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 Could it be magic

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ROCKnROLL_chica
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BeitragThema: Could it be magic   Mo Mai 28, 2012 8:23 pm

Ok ich lese ab und an hier FF´s und ich habe lange überlegt auch mal eine zu schreiben aber mir hat immer die lust dazu gefehlt und gestern abend hats mir in den fingern gebrannt und ich habe so paar ideen aufgeschrieben und 2 member von hier gefragt und wir sind zu idee nummer 3 gekommen.
danke an vildi und meine freundin chrisy (die hier nicht angemeldet ist, aber immer von mir zugelabert wird über alex) die nochmal drüber gelesen haben und ihre meinung gesagt haben. hoffe sie gefällt euch bis jetz..




Einleitung:

1. Verzweiflung

Sie saß auf dem Bett und schaute vor sich das Bild an der Wand an. Ein gemalter Sandstrand mit Palmen, blauem Himmel und strahlender Sonne. Sie fühlte die warmen Strahlen auf ihrer Haut, sie kitzelten, ein leichter Windhauch spielte mit ihren Haaren und jagte ihr einen wohlig warmen Schauer den Rücken hinunter. Charly spielte im Sand und winkte ihr fröhlich zu, immer neben ihr, Kai-Uwe, der sich durch den Sand wälzte und sichtlich Spaß hatte…was würde sie dafür geben genau das jetzt zu erleben?!
„…Also die Untersuchungen haben ergeben, dass es eindeutig Multiple Sklerose ist, Ms. Jensen, später wird noch eine Schwester zu ihnen kommen und mit ihnen genauer darüber reden, was auf sie zukommen wird…“ Sie hörte den Arzt nur in der Ferne reden. „Ich lass sie erstmal allein, beruhigen sie sich erst einmal. Das war sehr viel auf einmal….“, die Tür ging zu. Sie war wie in Trance, ihr Kopf pulsierte, sie bekam keine Luft, alles fühlte sich so beengt an. Sie musste hier raus.


2. Das Licht in der Ferne

„Danny, was zum Teufel soll das? Die Stirb Langsam Filme sind absoluter Müll und total unrealistisch! Bruce Willis mag zwar ein guter Schauspieler sein, aber die Filme gehören verbrannt“. Steve saß zuhause bei Danny auf dem Sofa und sie hatten einen ihrer DVD- Abende. Danny schnaubte einmal und sah genervt zu seinem Partner rüber.
„Steven wieso machst du das? Wieso brichst du jedes Mal die Regeln? Eine der Regeln des DVD- Abends heißt ´Über die Filmauswahl des anderen wird nicht gemeckert oder sich beschwert!` … Deshalb frag ich, wieso beschwerst du dich immer über die Filme die ich aussuche, he? Ich meckere doch auch nicht über deine oder hab ich mich etwa darüber beschwert als wir ´Soldat James Ryan` geschaut haben? Nein, die Frage kann ich dir beantworten mein Freund. Das habe ich NICHT, ich meine, ich könnte es. Die ganze Zeit laufen die Soldaten durch die Gegend und haben nur einen Auftrag und zwar den guten James zu finden. Also frag ich dich, wie realistisch ist das?“
Danno schien sichtlich aufgebracht und Steve schaute ihn mit offenem Mund an. „He Alter, ich wollt jetzt nicht deinen Geschmack schlecht machen, ich sag nur meine Meinung…“ Danny unterbrach sogleich seinen Kumpel, „Meinung? Du nennst das Meinung? Ich sag dir was das ist, das ist…. Ich brauch ein Bier“, damit stand er auf und ging in die Küche und kam mit einer Zeitung in der Hand wieder, die Grace liegen gelassen hatte. Steve schaute ihn mit hochgezogener Augenbraue an und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Wusste gar nicht, dass du auf Barbie und Ballett stehst. Aber ich bin mir sicher, dass dir dieses Outfit nicht steht!“ und dabei tippte er auf das Cover der Zeitschrift, worauf Barbie ein rosa Tütü anhatte. „Sehr witzig, wirklich! Du gehörst mit deinem Humor in die Clownsschule. Die Zeitung gehört Grace, sie hat sie hier liegen gelassen, neuerdings steht sie auf Tanzen. Delfine sind Out und Tanzen ist In“- „So gern ich mit dir noch weiter über Ballett und Barbie reden würde, aber ich geh jetzt nach Hause. Und beim nächsten DVD- Abend darfst du als Entschuldigung noch mal den Film aussuchen, ok?“
Mit diesen Worten verabschiedeten sich die Freunde und Steve macht sich auf den Weg nach Hause. Es hatte ziemlich zu regnen und Stürmen angefangen, hoffentlich sind keine umgefallene Palmen auf den Straßen. Er überlegte kurz und bog ab und fuhr gleich auf die andere Straße….


Ihr liefen Tränen über die Wange, sie saß auf der Brüstung und schaute hinunter. Ihr gingen soviele Dinge durch den Kopf. Nicht etwa wie es sich anfühlen würde, der freie Fall von der Brücke, sondern Charly…aber sie ist noch zu klein, sie würde sich später sicher nicht mehr dran erinnern, Kai-Uwe …der findet sicher ein neues schönes zu Hause mit Garten, ihr Team…sie müssten eine neue Besetzung finden. Das würde in der kurzen Zeit etwas schwer sein, aber sie würden das schon schaffen und außerdem hat dann ein anderer die Chance. Sie war seit Stunden draußen, durch den Regen war es ziemlich kalt geworden und sie fühlte ihre Finger nicht mehr. Immer wieder liefen ihr die Tränen über das Gesicht, aber sie wollte nicht mehr. Sie wollte nicht so ein Leben führen, auf andere angewiesen sein, vor sich hinvegetierend. Sie hatte schon so viele Geschichten darüber gehört und auch gesehen. Es war nicht heilbar. Sie könnte schon in einem Jahr nicht mehr laufen können, nicht mehr mit Charly und Kai-Uwe spazieren gehen. Nicht mehr sehen können, nicht mehr Charly lächeln sehen oder die Bilder, die sie gemalt hat. Nicht mehr hören können, nicht mehr hören wie Charly mit Kai- Uwe spielt und mit ihm kichernd durch die Wohnung rennt. Nicht mehr Tanzen können, nicht mehr die Musik fühlen und sich dazu bewegen können. Sie schluchzte noch mal laut auf und stand langsam auf, sie hielt sich mit einer Hand an dem Pfeiler neben sich fest. Sie beugte sich ein Stück nach vorn und schaute noch mal in das tiefe Schwarz unter sich. Plötzlich kam ein Licht auf sie zu….

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Di Mai 29, 2012 5:57 pm

so danke für die lieben zusprüche. ich hatte schiss wie die story ankommt. aber ok machen wir mal weiter....

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3. Der Engel der einfach nur fliegen wollte

Sie sah gerade aus und dachte noch einmal an all die, die ihr etwas bedeuteten…. Ihre Knie zitterten, ihr ganzer Körper zitterte. Das Licht kam näher und wurde größer, es kam ihr vor, als ob sie von dem Licht angesogen wurde. Es war grell. Sie blinzelte.


Steve fuhr langsam über die Straßen, bei dem Wetter sollte man nicht unbedingt auf das Gas treten. Es war ein wirklich ungewöhnliches Wetter für Hawaii, Regen gab es hier nicht so stark prasselnd. Was war…. Nein, er hat sich sicher verguckt. Durch den Wind, der den Regen herum wirbelt, könnte man manchmal mit viel Fantasie Silhouetten vor sich sehen. Er fuhr vorsichtig weiter und er glaube seinen Augen nicht. Die Natur spielte ihm keinen Streich, da stand eine Frau. Er parkte ein paar Meter von ihr entfernt und stieg langsam aus seinem Pick-Up aus. Sofort blies ihm der kalte scharfe Regen ins Gesicht. Er kniff die Augen zu und ging langsam auf sie zu. Zuerst dachte er, sie hätte ihn nicht bemerkt, aber das kam ihm gleich ziemlich idiotisch vor. Es war stockdunkel und die Scheinwerfer seines Wagens erleuchteten die komplette Straße. Er hatte schon oft gesehen, wie sich Menschen aus Verzweiflung erschießen wollten, fest entschlossen mit einer geladenen Waffe am Kopf, aber noch nie hat er gesehen, wie eine junge Frau von einer Brücke springen wollte. Plötzlich drehte sie langsam den Kopf zu ihm und sah ihn an. Aber es erschien ihm, als ob sie durch ihn hindurch sehen würde, sie drehte den Kopf wieder gerade und machte einen kleinen Schritt nach vorne, so dass ihre Fußspitzen keinen Boden mehr unter sich hatten.
„Hey!“ hörte er sich sagen, etwas Besseres fiel ihm nicht ein, doch sie schaute ihn nochmal an, schaute sie ihn wirklich an, und er ging noch ein kleines Stück auf sie zu. „He, ich bin Steve, bist du dir denn sicher, dass du das machen willst? Ich meine, das geht ziemlich tief runter und so. Meinst du nicht auch, dass es da andere Lösungen gibt als sich darunter zu stürzen?“ Sie sah ihn immer noch an und er konnte sie schluchzen hören. „Nein!“- „Nein? Bist du dir sicher? Es gibt doch sicher eine andere Lösung, komm da weg und ich helfe dir.“ Er ging ein weiteres Stück auf sie zu und war nun nicht mal mehr 2m von ihr entfernt.
Plötzlich fing sie an zu wackeln und schrie „NEIN!“ Ihr Schrei zerriss alles. „Komm nicht näher, komm NICHT näher“. Sie schaute Steve wieder an und diesmal sah er ihren Blick und ihre Augen, trotz des Regens sah er die vielen Tränen in ihrem Gesicht, der leere Blick. Das war kein Befehl, sondern eine Bitte. Sie war sichtlich verzweifelt und hatte Angst. Sie tat ihm leid. Diesmal sprach er nochmal mit sanfterer Stimme zu ihr und hielt ihr seine Hand hin „Bitte, komm da weg, bitte!“ sie sah auf seine Hand und in dem Moment, als sie wieder ihren Blick von ihm abwandte, machte er einen großen Schritt, packte ihren Oberkörper und hob sie hinter die Brüstung.

Da brach sie weinend zusammen und er kniete sich neben sie und hielt sie fest in seinen Armen. Steve hatte noch nie ein Mädchen so weinen gesehen und so saß er mit ihr minutenlang auf der Brücke im Regen und sagte nichts, er hielt sie nur fest. Irgendwann sah er sie an und lächelte leicht. „Hey, alles ok?“ fragte er sanft wobei die Antwort ja wohl überflüssig war. Sie schüttelte den Kopf. „Was ist los? Hat dein Freund Schluss gemacht? Oder Streit mit deinen Eltern? Willst du darüber reden? Wie heißt du eigentlich?“ nach kurzer Stille sagte sie leise „Lia“. Er lächelte sie wieder an „Lia?! Schön dich kennen zu lernen. Ich hätte gehofft unter anderen Umständen, aber wenn wir schon mal hier sind. Willst du mir nicht erzählen, was dich so sehr bedrückt, dass du dich von einer Brücke stürzen willst?“ fragte er mit ruhiger Stimme und strich ihr die nassen Strähnen aus der Stirn, der Regen hatte zum Glück nachgelassen und der Himmel schien friedlicher zu sein. „Ich… ich bin krank. Ich habe heute erfahren, dass ich unheilbar krank bin und… ich wollte damit einfach nicht weiter leben. Ich habe MS und bevor ich als Krüppel im Rollstuhl ende und auf andere angewiesen bin, wollte ich es...“ sie brach ab und fing wieder an zu weinen. Sie konnte selbst nicht DAS aussprechen, was sie vor wenigen Minuten noch machen wollte. Sie wollte ihr Leben beenden. Steve zog sie in seine Arme und wiegte sie ein wenig. „Was hältst du davon, wenn wir uns in mein Auto setzen? Da ist es wärmer und vor allem trockner.“ Sie nickte leicht und er stand auf und zog sie mit sich auf die Beine. Lia zitterte am ganzen Körper. Er öffnete ihr die Beifahrertür, wo sie auf dem Sitz Platz nahm, er lief ums Auto herum und setzte sich hinter das Steuer, stellte den Motor an und machte die Heizung an. Sie saßen eine Weile still da und Steve sah zu ihren Händen, die zitternd ineinander verschlungen auf ihren Oberschenkeln lagen. Da bemerkte er ihr Tattoo am Handgelenk, es war ein Schriftzug „Charlize“ sagte er laut und in dem Augenblick sahen sie sich beiden an. „Charlize..“ wiederholte er „..schöner Name, ist das deine Tochter?“ sie nickte. „Wie alt ist sie?“ - „Sie wird bald 3Jahre“ er lächelte sie an, „noch so klein, sie ist sicher süß.“ Sie lächelte das erste Mal zurück „Klein ja, süß auch. Hat aber das Organ und den Kopf wie eine Große.“ Jetzt musste Steve laut auf lachen, das konnte er sich richtig vorstellen. „Du Lia, hör mal. Willst du irgendwo einen Kaffee trinken oder soll ich dich nach Hause bringen? Wenn du länger in den nassen Sachen bleibst, wirst du noch kra..“ er merkte selbst sofort, dass dieser Spruch ziemlich dumm von ihm war. Und spätestens als er ihren Blick sah, merkte er, dass er mehr als dumm und unangebracht war. „Es tut mir leid. Leid, dass du krank bist. Aber die Medizin ist mittlerweile so weit fortgeschritten und man kann die Krankheit zum positiven beeinflussen. Nur weil du es hast, heißt es nicht gleich, dass du im Rollstuhl endest.“ Lia sah aus dem Fenster und sagte dann leise „Krankenhaus!“ Er hatte es nicht ganz verstanden und fragte noch mal nach. „Krankenhaus!“ wiederholte sie lauter und sah ihm wieder an. „Kannst du mich ins Krankenhaus bringen? Ich bin von da abgehauen.“ Er schaute sie mit aufgerissenen Augen an „Ja… jaja klar kann ich dich dahin bringen.“ Auf dem Weg zum Krankenhaus hatten sie kein Wort mehr miteinander gewechselt. Er konzentrierte sich auf die Straße vor sich und sie schaute bei sich aus dem Fenster. Vor dem Krankenhaus angekommen parkte er und kramte in seinen Taschen nach einen Zettel, fand einen alten Bon, schrieb schnell auf die Rückseite seine Handynummer und hielt sie Lia entgegen, „Falls du mal wieder reden willst oder so. Ruf an. Egal wann!“ Sie nahm zögernd den Zettel und stieg ohne ein Wort aus und knallte die Tür zu, blieb jedoch vor dem Auto stehen. Heute wurde sie schon zum zweiten Mal von seinen Scheinwerfern angestrahlt, sie drehte sich zu ihm um und schaute ihn an, nur sah sie jetzt nicht verzweifelt aus sondern wie ein Engel. Ihre Lippen formten sich zu einem „Danke“ und dann verschwand sie.



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BeitragThema: Re: Could it be magic   Do Mai 31, 2012 3:54 pm

4. Neuanfang

„…Kamekona du kannst nicht hier bleiben. Ich bin bei den Nachbarn eingeladen und ich kann dich auch nicht mitnehmen.“ Danny saß zusammen mit Kamekona auf dem Sofa und lachte sich halb tot. Die Unterhaltung oder eher Diskussion ging schon seit einer halben Stunde zwischen Kamekona und Steve. Eigentlich wollte er Steve nur nach der Arbeit nachhause bringen, weil dieser wie immer nicht sein eigenes Auto benutzen wollte und er schon morgens Steve abholen musste. Nun lief er durch sein Haus, in einer dunkelblauen Jeans, wo man den Bund seiner Calvin Klein Unterhose sehen konnte und nackten Oberkörper. Er war jetzt schon spät dran, er war gegen 18:30 Uhr geladen und es war jetzt schon 19 Uhr durch. Dazu kamen noch die 2 Experten auf seinem Sofa, „He Danny, hast du nicht auch eine Verabredung? Willst du nicht auch mal los und dich fertig machen?“ - „Ja schon, aber wir wollten uns erst um 21 Uhr treffen und wenn das ein Versuch war mich los zu werden, war das sehr ungeschickt, mein Freund. Aber ich hab DIE Idee, wieso nimmst du ihn nicht einfach mit, weil ich find die Idee ist gar nicht so schlecht. So bist du erstens von der dummen Jacky abgelenkt, die sicherlich auch da sein wird und zweitens, wenn sie doch wieder irgendwas Dummes von sich gibt, setzt du einfach den Großen hier auf sie an. Die ist schneller von der Party verschwunden, als du ´Book Em Danno` sagen kannst!“ Steve lachte nur. Aber wo er Recht hatte, hatte er Recht, Jacky wurde nur geduldet weil sie die Freundin von Marco war und dieser gehörte dazu. Wobei alle gern auf sie verzischten und sie das auch spüren lassen.
„Sehr witzig. Aber ich bitte euch jetzt zu gehen, weil ich nur noch mein Shirt anziehe, sobald ich es gefunden habe und dann gehe.“ - „Vergiss nicht dein Parfüm aufzulegen, damit wieder die Mädels reihenweise umfallen, wobei ich bezweifle, dass du da drüben jemand Neues kennenlernen wirst. Das sind immer die gleichen Gesichter und nichts ansatzweise interessantes Weibliches dabei.“ - „Könntet ihr jetzt bitte gehen?!“ Mit diesen Worten verabschiedete er seine Freunde und rannte hoch in sein Schlafzimmer und zog einfach ein anderes Shirt an, wo war nur das andere hin? Ein kurzer Blick in den Spiegel, Haare startklar. Er sah seine Parfümauswahl an und entschied sich für Hugo Boss, Danny sollte seine Klappe halten. Ok, dann konnte es ja losgehen. Im Wohnzimmer nahm er schnell das Geschenk vom Tisch und wollte sich gerade umdrehen, als er es im Augenwinkel sah. Sein Shirt. Auf dem Sofa. Platt gedrückt. Steve seufzte hörbar laut „Kamekona!“ Da konnte er ja ewig danach suchen. Dieser Mann ist ein Phänomen.

Steve stand mit einem Blumenstrauß und einen Briefumschlag vor der Tür seiner Nachbarn. Sie wohnten gegenüber von ihm, Susan und Thomas und ihre Kinder Alina und Leonie. Thomas und Steve sind zusammen aufgewachsen in derselben Straße und haben als Kinder jede Menge Dummheiten zusammen mit den anderen Jungs aus der Straße gemacht. Und jetzt wachsen deren Kinder ebenfalls zusammen in der Straße auf. Der Gedanke gefiel ihm.
Er klingelte und wartete das ein leises abgehetztes „JA?“ durch die Sprechanlage flog. Steve zuckte kurz zusammen, als um seine Beine der Hauskater Findus rum schmuste. Findus ist ein außergewöhnlich dummer und dicker Kater, er hat noch nie erlebt dass der Kater die Treppen hoch lief ohne zu stolpern. Die Tür ging endlich auf und er konnte rein, natürlich musste Findus sich an ihn vorbei drängeln. Macht nichts! So konnte er wieder grinsend zusehen wie diese dumme Katze die Treppen hoch lief und….da ist es passiert. Dumme Katze, das sagte er immer wieder.
In der Wohnung begrüßte er erstmal Thomas und ging in die Küche, blieb aber im Türrahmen stehen. „Sorry für die Verspätung, aber auf Arbeit kam etwas dazwischen und dann war auch noch Danny und Kamekona da und. Ja ihr kennt ja Danny…aber WOW. Jetzt sehe ich endlich mal das fertige Werk. Ist toll geworden, was ist das für eine Tapete?“ Steve schaute sich im Flur und in der Küche um, neue Wandfarben. Bei ihm zu Hause müsste auch dringend gestrichen werden und etwas neu dekoriert, aber ihm fehlte die Zeit ….Die Unterhaltung wurde unterbrochen, als Susi in die Küche kam und Steve sie in den Arm nahm und an sich drückte. „Happy Birthday! Hier sind erstmal deine Blumen, keine Rosen. Weil ich finde irgendwie schenkt jeder Rosen, ich steh auf Gerbera und deshalb dachte ich, schenke ich mal die. Und hier eine Kleinigkeit, ich wusste nicht, was ich holen soll. Ich hab deine Kinder gefragt und bin sogar mit den beiden einen Tag einkaufen gefahren und bin dann zu diesen Entschluss gekommen. Ich denke, du kannst damit etwas anfangen.“ Sie öffnete den Briefumschlag und zog eine Geburtstagskarte heraus, worin zwei Gutscheinkarten lagen. Eine für den Friseur und eine zum Shoppen im Einkaufszentrum. „Mit dem Einkaufsgutschein kannst du in jeden Laden im Nova Eventis gehen. Ganz egal. Ich hoffe, es gefällt dir!“ Sie war sichtlich gerührt und Steve nahm sie noch mal in den Arm. Gott sei Dank haben die Mädels die Idee gehabt. Und dank des Einkaufstripp weiß Steve jetzt wie anstrengend es ist, mit Kindern einkaufen zu gehen. Er hatte jetzt jeden Respekt vor Müttern.

Manchmal passt Steve auf die beiden auf, wobei es weniger aufpassen als zusammen Spielen ist. Alina ist bereits 10 und hat Sprüche drauf, die ihm manchmal die Sprache verschlagen und Leonie ist 5 und ein absolutes Sonnenkind. Die beiden können unterschiedlicher nicht sein. Alina hat schulterlange, dunkelblonde Locken und große, braune Rehaugen wie ihre Mutter, dazu ist sie groß und schmal und hat durch das Reiten Bauchmuskeln, dass manch anderer Junge in ihrer Schule neidisch werden könnte. Die kleine Leonie ist ein typisches kleines, 5 jähriges Mädel, aber ganz anders als ihre Schwester hat sie kinnlange, rotblonde Haare. Irgendwie sieht sie wie Thomas aus, als dieser noch kleiner war. Steve stand noch immer in der Küche und wollte sich gerade umdrehen und in das Wohnzimmer gehen, als jemand gegen seine Beine gerannt ist und umfiel. Er schaute nach unten und sah das süßeste kleine Mädchen, das er je gesehen hat. Ihn schauten zwei große, blaue Augen an, die mehr strahlten als die Sonne, ein Gesicht wie das einer kleinen Fee mit langen, schwarzen, leicht gelockten Haaren, die ihr wild in das Gesicht hingen. Sie gab nur ein „Upps“ von sich, stand schnell wieder auf, kicherte und rannte weiter. Steve grinste, zeigte mit dem Daumen in die Richtung, in welche die Kleine gerannt ist und sah Susan an. „Das ist meine Nichte, die ist immer so und rennt den ganzen Tag kichernd durch die Gegend.“ Er ging zurück in den Flur und sah die vielen Bilder der Familie und der Kinder. Er fand das toll. Er will später auch mal Bilder von seinen Kindern an der Wand hängen haben und sehen wie sie mit der Zeit älter wurden und sich verändert haben. Als er am Kinderzimmer vorbei kam rief ihn Leonie und er ging in das….Chaos. Überall lagen Pferde, Elfen, und kleine Tiere auf dem Boden und mitten drin saßen die Kinder und eine junge Frau mit dem Rücken zu ihm gedreht. Sie stand auf und drehte sich zu ihm um und er traute seinen Augen nicht.

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Sa Jun 02, 2012 11:56 am

so hier ein neuer, auch etwas längerer, teil für euch. hoff der gefällt euch auch.


5. Im Hier und Jetzt

Sie war es. Das Mädchen von der Brücke. Das Mädchen, das springen wollte, weil sie krank war. Sie starrte ihn an und konnte sich nicht mehr bewegen. Genau in dem Moment kam Susi in das Zimmer „Bitte achte nicht auf das Chaos hier. Das Zimmer war heut schon 2mal aufgeräumt gewesen. Das ist meine Schwester Lia, Lia das ist Steve von gegenüber“ Steve lächelte leicht und löste sich als erstes aus seiner Starre. „Hi“ sagte er und hielt ihr seine Hand hin, zögernd schüttelte sie seine Hand. Plötzlich waren wieder die Bilder von dem Abend vor seinen Augen. Wie sie wie ein Häufchen Elend weinend auf der Brücke in seinen Armen lag „Kommt ihr mit ins Wohnzimmer?“ fragte Susan und ging wieder. Ihr Lächeln war das bezauberndste, was er je gesehen hatte. Sie ließ seine Hand wieder los, strich sich verlegen eine Haarsträhne hinter das Ohr und ging aus dem Zimmer. „Charly kommst du mit?“ Steve schaute ihr hinterher und sah zu wie das kleine kichernde Mädchen von vorhin ihr hinterher lief. „Charly…Charlize..“ natürlich dachte er. Die Kleine war ihre Tochter.

Langsam ging er auch in das Wohnzimmer und begrüßte den Rest. Lia saß Steve schräg gegenüber und er beobachtete sie, wie sie mit Charly auf dem Schoß malte. Der Abend verging ziemlich schnell und reibungslos, bis Jacky sich zu Wort meldete. Sie war eine komische Person, niemand mochte sie, sie fing immer und überall Streit an und war von jetzt auf gleich beleidigt wie ein Kleinkind wenn ihr mal jemand widersprach. „Oh das ist Jared Leto.“ Thomas schaute sie komisch an. „Wer? Jared Leto. Ist das nicht ein Schauspieler? Ja das ist doch der, der mal in dem schlechten Horrorfilm mitgespielt hat 1999 oder wann das war.“ – „Nein, das kann nicht sein, der ist Sänger von der Band 30 Seconds to Mars und ist doch erst Mitte 20“, ihre Tonlage war wieder mal nicht zum Aushalten. Sie wusste eben alles besser. Thomas ließ nicht locker und provozierte sie weiter, das könnte mal wieder lustig enden. „Nein ich bin mir ziemlich sicher. Kam nicht letztens erst ein Film mit Nicholas Cage im Fernseher? Doch das war der, da bin ich mir ziemlich sicher!“. Steve konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, eigentlich amüsierte es ihn richtig, Jacky´s Halsschlagader wurde immer dicker und langsam reagierte sie auch patzig. „Neeee, der ist kein Schauspieler, der ist Sänger!“. Steve lachte laut und dachte an Dannys Idee Kamekona mitzunehmen und auf sie anzusetzen.
Plötzlich regte sich Lia die ebenfalls wie alle sichtlich genervt von Jacky war, „Neee!“ äffte sie Jackys schrillen Ton nach „Jared Leto ist auch Schauspieler. Ich glaub sogar, der war erst Schauspieler und ist erst später Sänger geworden. Und der ist ganz sicher keine Mitte 20, du Hohlbirne! Der ist 40. Bevor du hier angeben willst und große Sprüche schlägst, solltest du vielleicht etwas Ahnung haben, wovon du eigentlich sprichst.“ Die anderen lachten nur, Jacky zog sofort beleidigt ein Gesicht und Steve war sichtlich beeindruckt über Lia´s impulsiven Ausbruch. Sie stand auf, räumte die Teller auf dem Tisch zusammen und ging mit ihnen in die Küche. Steve überlegte nicht lange und macht es ihr gleich und ging hinterher. Das war seine Chance mit ihr alleine zu reden.

In der Küche räumte sie die dreckigen Teller in den Geschirrspüler und er kam langsam ins Zimmer und ging auf sie zu. „Hey, sie musste ganz schön schlucken. Sie hat nicht damit gerechnet, dass jemand mehr Ahnung hat als sie selbst, was ja eigentlich nicht schwer ist….also was ich damit sagen wollte ist…ist, also ich find es toll dich hier zu sehen. Geht’s dir gut? Ich, ich hab mir Sorgen gemacht. Du warst an dem Abend einfach so schnell verschwunden. Ich wollte dich ein paar Tage später besuchen kommen, aber da warst du nicht mehr da. Hätte ich gewusst, dass du Susans Schwester bist wäre es um einiges leichter gewesen, an dich ran zukommen.“ Sie lachte und er wünschte dieses Lachen öfter zu hören. „Ich habe schon oft mit ihr über Musik, Filme, Schauspieler oder eigentlich über alles Mögliche diskutiert. Aber sie weiß es jedes Mal besser und fängt sofort an zu streiten, bis ich kurz davor bin ihr etwas gegen den Kopf zu werfen.“ Sie zuckte mit den Schultern und nahm Steve das restliche Geschirr aus der Hand. „Ich habe dich hier noch nie gesehen.“ Er war verwirrt. Sie war jetzt so anders als an dem Abend, sie war jetzt offener und gesprächiger. „Ähm ja. Ich bin nicht immer hier, aber wie es aussieht, war ich hier wenn, du nicht da warst. Du hör mal, geht’s dir denn besser? Ich meine damals hast du ziemlich verzweifelt ausgesehen.“ Steve lächelte sie verlegen an und Lia schluckte kurz und kam auf ihn zu. „Steve bitte erzähl meiner Schwester nichts von dem Abend! Ok? Bitte versprich es mir!“ Sie hatte wieder diesen verzweifelten Blick den er schon mal bei ihr gesehen hat und hätte sie am liebsten wieder in den Arm genommen. „Ok, ich verspreche es dir. Ich hätte es ihr eh nicht erzählt. Keine Sorge.“

Sie räumten beide noch die Spülmaschine ein und unterhielten sich. Zwischendurch kam Susan in die Küche und bedankte sich, dass sie beim Aufräumen halfen. Sie lehnten sich beide an die Küchenzeile an und redeten miteinander als sie hinter Steve ein Kichern hörten. Sie schauten beide zur Tür um und sahen Charly, die in der Küche stand und versuchte einen Fischmund nachzumachen, was irgendwie lustig aussah. Lia ging in die Knie und Charly lief auf sie zu. „Hey meine kleine Fee, alles klar bei dir? Spielst du schön mit den anderen?“ – „Ja!“ Steve lachte laut auf, „Kurz und knapp Mama. Was hast du erwartet? Einen genauen Lagebericht?“ Charlize war so schnell aus der Tür wieder verschwunden, wie sie herein kam. Sie lächelten sich an, „Du hattest recht. Sie ist süß!“ Lia schaute ihn fragend an, sie wusste nicht genau wovon er da sprach, er bemerkte das und fügte noch hinzu „an dem Abend, bei mir im Auto, sagtest du sie ist süß und hat ihren eigenen Kopf.“ – „Achso. Tut mir leid. Ja, sie ist wahnsinnig süß. Sie ist meine kleine Fee und das weiß sie auch und ich glaube auch, dass sie das manchmal ausnutzt.“ Beide lachten und Steve erzählte ihr von der ersten Begegnung mit ihrer Tochter und sie musste lachen. Das klang sehr nach Charly, total tollpatschig. „Ja, erst vor 2 Tagen stand ich im Badezimmer, ich hörte es nur rascheln und plötzlich gab es einen Knall in der Küche und ein ´Upps` und als ich sie fragte was sie gemacht hat sagte sie ´nichts!`, das klang alles sehr verdächtig“ Steve lachte laut. „Lass mich raten, es war vielmehr als NICHTS.“- „Ganz genau. Ich bin in die Küche gegangen und der gesamte Boden war voller Cornflakes und sie saß mitten drin und versuchte alle wieder in die Tüte zu tun. Als sie mich sah, stand sie schnell auf und zeigte auf den Hund und sagte, dass Kai-Uwe es war.“ Steve grinste und zog dann eine Augenbraue hoch. „Echt jetzt? Dein Hund heißt Kai-Uwe?“ er glaubte das wahrscheinlich nicht.

Jeder, der nach dem Namen des Hundes fragte, schaut sie danach so an, sie atmete einmal laut ein und aus und sah ihn tief in die Augen. „JA! Mein Hund heißt Kai-Uwe, es ist eine Englische Bulldogge und ich habe ihn von meiner Freundin geschenkt bekommen, als ich damals schwanger war. Ich nehme ihn eigentlich überall mit hin aber hier sind zu viele Leute, die an ihm rumfummeln würden und das will ich ihm nicht antun.“ – „Wie kommt man auf die Idee, seinen Hund so zu nennen? Ich meine, das ist ja schon ein ungewöhnlicher Name für einen Hund. Oder?“ – „Ja, damals zu Anfang meiner Schwangerschaft habe ich mit meiner besten Freundin Shelina immer Doku Soaps geschaut und da war so ein cholerischer Typ der Kai-Uwe hieß und den Namen fanden wir so toll, dass wir den Hund so nannten….“ Sie wurde plötzlich ganz ruhig und schluckte, irgendwas bedrückte sie, das spürte Steve aber sie versuchte es zu überspielen in dem sie blinzelte und weiter sprach „…He wenn Pink ihren Hund Fucker nennen kann dann kann ich meinen Kai-Uwe nennen.“ Sie schauten sich einen Augenblick an und es schien wie eine Ewigkeit, Lia wandte als ersten ihren Blick ab genau in dem Moment als es hinter Steve knackte. Sie schauten beide in die Richtung aber sahen nichts, sie sahen sich wieder kurz an doch Lia schaute verlegen zu Boden und räumte dann weiter die Küche auf.

Der Abend verlief noch ohne weitere Zwischenfälle, Lia kam der Blick von Jacky in ihre Richtung irgendwie komisch vor. Konnte ihn jedoch nicht deuten und versuchte es zu ignorieren. Zur späteren Stunde kam Charly ganz müde angelaufen und rollte sich auf den Schoß ihrer Mutter zusammen wie ein kleiner Hund und Lia beschloss nach Hause zu fahren. Steve macht es ihr gleich und verabschiedete sich auch von den übrig gebliebenen Gästen, Lia umarmte ihre Schwester und nahm Charly auf den Arm. Als Steve und sie vor dem Haus auf der Straße standen wussten sie nicht so recht was sie sagen sollten und beiden kam die Situation komisch vor, wie damals in der High School, wenn sich zwei mochten es aber keiner so recht zugeben wollte. Der Kopf der kleinen Charly lag auf der Schulter ihrer Mutter, sie war völlig kaputt und musste dringend in ihr Bett. Lia brach die Stille „Na dann. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend, man sieht sich sicher mal wieder. Guten Nacht!“ sie drehte sich um und lief ein paar Schritte Richtung Parkplatz wo ihr Auto stand, Steve schaute ihr hinterher und murmelte ein leises „ja, Guten Nacht“ und wollte gerade über die Straße zu seinem Haus gehen als er sich eine Ruck gab und sich noch mal umdrehte. „Hey Lia, hast du meine Nummer noch? Also ich hab dir doch den einen Abend meine Nummer aufgeschrieben, wenn du willst kannst du gerne anrufen und wir können mal was unternehmen. Weiß nicht, ein Kaffee trinken oder so. Vielleicht, also nur wenn du Lust hast“ er lächelte kurz . Sie sah ihn von weiten an und überlegte kurz „Ja, vielleicht. Guten Nacht!“ und mit diesen Worten verschwand sie wieder. Wieder in der Dunkelheit

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Di Jun 05, 2012 6:33 pm

hier ein neuer Teil. diesmal etwas kurz aber es folgen längere. und nochmal ein danke schön an Destemona, Vildi und meine freundin chrisy die immermal neue kapitel probelesen bevor sie "raus" gehen biglove



6. Erinnerungen 1

Lia Schloss zu Hause ihre Wohnungstür auf und hoffte das Kai-Uwe kein so großen Unsinn angestellt hat aber weder Chaos noch ein Hund zu sehen. Sie wusste nicht ob sie sich darüber freuen sollte oder Sorgen machen sollte. Weil meist entdeckt die das Chaos erst später. Charly schlief die ganze Zeit über im Auto und auch jetzt hatte sie ihre Augen noch zu. Das war ein anstrengender Tag für sie und insgeheim hoffte Lia dass ihre Tochter morgen etwas länger schlafen würde als bis halb 8. Sie ging die Treppe hoch in die erste Etage wo die Schlafzimmer waren und ging in das Kinderzimmer. Als sie das Licht anmachte sah sie Kai-Uwe vor dem Bett liegen, er lag immer da wenn Charly im Bett war. Schon als sie ein Baby war hat er auf die aufgepasst und sich neben sie gesetzt wenn sie auf dem Sofa lag, wenn sie im Kinderwagen lag oder eben in ihren Bett. Lia legte die kleine Maus ins Bett und zog ihr schnell vorsichtig die Schuhe und das Kleid aus, deckte sie zu kniete sich neben das Bett. Ihre Tochter war alles andere als geplant, sie war geschockt als sie die zwei blauen Striche auf dem Schwangerschaftstest sah und fing an zu weinen.
Damals saß sie mit Shelina auf dem Fußboden in ihren Badezimmer und wusste nicht wie es weiter gehen sollte. Sie war gerade mal 19 Jahre, und von einem Kerl schwanger den sie bei einen Urlaub in Italien kennen lernte. Sie kannte gerade mal seinen Vornamen. Er weiß nicht einmal dass er Vater ist. Wenn später Charly nach ihren Vater fragt, wüsste sie nicht was sie ihr erzählen soll. Sie müsste das Tanzen aufgeben, Anfangen ihr Leben zu ordnen und häuslich werden. Trotzdem kam für sie nie eine Abtreibung nie in Frage, ihre Mutter drängt sie dazu eine machen zu lassen. Auch ihre Großeltern und ihr Onkel redeten auf sie ein und versuchten ihr einzureden dass sie doch alleine wäre. Ohne Mann oder seine finanzielle Unterstützung, einzig allein ihre Schwester und Shelina haben sie zu nichts gedrängt oder überreden wollen. Sie sagten von Anfang an das es ihre Entscheidung sei und ganz egal wie sie sich entscheidet, sie würde die volle Unterstützung bekommen und als sie zum ersten Mal bei der Ultraschalluntersuchung war, ist ihr klar geworden das nichts auf der Welt sie von ihren Baby trennen würde.

Das ganze war bereits über 3 Jahre her, sie hatte eindeutig italienisches Temperament und zeigte dass auch wo immer sie konnte. Sie war immer in Bewegung und war die ganze Zeit am kichern. Als sie noch nicht sprechen konnte hatte sie sich mit Händen und Füssen verständigt, später malte sie alles auf. Ein großer Kreis mit 4 Strichen unten dran war Kai-Uwe, er war ihr Lieblingsmotiv gewesen. Generell war Charly ein fröhliches Kind und immer gut gelaunt, selten war sie schlecht drauf und wenn sie dann mal ruhig war, dann war sie kaputt oder krank und jetzt lag ihre kleine Fee in ihrem Bett und schlummerte. Ein Leben ohne Charly?! Unvorstellbar! Lia strich ihr ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, gab ihr ein Kuss auf die Stirn, stand auf und machte beim raus gehen noch das Nachtlicht an.
Sie war selbst ziemlich fertig und ging in ihr Schlafzimmer, setzte sich auf die Bettkante und schaute sich in ihrem Zimmer um. Eigentlich hatte sie es doch ganz gut getroffen, zwar ohne Mann an der Seite aber dafür eine schöne große Wohnung, eine wunderschöne Tochter, einen Job den sie gerne macht, genügend Sachen und Schuhe, einen vollen Kühlschrank. Was wollte sie mehr?

Dass sie krank war konnte man nun nicht mehr ändern, sie lebte mit der Krankheit nun seit einigen Wochen und hat sich damit arrangiert, an manchen Tagen hatte sie Schmerzen oder ihr ging es durch die Medikamente nicht so gut aber das versuchte sie ihrer Tochter zuliebe zu überspielen. Lia musste schmunzeln, ohne ihre Krankheit hätte sie nie so Steve kennen gelernt. Er war schon ein außergewöhnlicher Mensch, er machte sich Sorgen obwohl er sie doch eigentlich gar nicht kannte. Plötzlich stand sie auf und ging zu ihren alten Kosmetiktisch und öffnete die kleine Schachtel die darauf stand. Unter ein paar Fotos von Charly, Kai-Uwe und Shelina war sie, Steves Handynummer, auf einen alten Bon gekritzelt. Sie überlegte kurz und nahm sie raus und zog ihr Handy aus ihrer Hosentasche.
Die Hand die den Zettel hielt zitterte, war sie etwa aufgeregt? Sie tippte die Nummer in ihr Handy ein und ihr Daum schwebte über der Anruftaste doch anstatt darauf zu drücken, drückte sie auf den roten Hörer. Schnell schmiss Lia ihr Handy und die Nummer auf ihr Bett und lief unruhig durch ihr Schlafzimmer, sie fuhr sich mit den Händen durch ihre Haare. Es sah aus als ob sie ihren Kopf festhielt „Komm schon Lia, das ist doch nicht so schwer. Ruf ihn an und verabredet dich auf ein Kaffee, was spricht dagegen? Du heiratest ihn ja nicht gleich.“ Sprach sie zu sich selbst um sich zu beruhigen. Sie nahm noch mal ihr Handy und gab noch mal seine Nummer ein aber diesmal rief sie ihn wirklich an.

Zögerlich hielt sie das Telefon an ihr Ohr und lauschte den Tuten. Ok, er geht nicht ran. Ok. Sie wollte gerade auflegen als seine verschlafene Stimme am anderen Ende ertönte. „Hi…oh mein Gott du hast schon geschlafen, das tut mir leid. Ich habe gar nicht daran gedacht wie spät wir es haben.“ Wieder lief sie unruhig durch ihr Zimmer. „Lia bist du es?“ – „Ja.“ – „Hi, mach dir keine Sorgen ich habe nicht geschlafen. Schön das du anrufst.“ In Wahrheit lag er schon im Bett hatte seine Augen geschlossen. Aber geschlafen hatte er wirklich noch nicht. Er dachte an Lia, was wäre gewesen wenn er nur zwei Minuten später bei Danny losgefahren wäre oder wenn er einen anderen Weg genommen hätte. „Ja also. Ich wollte fragen, also eigentlich wollt ich dir sagen dass ich mich gern mit dir treffen würde…“ sie räusperte sich kurz „…also auf ein Kaffee“. Die beiden verabredeten sich im Lani´s für morgen Nachmittag und als beide aufgelegt haben mussten sie lächeln. Lia machte sich für das Bett fertig und schlief, immer noch mit einen Lächeln auf den Lippen, ein.

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Do Jun 07, 2012 8:20 pm

ein neuer teil. ich hoffe ihr habt noch interesse an der ff. ich schreib die ganze zeit fleißig weiter das ich euch fließend neue teile posten kann


7. Das erste Treffen

Charly saß zwischen Kleidern, Hosen und Oberteilen auf den Boden und schaute ihrer Mutter zu wie sie durchdrehte. „Charly, Kind. Sag doch was! Was soll ich anziehen?“ Doch die grinste nur und hielt ihrer Mutter einen Keks entgegen, „Nein danke. Den kannst du behalten.“ Sie sah sich auf dem Boden um und entschied sich für eine Schwarze kurze Hose und ein lila Babydolloberteil und dazu schwarze Ballarina´s. Lia schaute sich in ihren großen Spiegle an und drehte sich hin und her, „Was sagst du Süße?“ sie drehte sich zu Charly um, bzw. da wo sie vorher saß. „Charly?“ sie ging nach nebenan in das Kinderzimmer und entdeckte ihre Tochter die versuchte sich ihre Feenflügel umzulegen. Diese Flügel liebte sie seit sie im Kindergarten mal bei Halloween als eine Fee verkleidet war. Sie wollte ihr damals plausibel machen dass man sich zu Halloween etwas grusliges anzieht und nicht ein Feenkostüm, aber Charly ließ nicht mit sich reden. Sie lebte die Fabelwesen. Über ihrem Bett ist eine Fee an die Wand gemalt, auf ihrer Kindergartentasche ist eine Fee und überall stehen Figuren im Zimmer. „Willst du die Flügel heute tragen?“ – „Ja aber es geht nicht! Quengelte sie und machte ein Gesicht was zum knutschen war. „Soll ich dir helfen?“ – „Ja!“ Charly nickte dabei und ging auf ihre Mutter zu. „Und meine Haare?“ – „Wollen wir dir auch machen? Wie willst du die haben? Nur ein Zopf oder soll ich sie flechten?“ – „Nein, so zusammen machen hinten.“ Sie ging zu ihrer Kommode und nahm aus einer der Schubfächer eine Haarspange raus und zeigte wie sie es haben wollte. Langsam dämmerte es Lia, ihre Tochter wollte sich auch schick machen. Sie ist eben ein echtes Mädchen.

Als die beidem am Cafe ankamen war Steve noch nicht da und sie warteten davor. Charly rannte im Kreis um ihre Mutter und Kai- Uwe und machte Summ Geräusche und freute sich jedes Mal wenn ihr schwindlig war. Steve kam von der anderen Straßenseite und entdeckte die bdrei gleich. Er ging vom hinten auf sie zu und musste die Luft anhalten. DAS hat er nicht erwartet, sein Blick fuhr Lia´s nackte Beine einmal hoch und runter und noch mal hoch und blieb an ihren Tattoo´s am Oberschenkel hängen. 2 pinke Schleifen zierten beide Oberschenkel unter dem Po und er fragte sich ob sie noch mehr davon versteckte.
Als ob sie seine Blicke spürte, drehte sie sich in seine Richtung um und lächelte ihn an, ihre Blicke trafen sich und Lia musste zugeben dass sie sich freute ihn zu sehen. Er musterte sie von Kopf bis Fuß und ihm gefiel was er sah, wieder entdeckte er ein Tattoo am Oberschenkel. Diesmal eine Schlange die sich um eine Rose schlängelte. Sie stand offenbar auf Tattoos und nur die Vorstellung noch mehr zu finden, machte ihn ganz wuschig. Steve kam auf sie zu und drückte ihr ohne eine Andeutung zu machen einen Kuss auf die Wange zur Begrüßung, Lia merkte wie sie Rot wurde und schaute verlegen nach unten zu Charly wo sich gerade Steve hin kniete und seine Hand hin hielt. Diese schaute ihn kurz an, grinste dann und schüttelte wild seine Hand. „Guten Tag kleine Maus oder soll ich eher sagen kleiner Schmetterling?“ Charly war ganz empört, stemmte ihre Hände in die Hüften und sagte ihm mit einem überzeugten Blick das sie eine Fee sei und kein Schmetterling.

Die drei suchten sich im Cafe ein Platz und bestellten sich etwas, Steve saß den Mädels gegenüber und schaute die zwei an. „Ich freu mich dass du angerufen.“ Sie sah ihn an und bemerkte zum ersten Mal seine Augen. Sie gefielen ihr. Sie sahen ehrlich aus. „Ich freu mich dass du mir damals deine Nummer gegeben hast. Ich meine, so was passiert dir sicher nicht oft. Wie oft rettet man schon leben?!“ scherzte sie und sah sich etwas im Cafe um. Steve musste schmunzeln, ja wie oft rettet er schon das Leben von einer anderen Person. Er sah zu Charly und schaute ihr zu wie sie ihr Malbuch auspackte und schaute wieder auf die Flügel die sie umhatte. „Wieso hat sie eigentlich Flügel um? Ist heute Welt-Fee-Tag?“ sie lachte. Sie hatte ja schon viele Theorien gehört wieso Charly immer mit ihren Flügeln herum lief aber Welt-Fee-Tag hat noch niemand gesagt. „Nein. Sie Mag Feen und tut sie seit letztem Halloween nicht mehr ab, bzw. läuft sie hin und wieder damit rum. Ich habe heute mal nachgedacht und mir ist aufgefallen das ich gar nichts über dich weiß. Erzähl doch mal was von dir!“ während die Bestellung kam fing Steve an zu erzählen was damals passierte als er 16 war und Lia merkte sofort das ein Punkt in seinem Leben war den ihn in die heutige Richtung gedreht hatte. Er erzählte ein paar Geschichten vom Leben bei der Navy und wieso er wieder zurück nach Hawaii kam. „…ja und seitdem bin ich hier und leite Five-0. Ich habe ein fabelhaftes Team für die ich meine Hand ins Feuer legen würde.“ – „Also bist du so was wie ein Polizist?“ – „Ja so was in der Art. Ich bin offiziell noch bei der Navy, arbeite nur hier auf Hawaii, Five-0 ist so was wie ein Sondereinsatzkommando, wir werden nur bei bestimmten Fällen gerufen.“ Er sah wieder zu Charly wie sie ihr Eis aß und musste grinsen, Lia erwischte sich wieder dabei wie sie sein Gesicht musterte. Ein attraktiver Mann, das musste sie zugeben. Ihm stand der 3-Tage Bart, die leichten Lachfalten um seine Augen, die etwas größere Nase. Aber was ihr am meisten auf fiel waren seine Augen. Sie hatte noch nie solche Augen gesehen und solche lange Wimpern.


„Jetzt bist du dran. Was machst du so Beruflich oder wenn du mal nicht arbeitest oder bei deiner Schwester bist.“ – „Ich bin Tänzerin bzw. jetzt mehr Choreographin. Damals vor Charly als ich noch jünger war, war ich mit meiner Freundin zusammen mit Bands unterwegs und habe als Backgroundtänzerin gearbeitet dann wurde ich Schwanger und musste es aufgeben. Ich habe nur einen Beruf erlernt, das einzige was ich immer wollte war tanzen. Es war immer unser größter Traum als Tänzerin bei einer Justin Timberlake oder Usher Tour dabei zu sein.“ Steve merkte das sie etwas bedrückte und ihm entging nicht das sie WIR sagte. „Wer ist wir?“ – „Meine Freundin Shelina und ich. Ich habe sie damals kennen gelernt als ich 17 war und durch sie bin ich zum ´großen` tanzen gekommen. Wir haben immer etwas gemeinsam unternommen, sie war meine beste Freundin.“ – „Und sie tanzt immer noch?“ Lia räusperte sich. Ihr wurde das Thema sichtlich unangenehm, trotzdem holte sie tief Luft und sah Charly an, deren Mund voll mit Schokoeis verschmiert war. . „Nein!. Sie ist vor fast 3 Jahren gestorben.“ Tränen bildeten sich in ihren Augen und Steve bereute es nachgefragt zu haben. Und wusste nicht was er machen sollte. „He, es tut mir leid dass ich nachgefragt habe, ich wusste nicht das dir so ein unangenehmes Thema ist. Lass uns nicht mehr über die Vergangenheit sprechen, ok? Erzähl mir von hier und jetzt.“ Sie lächelte wieder etwas, überlegte kurz und sah ihn wieder an.
„Ja jetzt bin ich wie gesagt Choreographin aber tanze manchmal noch in einen Nachtclub.“ Und jetzt geschah genau das was immer passierte. Sie wurde komisch angeschaut, bei den Worten Tanzen und Nachtclub dachten alle zuerst an Stripperin, ihre Großeltern und Eltern sind heut noch davon überzeugt das sie das auch macht. „Ich bin keine Stripperin oder Gogo- Tänzerin! Es ist so was in der Art wie Burlesque mit Showdance, aber wir ziehen uns nicht aus. Wir singen manchmal dazu. Wir sind einfach ein bunter Haufen ausrangierter Tänzer.“ Lia rührte in ihrer Tasse rum und sah zu Charly, „Aber jetzt kann ich Nachts nicht mehr so oft arbeiten wegen ihr. Aber mich stört es eigentlich nicht. Meine Freundinnen haben manchmal nicht so Verständnis dafür wenn ich abends nicht spontan mit Feiern gehen kann. Ich will und kann nicht jedes Wochenende meine Tochter an andere abgeben.“ Steve lehnte sich in seinen Stuhl zurück und sah sie einen Moment lang an. „Würdest du jemanden für das nächste Wochenende finden der auf Charly aufpasst? Vielleicht am Samstagabend?“ er beugte sich nach vorne und lehnte sich auf dem Tisch mit seinen Armen auf, „Würdest du nächsten Samstag mit mir essen gehen?“ - „Ja das würde ich gerne.“

Als sie fertig waren gingen sich noch ein wenig in der Stadt spazieren und sie unterhielten sich noch eine Weile und lachten viel. Steve war überrascht wie Pflegeleicht Charly eigentlich war, auch Kai- Uwe lief ohne Probleme neben Charly ohne eine Leine. Nach einer Stunde kamen sie an Lias Auto und Lia drehte sich zu Steve und sah ihn an als ob sie etwas sagen wollte, sie holte tief Luft und jedoch es zu sagen schluckte sie die Worte herunter und danke ihn für den schönen Tag. Steve lächelte sie an und nahm sie kurz in den Arm und drückte sie an sich zum Abschied. „Ich muss mich bedanken.“
Steve sah zu Charly und verbeugte sich vor ihr und hielt ihr seine Hand hin, „Sehr geehrte Miss Fairy, ich fand ihre Anwesendheit sehr angenehm.“ Charly nahm seine Hand und kicherte und nahm seine Hand. „Ganz meinerseits“ Steve musste lachen, sowa shat er auch noch nicht erlebt. Charly und Kai- Uwe kletterten hinten in das Auto und Lia schnallte sie an und ging noch einmal zu Steve der sich an das Auto gelehnt hatte. „Schönen Abend euch drei noch. Schlaf schön!“ er gab ihr noch einen Kuss auf die Wange und diesmal kam er ihr länger vor als der von der Begrüßung. „Danke, du auch!“ und dann stieg sie ein und fuhr davon.


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BeitragThema: Re: Could it be magic   Sa Jun 09, 2012 11:16 pm

hier wieder ein neuer teil und weil teil 8 so kurz is mach ich diesmal gleich noch die 9 hinterher



8. Erinnerung 2

Am Montag saß Steve schon früh in seinem Büro als Danny herein kam und ihn fragend ansah, „Sags mir!“ Steve sah zu ihm auf und hatte keine Ahnung wovon er sprach. „Komm schon. Guck mich nicht so an wie ein Kleinkind was so tut als ob es nicht weiß wovon ich spreche. Was ist los?“ Steve sah seinen Kumpel noch immer an und fragte sich gerade ob Danny vielleicht ein Problem hat. „Was ist los?“ – „Ja was ist los?“ – „Nein nicht was ist bei mir los. Was ist bei dir los? Du kommst hier wie eine eifersüchtige Frau in mein Büro rein und soll es dir sagen. Nur weiß ich nicht was ich dir sagen soll.“
„Steven, du rufst mich abends immer an und sagst das ich dich abholen soll. Ich fluche zwar wenn ich deinen Namen auf meinem Handy sehe aber eigentlich weiß ich dass der Anruf kommt. Und wenn nicht, dann hast du es mir schon vorher hier gesagt. Heute Morgen bekomm ich von dir aber nur eine plumpe SMS das du heut selbst auf Arbeit fährst. Deshalb frage ich. Was ist los?“ Danny war aufgebracht. Wieso war er aufgebracht? Jedes Mal beschwert er sich das er Steve abholen muss und dafür sogar einen kleinen Umweg macht aber jetzt beschwerte er sich darüber das er ihn nicht abholen musste. Der Mann ist komplizierter als eine Frau. „Nichts ist los. Ich war nur schon ziemlich früh munter und dachte ich fahr schon mal hier her und erledige Papierkram. Ich hätte dich auch wecken können, heut morgen... 7:00 Uhr.“ Danno setzte sich auf das Sofa in Steves Büro und sah ihn an, Steve bemerkte seinen Blick und schnaubte laut auf. „Was ist denn? Danny, entweder du gestehst mir einen Mord oder hörst auf mich die ganze Zeit so anzuschauen“ – „Was, was, was soll das? Darf ich dich nicht mal anschauen. Ist das etwa verboten? Muss ich vorher um Erlaubnis beten? Vielleicht bin ich ja in dich verliebt und traute mich nicht dir das zu sagen und jetzt wo ich genug Mut habe dir das zu sagen machst du mich fertig.“ Steve schaute Danny an und sagte dann ohne eine Regung im Gesicht, „Du bist nicht mein Typ, bist mir zu behaart!“
„Sehr witzig. Wie war die Geburtstagsfeier?“ – „Sie war toll. Eigentlich ziemlich schön“ Danny entging nicht das Steve bei der antwort leicht lächelte und wollte gerade fragen was genau so schön war als Steve weiter sprach. „Danny ich habe dir doch von den einen Abend erzählt als ich die Frau an der Brücke gefunden habe.“ – „Die springen wollte ja.“ Steve holte noch mal tief Luft und sah seinen Freund an. „Ich habe sie wieder getroffen. Sie war auf der Feier.“ – „He das ist doch Klasse, ich verstehe dein Problem nicht. Du wolltest doch eh wissen wie es ihr geht. Hast du dich mit ihr unterhalten?“ – „Danny, es ist Susans jüngere Schwester!“ – „Lia, klar ihre Schwester heißt ja auch so. Wieso bin ich da nicht eher drauf gekommen.“ Steve zog eine Augenbraue hoch. Kannte Danno sie etwa? „Du kennst sie? – „Klar kenne ich sie. Lange dunkle Haare, ca 1.75m groß, Tattoos, Piercings, Hat eine Tochter die ziemlich süß ist aber genauso frech.“ – „Woher kennst du sie?“ – „Ihre ältere Nichte geht doch mit Gracie in eine Klasse. Und bei Schulaufführungen ist sie manchmal auch da und da sehen wir uns und unterhalten uns. Ich kenne sie nur flüchtig. Bist du etwa eifersüchtig?“ Steve stand auf und lief in seinem Büro rum. Er war aus irgendwelchen Gründen, die er sich selbst nicht erklären konnte, nervös bei dem Thema. „Steve magst du sie?“ Steve blieb stehen, lehnte sich an einer der Wände an und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich weiß es nicht. Ich habe mich am Samstagabend auf der Feier mit ihr unterhalten und da war sie ganz anders. Sie hat mich gebeten ihrer Schwester von dem Abend auf der Brücke nichts zu erzählen. Wir haben uns auch gestern im Lani getroffen und sind danach am Strand spazieren gegangen. Sie hat mir ein wenig von sich erzählt. Aber irgendwie fühle ich mich für sich verantwortlich.“ – „Ok, das klingt doch schon mal ziemlich gut. Aber ich hoffe du hast sie eingeladen. Weil bei einem Mädel solltest du die Rechnung übernehmen, nicht so wie bei uns. Weil du hast eine eigenartige Weise die Rechnung zu Teilen mein Freund. Ich wollte es nur noch mal angedeutet haben.“ – „Wir wollen uns am Samstagabend noch mal treffen, wenn der Abend so wird wie gestern dann bin ich guter Hoffnung.“ – „Ich freu mich für dich Steven, ehrlich! Ich weiß nicht wie lange es her ist als du das letzte Mal eine abbekommen hast, aber ich finde du hast es auch mal verdient glücklich zu sein.“ Steve stieß sich von der Wand ab und ging auf seinen Freund zu, Danny stand auf und sie umarmten sich, „Danke Kumpel.“ Als wenig später das Telefon klingelte mussten sie auch schon zu einem neuen Einsatz.


Lia stand in ihrem Bad und zog sich gerade ihre Sachen aus und ging unter die Dusche. Sie war müde und fertig. Den ganzen Tag Training mit ihrem Team, sie mussten noch ein paar Nummern proben für die Hochzeit ihrer Schwester wo sie als Überraschung ein paar Nummern tanzten. Bei dem Gedanken musste sie schmunzeln. Ihre Schwester war seit über 11 Jahren mit Thomas zusammen und nach 2 Kindern würden sie endlich heiraten. Sie freute sich für ihre Schwester, sie hat es verdient. Sie lehnte sich an die kalte Fliesenwand und ließ das warme Wasser über ihren Kopf laufen. Morgen würde sie sich mit Steve treffen. Allein. Charly schläft bei Susan und nachdem Lia ihrer Schwester gesagt hat wieso sie jemanden braucht der auf Charly aufpasst grinste sie und wurde hellhörig und erzählte gleich wie toll Steve ist und was er alles kann und macht. Ihr kam es so vor als ob Steve ein Produkt wäre das man anpriesen muss. Aber sie glaubt dass Steve eigentlich jede abbekommen würde. Er schien schlau zu sein, gut gebaut und hat anscheinend einen echt guten Charakter. So einer müsste sich doch vor Angeboten kaum retten können. Bei dem Gedanken daran was morgen alles passieren könnte lief es ihr heiß und kalt den Rücken hinunter so dass sie trotz des warmen Wassers Gänsehaut bekam. Wie es wohl ist ihn zu küssen? Ihre Gefühle spielten verrückt. Sie griff an den Regler und stellte langsam das Wasser kälter. Sie brauchte dringend eine Abkühlung, sonst würde sie noch ganz andere Gedanken bekommen.

Als sie mit duschen fertig war zog sie sich Hot Pants und ein Tanktop an und ging noch einmal kurz in das Kinderzimmer ihrer Tochter und gab ihr einen Kuss auf die Wange bevor sie in ihr Schlafzimmer ging. Sie setzte sich auf ihre Bettkante und ließ sich nach hinten fallen und machte die Augen. Plötzlich liefen ihr die Tränen über die Wange, sie öffnete wieder ihre Augen und starrte an die Decke. Sie würde das alles so gerne mit Shelina teilen. Lia mag alle ihrer Freundinnen aber mit Shelina war es immer anders als mit den jetzigen. Vielleicht lag es daran das sie älter war oder mehr Erfahrungen hatte. Sie wusste es nicht, aber was sie wusste ist, dass sie sie vermisst. Sie liebte ihre Nähe und plötzlich war sie weg und ein großes Loch war da, wo Lia jedes Mal kurz davor war reinzufallen. Sie konnte sich nicht einmal verabschieden. Bei dem Gedanken wurde ihr schlecht und sie rannte schnell in ihr Badezimmer und erbrach sich. Lia sank auf ihre Knie und fing mehr an zu weinen. Was wäre gewesen wenn damals Steve nicht aufgetaucht wäre. Dann wäre sie sicher gesprungen und Charly würde alleine sein. Dann würde sie vielleicht später die Gedanken haben die sie jetzt hatte. Auch wenn sie es sich damals einredete, ganz egal wie alt ihre Tochter jetzt ist. An die Nähe der eigenen Mutter erinnert man sich doch ein leben lang. Wie konnte sie ihr das nur antun. Steve ist ein Schutzengel, Steve ist in gewisser Weise Charlys Schutzengel.


9. Das erste Date

Lia drehte sah sich in ihrem Spiegel an und fand, ohne eingebildet zu wirken, das dieses Kleid an ihr sehr gut aussah. Sie trug ein kurzes lavendelfarbenes Cocktailkleid, durch den Korsagen- Style betonte es ihre Figur und mit der gerafften Brustpasse wirkte es noch zusätzlich verspielt. Das Kleid fiel locker und an ihr herunter und endete kurz über ihrem Knie, zusätzlich war um ihre Taille noch eine Cremefarbene Schleife zur Seite gebunden. Dazu trug sie schwarze High Heels die sie mit Sicherheit zwischendurch ausziehen musste und morgen würde sie fürchterliche Schmerzen in den Füssen haben. Aber das war es wert. Ihre Haare trug sie offen in leichten Wellen. Sie freute sich, schon als sie heut morgen aufwachte hat sie sich auf den Abend gefreut und dazu war Charly auch noch bester Laune und sang die ganze Zeit. Als sie zu ihrer Schwester fuhr um Charly vorbei zubringen, stand Steve bei sich in der Auffahrt und suchte etwas in seinem Auto. Als er sie bemerkte lächelte er und ging auf sie zu, hab ihr ein Kuss auf die Wange und sagte ihr dass sie sich irgendwas Schickes abziehen sollte und er würde sie gegen 20 Uhr abholen. Es war kurz vor 20 Uhr und sie saß bei sich zu Hause auf der Couch und streichelte Kai-Uwe über den Rücken. Wenn sie ihn so neben sich liegen sah fand sie, sah er aus wie ein kleines Baby. Im Grunde hatte sie 2 kleine Kinder zu Hause. Plötzlich klingelte es an der Tür und sie zuckte zusammen. Sie stand auf und ging zur Tür und kurz davor blieb sie stehen. Ihr Herz schlug plötzlich so kräftig das sie dachte es hüpft gleich raus. Langsam öffnete sie die Tür und ihr Herzschlag setzte aus. Steve lächelte sie an und mehr als „Hi“ bekam sie nicht raus. Er sah, wie sie fand, perfekt aus. Er hatte eigentlich nur eine dunkelblaue Jeans an und ein dunkelbraunes Hemd. Nichts Aufregendes und trotzdem verschlug es ihr die Sprache. Anstatt ein „Hallo“ seinerseits machte er ein Schritt auf sie zu, legte seine Hand leicht an ihre Taille und gab ihr langsam einen langen Kuss auf die Wange. Sofort schoss ihr die Hitze in die Wangen, das spürte sie.
Langsam löste er sich wieder von ihr und sah ihr in die Augen, ein Lächeln umspielte erneut seine Lippen. „Du siehst bezaubernd aus“ verlegen schaute sie zu Boden, Lia konnte noch nie gut mit Komplimenten von Männern umgehen. „Danke. Du siehst auch toll aus.“ – „Danke. Wollen wir gehen. Ich habe einen Tisch im Hilton reserviert.“

Steve hatte vor dem Haus geparkt und hielt ihr wie ein Gentleman die Tür auf, setzte sich dann auf den Fahrersitz und fuhr langsam los. Im Restaurant des Hiltons angekommen wurden sie zu ihren Tisch geführt und sie setzten sich. Lia bestellte sich Fisch und Steve erlaubte sich ein Wein zu bestellen. „Ich bin überrascht dass du dich mit Wein auskennst. Du kommst mir eher so vor als ob du abends lieber mit einem Bier auf dem Sofa sitzt. Oder?“ Steve grinste und schaute sie durchdringend an. „Eigentlich stimmt das, ja. Aber bei besonderen Anlässen trink ich auch mal Wein’ – „Aha, und ich bin ein… besonderer Anlass?“ Steve sah Lia immer noch mit diesem Blick an der sie ganz nervös machte und schwenkte dabei sein Weinglas leicht. „Du bist weit mehr als ein besonderer Anlass.“ Sie fühlte wie sie rot wurde und ihr Herz fing an zu pochen.
Als dann endlich ihr Essen kam war Lia heilfroh weil sie somit von sich ablenken konnte. Sie lachten beide viel und hatten einen tierischen Spaß. Lia war froh das Steve so ein lockerer Typ war, sie hatte auch schon Dates gehabt die alles andere als locker waren. Sie waren Krampfig und langweilig. Einmal hatte sie sich mit einen Jurastudenten verabredet und als sie in dem Restaurant waren hatte er sich neben sie gesetzt und sie musste immer ihren Kopf drehen damit sie ihn beim reden ansehen konnte. Davon tat ihr irgendwann der Hals weh und als sie sagte sie würde sich gerne auf die andere Seite setzten weil es auf der Seite etwas zieht, was natürlich frei erfunden war, war sie froh darüber das er nichts weiter dazu sagte. Bis er plötzlich sagte dass er den kalten Luftzug auch spürt und setzte sich wieder neben sie.
Sie wusste an dem Abend nichts mehr von ihm. Weder wie seine Geschwister hießen noch wo er eigentlich herkommt. Er war der langweiligste Typ der Welt und sie hatte sich, während des Essens auf dem Tisch stand, dabei erwischt wie es wohl ist ihr Messer quer durch den Raum zu werfen und es wie in einem Film mit der Klinge in der Wand zu werfen.
Hier war es anders, sie unterhielten sich, lachten, und hatten Spaß. Als sie fertig waren saßen sie noch eine Weile am Tisch bis Steve den Kellner mit einem Handzeichen zeigte dass er gerne zahlen würde.

Also sie vor dem Laden stand wollten sie beide noch nicht wieder nachhause und beschlossen noch etwas am Strand spazieren zu gehen. Lia zog ihre Schuhe aus und nahm sie in die Hand. Beide schlenderten durch den Sand und sagten eine ganze Weile nichts. Plötzlich nahm Steve Lia ihre Hand in seine und verschränkte die ihre Finger mit seinen. Sie zuckte innerlich zusammen musste aber lächeln. Wenn sie es zugab hatte sie gehofft dass er sie irgendwie berührt. Seine Haut fühlt sich so weich an. Für einen Mann hatte er ziemlich zärtliche Haut, sie rückte noch ein Stück näher an ihn ran und so liefen sie noch ein paar Meter über den Strand. „Sag mal kannst du eigentlich auch Standarttänze?“ Lia schaute zu ihm hoch und musste grinsen, „Ja.“ Sie blieben stehen und sie schmiss ihre Schuhe in den Sand immer noch seine Hand festhaltend. Dann drehte sie sich zu ihm um „Kannst du denn Standarttänze?“ Steve fing an sie wie beim Tanzen zu drehen und sie fing an zu kichern. „Nicht direkt. Ich kann so einen normalen langsamen Paartanz.“ Sie lief langsam um ihn herum und ließ ihn dabei nicht los. Er legte ihre Hand von seiner linken, hinter seinem Rücken, in die rechte und wieder in die linke Hand und schaute ihr hinterher als sie um ihn herum lief. „so ein langsamen Paartanz?“ fragte sie kichernd und zog dabei eine Augenbraue hoch. „Ja ich weiß jetzt nicht so genau wie die richtige Bezeichnung dafür ist.“ Er wusste es wirklich nicht. Er konnte gerade mal Walzer von Tango unterscheiden. Dafür nahm er einfach ihre rechte Hand und zog sie an sich so dass ihre andere Hand auf seiner Brust ruhte und ihre Finger leicht an der Knopfleiste entlang über seine Haut strich. Langsam schaute sie zu ihm hoch als er über ihre Wange strich, dann packte er ihren Nacken und zog sie noch näher an sich.

Er konnte einfach nicht widerstehen, er musste sie einfach küssen. Sie erwiderte seinen Kuss, erst zaghaft und dann immer fordernder, bis Steve seine Arme um sie legte und sich noch mehr an sich drückte. Ihre Lippen waren so schön weich und sie küsste ihn mit voller Hingabe, Lia wünschte sich das es nie enden würde. Doch als beide ein wenig Luft holten lehnte sich Lia ein Stück nach hinten und sah ihn an. War das gerade wirklich geschehen, oder war alles nur ein Traum? Nein, dazu schlug ihr Herz noch viel zu heftig und es hatte sich noch besser angefühlt als ein Traum.

Steve bemerkte ihre Gänsehaut auf den Armen und schlug vor wieder zurück zu gehen. Sie hob wieder ihre Schuhe an und Händchenhaltend liefen sie zurück zu seinem Pick- Up. Als sie auf dem Weg zu ihrer Wohnung waren schaute er sie während der Fahrt immer an und sie schmunzelte „Schau auf die Straße!“ das tat er dann auch aber nicht lange und wieder sah er sie an. „Steve! Schau auf die Straße!“ und dann kam das auf das er die ganze Zeit gewartet hat. Eine rote Ampel. Er trat auf die Bremse und lehnte sich zu ihr rüber und zog sie langsam zu sich und küsste sie wieder zärtlich. Als es hinter ihnen hupte mussten sie grinsen, lösten sich von einander und fuhren weiter. Vor dem Wohnhaus angekommen stiegen sie beide aus und gingen langsam auf die Tür zu. „Danke für den schönen Abend.“ Steve blickte ihr in das Gesicht und fand sie sah jetzt wieder so Unschuldig aus. „Ich habe zu danken. Ich hoffe wir wiederholen das die Tage noch mal.“ – „Gerne. Würde mich freuen. Charly auch. Sie mag dich.“ – „Ich mag sie auch. Sie ist süß. Ich glaube so eine süße wünscht sich jeder Mann.“ Sie sah in an und schaute ihm genau in die Augen und machte einen Schritt auf ihn zu. Bitte küss mich, dachte sie, ich will noch einmal deine warmen Lippen auf meinen spüren. Bevor ich alleine in meine kalte Wohnung gehe und in mein kaltes Bett krieche.
Steve griff nach ihren Händen, er hielt sie fest und zog Lia ganz nah an sich. Dann umarmte er sie und hielt dabei immer noch ihre Hände fest, ihre Hände hinter ihren Rücken verschränkt, sie konnte und wollte sich nicht wehren als ihre Lippen sich trafen. Seine Lippen waren ganz weich und als er an ihrer Unterlippe knapperte lief Lia ein kleiner Schauer den Rücken runter. Am liebsten hätte sie ihn jetzt gefragt ob er nicht noch Lust hätte mit hoch zu kommen. Schob den Gedanken allerdings ganz schnell wieder beiseite, denn sie hatte ihre Regeln und macht so was eigentlich nie. Wenn er sie wirklich wollte dann konnte er auch warten.

Als sich ihre Lippen voneinander gelöst hatten legte Lia ihren Kopf an seine Brust und atmete einmal tief ein und aus. Steve ließ ihre Hände los und strich ihr durch das schöne lange Haar während sie ihre Arme um ihn schlang. Nach einer Weile machte Lia sich von ihm los. „Ich geh jetzt.“ Flüsterte sie und gab ich schnell einen kurzen Kuss auf seine Wange und verschwand im Haus.


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BeitragThema: Re: Could it be magic   Mo Jun 11, 2012 7:51 pm

sooo hiermal schnel ein neuer teil hinter her geworfen.

have fun!!!




10. Der morgen danach.

Lia öffnete ihre Augen und war glücklich. Sie wollte die Welt umarmen, so einen schönen Abend wie der gestrige hatte sie lange nicht mehr erlebt. Und dieser Kuss war der Wahnsinn. Sie fuhr mit dem Zeige über ihre Lippen und es war, als ob sie noch immer seine Lippen auf ihren spüren würde, ein Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit. Lia zog die Decke über ihren Kopf und schlief noch mal für 2h ein.
Nachdem sie dann irgendwann aufgestanden ist hatte sie tierische Kopfschmerzen und ihr war komisch. Sie wollte am liebsten wieder zurück in ihr Bett beschloss aber ein Aspirin einzuwerfen und duschen zu gehen. Ihre Tochter musste ja schließlich auch noch abgeholt werden und somit fuhr sie zu ihrer Schwester und als in die Straße einbog wo ihre Schwester wohnt wurde ihr wieder ganz komisch im Bauch, aber diesmal anders. Ihr war nicht schlecht. Es war eher einaufgeregt sein. Was wäre wenn sie Steve begegnen würde? Wie würde sie reagieren? Wie würde er reagieren? Was war das eigentlich zwischen den beiden? Sie parkte in der Einfahrt ihrer Schwester und da kam diese schon aus dem Haus mit einem Müllsack und Altpapier.
„Guten Tag. Haste einen schönen Abend gehabt gestern?“ fragte sie und grinste sich einen ab. „Ja war es!“ und ging dabei gar nicht aus das Grinsen ihrer Schwester ein sondern fragte gleich nach Charly. „Dein Kind hat mich die Nacht wach gehalten. Erst wollte sie nicht schlafen und dann fing sie heut morgen kurz nach sieben an zu singen. Sie lag auf ihrer Matratze und hat gesungen. Die ganze Zeit!“ Lia musste jetzt auch grinsen. Das war ihre Tochter. Egal wie spät und ganz egal wo. Wenn Charly singen wollte dann sang sie. Andere Kinder schauten die ganze Zeit Fernsehen, Charly sang eben.
„Wenn du sie suchst, die ist nebenan.“ – „Wo nebenan?“ – „Leonie und Charly kamen vorhin zu mir und sagten das sie zu Steve gehen, Leonie kam aber vor 10min wieder rüber aber Charly ist da geblieben. Musste mal rüber gehen. Leonie sagte die sind im Garten.“
Super Charly. Charly spielt Schicksal und sorgt dafür dass Lia und Steve sich heute doch noch sehen. Dann wollte sie mal und ging zu Steve, sofort hörte sie ihre Tochter Kichern und ging gleich um das Haus herum in den Garten anstatt erst zu klingeln. Der Anblick was sie ihr Bot war ein Bild für die Götter. Charly stand mit einen Gartenschlauch da und versuchte auf die Büsche zu zielen aber durch den Druck spritzte sie alles andere voll, inklusive Steve der in kurzer Hose und oben ohne neben ihr stand und eher in Deckung ging als ihr zu helfen. Ihr blieb der Atem weg. Was hatte dieser Mann für einen Körper. Sie konnte zwar erahnen was sich unter seinen Shirts befand aber es zu sehen ist noch mal was anderes. Selbst die Brusthaare störten sie nicht bei ihm, die machten ihn noch männlicher als er sowieso schon war. Langsam fuhr ihr Blick von seinem lachenden Gesicht runter über seinen Hals, über die Brust bis zu den trainierten Bauch wo man ohne Probleme seine Klamotten drauf schruppen konnte. Besonders gefielen ihr die Lendenmuskeln die wie ein Pfeil nach unten wirkten. Es schien als ob sie darauf zeigen wollten was sich da noch alles verbirgt. Bei dem Gedanken wurde sie rot und versuchte ihre Aufmerksamkeit auf Charly und den Gartenschlauch zu lenken.
Trotz des Kampfes mit dem Schlauch hatte sie einen mega Spaß. Steve hatte seine Dusche auch schon abgekommen denn er tropfte aus dem Gesicht und als er Lia bemerkte musste er Lächeln. Langsam gingen sie auf einander zu, Steve drehte sich kurz zu Charly um, um sich zu vergewissern das sie nichts bemerkte und drückte Lia einen sanften Kuss auf die Lippen und legte dabei leicht eine Hand an ihre Taille. Sie konnte nicht anders und legte ihre Hand auf seine nackte Brust und fuhr langsam damit nach oben in seinen Nacken. Das Lachen ihrer Tochter beförderte sie wieder aus einer Traumwelt mit Steves weichen warmen Lippen in die Gegenwart wo sie ganz weiche Knie hatte.
Sie räusperte sich und ging zu Charly während Steve das Wasser abdrehte. „Hallo mein Schatz. Wie ich sehe duschst du hier alles und jeden.“ Lia kniete sich neben Charly und strich ihr die bereits nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie lachte und erzählte unter Lachen das sie sogar Findus nass gespritzt hat und sie jetzt auch einen Gartenschlauch haben will. „Schatz wir haben aber keinen Garten“ – „Egal, ich gieß andere Blumen damit.“ Lia schaute Steve an der des alles ziemlich lustig fand und lächelte ihn an. „Danke! Sie wird mir jetzt 2 Wochen erzählen das sie einen Gartenschlauch haben will.“ Steve grinste nur und zuckte unschuldig mit den Schultern. Er kniete sich neben sie und dabei berührten sich kurz ihre Beine, wie ein Blitz durchfuhr es Lia und sie sah kurz zu ihm und bevor sie wieder an gestern Abend denken müsste kümmerte sie sich wieder um Charly und stellte genervt fest das, dass Shirt ihrer Tochter ganz nass und dreckig war. „Oh nein. Schatz du bist ganz nass. So kommst du nicht in mein Auto! Steve hast du mal ein Handtuch für uns?“ – „Ja klar. Kommt mit!“ Lia lief mit Charly hinter Steve her zum Haus und blieb aber davor stehen. Steve zog sich schnell sein Shirt an was auf dem Sofa lag und drehte sich um und sah sie fragend an. „Wieso bleibst du da stehen? Du darfst ruhig rein kommen.“ – „Ja aber Charly hat ganz dreckige Schuhe und Sachen, sie würde dir hier alles dreckig machen.“ – „Das macht nichts. Kommt nur rein. Schlimmer als Danny kann sie nicht sein. “ Sie liefen Steve hinterher in das Gästebadezimmer, welches im Erdgeschoss lag und er gab ihr ein Handtuch. Sie stellte Charly auf die Toilette und rumpelte über ihr Shirt und diese machte die Arme hoch und schaute das es ihre Mutter auch richtig machte. „Mama, hier ist auch noch Dreck.“ Und zeigte dabei auf ihre Hose. Steve legte den Kopf in den Nacken und lachte. Lia schaute kurz zu Steve und dann wieder zu Charly und schnaubte. „Danke…“ nach weiteren Versuchen sie wenigstens etwas trocken zu bekommen, gab sie auf und beschloss bei ihrer Schwester nach zu fragen ob sie ein paar Sachen von Leonie bekommen könnte.

„Danke fürs aufpassen. Du hast erfolgreich bestanden.“ Steve zog eine Augenbraue hoch und sah sie an. „War das etwa ein Test?“ – „Ja so etwas in der Art.“ – „Test oder Probelauf?“ sie überlegte kurz und hob Charly wieder von der Toilette runter. „Such es dir aus!“ mit diesen Worten ging sie hinter Charly her aus dem Badezimmer und sah kurz über ihre Schulter zu Steve der wir bestellt und nicht abgeholt da stand. Hatte er das eben richtig verstanden. Das war doch eine Anmache von ihr oder und dieser Blick am Ende warf ihn ganz aus der Bahn. Diesmal war er es der sich räusperte und langsam Kopfschüttelnd hinter den Mädels her ging.
An der Hautür verabschiedete sich Charly von Steve mit einem Winken und ging langsam in den Vorgarten. Steve sah Lia Stirn runzelnd an und beobachtete sie wie sie Charly hinterher sah. Er drehte sich an ihrer Schulter leicht zu sich und sah ihr in die Augen. „Hey, alles ok?“ – „Ja, wieso.“ Naja weil du gerade irgendwie so traurig ausschaust. Wenn was ist. Du kannst gerne mit mir reden.“ Sie sah zu Boden und schluckte. „Nein alles ok. Ich hab nur Kopfschmerzen. Keine Sorgen aber Danke. Ich werd jetzt mal gehen, muss zuhause noch einiges machen. Danke noch mal für das Aufpassen.“ Sie stellte sich jetzt genau vor ihn und zupfte an seinem Shirt rum, sah zu ihm hoch und musterte sein Gesicht. „Charly mag dich und mir ist es wichtig dass du und meine Tochter mit einander klarkommt. Wäre das nicht könnte es nie eine Zukunft zwischen uns geben.“
Steve schluckte. Sie sah wieder so verletzlich aus wie bei ihrer ersten Begegnung. Lia stellte sich leicht auf die Zehenspitzen und küsste ihn zärtlich, Steve legte seine Arme um sie und drückte sie an sich während sie langsam ihre Arme um seinen Hals schlang und mit der Hand über seinen Nacken durch die Haare fuhr. Steve erwiderte ihren Kuss und fuhr langsam mit seiner Zunge über ihre Lippen. Lia atmete tief ein und drückte ihn noch mal lange ein Kuss auf die Lippen. Ihr war es egal wer sie jetzt sehen konnte. Jetzt war sie sich sicher. Sie wollte diesen Mann. Sie wollte sich von ihm lösen aber er hielt sie weiterhin fest und sah sie an. „Wollen wir uns die Woche abends treffen. Nicht weg gehen sondern nur zusammen eine DVD oder so schauen?“ sie nickte und lächelte ihn an. „Ja aber das müssen wir bei mir machen wegen Charly.“ – „Ist ok. Mittwoch?“ sie nickte wieder, Gaben sich noch mal einen letzten Kuss und dann ging Lia zu Charly, nahm ihre Hand und liefen zu Susan nach neben an.

„…Charlize kannst du jetzt bitte deine Sachen ausziehen. Ich will auch irgendwann wieder zuhause sein!“ eigentlich wollte sie nur schnell zu ihrer Schwester und die Sachen ihrer Tochter wechseln. Aber kaum waren sie da, rannte Charly schon zu Leonie in das Kinderzimmer und fingen an zu spielen. Lia war genervt und müde, das letzte was sie heute brauchte war ein Kind was nicht hört. Susan entging nicht die zunehmende schlechte Laune ihrer jüngeren Schwester. „Wieso bist du so genervt. War dein Date mit Steve nicht gut gelaufen?“ Lia sah zu ihrer Schwester hoch während sie auf dem Boden kniete und Charly nun endlich die nassen und dreckigen Sachen über den Kopf zog. „Das hat nichts mit Steve zutun. Ich habe nur Kopfschmerzen und ich bin total fertig. Krank darf ich aber nicht werden. Das fehlt mir jetzt noch.“ – „Wenn ich Charly ein paar Tage nehmen soll, musst du es sagen. Wenn du dich zu Hause ausruhen willst.“ – „Nein geht schon. Aber danke.“
Lia wollte gerade zur Haustür gehen als ihre Schwester doch noch die Frage stellte vor der sie die ganze Zeit Angst hatte. „Bist du jetzt mit Steve zusammen?“ sie blieb stehen und atmete ein paar Mal ein und aus, „Ich weiß es nicht!“ – „Wie du weißt es nicht. Das muss man doch wissen.“ Lia drehte sich jetzt um sah grübelnd ihre Schwester an. Sie wusste es wirklich nicht. „…Charly wart mal bitte kurz!....Naja ich weiß es echt nicht. Das ist nicht wie früher wo man sich Briefchen in der Schule schreibt. Willst du mit mir gehen? Ja. Nein. Vielleicht. Wir haben darüber noch nicht gesprochen. Ich geh jetzt. Muss zu Hause noch aufräumen. Danke für die Sachen.“

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Mi Jun 13, 2012 6:44 pm

neues kapitel...
und es gibt dazu auch ein FSK18 teil. der ihn lesen kann. viel spaß


11. Wieso jetzt? Wieso gerade jetzt?

Lias Laune nahm immer mehr ab. Nachdem sie Charly am Montagmorgen in den Kindergarten gebracht hat, ist sie in den Club gefahren wo schon ihr Team auf sie wartetet. „Sorry Leute. Charly hat ewig gebraucht zu Hause und im Kindergarten. Fangen wir an.“ Sie zog sich ihre Jacke und ihre Jeans aus, gab Jo den Barkeeper ein Zeichen das er die Musik anmachen sollte und stellte sich vor ihre Gruppe und als der Song anfing fing die Meute hinter ihr an sich zu bewegen. Nur Lia nicht, sie verpasste den Einsatz da sie einen Hustenanfall bekam. „Ok, ok. Noch einmal. Sorry, los geht’s!“ wieder gab sie ein Zeichen und Jo machte die Musik an. Diesmal klappte der Einsatz nur vertanzte sie sich zwischendurch mehrmals. Nach weiteren fünf gescheiterten Versuchen, hat sie einen Song endlich komplett durchgetanzt. Plötzlich wurde ihr schwindlig und ganz heiß. Sofort kam Dean, einer der Tänzer, zu ihr und half ihr sich auf einen Stuhl zu setzten. Ihr Team schaute sie besorgt an und Dean legte seine Hand auf ihre Stirn. „Lia du bist total heiß. Du hast Fieber! Wieso quälst du dich mit dem Training?“ – „Wir haben nicht mehr lange, dann ist die Hochzeit. Alles soll klappen, ich hab nur eine kleine Erkältung. Das geht schon.“ Dean stand wütend auf und holte ihre Sachen. „Vergiss es. Ich bring dich jetzt zum Arzt. Der soll die Antibiotika verschreiben. Mit deiner Erkrankung machen wir hier gar keine Experimente. Los zieh deine Sachen wieder über!“ er hielt ihr die Sachen hin und langsam zog sie die wieder an. Dean war der einzigst aus dem Team den sie von früher kannte. Er kannte Shelina sogar schon vor Lia sie kennen gelernt hatte. Und auch wenn es nie ausgesprochen wurde. Jeder wusste das er zu dem Zeitpunkt wo Shelina starb etwas für sie empfand. Lia hat ihn 2 Jahre nach dem Tod nicht gesehen. Er hatte sich zurückgezogen und war viel Unterwegs bis er irgendwann im Club auftauchte und seitdem ist er ein festen Mitglied von ´DreamDance`.

Der Arzt hatte bei ihr eine dicke Erkältung festgestellt und ihr Medikamente und Bettruhe verschrieben. Sie wollte und konnte jetzt nicht zu Hause sitzen und nichts tun. Es gab so vieles was sie für die Hochzeit mit vorbereiten wollte. Und jetzt liegt sie Krank zuhause und ihre Schwester hat auch noch Charly genommen. Als ob Susan einen siebten Sinn dafür hatte rief sie genau da an als Lia aus der Arztpraxis kam und fragte nach wie es ihr geht. Nachdem sie erzählte was beim Training war und was der Arzt sagte entschied Susi sofort die Fee für die Woche bei sich schlafen zu lassen. Leonie und Charly sind eh im gleichen Kindergarten und sie müsse eh jeden Tag hin.

„Wieso verdammt noch mal machst du das immer. Was hast du für Probleme? He? Was ist bei dir da oben drin nicht in Ordnung? Bitte lass dich untersuchen. Das macht einen ja richtig Angst.“ Danny fuchtelte wild mit seinen Händen wo Steves Gesicht rum und regte sich tierisch über ihn auf. „Danny, ich hab ihn doch nur ruhig gestellt. Wieso regst du dich darüber so auf?“ Steve war fassungslos über Dannys ausraster, wieder mal. Er hat doch nur Gouverneur Denning´s Anweisungen verfolgt. Laut ihm werden zu viele Zivilisten bei Feuergefechten von Five-0 verletzt. Also griff er diesmal nicht zur Waffe. „Danny, Denning sagte wir gehen zu gewagt mit unseren Waffen um und ich habe keine Lust das er wieder bei mir im Büro steht und mich als einen dummen irren Polizisten hinstellt wobei ich nicht mal ein Polizist bin.“ – „Ja da versteh ich dich ja auch voll und ganz, aber wieso um Gottes Willen musstest du dem Typen ein Holzbrett vor das Gesicht schlagen?“ – „Ja was denn? Jetzt muss man ihm wenigstens keine Kugel aus der Brust pulen.“ – „Das ist richtig. Aber dafür sitzt sein Nasenbein jetzt in seinem Gehirn!“ Danno wurde lauter am Ende des Satzes und ging wütend zu seinem Auto. Steve zuckte mit den Schultern und ging hinterher.
Auf dem Weg ins Büro sagten beide kein Ton, Steve ließ sogar Danny selbst fahren. „Danny ich hab Hunger. Wollen wir nicht irgendwo halten?“ Danno sah zu seinem Boss rüber und überlegte kurz. „Ja, ich kenn da einen tollen Imbiss.“ – „Du kennst da einen tollen Imbiss? Wieso wundert mich das jetzt nicht?“ – „Lass es einfach. Einfach mal die Klappe halten.“

Danny parkte auf einen Parkplatz in der nähe des Imbiss und sie liefen an einem Supermarkt vorbei gerade als Lia da raus kam mit einer Tüte in der Hand. Als Steve sie bemerkte blieb er sofort stehen und lächelte. Wie sie da langsam entlang lief und der Wind leicht durch ihre Haare wehte, wurde ihm eins langsam klar. Es ist um ihn geschehen, sie war die erste Frau mit der er war hatte die er nicht durch die Navy kennen lernte. Als Lia näher kam bemerkte er gleich das mit ihr etwas nicht stimmt. Als sie fast bei ihm war bemerkte sie ihn auch und lächelte leicht. „Hi. Was machst du denn hier?“ – „Danny und ich wollten was essen. Tut mir leid wenn ich das jetzt sage aber du siehst nicht gut aus.“ – „Ja danke. Ähm ich wollt dich eh noch anrufen. Ich muss glaube den DVD Abend am Mittwoch absagen, ich bin total erkältet und bin da glaube keine gute Partie beim schauen. Charly ist sogar bei Susan damit ich Ruhe zuhause habe. Können wir unseren Abend verschieben?“ Steve sah sie an, sie hatte Recht. Entspannend wäre das sicher nicht aber ihm kam da noch eine andere Idee. „Charly ist bei deiner Schwester?“ sie nickte und ging langsam auf sie zu und strich leicht mit seinem Zeigefinger über ihren Arm. „Mhh ok. Was hälst du davon wenn wir uns trotzdem treffen und ich dich einwenig pflege. Ich kann dir Tee kochen und dir so richtig eklige Creme auf den Rücken schmieren.“ Lia musste lachen, gefolgt von einem Hustenanfall, nickte aber als dieser vorbei war. „Ok. Wenn dich so was wie eben nicht stört.“ – „Nein. Dann sehen wir uns Mittwoch. Gegen 19 Uhr bei dir?“ sie nickte und bevor er ihr eine Kuss geben konnte, kam Danny an und zerstörte die Zweisamkeit.

„Na was haben wir denn hier? Wenn du das nächste Mal einfach stehen bleibst, dann mach dich bitte irgendwie bemerkbar. Und lass mich nicht wie ein Trottel weiter laufen und mit dir reden weil ich denke du bist noch hinter mir.“ Steve grinste seinen Kumpel und drehte sich wieder zu Lia um. „Lia das ist Danny, aber ich glaube ihr kennt euch schon.“ – „Ja wir kennen uns länger als ich dich kenne.“ Dieser Spruch von Lia veranlasste Danny frech und provozierend in Steves Richtung zu grinsen und dieser versuchte ihn nur zu ignorieren. „Ok. Dann geh du mal Heim und ins Bett, wir sehen uns dann die Woche! Bis Dann.“ Steve drückte ihr schnell einen Kuss auf die Stirn und schob dann Danny vor sich her bevor es peinlich werden könnte.


Lia lag zusammen mit Kai-Uwe auf dem Sofa und schlief, schon den gesamten Tag konnte sie nur schwer ihre Augen offen halten. Sie lag halb auf den Bauch und Kai-Uwe lag an ihrer Seite, plötzlich klingelte es an der Tür, er sprang auf und bellte ein paar mal laut wodurch Lia aufschreckte. Verschlafen tastete sie nach ihrem Handy was auf dem Tisch lag und stellte erschrocken fest das es schon nach 19Uhr ist… und Mittwoch. Steve. Shit sie hats total vergessen. Es klingelte wieder und wieder bellte Kai-Uwe, schnell stand sie auf und ging zur Tür und öffnete sie. Steve sah sie lächeln an und gab ihr einen kurzen leichten Kuss a halb auf den Mund und halb auf die Wange. Lia machte eine Handbewegung die ihm signalisierte das er rein kommen sollte, drinnen sah er sich um und stellte fest das sie einen tollen Geschmack hatte war Inneneinrichtung betraf. Er bemerkte die Decke auf dem Sofa und sah zu Lia und erst jetzt merkte er das sie total verschlafen aussah und ihre Haare leicht verwuschelt waren. Irgendwie süß aber er bekam gleich ein schlechtes Gewissen. „Hast du geschlafen? Habe ich dich geweckt?“ – „Nein kein Problem. Hab nur die Zeit vergessen.“ Steve grinste und fand ihre Verlegenheit irre süß. „Du hast vergessen das wir uns heute treffen wollten oder?“ sie atmete einmal tief ein und aus und sah ihn dann in die Augen. „Ja sorry. Ich lag die letzten Tage die ganze Zeit im Bett und hatte kein Tag/ Nacht… es tut mir leid!“ – „Kein Problem. Das kann ich verstehen.“ Lia bemerkte die Thermoflasche in seiner Hand und deutete auf sie. „Was hast du da?“ – „Suppe.“ Sie zog eine Augenbraue hoch. Hat sie das eben richtig verstanden. „Suppe?“ – „Ja. Wenn meine Schwester und ich früher Krank waren, hat meine Mutter uns immer Suppe gemacht und ich schwöre die bewirkt wunder. Habe eine weile gebraucht bis ich das Rezept gefunden habe.“ – „Ahhhh. Tut sie das ja? Na dann wollen wir mal sehen. Danke.“ Lia nahm die Flasche ab und ging hinter den Tresen der öffenen Küche.

Während sie eine Schüssel im Schrank suchte ging Steve durch das Wohnzimmer und schaute sich die vielen Bilder an, die meisten waren von Charlize, mit ihr und Lia oder Kai-Uwe. Auf ein paar Bildern war eine dunkelhaarige Frau zu sehen. Das musste Shelina sein. Lia goss etwas von Steves legendärer Suppe in eine Schüssel, ging zum Couchtisch und stellte sie darauf. „Welchen Film willst du sehen?“ sie stellte sich vor ihr Regal mit den DVD´s und überlegte welchen Film sie nehmen könnten. Steve ging auf sie zu und stellte sich dicht hinter sie und küsste leicht ihr Haar am Hinterkopf. Lia durchfuhr ein Blitz den gesamten Körper. Sie spürte seinen heißen Atem und lehnte sich nach hinten an ihn ran. Leicht den Kopf in den Nacken gelegt, genoss sie seine Nähe und fühlte sich irgendwie geborgen als er seine Arme um sie legte und an sich drückte. „Wie wäre es mit der Lars Stiegsson Verfilmung.“ Lia musste lachen. „Steve der Mann heißt Stieg Larsson!“ – „Oh. Naja dann eben Stieg, ich wollt die Filme schon immer mal schauen. Hab leider die Bücher nicht gelesen. Dazu fehlte mir die Zeit.“ – „Ok. Dann schauen wir Verblendung. Das ist Teil1.“ Sie löste sich aus Steves Umarmung und setzte sich wieder aufs Sofa. Während Steve die DVD einlegte probierte sie die Suppe und musste zugeben dass sie lecker war. War ja klar dass der Mann auch kochen kann. Steve setzte sich neben Lia und als sie ihre Suppe aufgegessen hatte, lehnte sie sich an Steve. Er legte den Arm um sie und nach einer Weile merkte er das ihr immer wieder die Augen zu vielen. Die Arme war fix und fertig. Als er neben sich die Decke sah, deckte er sie damit zu und sie kuschelte sich noch mehr an ihn.

Als der Abspann lief wachte Steve auf. Lia schlief immer noch in seinen Armen. Sie lag mit dem Kopf auf seiner Brust während er halb auf dem Sofa lag, die Beine auf dem Tisch abgelegt, aber auf Dauer würde das sein Rücken nicht mit machen. Vorsichtig versuchte er hoch zu rutschen ohne sie aufzuwecken. Lia wachte trotzdem auf und setzte sich auf. „ Es ist halb 11. Wir sind eingeschlafen!“ – „Ja sieht so aus. Lia du solltest ins Bett gehen!“ sie stand auf und streckte sich, ging zum Fernseher und machte ihn aus während Steve die Gläser und Schüssel vom Tisch räumte und sie in die Spüle stellte. Lia stand mitten im Raum und Steve kam auf sie zu und sah ihr in die verschlafenen Augen und strich ihr durch die Haare als sie plötzlich ernst guckte.
„Steve? Bleibst du die Nacht hier?“ Steve musste grinsen. „Gerne, ich glaub eh du hast mich angesteckt.“ Sagte Steve während sie nach oben in das Schlafzimmer gingen, plötzlich blieb sie stehen und drehte sich zu ihm um. „Ahja habe ich das? Was fehlt dir denn?“ – „Ja also das ist ganz komisch. Ich bekomm immer in bestimmten Situationen Herzklopfen. Es fängt wie wild an zu schlagen und es krippelt am ganzen Körper und die letzten Tage konnte ich gar nichts essen.“ Sie sah lächelnd zu ihm hoch und strich über seine Arme. „Oh das klingt nicht gut. In welcher Situation haste du denn die Symptome?“ er blickte sie sehnsüchtig an. „Immer wenn ich die eine Frau sehe oder sie in meiner Nähe ist. Sie ist einfach das wunderbarste Geschöpf, das ich je gesehen habe. Ihr Lächeln verzaubert einen und ihre Küsse schmecken so süß.
Lia strich Steve durch das Gesicht. „Das hört sich nach einer ganz seltenen Art von Grippe an.“ – „Nein, ich glaube ich bin verliebt.“ sagte er während er seine Hand an ihrem Rücken unter das Shirt schob. „Was mache ich da jetzt?“ Lia überlegte und genoss jede einzelne Berührung vom ihm. „Bis jetzt wurde noch keine geeignete Therapie entdeckt, aber man forscht daran.“ – „Dann bin ich wohl verloren. Mein Herz fängt schon wieder an wie wild zu schlagen.“ sagte er nachdem Lia ihn leidenschaftlich geküsst hat und nun anfing seinen Hals zu küssen. Dann fing sie an sein Hemd aufzuknöpfen und legte ihr Ohr an seine Brust. „Ohja, ich kann es hören. Das ist wirklich schrecklich!“ sagte sie entsetzt als Steve sie langsam zu ihrem Bett schob und sie sanft nach hinten drückte und sich über sie beugte. „Sag dich doch. Vielleicht kannst du ein bisschen an mir forschen.“ - „Ich bin zwar keine Ärztin aber ein Versuch wäre es wert“ sagte sie als er sich auf sie legte.

Er küsste ihren Hals und schob ihr Shirt hoch. Er strich mit der Hand über ihren flachen Bauch und küsste ihren Bauchnabel, sie schmeckte so gut und Steve dachte langsam, dass er wirklich krank war. Denn sie machte ihn einfach wahnsinnig wie sie da lag. Sie sah aus wie ein kleiner unschuldiger Engel, so süß das man einfach dran lecken musste.


FSK 18


Lia kuschelte sich in die weißen Laken und starrte an die Decke. War das gerade wirklich passiert? Oder war das alles nur ein Traum? Wie oft hatte sie sich in ihren wildesten Fantasien so leidenschaftlich geliebt zu werden. Es sah ganz so aus als soll diese Fantasie jetzt Wirklichkeit werden und als Steve sich neben sie kuschelte und sie ganz dicht an sich zog beschloss Lia das nie wieder enden zu lassen.
Lia drehte sich zu Steve, drückte ihn in die Laken und legte sich auf ihn. Sie betrachtete sein Gesicht und fand, dass er das süßeste Gesicht hatte, das sie je gesehene hat. Sie fuhr mit ihren Zeigefinger über seine Nase und über seinen Mund. Warum musste dieser Mann sie nur so verrückt machen? Warum zum Teufel war er ihr nicht schon eher begegnet?

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Sa Jun 16, 2012 8:33 pm


12. Zwischen Leben und Tod

Als Lia aufwachte lag Steve neben ihr und schlief noch tief und fest. Er hatte einen Arm um sie gelegt und hielt sie fest. Sie schaute ihn einfach nur an und stellte fest dass er ein friedliches Gesicht hatte wenn er schlief. Sie schaute auf seine Armbanduhr, es war schon nach zwölf. Langsam wollte sie sich aufsetzten, doch Steve hielt sie fest. „Hey willst du vor mir flüchten?“ fragte er und schaute sie mit einem Dackelblick an. „Nein, ich wollt nur aufstehen weil..“ ja wieso eigentlich. Sie wusste es nicht, eigentlich hatte sie keinen Grund zum aufstehen. Sie konnte auch genau so gut den ganzen Tag im Bett liegen bleiben und sich an ihn kuscheln. So wie es gestern klang sind wohl jetzt zusammen, zumindest will er mehr. Ihre letzte Beziehung war schon über ein Jahr her und er war nicht ansatzweise so ein Mann wie Steve es einer war. Steve drückte sie zurück und beugte sich über sie, „Du willst oder musst?“ fragte er während er ihren Hals küsste. „Ich will nicht aber irgendwann müssen wir aufstehen.“ seufzte Lia und Steve saugte sich an ihren Hals fest. „Ja, aber noch bleiben wir hier!“ hauchte er mittlerweile auf ihren Bauchnabel und Lia brachte nur ein Ahhh anstatt ein Aber raus. Sie zog ihn zu sich hoch und schubste ihn zur Seite. Steve dachte, dass sie gleich aus dem Bett hüpfen würde und griff sofort nach ihrer Hand. Lia allerdings hatte gar nicht vor weg zu laufen.
Sie setzte sich auf ihn, nahm seine andere Hand und führte sie zu ihren Hüften. „Zeig mir wie du es magst, Baby.“ Hauchte sie ihm zu und Steve dachte, dass er gleich vergehen würde. Und so was am frühen morgen, äh Mittag.
Lia ließ sich schnell atmend auf ihn fallen und Steve dachte, ob das wirklich die schüchterne zurückhaltende und verzweifelte Lia war die er vor ein paar Woche kennen gelernt hatte, aber stille Wasser sind ja bekanntlich tief.


Steve lag noch im Bett und schlief wieder. Nachdem sie sich noch ein weiteres Mal geliebt haben sind sie wieder eingeschlafen. Als Lia aufwachte schlich sie sich davon und ging in die Küche runter um etwas zum Essen zu suchen. Es war bereits 15:30 Uhr und irgendwann müssten sie ja mal aufstehen, eigentlich muss Steve doch Arbeiten, oder? Sie fühlte sich schon viel besser als die letzten Tage, wusste aber nicht ob es an Steves Wundersuppe lag oder an den Glückshormonen. Wenn sie an die letzte Nacht dachte bekam sie gleich ganz weiche Knie.
Als Steve seine Augen öffnete war Lia nicht mehr neben ihm dafür starrte ihn Kai-Uwe an der im Bett saß. Es war als schaute er den fremden Mann im Bett böse an. Kai-Uwe bewegte sich keinen Millimeter, es hätte auch ein Stofftier sein können. Als Lia das Zimmer mit Kaffee und was zu Essen betrat, bewegte er sich noch immer nicht und langsam machte das Steve Angst. „Baby, sag mal dein Hund. Guckt der immer so?“ Lia stellte das Essen auf dem kleinen Schrank neben dem Bett ab und krabbelte unter die Decke. „Wieso?“ – „Naja guck doch mal. Der schaut mich an als ob er mich gleich auffressen will. Der bewegt sich nicht mal.“ Lia lachte sich halb tot und kuschelte sich an Kai-Uwe. „Nimm es nicht persönlich. Er ist es nicht gewöhnt dass ein Mann bei mir Bett liegt. Der einzige Mann in diesem Bett ist er. Sonst liegt nur noch Charly hier, aber ein Mann. Das ist zu viel für ihn. Gib ihm etwas Zeit!“ Lia zeigte auf den Boden und Kai-Uwe sprang vom Bett und legte sich davor. Steve zupfte an seinem Hemd rum dass Lia anhatte. „Ich finde zwar das dir meine Sachen stehen aber willst du das nicht ausziehen?“ er zog sie an dem Hemd zu sich runter und küsste sie. Doch Lia erwiderte den Kuss nicht, Steve spürte auf seinen Lippen ihr Grinsen. „Sag mal. Musst du nicht arbeiten?“ Steve rutschte ein Stück von ihr Weg und sah sie an. „Willst du mich loswerden?“ – „Nein, aber ich hab mich nur gefragt ob du arbeiten musst. Kann ja auch sein das dein Team auf dich wartet.“ – „Ah weißte. Mein Team kommt auch ohne mich super klar. Die machen das alles sicher prima.“
Nachdem sie gegessen hatten, gingen sie duschen und Steve beschloss erstmal nach hause zu fahren. Sie verabschiedeten sich an der Tür und verabredeten sich für Freitag.


Am Freitag saß Steve in seinem Büro und tippte was in seinen Laptop ein als Danny grinsend in zu ihm kam. „Naaaaa, wo warst du denn gestern? Beschäftigt gewesen?“ – „Danny wieso fragst du wenn du die Antwort schon weißt?“ – „Bist du jetzt mit ihr zusammen? Sie ist doch die erste mit der du seit langen was hast oder ist mir da was entgangen?“ Steve stand auf und ging aus seinem Büro in den großen Hauptraum, „Hör auf zu Nerven Danny!“ Danny lief hinter ihm her und machte ein Unschuldiges Gesicht. „Was, wo nerv ich denn bitte? Ich will doch nur wissen was deine Absichten sind.“ – „Meine Absichten? Was bist du? Ihr Babysitter oder ihr Vater? Willst du mit mir ein Aufklärungsgespräch führen? Weil dann, mein Freund, kommst du zu spät.“ Ihr Gespräch wurde durch das Klingeln von Steves Handy unterbrochen.
„Wir sind unterwegs.“ Er schaute zu Danny, „Los komm wir haben einen Fall.“

„Welcher Irre macht so etwas? Wie Krank muss dieses Schwein sein um so etwas zu tun? Kann mir das mal jemand verraten?“ Five-0 stand in einer Wohnung und das Wohnzimmer glich einem Schlachthaus. Mitten im Raum lag eine weibliche Leiche und überall war Blut. Die Steve hatte Kono wieder raus geschickt als er das sah. Sie musste sich das nicht antun, selbst er hatte mit Übelkeit zu kämpfen. Er sah sich die junge Frau an, sie hatte am ganzen Körper Schnittwunden und Blutergüsse, sie wurde anscheinend gefoltert. Chin kam auf Steve zu und hielt ein paar Akten in der Hand. „Unsere Unbekannte heißt Maria Hart und ist gerade mal 25 Jahre alt. Sie kommt aus Los Angeles und arbeitet hier als Au Pair bei einer Familie namens Akamu. An der Tür sind keine Einbruchspuren, also hat sie den oder die jenige rein gelassen. Vermutlich kannte sie den Täter sogar.“ – „Ok, Danny und ich fahren zu der Familie, Chin versuch du hier noch etwas über sie raus zubekommen. Und am besten du hältst Kono von hier fern. Sie ist erst neu in dem Geschäft und muss so etwas nicht sehen.“

Am Abend waren sie immer noch nicht schlauer als am Morgen, nur noch wütender. In der Wohnung haben sie noch ihre tote Katzen und Hund gefunden die ebenfalls verblutet sind. Wer macht so was. Die Blutergebnisse ergaben was sie schon vorher wussten. Das Blut in der Wohnung gehörte größten Teils Maria und hin und wieder wurde auch mal das von den Tieren gefunden. Fingerabdrücke von vielen verschiedenen Leuten die nicht in der Datenbank waren. Vermutlich nur von Freunden. Sie wussten zwar das Maria einen Freund hatte nur konnten man Steve auch nicht sagen wie dieser hieß oder wo man ihn finden könnte. Sie machten alle erstmal Schluss und Steve schickte sein Team nachhause damit sie sich ausschlafen und morgen weiter arbeiten konnten. Er selbst wollte sich heute mit Lia treffen. Er hatte ihr Treffen schon auf Abends verschoben wegen dem Fall, aber komplett Absagen wollte er auch nicht. Er wollte nicht mit einer Leiche seinen Abend beenden sondern mit seiner Freundin. Nach Hause gehen und duschen würde er nicht mehr schaffen.
Also stand er etwas später, noch total fertig von der Arbeit, vor ihrer Tür und hörte schon Charly drinnen laut lachen. Als er klingelte riss gleich danach Charly die Tür auf und lachte ihn an. Sofort packte er sie und hielt sie wie ein Baby auf dem Arm. „He kleine Fee, wieso machst du einfach die Tür auf? Da können auch mal böse Männer davor stehen.“ – „Du bist nicht böse.“ Sie klopfte ihn auf die Stirn und Steve musste jetzt auch lachen. Einer drei jährigen zu erklären welche Gefahren da draußen lauern, ist keine einfache Idee.

Er ging mit ihr rein und setzte sie wieder auf dem Boden ab und sie spielte weiter mit ihren Pferden. „Hey, hast du dein Fall noch gelöst?“ Lia kam auf ihn zu und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Steve drückte sie einfach nur an sich. Lia war nur ein wenig jünger als die tote Frau heute in der Wohnung. Bei dem Gedanken, dass auch ihr so was passieren könnte, drückte er sie noch mehr an sich. „Nein. Haben wir nicht. Ich habe mein Team nachhause geschickt und arbeiten morgen daran weiter. Des war heut alles zuviel.“ Sie ging in die Küche und nahm aus dem Kühlschrank ein Bier, gab es ihm und setzte sich dann auf die Küchenzeile. Er lehnte sich von ihr gegenüber an den Herd und sah sie an. „Was hast du?“ Steve fummelte an dem Etikett an seiner Flasche rum und sah zu Boden. „Nichts. Lia es tut mir nur Leid dass ich dich heute versetzt habe. Wir wollten einkaufen gehen.“ Lia streckte ihre Hand nach ihm aus und er ging zu ihr. Er stellte sich vor sie und sah sie an. Die legte ihre Arme und seinen Hals und strich durch seine Haare. Er ließ sich nach vorne fallen und legte seinen Kopf an ihrer Brust an. „Manche Fälle lassen einen einfach nicht kalt und beschäftigen einen auch noch zu Hause. Vor allem wenn man absolut keine Ahnung hat wonach man suchen muss.“ Lia legte ihr Kinn auf seinen Kopf und dachte nach, Steve klang beinahe wütend. Was muss er heut gesehen haben, dass ihn so sehr aus der Bahn wirft. Steve wirkt immer so Knallhart, als ob ihn nichts und niemand erschüttern könnte. Und dann steht er hier und ist fix und fertig. Plötzlich schaute er sie wieder an und legte seine Hände an ihren Po. „Tut mir leid. Ich will dir nicht den Abend damit verderben.“ Er zog sie näher an sich an und sie schlang leicht die Beine um seine Hüften. Ihre Gesichter waren nur wenige Millimeter voneinander entfernt und sie spürten den heißen Atem des anderen auf der Haut. „Kein Problem. Wirklich! Ich frag mich so wieso wie du in deinem Job danach so unberührt sein kannst. Ich mag mir gar nicht vorstellen was du alles siehst und mit was du es manchmal zutun hast.“ – „Ich bin seit ich 16Jahre alt war mit dem Tod konfrontiert und als ich dann zur Navy ging war das nicht anders. Ich glaub man gewöhnt sich an so vieles auch wenn es schwer vorstellbar ist.“ Er wurde durch Charlys Stimme unterbrochen. Sie spielte Seelenruhig mit ihren Feen und Pferden auf den Boden und machte die einzelnen Stimmen von den Figuren nach. „Das einzige woran ich mich wahrscheinlich nie gewöhnen werde sind tote Kinder und den Familien die Schlechte Botschaft überbringen. Erzähl mal einer Mutter dass man ihr totes Kind gefunden hat. Ich glaube wenn man sich daran gewöhnt hat, ist man kein Mensch mehr sondern eine Maschine.“


Später zog Lia ihre Tochter um und steckte sie in ihr Bett. Dabei musste sie immer aufpassen das sie auf keine Fee am Boden trat. Das würde verheerende Folgen nach sich ziehen. Steve stand mit einen Lächeln auf den Lippen im Türrahmen und beobachtete die beiden. Lia kniete sich wie jeden Abend wenn sie ihre Tochter zu Bett bringt noch mal neben das Bett und strich Charly über den Kopf und gab ihr einen Kuss auf die Wange und flüsterte „Ich liebe dich“ in ihr Ohr. Kai-Uwe kam wie aufs Stichwort angetrottet und legte sich vor Charlys Bett. Lia ging raus und lehnte die Tür an. Steve war schon in ihrem Schlafzimmer und lag auf dem Bett, seine Hände lagen auf seinem Gesicht. Sie ging auf ihn zu und setzt setzte sich auf ihn. Sie stemmte ihre Hände links und rechts neben seinen Kopf und sah auf ihn runter. Es war komisch ihn in den Sachen zu sehen, vor allem mit einer Waffe an der Hüfte, aber irgendwie machte ihn das noch männlicher. Das gefiel ihr. Steve sah sie an und fand dass er ein Riesen Glück gehabt hat dieser Frau zu begegnen. Er hat noch kein hübscheres und zarteres Gesicht gesehen als ihres. Sie sah so zerbrechlich aus wenn sie irgendwo stand, war aber auch wieder das ganze Gegenteil wenn sie sich wie jetzt, auf ihn sitzend, nach unten beugte und ihn leidenschaftlich küsste.
Seine Hände wanderten zu ihrem Po und rutschten darüber unter ihr Top, plötzlich schreckten beide auf als die Tür auf ging und Charly im Raum stand. „Oh Gott Charly. Mach das nie wieder.“ Lia ist von Steve runter gesprungen und hat sich neben ihn gesetzt. Sie hielt sich die Hand vor die Brust. „Schatz wieso bist du nicht im Bett?“ – „Weil Steve mir nicht Guten Nacht gesagt hat!“ Lia sah zu Steve und der wusste gar nicht was er sagen sollte. So etwas Süßes hat er noch nicht erlebt. Lia wollte gerade aufstehen als Steve sie zurück hielt und selbst aufstand und auf Charly zuging. Er nahm sie hoch und trug sie in ihr Zimmer. Am Bett setzte er sie ab und sie kroch unter die Decke. „Tut mir leid dass ich dich vergessen habe. Kannst du mir noch mal verzeihen?“ Charly setzte sich auf und klopfte mit ihren kleinen Händen auf seine Wangen und formte seine Lippen zu einem Fischmund. „Ist schon ok du kleiner Schmollmops!“ Steve musste lachen, sieh zog eine Grimasse die ein Bild wert war. „Guten Nacht kleine Maus. Schlaf schön!“ Charly drückte Steve einen feuchten Kuss auf die Wange und dann kuschelte sie sich wieder unter die Decke. Als Steve aus dem Zimmer ging und schon fast aus der Tür war sagte sie noch leise. „Ich bin aber eine Fee.“ Wieder musste er lachen. Jeder Mann wird später seinen Spaß mit ihr haben wenn sie ihn immer Berichtigen wird.

Im Flur hörte er die Dusche im Badezimmer und ging zum Bad. Er sah Lias Silhouette in der Dusche und zog sich sein Shirt über den Kopf, es folgten Hose, Schuhe und Boxer. Langsam öffnete er die Duschtür und sah ihren nackten Körper von hinten. Sein Blick blieb an ihrem Po hängen, als sie sich umdrehte und ihn ansah ging er mit in die Kabine und schloss die Tür. Das Wasser lief über ihre Köpfe als sie sich küssten. Steve strich über ihren Kopf drückte sie langsam nach hinten an die Fliesenwand….
Lia lag nackt in ihrem Bett auf dem Bauch und hatte die Augen geschlossen. Steve lag neben ihr und stützte seinen Kopf auf seinen Arm ab. Er streichelte über ihren Rücken und fuhr mit dem Finger ihr großes Rückentattoo nach. Ihr gesamter Rücken zierte zwei Engelsflügel. Immer wieder hauchte er Küsse auf ihre weiche Haut und strich mit dem Finger von ihrem Nacken an zu den Schulterblättern, Schlängellinien über ihren Rücken hinunter zu ihren Po und ein Stück den Oberschenkel runter. Er sah sie an. Lia hatte ihre Augen noch immer geschlossen und ein Lächeln umspielte ihre Lippen, sie bekam leicht Gänsehaut und ihre kleinen Nackenhärchen stellten sich auf. Steve rutschte ein Stück an sie ran und Lia spürte sofort die Wärme die von ihm ausging, langsam zog er die Decke über ihren Körper und legte sich neben sie auf den Rücken. Sofort rutschte sie hoch und legte ihren Kopf auf seine Brust ab und so schliefen sie ein.

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BeitragThema: Re: Could it be magic   So Jun 24, 2012 12:49 pm

13.

Als Lia am nächsten morgen aufwachte, hatte sie das Gefühl der Glücklichste Mensch auf Erden zu sein. Leise hörte sie Charly in ihrem Zimmer singen. Sie fand es toll dass Charly Steve so sehr mochte und er mit ihr so gut klar kommt, sie war erstaunt darüber das ihre Tochter es als selbst verständlich ansah das jetzt ein Mann neben ihrer Mutter stand der sie küsste. Sie hätte andere Reaktion erwartet als diese.
Darüber nachgrübelnd, ob sie jetzt schon aufstehen sollte, oder eher nicht, drehte sie sich um und sah Steve an. Der Schlief natürlich tief und fest. Wie immer. Vorsichtig rückte sie ein Stück näher an ihn heran, um sich bei ihm anzukuscheln, um vielleicht noch ein bisschen zu schlafen. Es half nichts, sie war munter, sie drehte sich wieder zu der anderen Seite bis Steve leicht grummelnd einen Arm um sie legte und sie zu sich an seine Brust zog. Fest umschlang er sie von hinten und vergrub sein Gesicht an ihrem Hals.
„Ich muss auf Arbeit.“ Flüsterte er kaum hörbar als Lia noch dichter an ihn heranrutschte. Seine Hand auf ihren Bauch, so warm und vertraut, bahnte sich langsam einen Weg nach oben. Zärtlich fuhren mit den Fingerspitzen über den Ansatz ihrer Brüste, was Lia eine Gänsehaut bereitete und sie leise seufzen ließ. Als Steve dann anfing kleine Küsschen auf ihren Nacken zu hauchen, was es um Lia geschehen. Langsam tastete sie nach hinten um sich zu vergewissern ob ihre Vermutung richtig war. War sie!
Als die Tür aufging und eine fröhliche Charly rein kam, war die Stimmung hin und Steve zog seine Hand zurück. Charly sprang mit Anlauf auf das Bett und grinste. Wie kann man nur so früh schon so gut drauf sein? „Hallo Mommy. Ich kann nicht mehr schlafen, Kai-Uwe schnarcht aber. Das klingt lustig.“ Sie machte das Schnarchgeräusch des Hundes nach und amüsierte sich köstlich. „Was machen die Ladies heute?“ – „Keine Ahnung was mir machen, Charly hast du einen Wunsch?“ Charly überlegte und machte eine Denkerpose und kratzte sich dabei am Kinn. Lia fragte sich wo sie das wieder gesehen hat, ihre Tochter schnappt alles auf und macht es nach. „Ich will zu Leonie. Weil Mommy, weißte was. Die Leonie hat so ein neues Pferd und sie hat mir versprochen dass ich beim nächsten Mal damit spielen darf. Und wenn das schön ist, dann will ich das auch haben.“ Damit war die Sache auch geklärt. „Ok ihr zwei. Ich muss los, die anderen warten sicher schon.“ Steve zog sich schnell an und gab beiden Mädels noch ein Kuss und fuhr zur Arbeit.





Steve stand an dem großen PC-Tisch und besprach mit seinem Team noch mal die Fakten. „Wir wissen das die Tote Maria Hart heißt und ein Au Pair bei Familie Akamu ist. Diese sagen dass sie einen Freund erwähnt hat. Das ist unser Anhaltspunkt! Wir müssen herausfinden wer dieser Freund war. Danny und ich gehen noch mal zur Wohnung und suchen alles durch auf einem Hinweis auf den Freund. Chin du versuchst mit Kono noch mal mit der Familie zu sprechen, mit dem Arbeitgeber, irgendwelche Hintergrund Informationen. Egal, hauptsache etwas. Danny los!“
In der Wohnung der Toten suchten Danny und Steve noch mal alles durch. Sie leerten noch mal Schubladen, schauten Akten durch und suchten nach Zahnbürsten oder irgendwas wo man eine DANN finden konnte. Danny saß im Schlafzimmer auf dem Bett und hatte gerade das kleine Schränkchen durchsucht als er auf was stieß. „Hey Steve. Ich glaube ich habe etwas. Schau dir das mal an. Sieht aus wie ein glückliches Pärchen.“ Danny zeigte Steve ein eingerahmtes Foto woraus Maria mit einem Mann zu sehen war. „Könnte ihr Freund sein. Mach ein Foto davon und schick es Chin, er soll es durch die Datenbank laufen lassen und eine Gesichtserkennung machen!“

Die beiden fuhren wieder zurück ins HQ und Danny schaute immer zu Steve. Schaute Danny mal gerade aus, schaute Steve Danny an. Das ging die ganze Zeit so bis es Steve reichte. „Danny willst du irgendwas?“ – „Ja aber ich weiß ganz genau das du wieder dein Gesicht machst wenn ich dich das frage. Und ich hab immer Angst das du dir dabei wehtust und deshalb lass ich es.“ – „Komm schon. Raus mit der Sprache. sonst nervst du ewig weiter.“
Danny wollte mehrmals anfangen zu reden und ließ es dann doch, er atmete noch mal tief ein und fing dann doch an zu reden. „Ich nehme an mit Lia läuft alles super. Weil du lächelst verdammt oft und kannst es manchmal kaum erwarten nach Hause zu kommen. Früher warst du der jenige der hier noch ewig saß und Akten bearbeitet hat.“ Danny starrte ihn an und wartete auf eine Antwort, doch Steve rührte sich nicht. „Ich bin fertig. Jetzt..bist du…dran!“ – „Ja Danny. Ich bin im Moment glücklich mit Lia. Ich weiß nicht was die Zukunft zwischen uns bringt aber im hier und jetzt fühle ich mich gut. Ich mag sie, ich mag alles an ihr. Und ich mag auch Charly, die kleine ist Süß und ich habe sie schon richtig in mein Herz geschlossen.“ – „Aber?“Steve holte tief Luft und hielt die Luft an. Langsam atmete er wieder aus und an einer roten Ampel sah er seinen Freund an. „Aber.. ich glaube sie verheimlicht mir etwas. Wir haben nie wieder über den einen Abend gesprochen. Und auch was früher passiert ist. Sie erzählt mir nichts bzw sehr wenig. Immer wenn wir ihre beste Freundin als Thema haben, wird sie nachdenklich und ruhiger. Da ist etwas aber sie sagt es mir nicht.“
Sie wurden durch das klingeln des Handys unterbrochen.
„Chin was hast du?“ – „Ich habe euer Bild durch die Gesichterkennen gejagt und etwas gefunden. Er heißt Derek Cosby und ist bekannt. Ich glaube ihr solltet her kommen und euch das anschauen.“

Lia saß bei ihrer Schwester in der Küche und trank einen Kaffee während Charly mit Leonie spielte. „Danke das du Leonie immer neue Pferde und so kaufst, danach will die Charly auch immer haben.“ Susi reagierte kaum auf Lia und gab nur ein Mhh von sich. Anfangs dachte Lia das ihre Schwester nur irgendwie einen blöden Tag hatte und deshalb so wenig gesprächig war aber irgendwie schien es schon komisch. „Sag mal, habe ich dir was getan oder wieso ignorierst du mich. Weil dann kann ich auch gehen und wo anders Selbstgespräche führen.“ – „Ne es ist überhaupt nichts. Muss ich dir alles erzählen. Du erzählst doch auch nichts von dir.“ Hää was war jetzt los. Lia stand auf und wollte gehen. Das musste sie sich nicht geben. „Weißte. Ruf an wenn du dich ausgebockt hast. Aber lass deine scheiß Laune nicht an mir aus!“ Lia war schon fast an der Tür als Susi etwas sagte das Lia das Blut in den Adern gefrieren lies. „Stimmt das, dass du dich umbringen wolltest?“ Lia drehte sich ruckartig zu ihrer Schwester um und starrte sie geschockt an. „Was?“ – „Damals als du deine Diagnose bekommen hast, also du danach draußen spazieren wart. Da wolltest du dich umbringen. Oder?!“ Lia ging auf ihre Schwester zu und zitterte vor Wut. Woher wusste sie das? Das sollte nie raus kommen. „Woher weißt du das? Wer hat dir das erzählt?“ – „Also stimmt es. Es ist völlig egal wer mir das erzählt hat. Aber wieso wolltest du das tun? Du wolltest dich einfach umbringen und Charly alleine bei mir lassen.“ Lias Herz pochte wie wild. Sie wusste es. Woher? Nur einer wusste davon und der hat ihr geschworen es nie zu verraten.


Im HQ war Steve fassungslos. Ihm blieb die Sprache weg. Derek Cosby hat schon einmal vor ein paar Jahren eine Frau bestialisch umgebracht. Die Bilder vom Tatort waren schrecklich. Er hatte sie einfach aufgeschlitzt und vergewaltigt. Überall Blut.
Jetzt verstand er auch wieso Lia so nachdenklich war und nicht gerne darüber sprach. Derek hatte auch Shelina umgebracht. Steve sah Shelinas Leiche auf dem Bildern und wusste nicht was er sagen sollte. „Steve, laut der Polizeiakte hatte Lia sie gefunden. Sie wollte sich mit ihr treffen und als sie nicht zum Treffen erschienen ist, ist sie zu ihr nach Hause und hat sie gefunden. Ich glaube jetzt kannst du dir die Frage selbst beantworten, was sie dir verheimlicht.“
Was musste Lia nur durch gemacht haben. Es brach ihm das Herz wenn er sich vorstellte, dass seine Lia die verstümmelte Leiche ihrer besten Freundin gefunden hat.
Wie kommt so ein Typ wieder raus. „Wieso ist er aus dem Gefängnis? Er war doch gefasst oder?“ – „Nein, leider nicht. Es gab nie genügend Beweise die gegen ihn sprachen. Er war zwar damals der Freund von Shelina wie diesmal von Maria. Und hat dadurch in Shelinas Wohnung auch Fingerabdrücke hinterlassen aber man konnte ihn dem Mord nie nachweisen. Und nachdem er bei der Verhandlung nicht verurteilt wurde, war er durch. Steve man kann nicht zweimal wegen des gleichen Vergehens angeklagt werden.“ – „Er war es. Das ist doch kein Zufall dass jedes Mal seine Freundinnen brutal getötet aufgefunden werden. Diesmal müssen wir ihn hinter Gittern bringen!“ Steve war sauer. Das spürte jeder im Raum. Nicht nur wegen der Tatsache das Derek Cosby nicht eingesperrt ist, sondern weil Lia irgendwie mit in der Sache drin hängt. Er wollte sie vor allem schützen, das hat er sich geschworen.


Lia saß in ihrem Auto und war sauer. Sauer und Enttäuscht. Wie konnte er nur. Ihr liefen die Tränen über die Wangen, sie hat ihm vertraut. Wieso erzählt er es gerade ihrer Schwester. Es sollte niemals raus kommen. Lia bereute es, was sie damals machen wollte, zutiefst. Sie hat Charly zurück gelassen bei ihrer Schwester und ist aus der Wohnung gerannt. Sie konnte Susi nicht weiter in die Augen schauen, das Tat ihr und auch Susi zu sehr weh. Das sah sie.
Sie weinte, vor Enttäuschung und vor Wut. Lia musste Steve zur rede stellen und fuhr zu seinem Büro. Es war ihr völlig egal ob sie ihn gerade stört, sie wollte eine Erklärung.
Als sie am HQ ankam rannte sie sauer zum Eingang und die Treppen hoch. Sie brauchte einen Moment um sich zu orientieren wo sie hin musste.
Gereizt öffnete sie die Glastür die zu dem großen Hauptraum führte und sah Steve und sein Team in der Mitte an einem Tisch stehen. Steve sah sie und war sofort besorgt als er ihre Tränen sah. „Lia alles ok mit dir? Ist irgendwas mit Charly?“ sie ging auf ihn zu und ohne zu überlegen gab sie ihm eine Ohrfeige. Fassungslos schaute er sie an und wusste im ersten Moment nicht was er machen oder sagen sollte. Erst als sie wieder anfing zu weinen und ihm mit den Fäusten auf den Oberkörper schlug, hielt er ihre Arme fest und zog sie in sein Büro. „Lia was ist los? Wieso schlägst du mich?“ – „Jetzt tu nicht so als ob du überrascht bist. Du bist so ein Arschloch! Ich habe dir vertraut. Du warst der erste Mann dem ich wieder vertraut habe, dem ich mich anvertraut habe und dann tust du mir so weh.“ Sie schrie fast und weinte immer mehr. Steve wusste nicht was er gemacht hat, geschweige denn was überhaupt los war. Sie fuchtelte mit den Armen rum und war stink wütend.

Steve griff wieder nach ihren Armen bevor sie ihn wieder trafen und zog sie an Stück an sich ran. „LIA, WAS IST LOS? Ich versteh dich nicht. Was habe ich gemacht was dich so wütend macht?“ schluchzend schaute sie ihn mit ihren großen blauen Augen an. „Du hast es meiner Schwester erzählt. Wieso hast du das getan, wie konntest du mir das antun. Ich habe dir vertraut. Ich dachte sogar dass ich dich liebe und dann fällst du mir so in den Rücken. Du bist auch nur so ein Arschloch wie alle anderen.“ Lia riss sich wieder los und schrie ihn an „Ich hasse dich!“ und ging aus seinem Büro und sah genau auf den Bildschirm mit den Tatortbildern. Ihr blieb die Luft weg. Ihre Beine wurden plötzlich weich und ihr wurde schwindlig. Ich hasse dich, hallte es Steve in den Ohren nach, das war wie eine weitere Ohrfeige die einen Stich ins Herz glich. Steve kam ihr hinterher und hoffe das, dass alles nur ein böser Traum war und er gleich neben seiner Traumfrau aufwacht.
„Woher habt ihr die Bilder?“ Lia fixierte die Bilder die ihre tote Freundin zeigten. „Lia das kann ich dir erklären. Bitte lass uns in ruhe reden. Irgendwo alleine und ich erzähl dir alles. Aber bitte mach jetzt keine Fehler!“ sie drehte sich zu ihm um und er fühlte sich zurück katapultiert zu den Abend wo er sie traf. Der verzweifelte Blick, das Tränenüberströmte Gesicht. Ihre Verletzlichkeit. Es tat ihm weh sie heute wieder so zu sehen. Lia ging ohne ein weiteres Wort aus dem Zimmer, raus aus dem Gebäude. Sie rannte zu ihrem Auto und versuchte mit zitternden Händen ihr Auto aufzuschließen, ließ aber nur den Schlüssel fallen. Im Augenwinkel sah sie wie Steve auf sie zu kam und nach ihrem Schlüssel griff. „Machs nicht. Bleib hier. Du kannst jetzt nicht so Autofahren! Das lasse ich nicht zu.“ – „Wieso?“ diesmal platze es aus Steve heraus, er konnte sich nicht mehr zurück halten. „Weil ich schon mal fast zusehen musste wie du dich umbringst. Verdammt noch mal. Ich hätte es mir nicht verziehen wenn du an dem Abend gesprungen wärst. Genauso wenig wenn ich dich jetzt so aufgebracht fahren lasse. Dafür bist du mir zu wichtig! Im Moment sind du und Charly das wichtigste in meinem Leben. So was wie euch habe ich vorher noch nie gehabt.“
Sie lief von ihm weg in den kleinen Park neben an „Steve bitte geh! Lass mich allein.“ – „Wieso sollte ich dich jetzt alleine lassen, jetzt wo du mich umso mehr brauchst.“ Erst jetzt drehte sie sich zu ihm um und sah ihn wieder an. „Weil es zu sehr wehtut. Du tust mir zu sehr weh!“ mit dem letzten Worten drohte sie zusammen zu brechen, doch Steve war schneller und zog sie in seine Arme und drückte sie fest an sich.

Lia wehrte sich nicht mehr, sie hatte keine Kraft mehr dazu. Sie ließ es zu und legte ihren Kopf an seine Brust, immer noch liefen ihr Tränen übers Gesicht. Nach einer Weile gingen sie zu einer Bank und Steve setzte sich und zog sie mit sich auf seinen Schoß. „Baby, was ist los. Ich weißt nicht was ich getan habe. Ich habe deiner Schwester nichts gesagt.“ – „Aber woher weiß sie es. Sie hat mich auf den Abend angesprochen, Steve sie wusste es! Nur du weißt davon. Ich habe es niemanden sonst erzählt. NUR DU weißt davon.“ Er wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht und hielt es fest. „Babe. Ich habe dir damals versprochen nichts zu verraten und das habe ich auch gehalten. Ich weiß nicht woher sie es weiß. Aber nicht von mir! Es tut mir leid dass es raus gekommen ist. Aber bitte hör auf zu denken dass ich es war. OK?“ langsam nickte sie. Immer wieder liefen ihr einzelne Tränen die Wange runter, die Steve wegküsste. Er hielt sie noch ein wenig fest und gab ihr Zeit sich zu beruhigen.
Plötzlich löste sie sich von ihm und sah ihn an. „Wieso hast du die Bilder von Shelina?“ – „Der Fall, an dem wir im Moment arbeiten, hat etwas damit zutun.“ Steve atmete tief ein und erzählte es ihr, egal ob er es durfte oder nicht. „Lia es wurde eine Frau gefunden die genauso umgebracht wurde wie Shelina. Und wieder, also wir glauben das es diesmal wieder der gleiche war.“ – „Ihr glaubt es war Derek?“ – „JA.“
Wieder fing sie an zu weinen. „Sie hatte am Ende so Angst vor ihm. Immer wieder klopfte er nachts an ihre Tür. Oder hinterließ ihr Zettel an ihrem Auto mit Liebesbotschaften. Wir haben das der Polizei gesagt aber die haben nichts gemacht. Als sie den einen Nachmittag nicht zu unseren Treffen kam, wusste ich das etwas passiert ist und bin zu ihr nachhause.“
Lia fing immer mehr an zu weinen und zu schluchzen. „Ihre Wohnungstür war auf und als ich rein bin war der Flur total verwüstet. Zuerst habe ich sie nicht gesehen, aber als ich weiter rein bin habe ich sie hinter dem Sessel gesehen. Sie war voller Blut, überall hatte sie offene Wunden. Er hat mir an dem Tag nicht nur meine beste Freundin getötet sondern auch ein Teil meines Herzens. Steve ich vermiss sie so sehr, das kannst du dir nicht vorstellen.“
Nein das konnte er nicht. Er hat zwar beide Elternteile durch einen Mord verloren aber er hat sie nicht gefunden. Sie tat ihm so leid. Er wusste nicht was er machen sollte und nahm sie wieder in den Arm und drückte sie fest an sich. „Steve versprich mir dass er diesmal im Gefängnis bleibt.“ – „Ich verspreche es dir. Ich tu alles was in meiner Macht steht, ok“ sie nickte und sah ihn an. Dieser Blick hatte etwas Magisches. Langsam küsste er sie und schmeckte dabei noch eine ihrer Tränen auf ihrer Lippe.

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BeitragThema: Re: Could it be magic   Fr Jun 29, 2012 5:36 pm

14.

Sie saßen noch eine ganze Weile auf der Bank bis Steve beschloss sie nach Hause zu bringen, auf dem Weg hatte sie ein Wort gesagt, sondern nur aus dem Fenster geschaut. Steve wollte gerade zurück ins Büro als er plötzlich abbog und zu sich fuhr. Er hielt aber nicht bei sich vor der Einfahrt sondern bei Susi. Er musste einfach wissen wer es gesagt hat, wer noch davon wusste. Er stand gerade vor der Haustür und wollte klingeln als er Kinderstimmen hörte die lauter wurden. Nacheinander kam Alina, Leonie und Charly aus dem garten gerannt und lachten. Charly entdeckte Steve sofort und ging auf ihn zu, Steve ging in die Knie und zog Charly an sich. „Hey Süße. Hast du Spaß?“ Charly nickte und tänzelte vor ihm rum. „Wo ist Mommy?“ – „Deine Mum ist zu Hause, was hältst du davon wenn ich dich heut Abend abhole und wir dann nach Hause zu Mum fahren? Ich sag nur noch schnell Tante Susi bescheid und wir sehen uns später ok?“ wieder nickte sie und rannte wieder zu den anderen. Steve drehte sich wieder zur Tür und klingelte, sofort ging die Tür auf. Vor ihm stand Susi und im ersten Augenblick wusste er nicht was er sagen sollte, fand dann aber doch noch die richtigen Worte „Hey können wir reden?“
Sie gingen beide ins Wohnzimmer und setzten sich hin. Steve war klar dass sie wusste worum es ging und deshalb wollte er gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. „Du weißt es also? Wer hat es dir verraten?“ Susi sah ihren Nachbarn an und war überrascht das er sofort mit dem Thema anfing. „Wieso hast du es mir nicht erzählt? Ihr habt so getan als ob ihr euch hier das erste Mal seht.“ – „Ich… es tut mir leid das wir dich in dem Moment angelogen haben aber ich habe damals deiner Schwester etwas versprochen. Und zu dem Zeitpunkt wo es passiert ist, dachte ich ehrlich gesagt nicht dass ich sie noch einmal wieder sehe geschweige denn mit ihr eine Beziehung habe. Ich habe danach noch oft an sie gedacht aber…. Es ist einfach passiert.“ Sie sah ihn mit wütenden Augen an, er war mit dieser Reaktion überfordert. „Ja aber du hättest es mir sagen sollen. Sie ist meine Schwester und wollte sich umbringen. Und dann erfahre ich das von jemanden der mit der Sache gar nichts zu tun hat.“ – „Ja, von wem hast du es eigentlich erfahren. Weil davon wusste nur ich und ich habe es niemanden erzählt. Lia hat mir deshalb Vorwürfe gemacht und wollte Schluss machen. Aber ICH habe ganz sicher NICHTS erzählt. Also wer war es.“ Als Susi keine Anzeichen machte es zu verraten wurde Steve langsam sauer und lauter. „Verdammt noch mal. Ich will wissen wer fast mit seinem Einmischen die Beziehung zwischen Lia und mir zerstört hat?!“ – „Es war Jacky.“ Steve dachte dass er sich verhört und fragte noch einmal nach. „Ja es war Jacky. Sie sagte es mir bzw. fragte ob ich wüsste das Lia es tun wollte.“

Steve verstand gar nichts mehr. Wie wusste Jacky davon. sie wäre die letzte die…..plötzlich viel es wie Schuppen von den Haaren. Als er mit Lia in der Küchen standen und sich darüber unterhalten haben, hatte es hinter ihnen geknackt. Sie hatten zwar niemanden gesehen aber sie muss da gestanden haben und hat den beiden zugehört. Oh wie Steve diese Person hasste. Jetzt noch mehr. „Hör zu. Das was da passiert ist, geht Jacky nichts an und sie hatte auch kein Recht das herum zu erzählen. Ja, das Vorhaben war ein Fehler aber du darfst sie deshalb nicht verurteilen oder sogar auf die böse sein. Ok? Das ist passiert und sie und ich haben das vergessen. Bitte vergiss es auch. Bitte. Behalt es auch für dich, wenn noch mehr davon erfahren würden, dass…. Das würde sie fertig machen!“ Susi hatte Tränen in den Augen und konnte sie nur mit Mühe und Not zurück halten. „Das kam nur so plötzlich, ich habe gar nicht damit gerechnet. Vor allem nicht von Jacky darüber zu erfahren.“ Steve konnte sich das nicht mit ansehen. Er kam noch nie damit klar wenn Frauen weinen und zog seine Nachbarin in seine Arme. „Mach dir keine sorgen! Ihr geht’s besser und ich sie bereut es auch.“

Als er wieder im Büro ankam ging er noch einmal die Akten durch. Er hatte ihr versprochen Derek diesmal ins Gefängnis zu bekommen und das wollte er auch einhalten. Seit drei Stunden ging er und sein Team weitere Anhaltspunkte durch aber bei keiner kamen sie zu einem Ergebnis. Sie wussten nicht mal wo sich Derek im Moment befand. Sie wussten gar nichts. Und das machte Steve rasend. „Man müsste ihn mit einem Trick anlocken. Irgendwie aus seinem Mauseloch hervor locken.“ Danny sah Steve fordernd an. Chin und Kono schauten geschockt zwischen Steve und Danny hin und her. „Danny das kannst du vergessen! Ich werde Lia nicht mehr da rein ziehen.“ – „Aber überlege doch mal. Eine der wenigen die ihn wirklich kennt und von der wir wissen ist Lia. Steve, Freundin hin oder her, wir müssen hier dran denken das wir einen Fall zu lösen haben, eine Frau wurde brutal umgebracht und ich warte nicht bis das Schwein es noch einmal macht.“ – „Wie hast du dir das vorgestellt. Wir stellen sie auf die Straße und warten bis er kommt und sie auch umbringen will? Keine Chance Danny. Das lass ich nicht zu!“ Danno wusste das es sinnlos war jetzt noch was zu sagen. Steve war schon aufgebracht genug und jedes weitere Wort würde schlimme Folgen für ihn haben. Wenn sein Freund eins klar machte, dann das, das er niemanden an Lia ran ließ der ihr schaden wollte.
Sie haben bis zum Abend noch mehrere Nachbarn und Freunde des Opfers befragt aber kamen wieder nicht weiter. Steve beschloss Schluss zu machen und sich erstmal um Lia zu kümmern. Er konnte jetzt nichts mehr tun als an den Häfen vermehrt das HPD zu positionieren um die Reisenden kontrollieren falls Cosby von der Insel wollte.


„Ok jetzt bin ich dran, ich sehe was, was du nicht siehst und das ist süß.“ Steve saß mit Charly im Auto und fuhr zu Lia nach Hause. Charly saß auf der Rückbank und schaute im Auto herum und überlegte was süß sein könnte. „Meinst duuuu das Radio?“ – „Nein!“ Charly schaute weiter herum. „Mhhh, meinst du mein Kleid?“ Steve sah in den Rückspiegel und sah Charly, „Na fast.“ – „Ooooahhh sag schon.“ – „Du, du bist süß!“ Steve musste grinsen. Charly rollte mit den Augen bei seiner Antwort. „Ich bin doch nicht süß!!!“ – „Ich find schon das du süß bist.“ Nach kurzer Stille beugte sie sich etwas in ihrem Sitz nach vorn und fragte Steve leise, „Steve, was für eine Farbe ist süß?“ er lachte, jetzt hatte sie ihn. „Das ist keine Farbe sondern eine Eigenschaft.“ Charly riss die Augen auf und schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn „Das Spiel geht nur mit Farben und nicht mit Eigenssaften, weißt du das denn nicht du alter Schmollmops?!“ er überlegte. Wieder dieses Wort. Was war ein Schmollmops?
Als sie in der Tiefgarage fuhren zog Charly scharf die Luft ein, als er ihre Tür öffnete guckte sie ihn ängstlich von unten an. „Was ist denn mit dir los. Eben noch am rum kichern und jetzt schaust du als ob hier ne Schlange im Auto sitzt“ er hob sie aus dem Auto heraus und stellte sie neben sich, sofort rückte sie ein Stück näher an ihn ran und schaute sich ängstlich um. Steve bemerkte das und ging neben ihr in die Hocke und sah sie an. „Charly was ist denn los? Hast du Angst?“ sie nickte schnell und schaute weiter hin und her, „Und wovor hast du Angst?“ – „Hier ist es gruslig. Alles dunkel, und der Mann der immer so böse guckt.“ Steve wurde stutzig, welcher Mann? Er nahm sie hoch und ging mit ihr ein Stück zum Treppenhaus, „Welchen Mann meinst du?“ – „Na der Mann der sich da hinten versteckt hatte, er schaute Mommy und mich so böse an und als sie auch dahin geschaut hatte, da war er weg.“ Sie zeigte auf die dicken runden Pfeiler ca 10m von ihnen entfernt. „Wann war das. Weißt du das noch?“ – „Ja klar. Das war als wir zu Tante Susi heut früh gefahren sind.“ Steve fand das ganze gar nicht toll und beschloss sich die Überwachsungskameras der Tiefgarage zu besorgen. Lia erzählte er erstmal nichts davon.

„Ok, Charly liegt im Bett und ich könnte mich auf der Stelle neben sie legen und mit schlafen, aber vorher will ich noch eins wissen. Was ist ein Schmollmops?“ Steve krabbelte aufs Bett über sie, setzte sich leicht auf ihr Becken und sah sie an. Lia strich über seine Arme nach oben zu seinem Hals und umfasste seinen Nacken. Sie zog ihn leicht nach unten zu sich und küsste ihn kurz auf den Mund. „Schmollmops? Wie kommst du darauf?“ Steve stütute sich links und rechts neben ihr auf seine Unterarme und legte sie Lippen ganz nah über ihre, dass sie sich leicht berührten. „Deine Tochter sagt das immer zu mir. Ist das eine Beleidigung der heutigen Jugend, bin ich etwa schon so alt. Ich weiß nie wovon sie spricht.“ – „Nein.“ – „Wieso lachst du? Lachst du mich aus“ – „Nein. Ich finds nur süß. Schmollmops ist eine Bezeichnung für ein Fisch in dem Film `Findet Nemo´. Also keine Sorge, sie disst dich nicht! Übrigens, du bist nicht alt, du bist reif!“ „Reif ist auch nur ein anderes Wort für alt.“ Er sah ihr in die Augen. Sie sah zufrieden aus, aber erschöpft. „Wie geht es dir? Hast du dich etwas hingelegt? Ich hab die ganze Zeit an dich gedacht.“ – „ja habe ich aber da kam ich immer ins grübbeln.“ Steve richtete sich wieder auf und stieg von ihr runter.
Er setzte sich neben sie und dachte über die Worte von Danny nach. „Steve was hast du? Alles ok?“ – „Ich wollt dich eigentlich aus der Sache raus halten, ich darf noch nicht mal mit dir darüber reden. Aber wir kommen nicht an ihn ran. Wir haben keinerlei Beweise, wir wissen nicht wo er sich zurzeit aufhält. Wir wissen gar nichts.“ Lia setzte sich auf und suchte seinen Blick. „und wie willst du ihn dann schnappen und einsperren?“ – „Ich weiß es nicht. Lia ich weiß das ich es dir versprochen habe aber an ihn ist kein rankommen außer…“ – „Außer was?“ – „Ach, Danny hatte da so eine Idee, anfangs fand ich das auch sinnlos, aber das lass ich nicht zu.“ – Steve, jetzt erzähl mir doch endlich was du meinst“ er stand auf und lief im Zimmer rum, er konnte es nicht sagen, was wäre wenn sie es macht und ihr dabei etwas passiert Das könnte er sich nie verzeihen. „Da wir nicht an Derek rankommen, ist eine der Möglichkeiten jemanden als Köter zu benutzen die ihn anlockt. Jemanden worauf er mit Sicherheit drauf anspringt und Danny dachte dass er zu hundert Prozent auf dich anspringt. Aber den Vorschlag habe ich gleich abgeschlagen. Das machst du auf keinen Fall!“ – „Aber er hat Recht, oder? – „Ja, hat er!“ Lia setzte sich auf die Bettkante und zog ihre Beine ran und legte ihr Kinn auf ihr Knie ab.
„Wieso fandest du seine Idee nur Anfangs Sinnlos? Was hat deine Meinung geändert?“ er wich ihren Blick aus was Lia nicht entging. „Steve?“ er holte tief Luft und sah sie wieder an „Charly hat mir vorhin erzählt das sie heut morgen, als ihr zu deiner Schwester gefahren seit, einen Mann in der Tiefgarage gesehen hatte. Ich glaube das war Derek.“ – „Meinst du das ernst? Ich dachte Charly hat Gespenster gesehen. Ich hab sie nicht ernst genommen.“ – Lia mach dir keinen Kopf, du konntest das nicht wissen, aber allein deshalb glaube ich das es gefährlich ist.“
„Aber wenn das die einzige Möglichkeit ist ihn zu schnappen, wieso machen wir es dann nicht so?“ – „Lia nein! Es ist zu gefährlich! Deshalb machen wir das nicht. Bitte lass uns das Thema beenden für heute.“ Sie wollte noch weiter reden, merkte aber dass er aufgebracht war und ließ es lieber.

Lia lag die halbe Nacht wach. Sie sah neben sich und sah Steve der auf dem Rücken lag und tief und fest schlief. Sie rollte sich zu ihm und legte ihren Kopf auf seine Brust, automatisch legte er seinen Arm um ihre Taille und drückte sie noch etwas dichter an sich. Leise lauschte sie seinem Herzschlag, wie er gleichmäßig pochte und strich im Takt mit der Hand über seinen Bauch. Er wollte nicht dass sie es macht, aber wenn sie Derek nur so bekommen, dann würde sie es einfach machen.
Langsam fielen ihr immer wieder die Augen zu, also sie nicht mehr dagegen ankämpfen konnte, kuschelte sie sich an Steve und schlief ein.


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Could it be magic

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