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 No look back

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Siv
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BeitragThema: No look back   Di Jul 03, 2012 3:40 pm

Eigentlich- ja eigentlich war dies hier mein erster One Shot für das best Moments Folgenpaket 1.

NobodyKnowsNina schrieb:
LOL! ... und es freut mich besonders, dass wir gerade zu Folge 2.01 keine Fiction haben die sich nur um das dreht, worauf man ganz offensichtlich als erstes kommen würde, sondern um Max und seine Sicht der Dinge!

Das war wohl dann das hüpfende Komma, der springende Punkt, was auch immer... weshalb ich noch einmal von vorne begonnen habe. Allerdings finde ich, dass "No look back" zu schade für die Papiertonne ist, deshalb poste ich den One Shot einfach hier.
Viel Spaß beim Lesen!



* * * * *
No look back



Die Arme hinter dem Kopf verschränkt, lag Steve auf der harten Pritsche seiner Einzelzelle im Halawa State Prison.
7 Tage waren vergangen, seit er herausgefunden hatte, dass der kleine goldene Schlüssel aus der Champ Box seines Vaters in den alten Sekretär in Governor Jamesons Büro passte. Genau in diesem Moment hatten sich die Dinge verselbständigt, ein Eigenleben entwickelt. Natürlich hatte er alle gutgemeinten und besorgten Ratschläge von Danny in den Wind geschossen, war in das Haus der Gouverneurin eingebrochen und hatte schlussendlich die Photos gefunden. Photos die zeigten, dass Pat Jameson ihn nach Strich und Faden belogen und monatelang Katz und Maus mit ihm gespielt hatte. Von wegen, sie wolle ihm helfen, den Mörder seines Vaters zu finden und mit seiner Hilfe dafür sorgen, dass ihre Inseln für alle Bewohner sicherer würden. Eine einzige Lüge!

Sie wollte ihn in ihrer Nähe haben, um immer über jeden seiner Schritte und Ermittlungserfolge informiert zu sein. Um zu wissen, wann sie ihm erneut irgendwelche Knüppel zwischen die Beine werfen musste, wenn er ihr und ihren dunklen Machenschaften mit der Yakuza und Wo Fat wieder einmal zu nahe gekommen war.

Beim Gedanken an diesen Verrat wurde ihm übel. Wütend schloss er die Augen, ballte die Hände zu Fäusten und versuchte, an etwas anderes zu denken. Doch der Film, der sich in den letzten Tagen zu einer Dauerschleife entwickelt hatte, lief einfach weiter. Er sah sich abermals im Büro der Gouverneurin stehen, die Waffe auf ihre Körpermitte gerichtet. Er erinnerte sich an jedes gesprochene Wort, an jede Silbe und an jeden Stich, den es ihm versetzte, wenn ein weiteres Puzzleteil seinen Platz fand und das grausame Bild immer deutlicher und klarer werden ließ.

Seine Gedanken kreisten immer wieder um einen einzigen Moment, den er einfach nicht loslassen konnte. Der ihm einfach keine Ruhe gab:
Was wäre passiert, wenn Wo Fat nicht aufgetaucht wäre? Was wäre passiert, wenn Wo Fat ihn nicht ausgeknockt und die Gouverneurin erschossen hätte?

Hätte ER die Gouverneurin erschossen? Hätte er sich von der ganzen Wut, dem Hass, der Enttäuschung und der Trauer verleiten lassen, eine riesengroße Dummheit zu begehen? Hätte er in diesem Moment wirklich die Kontrolle verloren? War er im Grunde nicht anders als Wo Fat und Governor Jameson?


Das waren die vielen Fragen, die er sich immer wieder stellen musste, die ihm keine Ruhe ließen. Sie machten ihm Angst, denn er war einfach nicht in der Lage, sie zu beantworten.

Die einzige Möglichkeit, sein nimmermüdes Hirn zum Verstummen zu bringen war körperliche Anstrengung. Und so erhob er sich ächzend von seiner Pritsche, drückte seinen schmerzenden Rücken durch bis ein erlösendes Knacken zu hören war, legte sich auf den Boden und begann sein tägliches Fitnesstraining. Was sollte er auch anderes tun?
Nur, weit kam er dieses Mal nicht.

„McGarrett, Besuch für Sie!“, blaffte ihm der Wärter von der Zellentür entgegen. Steve hielt zwischen zwei Liegestützen inne und verzog wütend das Gesicht.
„Ich erwarte keinen Besuch, schicken Sie ihn weg!“ presste er wütend hervor. Er wollte niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Sie sollten ihn alle einfach nur in Ruhe lassen. Damit nahm er sein Training wieder auf.
„57, 58, 59,… „, zählte er leise und spürte, wie durch die körperliche Anstrengung sein Hirn langsam zur Ruhe kam.

„McGarrett, Besuch für sie! Es ist Detective Williams. Er sagt, wenn sie nicht freiwillig und augenblicklich kommen, wird er sie holen lassen!“
Steve schloss ergeben die Augen. Ja, das war unverkennbar Danny, sein Partner und bester Freund. Mit zitternden Muskeln erhob er sich vom Boden und wankte zu dem kleinen Waschbecken. So hohen Besuch empfing man nicht stinkend und verschwitzt. Deshalb begann er, sich notdürftig frischzumachen. Schnell streifte er sich die Ärmel seines orangefarbenen Gefängnisoveralls über die Schultern.
„Fertig!“, grummelte er und stellte sich vorschriftsmäßig vor die Zellentür.

Im Besucherraum ließ er sich vor der Glasscheibe auf einen Stuhl fallen, musterte seinen Partner ausgiebig und nahm grinsend den Hörer aus der Halterung. Dannys Gesicht auf der anderen Seite der Scheibe nahm einen gefährlich dunklen Rotton an.
„Was gibt`s da zu grinsen?“, fuhr ihn Danny auch gleich unfreundlich an.
„Du siehst gut aus, ohne Krawatte!“, antwortete Steve, noch immer grinsend.
„Hey, auf die Krawatte verzichte ich“, sagte Danny und zupfte dabei an seinem Hemdkragen, „weil es für einen arbeitslosen Cop keinen Dresscode gibt.“
Na wunderbar, Danny wusste genau, welche Knöpfe er bei Steve drücken musste, denn sofort regte sich in ihm das schlechte Gewissen. Er hatte Mist gebaut, verdammt großen Mist. Und hätte er auch nur ein einziges Mal auf seinen Partner gehört, lägen die Dinge nun vielleicht ganz anders. Nicht nur vielleicht…

„Was macht die Familie? Wie geht es Rachel? Hat sie Morgenübelkeit?“, versuchte Steve das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken.
„Jaaa,… sie,… ihr geht`s gut“, stammelte Danny. „Hey, ich weiß, dass du nicht besucht werden willst. Aber dieser Kerl lässt sich nicht abwimmeln, also…“
Mit diesen Worten erhob sich Danny von seinem Stuhl und reichte den Hörer an jemanden weiter, den Steve zuerst nicht sehen konnte. Dann trat dieser jemand in sein Blickfeld. Der Kerl überragte Danny um fast 2 Köpfe, so dass Steves Blick an seiner Uniform nach oben wanderte. Das Gesicht mit den strahlenden Augen, die ihn freundlich anblickten, war ihm nur allzu bekannt. Als hätte Steve einen Stromschlag bekommen, zuckte er kurz zusammen, rang aber gleich wieder um Fassung.
`Ok McGarrett, du hast Scheiße gebaut und sitzt metertief im Dreck. Aber ist deine momentane Lage wirklich so aussichtslos, dass diese Maßnahmen notwendig werden? `, fragte er sich im Stillen.
Der Hüne auf der anderen Seite der Besucherscheibe war niemand anderes als Joe White, der beste und älteste Freund seines Vaters. Der Mann, der sich seiner angenommen hatte, nachdem ihn sein Dad 1992 nach dem Tod der Mutter zurück aufs Festland geschickt hatte. Joe White, sein Ausbilder auf der Militärakademie, sein Mentor, Vaterersatz und väterlicher Freund. Was wollte Joe hier? Hatte Danny ihn angerufen und ihn um Hilfe gebeten?
Beschämt senkte Steve den Blick, den Hörer immer noch am Ohr.

„Lass mich raten. Die Gouverneurin hatte es verdient“, brach Joe das Schweigen.
„Sie hätten nicht herkommen müssen, Sir!“ Steve fühlte sich wie ein Schuljunge, der gerade einen Tadel erwartete.
„Geht`s dir gut?“, wollte Joe besorgt wissen.
„Aber ja!“, mimte Steve den Starken. „Das Navy Seal- Training war nicht umsonst.“
Joe warf einen kurzen Blick zu Danny, der lässig an der Wand lehnte. „Dein Freund sagt mir, dass der Vize- Gouverneur deinen Prozess vorverlegen will.“
„Sieht so aus, als ob er der Öffentlichkeit zeigen will, dass er ein Null-Toleranz- Typ ist“, entgegnete Steve schulterzuckend. „Also ist sein erster Punkt auf der Tagesordnung, mich für den Mord an Governor Jameson zu verurteilen.“
Ein Grinsen huschte über Joes Gesicht: „Aber wir sind hier dafür zu sorgen, dass es nicht dazu kommt!“
„Und wie wollt ihr das anstellen?“, fragte Steve leicht gereizt. „Bisher habt ihr noch nicht einmal die kleinste Spur von Wo Fat. Und so lange niemand beweisen kann, dass er überhaupt DA war und auch noch die Gouverneurin erschossen hat, wird mir kein Geschworenengericht auch nur einen Funken Glauben schenken! Ich sitze hier schließlich wegen Mordes an Pat Jameson, ihres Zeichens Gouverneurin von Hawaii, hinter schwedischen Gardinen und nicht weil ich einen Kugelschreiber aus ihrem Büro hab mitgehen lassen.“
„Jetzt komm mal wieder runter. Ich tu schließlich, was ich kann!“, wurde Danny langsam ungeduldig. „Wir kriegen dich schon wieder hier raus! Vertrau mir!“
„Dann muss ich deinen Worten wohl Glauben schenken. Eine andere Möglichkeit habe ich wohl nicht, denn ich schätze, die Houdini- Nummer brauchen wir hier erst gar nicht zu versuchen.“

Mit einem gequälten Lächeln sah Steve den beiden Männern hinterher. Sie bedeuteten seine einzige Chance hier herauszukommen. Er musste ihnen vertrauen, etwas anderes blieb ihm nicht übrig. Chin war zum HPD zurückgekehrt, was bedeutete, dass von ihm keine Hilfe zu erwarten war. Und Kono war suspendiert und ziemlich sauer auf ihn. Zudem waren ihm hier drin zusätzlich die Hände gebunden. Kontakte konnte er keine knüpfen, denn für den Aufenthalt vieler seiner Mithäftlinge war schließlich er verantwortlich. Die würden ihn lieber umbringen, als ihm zur Flucht zu verhelfen oder ihm wichtige Informationen zukommen zu lassen.
Würden Danny und Joe also nichts erreichen können, wäre er schon bald als kaltblütiger Mörder verurteilt und würde hier für den Rest seines Lebens sitzen und Tüten kleben.

„McGarrett, aufstehen!“ Riss ihn die überaus freundliche Stimme des Wärters aus seinen Gedanken. „Sie haben Hofgang!“
Misstrauisch blickte Steve den kräftigen Hawaiianer mit den blondierten Haaren an und schüttelte leicht den Kopf.
„Na los, machen sie schon, sonst überlege ich mir das Angebot noch einmal!“
Steve stand auf und ging dem Wärter voraus durch die langen, dunklen Gänge des Halawa Gefängnisses. Bevor er durch die Tür in das gleißende Sonnenlicht trat, hörte er noch einmal die tiefe Stimme des Wärters: „Sie haben eine Stunde!“ Dann zog sich dieser zurück.
Was war hier los?
Langsam ging Steve auf die Mitte des Hofes zu, eine Hand über die Augen gelegt, um sich vor dem hellen Sonnenlicht zu schützen. Er blickte nach oben auf das Dach des Gebäudes, drehte sich einmal im Kreis. Keine Wachen? Keine Aufseher? Keine Menschenseele? Was zum Teufel ging hier vor?
Noch einmal drehte er sich um die eigene Achse. Dann vernahm er eine Stimme. Eine Stimme, die er nur allzu gut kannte: „Hallo Steve!“

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