig?“ Den letzten Satz konnte er sich einfach nicht verkneifen, das Risiko war es wert.


„Ganz lustig? Im Ernst? …Und was den Test angeht, ich hab nie einen machen müssen, damals.“ Danny sah in fassungslos an. Er wusste nicht, dass tatsächlich mit zweierlei Maß gemessen wurde. Auch die alte Gouverneurin hatte sie zu Beginn ihrer Arbeit zu einem solchen Test geschickt. Sie waren alle davon ausgegangen, dass Steve dort auch war. Es war ja schließlich Vorschrift.
Auf der anderen Seite, wenn er so drüber nachdachte, er fand es schon immer mutig, dass jemand Super-Seal Steven J. McGarrett als harmlos und unbedenklich eingestuft hatte. Jetzt beschlich Danny ein Verdacht.


„Hast du etwa schiss?“ frage er nun erstaunt und direkt heraus und blickte in ein unsicheres Gesicht von Steve. „Ach red‘ keinen Unsinn,“ versuchte es Steve. Es war aber ehr ein kläglicher Versuch. „Sag mir lieber wie dein Date gestern war,“ wechselte er nun das Thema als er in seine Hofeinfahrt bog.

Doch anders als Steve erwartet hatte, lockerte das die Stimmung nicht auf. Seine Wut war etwas verraucht, auch wenn er wirklich ein mulmiges Gefühl wegen der Überprüfung hatte aber jetzt schien Danny auf dem Nullpunkt angelangt zu sein. Steve stellte das Auto ab und sah ihn auffordernd an.

„Hast du auch ein Sixpack, das mich glücklich macht?“ versuchte Danny es mit einem lockeren Spruch. Steve nickte mit dem Kopf nur Richtung Haustür und stieg schon aus dem Wagen aus.

Keine 3 Minuten später, saßen sie auf Steves Terrasse, jeder ein Bier in der Hand als Steve meinte, „also Männergespräche! Was ist passiert?“

Danny sah ihn traurig an. „Es hat wohl nicht sollen sein. Es ist immer dasselbe, Cops und Frauen … da muss man schon sehr viel Glück haben. Und die ganze Sache gestern war nicht gerade hilfreich.“

Steve konnte es Danny nachfühlen. Erst hatte er Rachel verloren, weil sie nicht damit klar kam einen Cop zum Mann zu haben und nun hatte er noch einen viel schlechteren Start mit Leslie. Gerade er hatte sich die letzten Tage viele Gedanken gemacht und war in Bezug auf Chin und Mary ja auf ähnliche Gedanken gekommen.

„Hör zu Danno, das war alles ein bisschen viel. Vielleicht braucht sie einfach ein bisschen Zeit,“ versuchte Steve ihm ein wenig Hoffnung zu machen. Doch Danny schüttelte nur den Kopf. „Ich glaub nicht, …das Thema ist durch. Vielleicht ist es auch besser so. Immerhin war sie Gracies Lehrerin. Kannst du dir das vorstellen? Ich und `ne Lehrerin? Und für mein kleines Äffchen wäre das auch komisch.“

„Vielleicht hast du Recht. Aber glaub mir, irgendwann kommt der Tag und dann findest auch du eine tolle Frau.“ Danny war erstaunt. Es gab wenige Momente, in denen er Steve bis jetzt so erlebt hatte. Irgendwie half es Danny gerade, darüber zu sprechen. Er war zwar noch nicht so weit, dass er mit „andere Mütter haben auch schöne Töchter“-Masche wieder auf die Jagd ging, aber es wurde wieder besser.

„Heute so sentimental, Mr. Superseal?“ Danny sah ihn aufmerksam an und wartete ab, ob Steve jetzt dicht machen oder auch was erzählen würde. Da konnte er ihn immer noch nicht einschätzen. Und auch heute überraschte Steve ihn. Mit einem breiten Grinsen meinte Steve, „Unterschätz mich nicht, Schatz.“

Danny nickte und wartete, ob Steve noch etwas sagen würde. Allerdings vergeblich. Nur das Grinsen war in seinem Gesicht geblieben. „Deute ich Deinen Gesichtsausdruck richtig? Du und Lulani? Oder ist das wieder nur so ein Freundschaftsding?“

Steve blickte hinaus aufs Meer. Eigentlich wollte er es der ganzen Welt erzählen. Er fühlte sich einfach so wohl. Aber gleichzeitig hatte er auch Angst, dass es ihm doch noch wie Danny gehen könnte. Würde Lulani wirklich stark genug sein? Er wusste, dass es mit ihm manchmal sicher nicht einfach werden würde. Da war etwas Lockeres wie mit Cath einfach einfacher.

Danny gab Steve die Zeit der brauchte. Sie hingen beide ihren Gedanken nach als Steve sich dazu entschloss, es seinem Freund wenigstens ansatzweise erklären zu wollen.

„Hör zu Danny,“ verschaffe er sich zaghaft die Aufmerksamkeit seines Freundes, „ich kenn Lulani schon ewig und ich würde mir nichts mehr wünschen, als das wir eine Chance hätten. Aber es ist nicht so einfach. Es fühlt sich so richtig an, aber gleichzeitig will ich sie nicht verletzten. Ich weiß, dass es nicht einfach werden wird und ich könnte es mir nie verzeihen ihr wehzutun, sie in Gefahr zu bringen oder sie gar zu verlieren.“

Danny war baff. Als Steve am Anfang ‚Männergespräch‘ sagte, hatte er noch schnaufen wollen und es sich gerade noch verkneifen können. Aber jetzt musste er erkennen, dass es wohl tatsächlich so weit war. Steve schien ihm auch privat zu vertrauen und wenigstens die oberen zwei Steine von seiner innerlichen Wehrmauer herunter genommen zu haben. Jetzt durfte er Steve nicht enttäuschen.

„Steve, ich kann dir nur aus Erfahrung raten, sprich offen mit Lulani darüber. Meist wissen die Frauen ganz genau, was sie wollen und was sie bereit sind auf sich zu nehmen. Sag ihr unbedingt was du denkst und überstürz es nicht. Ihr habt jetzt so lange aufeinander gewartet, da kommt es auf ein paar Tage mehr nicht an.“

Danny überlegte grade was er noch sagen konnte, denn Steve schien immer noch in Gedanken zu sein, als Steve die nächste Überraschung brachte. Völlig zusammenhangslos für Danny meinte er dann noch „Cath war hier.“ Danny war verwirrt. Sicherlich war Cath mal hier gewesen. Oder meinte er tatsächlich…

„Was heißt Cath war hier? Letzte Woche, letzten Monat und warum spielt das eine Rolle? Oder meinst du Cath war VORHIN hier?“ Steve brachte nur ein „vorhin“ raus.

„Wow, und was ist passiert?“ Danny war ja jetzt schon etwas neugierig. Da lebte dieser Mann teilweise wie ein Einsiedler und dann hatte er einmal Besuch und dann gleich doppelt.

Steve und Danny saßen noch lange auf der Terrasse. Steve erzählte, wie toll sich Cath verhalten hatte, dass ihn dieses Gespräch aber auch sehr mitgenommen hatte. Auch Danny hatte nochmal mit Steve über Leslie gesprochen und ein bisschen was von seiner Zeit mit Rachel erzählt. Vor allem von den guten Tagen, denn er wollte Steve Mut machen, sich auf Lulani einzulassen. Er würde es sich so für Steve wünschen. Er schien immer recht einsam zu sein und die letzten beiden Tage mit Lulani hatten ihm scheinbar, trotz aller Anstrengungen und Sorgen, gut getan. Noch vor wenigen Wochen hätten sie sich nicht träumen lassen, dass sie einmal so lange über private Dinge sprechen würden. Doch es tat beiden gut.

Steve war von sich selbst überrascht. Sicher hatte er sich auch bei den Seals oder vorher bei der Navy mit seinen Kollegen unterhalten. Auch über private Dinge. Es gab ja sonst niemanden. Doch mit Danny war es anders. Sie hörten sich nicht nur gegenseitig zu, sondern sie versuchten sich auch zu unterstützen oder Ratschläge zu geben. Er konnte es bisher immer nicht nachvollziehen, wenn Mary zum Beispiel ihm immer erzählt hatte, wie wichtig ihr ihre beste Freundin war. Doch mittlerweile konnte er erahnen, was mit der Zeit noch auf ihn zukommen würde. Die tiefste Freundschaft, die er bisher hatte und vielleicht auch jemals haben würde.

Stellte sich nur noch die Frage, ob sie es auch jemals gemeinsam mit ihren Traumfrauen auf eines dieser Gruppen-Dates schaffen würden…

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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Fr März 02, 2012 3:31 pm

Hallo,
da bin ich wieder... Wenn ihr alle so gespannt auf den Psychotest seid, dann muß ich mir da extra Mühe geben und Euch noch etwas zappeln lassen. Trotzdem gibt es ein neues Kapitel, als kleinen Trost, bis ich mich für das nächste Kapitel schlau gemacht habe und mein Lappi (hoffentlich) wieder geht:

5
Lulani war direkt nach Hause gefahren. Es war toll mal wieder ein paar Kilometer mit dem Motorrad zu fahren. Sie hatte sich fast nicht getraut zu fragen. Steve hing an seiner Maschine und ließ sie normal nicht aus den Augen. Aber zu ihrer Überraschung war es sogar einfach gewesen, ihn zu überzeugen.

Auf der Fahrt nach Hause hatte sie über diesen Danny nachgedacht. Er schien sich mit Steve gut zu verstehen und sie mochte ihn. Als sie gemeinsam in der Hofeinfahrt standen und über Steves Gesichtsausdruck gelacht hatten, er war ihr einfach auf Anhieb sehr sympathisch. Wenn Steves Freunde alle so waren, würde sie sich hier schnell wieder wohl fühlen.

Sie fuhr nicht nur nach Hause, weil sie dringend frische Klamotten brauchte, auch wollte sie noch etwas Zeit mit ihrer Familie verbringen. Ihrem Vater ging es in letzter Zeit nicht immer gut. Er hatte schon sein Leben lang Probleme mit dem Herzen. Seit er nun im Seniorenalter war, macht ihm es immer etwas mehr zu Schaffen. Moana war immer besorgt deswegen und Lulani konnte es verstehen. Sie selbst dachte auch oft sorgenvoll darüber nach.

Vielleicht war es nun wirklich an der Zeit wieder nach Hawaii zurück zu kehren. Sie würde sich um ihren Dad kümmern können und ihre Mum damit unterstützen. Außerdem könnte sie dann versuchen mit Steve etwas Ernsthaftes aufzubauen, dass was sie sich schon so lange wünschte.

Zuhause angekommen wurde sie sofort von ihrer Familie empfangen und Moana brauchte nicht lange, um zu erkennen wie glücklich ihre Tochter im Moment war. Als sie von der Entführung erfahren hatten, waren dies die sorgenvollsten Stunden in ihrem Leben. Aber auf der anderen Seite waren sie sich sicher, dass Steve ihnen ihre geliebte Tochter wiederbringen würde. Und das hatte er ja auch. Es war schön, wenn Lulani nun ihr Glück finden würde.

Doch Moana kannte ihre Tochter gut. Sie wusste, dass es so einfach nicht werden würde und so fanden sich die beiden Frauen am Abend auf der Veranda wieder, in ein ernstes Gespräch vertieft.

Moana hatte schon den richtigen Riecher gehabt und Lulani erzählte ihr von dem tollen Abend, den sie mit Steve verbracht hatte und auch, dass es mächtig geknistert hatte zwischen ihnen beiden. Doch dann fing sie an herum zu drucksen.

„Lani,“ so nannte sie ihre Mum immer, „ich kann dir nur raten, denk nicht zu viel nach und ergreif dein Glück. So nah kommt es vielleicht nicht wieder. Du wartest fast dein ganzes Leben darauf, Steve so nahe zu kommen. Ihr zwei habt eine ganz besondere Beziehung. Es wird schon alles gut werden. Er liebt dich!“

„Wie kannst du dir da so sicher sein, Mum? Ich weiß nicht ob es richtig ist…“

„Mach dir nichts vor, Lani. Du liebst ihn auch und das nicht erst seit gestern und warum solltet ihr dann nicht glücklich werden? Komm mir bloß nicht mit so einem Quatsch wie, vielleicht ist nur Freunde sein besser, denn wenn es schief geht…“ Lulani warf ihrer Mutter einen gekränkten Blick zu und Moana wußte, dass sie einen wunden Punkt getroffen hatte.

„Hör zu, es ist ein Irrglaube, dass es vielleicht besser ist, nur befreundet zu sein. Auch das kann genauso wenig funktionieren. Was ist denn, wenn einer von euch einen Partner findet? Meinst du, dann könnt ihr weiter machen wie vorher? Auch dann kann eure Freundschaft zerbrechen oder schwere Zeiten haben. Warum also solltet ihr euch unnötig quälen und das nicht leben, was ihr euch so sehr wünscht?“

Lulani konnte nur nicken und schloss ihre Mum kurz dankbar in die Arme. Irgendwie hatte ihre Mum ja recht und wenigstens diese Zweifel konnte sie nun fast abhaken, wenn auch ein kleines bisschen übrig blieb.

Als sie sich aus der Umarmung löste war Lulani aber schon wieder in Gedanken. „Du weißt, dass ich es ihm dann über kurz oder lang erzählen muss?“

Moana seufzte. Sie hatte befürchtet, dass dieses Thema wieder aufkommen würde, sobald Lulani einmal einen Mann näher an sich heran lassen würde. Bisher schien es immer so, als wenn Lulani damit gut klar käme, aber jetzt wieder, war so viel Schmerz und Enttäuschung in ihrem Blick, dass es Moana im Herzen weh tat.

„Ich habe es schon damals nicht gut gefunden, dass du es Steve nicht gesagt hast. Deshalb hatte ich ihn damals eigentlich auf die Insel geholt, als du tagelang nichts gegessen hast. Damit ihr reden könnt und er dir dabei hilft, es zu akzeptieren.“

„Ich konnte schon damals nicht. Du weißt, wie viel Steve eine Familie, seine Familie bedeutet. Er wäre dann genauso traurig gewesen wie ich. Vielleicht möchte er mich dann sowieso nicht mehr haben,“ war nun die verbitterte Reaktion von Lulani.

„Erzähl doch keinen Quatsch. Ich habe dir doch gesagt, dass er dich liebt. Du mußt endlich ehrlich mit ihm sein. Ihr könnt auch so glücklich werden. Keiner weiß was die Zukunft bringt.“

Langsam stand Lulani aus ihrem Schaukelstuhl auf und ging wie in Trance Richtung Meer. Sie musste weiter nachdenken – alleine. Ihre Mum war schon immer ein großer Steve-Fan gewesen, daher würde sie von ihr keine vollständig-objektive Meinung bekommen.

Sie wusste nicht genau, wie lange sie am Strand entlang gegangen war. Allerdings musste es schon spät sein, denn es war fast dunkel. Als sie versuchte sich zu orientieren, viel ihr auf, dass sie schon so weit gelaufen war, dass es jetzt näher zu Steve war, als wieder umzukehren. Kurz überlegte sie und ging dann weiter. Sie waren zwar nicht verabredet, aber früher brauchten sie das auch nicht. Warum also jetzt?

Nach einer weiteren halben Stunde war sie bei Steve angekommen. Sie ging den schmalen Weg entlang, der seitlich vom Strand zum Haus führte. Nach wenigen Metern hielt sie inne. Steve saß noch auf der Terrasse und Danny war auch dort. Scheinbar unterhielten sich die beiden.

Entschlossen ging sie weiter. Die Männer waren so fröhlich und vergnügt und schienen über etwas Späße zu machen. Ihre Neugier war geweckt, vielleicht würden sie ihr die Geschichte auch erzählen? Sie ging weiter, noch hatten die Männer sie nicht entdeckt, als sie die ersten Gesprächsfetzen aufschnappen konnte.

Danny brachte unter Lachen hervor „Die wollen uns wirklich nochmal im Hauptquartier besuchen. Kannst du dir das vorstellen, die ganze Schulklasse, Gracie mittendrin und dieser kleine Miniseal –in-spee ist auch wieder dabei?“ fragte Danny seinen Partner und Lulani blieb abrupt stehen, als sie Steves Antwort darauf hörte, „warum denn nicht? Die waren doch irgendwie süß, die Kleinen und Gracie ist sowieso was Besonderes. Nicht so wie ihr Jersey-Dad ohne Manieren. Weiß nicht, wie du das hinbekommen hast, aber vielleicht kannst du mir irgendwann nochmal nen Tipp geben. Davon würd ich `ne ganze Football- oder Cheerleader-Mannschaft nehmen.“ Steve lachte wieder auf, nachdem Danny etwas zu ihm sagte, aber das bekam Lulani schon nicht mehr richtig mit. Sie hatte genug gehört, eilte um die nächste Hausecke, lies sich dort an der Hauswand runtersacken und begann bitterlich zu weinen…

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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Mo März 05, 2012 9:43 pm

So, das nächste Kapitel gibt dann den viel erwarteten Test. Jetzt erstmal noch vorgeplänkel. Tu mich mit dem nächsten Kapi etwas schwerer. Aber es kommt morgen oder übermorgen - versprochen.


6
Steve und Danny saßen noch eine kurze Weile auf der Terrasse, bis Danny herzhaft gähnen mußte. Er streckte sich etwas in seinem Stuhl und Steve bemerkte, dass sein Partner ziemlich kaputt sein mußte. Für ihn war es immer noch anstrengender. Immerhin hatte er in seiner wenigen Freizeit noch Grace und wie sie Steve einmal verraten hatte, stand sie immer extra früh auf, wenn sie bei ihrem Danno war, um so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen.

„Willst du die Couch?“ fragte er daher seinen Freund und sah ihn abwartend an. „Nee, lass mal. Ich geh noch ein paar Schritte und nehm mir dann ein Taxi,“ entschied Danny und erhob sich langsam. „Du kannst wirklich hier bleiben, das macht keine Umstände,“ versuchte Steve es nochmal. „Wenn du was zum kuscheln brauchst, ruf Lulani an,“ gab er frech zurück, nahm zwei leere Flaschen vom Tisch und ging durch Steves Wohnzimmer in die Küche, um die Flaschen dort abzustellen.

Steve war noch kurz sitzen geblieben. Während der Zeit mit Danny hatte er garnicht bemerkt, wie die Zeit verfolgen war. Sie hatten nicht drüber gesprochen, aber es war komisch, dass sich Lulani garnicht mehr gemeldet hatte.

„Ich bin dann weg,“ hörte er noch von drinnen rufen, doch er reagierte nicht, er war in Gedanken und seine Sorgen waren geweckt. Entschlossen zückte er sein Handy. Schließlich konnte er sich genauso gut melden. Schnell hatte er Lulanis Nummer gefunden und sein Handy wählte bereits.

Er hörte das erste Freizeichen in seinem Ohr und dann nicht weit entfernt ein Handy klingeln. Der Ermittler in Steve brach sofort hervor. Das konnte kein Zufall sein. Während er sein Handy weiter anrufen lies, bewegte er sich auf das klingelnde Telefon zu. Es schien von der Hausecke zu kommen.

Mit wenigen Schritten war er um die Hausecke verschwunden, sah sich kurz um und sah das Handy unterhalb des Küchenfensters im Garten liegen. Von Lulani weit und breit keine Spur. Von einer Sekunde auf die andere spürte er einen Stich in seinem Herzen und so viel Sorge, wie er kaum zuvor mal empfunden hatte. Gleichzeitig wunderte er sich über sich selbst. Sonst konnte er in jeder Situation eine klaren Kopf behalten, warum jetzt nicht. Schnell wählte er eine andere Nummer auf seinem Handy.

„Danny? Wo bist du? Schon im Taxi?“ fragte er panisch in sein Telefon. „Steve…??? Was ist passiert? Vergiss es, ich bin in 2 Minuten bei dir.“ Schon hatte Danny aufgelegt. Da stimmte definitiv etwas nicht. So hatte Steve noch nie geklungen. Er war eigentlich nicht zu sportlichen Tätigkeiten aufgelegt, aber er wechselte trotzdem seine Schnelligkeit und joggte zurück zu Steves Haus.

Dort fand er Steve im Vorgarten stehen. Er hatte noch immer sein Telefon in der Hand und schaute aus, als hätte er einen Geist gesehen. Keuchend kam Danny vor ihm zum Stehen. „Also, was ist los?“ presste er hervor.

Jetzt erwachte Steve aus seiner Trance. „Ich wollte Lulani anrufen. Sie ging nicht ran, aber ich hab ihr Telefon hier neben dem Haus gefunden. Was hat das zu bedeuten?“ Steve stand eindeutig neben sich. Danny packte ihn bei den Schultern, zwang ihn, ihn anzusehen.
„Hast du es bei ihr zuhause versucht? Vielleicht hat sie es heute früh verloren.“ Steve strahlte ihn plötzlich an, als hätte Danny den Weltfrieden erklärt. Schnell hatte er gewählt und lauschte wieder dem Freizeichen.

Es hatte sich dann heraus gestellt, dass Lulani tatsächlich zu Hause war. Moana hatte Steves Vermutung bestätigt, dass sie wohl ihr Handy aus der Tasche gefallen war. Doch irgendwie kam Steve das alles komisch vor. Doch es war spät. Er würde morgen einfach bei Lulani vorbei fahren.

Danny hatte sich dann auch wieder verabschiedet. Er dachte die nächsten Minuten darüber nach, was heute alles passiert war. Steve war so offen gewesen wie bisher selten und diese Unsicherheit, als er sich Sorgen gemacht hat, war für Danny völlig neu. Würde er seinen freien Tag etwa damit verbringen sein Bild über Steven J. McGarrett gründlich zurecht zu rücken? Er konnte nicht behaupten, dass der neue Steve ihm unsympathisch war. Er hatte immer darauf gehofft noch irgendwo etwas mehr Softie in Steve zu finden, als das bisschen, was er bei Grace hervorholte.


Steve hatte eine unruhige Nacht hinter sich. Er hatte hin und her überlegt. Soweit er sich erinnern konnte, hatte er Lulani noch ihr Handy in die Hosentasche stecken sehen, bevor sie mit dem Motorrad weggefahren war. War sie etwa später nochmal am Haus gewesen? Warum hatte sie nicht geklingelt oder den Zweitschlüssel benutzt? Irgendetwas stinkte hier gewaltig.

Nachdem ihm um 6 Uhr in der Früh nichts mehr im Bett gehalten hatte, hatte er sich dazu gezwungen, erst noch am Strand laufen zu gehen. Es war eindeutig zu früh, um bei Lulani vorbei zu fahren. Völlig ausgepowert und frisch geduscht macht er sich dann gegen halb neun auf den Weg, nur um eine Stunde später wieder völlig enttäuscht nach Hause zurück zu kehren.

Moana hatte ihm gesagt, Lulani sei nicht zu Hause und mit einer alten Freundin unterwegs. Steve kam das komisch vor. Und als er schon fast wieder im Auto saß war er noch einmal auf das Haus zugegangen und hatte durch das Fenster einen Blick in ihr Zimmer geworfen. Da lag sie, auf dem Bett. Sie war zu Hause, allerdings hatte er trotz des kurzen Blicks erkennen können, dass es ihr scheinbar nicht gut ging.

Er zwang sich zu fahren, denn scheinbar wollte sie ihn nicht sehen. War er etwa der Auslöser dafür, dass es ihr nicht gut ging? Hatte er etwas falsch gemacht? Er dachte, sie würde es auch wollen und warum hatte ihn Moana belogen? Bisher hatten sie sich immer ausgesprochen, egal was war. Mit einem Mal fühlte Steve Angst, die Angst Lulani bereits ein Stück verloren zu haben. Er musste heraus finden was hier los war und das dringend. Es war Zeit einen Plan zu schmieden.

Allerdings würde dieser Plan, obwohl er viel wichtiger war, noch etwas warten müssen. Danny hatte Steve gestern noch einmal auf den Zahn gefühlt wegen dem psychologischen Test und Steve hatte sich vorgenommen, sich heute etwas Zeit zu nehmen, um sich mental darauf vor zu bereiten. Immerhin hing davon nicht nur seine Zukunft ab, sondern auch die Zukunft seines Teams.

In diesem Moment meldete sein Handy eine neue Nachricht und wenn man vom Teufel sprach,… Der Assistent des Gouverneurs hatte ihm eine Nachricht geschickt. Sie würden alle bereits morgen zu diesem Test müssen. Kono wäre die erste und er war als Letzter eingeplant. Für jedes Mitglied seines Teams 3 Stunden. Zwei verschiedene Psychologen waren dort eingetragen. Steve konnte sich nur schwer ausmalen, was dort drei Stunden lang besprochen werden sollte. Aber einer Sache war er sich ganz sicher. Dieser Test forderte seine gesamte Aufmerksamkeit.

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BeitragThema: Re: Valentines & Actionstimes / Fortführung von H50 Valentine   Di März 13, 2012 10:11 pm

Sorry, hat ganz schön gedauert, hoffe aber dass ich die Erwartungen erfülle und vielleicht auch etwas überrasche... Have Fun.

7
Steve hatte den ganzen Abend keine Ruhe gefunden. Mehrfach hatte er versucht Lulani zu erreichen. Aber er hatte klein Glück. Moana hatte sich bei seinem letzten Anruf dazu hinreißen lassen, ihm zu bestätigen, dass es Lulani nicht gut gehen würde. Moana wollte nochmal versuchen mit ihr zu sprechen und ihr ausrichten, sich bei Steve zu melden. Lulanis Mum hatte beteuert, dass er sich nicht zu viele Sorgen machen brauchte. Moana hatte Steve versprochen, dass alles in Ordnung kommen würde und er glaubte ihr. Trotzdem blieb das ungute Gefühl.

Nach einer unruhigen Nacht war er schließlich früh aufgestanden, hatte noch eine Runde am Strand gedreht und war dann viel zu früh mit ein paar Frühstücks-Utensilien bei Danny aufgetaucht. Steve war nervös und er hatte beschlossen, dass ihn etwas Gesellschaft vielleicht ablenken könnte und in Danny hatte er einen glücklichen Abnehmer des Frühstücks gefunden.

Der Vormittag war für Kono und Chin reserviert. Sie würden sich jeder eineinhalb Stunden mit jedem Psychologen unterhalten. Weder Steve noch Danny erwarteten während dieser Zeit auf ein Lebenszeichen. Doch beide hatten versprochen sich zu melden, sobald sie fertig waren.

Danny war immer noch der Meinung, dass dies alles Routine ist und wollte sich im Büro um die längst überfällige Ablage kümmern, doch nach dem Frühstück mit Steve hatte er dieses Vorhaben verworfen, denn Steve war nicht er selbst. Sie hatten kein Wort mehr über den vergangenen Abend verloren und auch das Thema Psychotest ausgespart, aber Danny sah im förmlich an, dass beides sehr an seinen Nerven zerrte.

„Was hältst Du davon, wenn wir Grace nachher zum Mittagessen ausführen?“ schlug Danny daher vor, um Ablenkung bemüht. „Willst du nicht lieber alleine..?“ „Nein komm schon, dass wird lustig. Ich ruf gleich mal Rachel an.“ „Ja, ok. Aber dann gibt’s was Anständiges, kein Fast Food.“ Danny stöhnte kurz auf und gab sich dann aber geschlagen. Er wollte heute nicht ausprobieren, was passiert, wenn er sich mit Steve anlegte.

Dank dieser Ablenkung verging die Zeit etwas schneller und ehe sich Danny und Steve versahen, standen sie vor den beiden Büros und ihre Wege trennten sich. Chin und Kono hatten gegen Mittag kurz angerufen und mitgeteilt, dass sie durch seien und es gar nicht so schlimm war. Was Steve nicht ahnen konnte war, dass Danny die beiden geimpft hatte, ihm genau das zu sagen. Die SMS die Danny bekommen hatte, war da schon eindeutiger. ‚Standard-Befragung war das nicht. Halt die Augen auf, wir haben beide ein ungutes Gefühl. Gruß C+K‘



„Commander McGarrett? Ich bin James Newton, ich werde den ersten Teil der Tests mit Ihnen durchführen.“ Steve nickte dem Psychologen kurz zu. „Entspannen Sie sich, wir sind hier nicht beim Zahnarzt,“ versuchte Mr. Newton zu scherzen und in Steve begann es ganz tief unten bereits ein wenig zu brodeln. Der Typ, wie er so dastand, mit seinem biederen Anzug und der Hornbrille auf der Nase, ging ihm schon jetzt auf die Nerven.

Als Steve auf den Spaß nicht ein ging wurde auch Mr. Newton ernst. „Setzen Sie sich doch, dann wollen wir also gleich zur Sache kommen?“ „Dann mal los,“ brachte Steve gequält hervor und setzte sich auf einen der beiden dunklen Ledersessel, die um ein kleines Tischchen standen.

„Also Commander, ich werde ihnen ein paar ehr allgemeine Fragen stellen. Später bei meiner Kollegin, werden dann ihre fachlichen Fähigkeiten geprüft. Seien sie einfach offen. Je schneller meine Liste bearbeitet ist, desto eher können Sie ihren nächsten Fall antreten. Können wir beginnen?“

Steve nickte Mr. Newton wieder zu. Er würde nicht mehr sagen, als unbedingt nötig. Jetzt sollte es also los gehen.

„Gut, dann erzählen Sie mir doch bitte ein bisschen von sich. Was haben sie bisher gemacht, wie sind sie zu ihrem Job gekommen, sind sie verheiratet? Einfach all das, was sie auch in einen Lebenslauf schreiben würden,“ bat er Steve.

„Liegen ihnen meine Daten denn nicht vor?“ frage Steve nun wenig diplomatisch. „Doch, sicher liegen mir ihre Daten vor, aber irgendwo müssen wir unser Gespräch beginnen, warum also nicht so?“ Steve seufzte einmal, das konnte ja lustig werden.

„Also, mein Name ist Lieutenant Commander Steven J. McGarrett. Ich bin Leiter der Task Force five-0, meine Personalnummer ist die HGTF5076224LLCFNSUS und verheiratet bin ich nicht,“ ratterte Steve die geforderten Daten herunter.

Bereits beim Aufsagen der Personalnummer hatte auch Mr. Newton begriffen, dass der Commander nicht in Plauderlaune war und das hier ehr als Verhör ansah, statt als Unterhaltung. Er musste seine Fragen also gezielt stellen. ‚Verhält sich nicht kooperativ.‘

„Erzählen sie mir was über ihre Familie, Commander. Haben Sie Geschwister? Was ist mit ihren Eltern? Haben Sie eine Freundin oder Lebensgefährtin? Wer gibt Ihnen nach Feierabend halt, wem vertrauen Sie sich an?“

„Ich habe eine Schwester, Mary, sie lebt nicht auf Hawaii. Meine Eltern sind beide tot, das dürften ihre Akten eigentlich hergeben und bedarf keiner weiteren Erklärung und eine feste Beziehung habe ich nicht.“ Steve veränderte am Ende etwas seine Stimmlage und sofort wurde Mr. Newton hellhörig und notierte sich gleichzeitig ‚Konflikt mit Tod von Eltern, Blockade‘.

„Also keine Freundin?“ vergewisserte sich Newton noch einmal. „Sie sind hier um mit mir darüber zu sprechen, öffnen Sie sich. Zu wem können Sie gehen, wenn Sie etwas bedrückt?“ Jetzt wurde es Steve zu bunt ‚öffnen Sie sich‘ was sollte der Quatsch. Er war doch offen.

„Hören Sie zu,“ Steve war auf 180, „ich weiß nicht, was das hier alles soll, warum wir auf einmal einen Test benötigen, um unsere erfolgreiche Arbeit zu zerreden, aber wenn der Gouverneur es so möchte, bitte! Aber denken Sie nicht, dass ich hier mein ganzes Privatleben vor Ihnen ausbreite. Das hat nichts mit meinem Beruf zu tun.“
‚Leicht zu reizen. Aggressionspotential. Verschlossen. Aufbrausend.‘

„Hören Sie zu, Commander, dann werde ich es anders ausdrücken. Sie sind hier, weil der Gouverneur ihre psychologische Tauglichkeit prüfen möchte. Ob Sie dazu in der Lage sind für Menschen, ihr Team, verantwortlich zu sein und abgewogene Entscheidungen treffen können. Dazu gehört auch, dass sie mir etwas über ihr Umfeld erzählen. Wenn Sie sich weiterhin so verschlossen verhalten, kann ich Ihnen nicht sagen, wie es für sie weitergehen wird, denn dann kann ich meinen Teil der Empfehlung nicht sehr positiv abgeben.“

„Sie wollen mir drohen?“ Steve hatte kurzerhand das Bedürfnis etwas zu zerschlagen oder mindestens 10 Kilometer Schwimmen zu gehen, um seine Aggressionen wieder in den Griff zu bekommen. „Sie denken, ich kann nicht für mein Team verantwortlich sein? Was denken Sie denn, wie wir alle unsere Einsätze unbeschadet überstanden haben?“ Jetzt fühlte sich Steve in seiner Ehre gepackt. Das würde er sich von einem Psychofritzen nicht sagen lassen.
‚Probleme mit Autoritäten.‘

„Hören Sie zu, ich kann mich nur wiederholen. Mit ihrem Verhalten gerade, tuen Sie sich keinen Gefallen. Beantworten Sie mir einfach meine wenigen Fragen und schon können Sie gehen.“

„Nein, Sie hören mir zu. Ich habe Ihnen meinen Standpunkt klar gemacht. Wir haben einen gefährlichen Job hier auf Hawaii, nicht umsonst sind wir eine Taskforce. Wir werden immer dann gerufen, wenn keiner mehr weiter weiß. Unsere Fälle sind oft extrem und genau so müssen wir auch manchmal handeln. Trotzdem sorge ich mich um alle Beteiligten, Opfer wie Täter als auch mein Team. Jede andere Unterstellung verbitte ich mir.“

Steve war aufgestanden und steuerte schon auf die Tür zu. „Ich denke wir sind dann hier fertig,“ stellte Steve fest und Mr. Newton kapitulierte. „Wie sie wollen, Comm. McGarrett. Aber seien Sie sich Ihrer Sache nicht zu sicher.“

Damit verließ Steve das Zimmer und sah sich auf dem Flur nach Danny um, der auch gleich auf ihn zu kam. „Und wie ist es gelau…“ Weiter kam Danny nicht, denn dann sah er das Gesicht von Steve und der verkrampfte Gesichtsausdruck sagte ihm mehr als tausend Worte. „Also war dein Gegenüber auch nicht heiß?“ versuchte es Danny – wie gewohnt – mit einem lockeren Spruch.

Steve schaute ihn nur entgeistert an und polterte schon los. „Heiß? Dieser arrogante Psychofuzzi braucht selbst eine Behandlung…“ Nach 2 Minuten ununterbrochenem Geschimpfe, dass Danny über sich ergehen lassen hatte und dabei schon jegliche Hoffnung verloren hatte, dass Steve jemals eine Tauglichkeitsbescheinung bekommen würde, wurde er von der Psychologin unterbrochen, die zuvor Danny befragt hatte.

Ohne große Umschweife zitierte sie Steve in ihr Zimmer und er sah sich in einem Sessel wieder und blickte die pummelige Frau um die fünfzig an, die ihm gegenüber saß, sich gerade vorstellte und gleich loslegte.

„Hören Sie Comm. McGarrett, ich weiß dass sie nicht gerne hier sind und ganz ehrlich, ich weiß, wie anstrengend mein geschätzter Kollege nebenan sein kann,“ dabei zwinkerte sie ihm kurz zu und nahm ihm etwas den Zorn, „aber jetzt haben sie den unangenehmen Teil auch hinter sich. Bei mir beginnt der Spaß,“ erklärte sie ihm nun und Steve sah sie fassungslos an.

Wie zum Teufel sah denn in deren Augen Spaß aus. „Und das heißt?“ frage er auch zugleich und wurde wieder angelächelt. „Hätten Sie Detective Williams eben da draußen mal zu Wort kommen lassen, hätte er ihnen vielleicht erzählt, dass es hierbei um ihre berufliche Tauglichkeit geht. Ihnen als Seal sollte es leicht fallen, die 3 Szenarien, die ich für Sie vorbereitet habe kurz taktisch mir zu erläutern.“

Steve entspannte sich tatsächlich. Das war etwas, was er schon immer gut konnte. Theoretische Szenarien durchgehen. Er war in der Ausbildung immer ein guter Stratege gewesen. Das sein Temperament und Ehrgeiz bei der Umsetzung meist mit ihm durchgegangen sind, würde er ihr aber wohl besser nicht erzählen.

So machte er sich daran, die geforderten Aufgaben zu bewältigen und es war gar nicht mal schwer. So etwas ließ er sich als Eignungstest gefallen, da war ihm der Sinn schon ehr klar. Aber die Nummer da vorhin… Und schon stieg wieder Wut in ihm auf, die er aber gleich wieder runterschluckte.

In Rekordzeit war er also mit der Aufgabe fertig. Als sich die Psychologin noch einmal zum Abschluss an ihn wand. „Wissen Sie, Comm, McGarrett, wie ich die Sache einschätze sind sie sehr gut in dem was sie tun. Aber kümmern sie sich auch um ihr Seelenleben, denn auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit meinem Kollege bin, so hat er doch Recht, wenn er für ein stabiles privates Umfeld plädiert. Halten Sie die Balance, nur so werden Sie über sich hinaus wachsen.“

Damit entließ sie Steve wieder aus ihrem Gespräch und er ging auf den Flur hinaus um dort auf Danny zu warten. Dabei überlegte er, ob der Tag nun gut oder schlecht gelaufen war und ob er von den Ergebnissen noch etwas hören würde.

Danny brauchte noch über eine Stunde, bis er auch wieder auf den Flur trat. Steves Laune hatte sich gebessert und so ging er gleich auf Danny zu. „Wie war es bei Dir? Ich hätte vorhin schon fragen sollen,“ hängte er etwas entschuldigend hinten an.

„Ach, alles gut. Wie ich gesagt habe, ein Kinderspiel. Erst ein bisschen Kopfkrieg spielen und dann noch ein Seelenstriptease. Ich meine hey, wann hat man schon mal die Gelegenheit bei einem Professionellen ungeniert über seine Exfrau ablästern zu können und dafür nicht einen Cent zu bezahlen,“ grinste nun auch Danny und Steve konnte über diese Sichtweise nur den Kopf schütteln.



Auf dem Nachhauseweg hatte Danny Steve nochmals an den Termin beim Gouverneur erinnert. Sie hatten beschlossen ihn schnellstmöglich hinter sich zu bringen. Also standen Sie am nächsten Morgen vor dem Schreibtisch der Assistentin und baten um Anmeldung.
10 Minuten später wurden Sie in das große Büro gebeten. Einige Akten lagen auf dem imposanten Schreibtisch und ließen alles sehr geschäftig aussehen. Der Gouverneur begrüßte sie und kam auch gleich zur Sache.

„Schön, dass sie schon da sind. Ich habe sie hier her gebeten, weil ich zwei Dinge mit Ihnen besprechen möchte. Zuerst zu ihrem neuen Fall.“ Er machte eine kleine Pause, aber weder Steve noch Danny sahen sie aufgefordert nun schon zu reagieren. Sie warteten, was nun auf sie zukommen würde.

„Seit einiger Zeit gibt es regelmäßige Zustellungen von Drohbriefen an mich und meine Familie. Ich werde Ihnen alle Beweismaterialien von meiner Security zur Verfügung stellen lassen. Mein Team konnte bisher so viel herausfinden, dass es sich hierbei wohl um eine Hetzjagd von meinem Wahlgegner handelt.“

Steve hatte aufmerksam zugehört und war sich nicht ganz sicher, was nun kommen sollte. „Dann scheinen Sie doch alle Infos zu haben. Wie können wir da noch helfen?“ Steve sah den Gouverneuer erwartungsvoll an und dieser senkte für eine Sekunde seinen Blick.

„Ihr nächster Auftrag ist es, umfassende Recherchemaßnahmen durchzuführen auf deren Grundlagen wir eine Gegenkampagne starten können. Es ist mir egal, was sie dafür tun müssen, ich brauche weitere Einzelheiten, die nicht schon jeder Pressevertreter weiß.“
Steve und Danny blickten sich geschockt an. Sie sollten als Handlanger des Gouverneurs Informationen besorgen und ihm dabei helfen sollten seinen schmutzigen Wahlkampf zu führen.

„Bei allem Respekt, Sir. Wir helfen gerne dabei sie zu beschützen und unterstützen die Ermittlungen mit voller Kraft, wenn Sie den Erpresser dingfest machen wollen, aber wir werden nicht, durch welche Tätigkeiten auch immer, ihren Wahlkampf beeinflussen. Wir sind eine unabhängige Einheit für die Bürger dieser Insel,“ gab Steve nun seine Meinung unverblümt zur Kenntnis und ließ dabei durchblicken, wieviel er von dieser Idee hielt. Danny nickte neben ihm zustimmend.

„Wenn sie es so wollen, dann drücke ich mich anders aus. Sie erhalten keine weiteren Fälle, bis mir Ergebnisse zu dieser Angelegenheit vorliegen und außerdem – und damit kommen wir zu Punkt zwei, den ich mit Ihnen besprechen wollte – sind sie nicht mehr in der Position Ihre Ansichten zu äußern. Ich habe ihre Testergebnisse von gestern und ich entziehe Ihnen mit sofortiger Wirkung das Kommando über die Task-Force five-0. Sie sind eine tickende Zeitbombe, wenn auch fachlich brilliant nicht zu kontrollieren. Daher werden Sie sich in Zukunft Detective Williams unterordnen.“

Steve und Danny saßen auf Ihren Stühlen vor dem Schreibtisch und waren beide in eine Art Schockstarre gefallen. Gerade, als sie dem Gouvaneur die Meinung geigen wollten, hob dieser den Zeigefinder und fügte hinzu, „Detective Williams, ich erwarte schnellstens Ergebnisse und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich bin verabredet.“

Mit diesem arroganten Abgang ließ er zwei verstörte Freunde, Partner, Kollegen in seinem Büro zurück, die nun aufgefordert waren ihre Welt neu zu ordnen.

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