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 Splish Splash

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NobodyKnowsNina
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BeitragThema: Splish Splash   Do Mai 30, 2013 7:42 pm

Splish Splash

Zusammenfassung: Steve badet.
_______________________________________________________



Ein Mann in einem verwaschenen Overall klingelt an der Tür.

„Guten Tag.“

Der eingestickte Name auf seiner Brusttasche identifiziert ihn als Don. Don ist ein guter Name für einen Handwerker, beschließt Steve. Hinter Don, in der Auffahrt, parkt ein Kleinlaster. Bäder, Böden, Bimssteinschleifer – Kawela Ltd.


„Terminauftrag bei McGarrett?“ fragt Don.

„Pünktlich“, antwortet Steve knapp und drückt Don den Haustürschlüssel in die Handwerkerhand.

„Reichen drei Wochen?“

„Drei Wochen?? In drei Tagen steht das Baby.“



Don klingt wirklich sehr zuverlässig.


***


Steve schließt die Haustüre auf und wirft seinen Navy Sack in die nächstbeste Ecke. Drei Wochen voller Strapazen sind vorüber und das Haus hat ihn wieder. Er schaut sich um und prüft mit dem Zeigefinger ob sich auf der Kommode eine Staubschicht gebildet hat. Keinerlei Baustaubspuren zu finden. Er zieht kritisch eine Augenbraue hoch. Verdächtig? Sein Blick wandert die Treppe hinauf zum Obergeschoss. Die Badezimmertüre ist geschlossen. Entweder Don und seine Jungs haben nicht nur renoviert sondern im Anschluss auch noch geputzt oder hier ist nichts passiert. Steve nimmt gleich zwei Stufen auf ein Mal. Bevor er die Badezimmertüre öffnet hält er kurz inne. Dann drückt er die Klinke nach unten und lässt die Tür vorsichtig aufschwingen.


In Steves Innerstem fängt eine Kleinjungenstimme an in den höchsten Tönen zu fiepen. Eine Badewanne leuchtet ihm entgegen. Er wundert sich kurz über den unmenschlichen Laut, der in seiner Kehle feststeckt aber nicht herauskommen will, weil es einer von denen ist, die seit dem Stimmbruch praktisch unmöglich sind.


Iiiiii-hihihihihi-hiiiii-jaaaaaahh!!!


Eine Badewanne eine Badewanne eine Badewanne eine Badewanne eine Badewanne eine Badewanne – eine BADEWANNE lässt Steve all seine Prinzipien vergessen und er betritt das Badezimmer obwohl er noch die schmutzigen Stiefel und seine staubigen Einsatzklamotten an hat.

Eine Badewanne!

Steve setzt sich auf ihren breiten Rand, streicht fast schon zärtlich über ihre Beschichtung (bestimmt mit Lotuseffekt ohmeinGott) und bevor er merkt, was er da eigentlich tut, gleitet er mit dem Hintern voran ins Wanneninnere bis er auf dem Rücken zum liegen kommt. Seine Stiefel ragen am anderen Ende über den Wannenrand hinaus. Es ist selbst ohne Wasser so gemütlich, dass er auf der Stelle hier übernachten will. Er denkt darüber nach, das wackelige alte Bett zu verkaufen und ab sofort mit Kissen und Decke im Badezimmer zu schlafen, aber das scheint ihm nach kurzer Überlegung dann doch ein bisschen übertrieben. Weil man in einem Bett ja nicht nur schläft sondern unter anderem auch ab und zu … HALT, Moment!, man könnte in dieser Wanne SOGAR SEX HABEN! … und müsste hinterher nicht mal die Laken wechseln, großer Gott.


Steve streckt die Arme nach vorne wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt, und zerrt an seinen Schnürsenkeln. Ein bisschen Gestrampel hier, ein bisschen Geruckel dort und die Stiefel fallen haltlos auf den Badezimmerboden. Er räkelt wohlig die Zehen in seinen zerkrumpelten Socken während er den Rest seiner Klamotten irgendwie aufgeknöpft und vom Körper gestülpt bekommt. Zugegeben, um die Unterwäsche los zu werden muss er sich ein bisschen unbequem verrenken, aber er wird den Teufel tun und nochmal aus der Wanne steigen nur um sich auszuziehen, HAH!, nie im Leben.


Der Stöpsel lässt sich mit einem Drehknauf heben und absenken, der am Wannenrand angebracht ist. Steve macht sich mit der Technik vertraut, mit so was kennt er sich aus. Der Stöpsel senkt sich sogar so weit ab, dass nicht mal jemand, der direkt darauf sitzen würde… -- Ohh, diese Wanne ist großartig! Über dem Wasserhahn hängt ein Schlauch in einer Halterung. Der Brausekopf hat sieben verschiedene Wasserwellnesssprüheinstellungen, darunter zwei Massagestrahlvarianten. Fabelhaftes Teufelszeug. Steve probiert sie ALLE, nachdem er die perfekte Wassertemperatur gefunden hat, ALLE, eine nach der anderen, hintereinander, ALLE.

Er sitzt für zehn Sekunden unter einem warmen Wasserfall am Ende der Welt – könnte auch im Amazonasgebiet sein oder so – dann sprühen feine Tropfen über sein Gesicht hinweg, die spätestens an seinem Kinn zusammenfließen und seinen Hals hinab kitzeln – gefolgt von einem peitschenartigen Strahl, der die Verspannungen in seinem Nacken so schnell löst wie ein Hochdruckreiniger das Moos an einer alten Häuserfassade.

Der Wasserpegel in der Wanne steigt. Steve ist im Glück. Das einzige was noch fehlt um aus diesen zwei lotuseffektumwandeten Quadratmetern den Himmel auf Erden zu machen wäre Badezusatz, aber…

Ein kurzatmiges hoaaaAAHH entfährt ihm, das eine Oktave höher endet als es angefangen hat.

Steve überkommt ruckartig ein Ganzkörperschütteln, das eine Gänsehaut und Nippel hinterlässt, als der Wasserstand über seinen Bauchnabel steigt. Ok, Nippel hatte er vorher schon, aber – er guckt an sich runter – vorher waren die anders. Wo war er? Badezusatz. Er streicht sich gedankenverloren über den Miniwarzenkrampf auf seiner Brust bis ihm auffällt, dass an Badezusatz zu denken und dabei derart selbst an sich herumzutätscheln irgendwie… unmännlich ist. Er tut es trotzdem.


Als der Pegel so hoch steht, dass Steve den Kopf nur ein bisschen absenken muss um die Ohren vollständig unter Wasser zu haben, dreht er den Hahn ab. Er kann sich nicht mal im Entferntesten etwas Beruhigenderes vorstellen als das Unterwassergeräusch, das seinen Kopf füllt.


MMMMBRRRMMHHHHBRRRMHHHH*


Seine Glieder werden schwer. Ziellose Gedankenschwaden wabern durch sein Hirn während seine Augenlider nur hin und wieder auf Halbmast flattern. Nur Garfield würde ähnlich umnachtet ins Leere schauen nachdem er sich anderthalb Kilo Lasagne einverleibt hat. Jegliche Anspannung weicht aus Steves Körper. Er glaubt sich zu erinnern, dass die Entspannung irgendwo in den Waden angefangen und sich dann auf die Oberschenkel ausgebreitet hat bis sie irgendwann ganz oben in den Schultern ankam und sogar noch die Halswirbel hochgekrochen ist.

Das heißt: vorerst.

Seit einer Weile hält diese Entspannung nämlich zwar nun schon an, aber es ist festzustellen, dass sie irgendwo in der Körpermitte anfängt zu schwächeln. Da braut sich was zusammen. Irgendein Druck baut sich da auf. Steve tastet unter Wasser an seinem Körper entlang, hin zu der Stelle, die sich vehement gegen weitere Entspannung sträubt. Um nicht zu sagen: die sich aufbäumt. Er versucht, sie zu besänftigen. Das dauert allerdings ein bisschen länger als er dachte, weil das Ding nicht im Geringsten nachgeben will und stattdessen nur noch starrköpfiger Druck aufbaut und Widerstand übt. Am Ende gibt es sich zwar nach einem allerletzten Kampf dann doch noch geschlagen, aber nicht ohne Steve dabei völlig fertig zu machen. Er hört sein Herz unter Wasser pochen und atmet lange aus. Ein echter McGarrett, denkt Steve mit geschlossenen Augen, und ein dümmliches Grinsen zerrt dabei an seinem Mundwinkel. Sein Puls wird leiser.

Als das Blutrauschen in seinen Ohren langsam abebbt fängt etwas an zu summen. Steve versucht, sich in seinem Nirwana nicht stören zu lassen, aber das Summen wird irgendwann so ungeduldig und laut, dass er den Kopf aus dem Wasser hebt. Seine Hose vibriert neben der Wanne. Als er mit einem langen Arm das Handy daraus hervor fischt ahnt er schon bevor er den Namen auf dem Display sieht, wen er sich akustisch in die Wanne holt.


„Danny.“

„Wo bleibst du?“

„Ich bin zu hause.“

„Zuhause? Wachst machst du denn zuhause??“

„Äh. Wohnen?“

„Wir dachten du kommst direkt mit Sack und Pack vom Flughafen zum Heimkehrer-BBQ bei Kamekona. Was hält dich auf?“

„Ich bade.“

„Du was?“

„Ich bade.“

„Was tust du?“

„Baden.“

„Bitte??“

„Okay, hör zu. Ich komme wenn ich fertig bin.“

„Du BADEST, Steven?“


Steve verdreht die Augen und hält sich das Telefon ein Stückchen vom Ohr weg.


„Im Handwaschbecken???“ hört er Danny aus einiger Entfernung durch die Leitung.

„In einem Zahnputzbecher, Danny, ganz gemütlich. Was glaubst du worin ich bade? In einer Badewanne.“

„In einer Badewanne, du HAST gar keine Badewanne!?“

„Don hat mir eine gebaut.“

„Oh, Don hat dir eine gebaut? Wer in aller Welt ist Don!“


Die letzten Worte sind keine Frage sondern Empörung. Steve grinst. Er hört Danny irgendetwas vor sich hin reden, das nach Unverständnis klingt, und er kenne keinen McGarrett, der verschwenderisch eine ganze Wanne volllaufen lassen würde, da McGarrett prinzipiell sowieso erst mal kein Name sondern vorrangig ein Synonym für „Kurzduscher“ sei. Steve ist davon überzeugt, dass er ihm drei Wochen lang gefehlt hat.


„Mein Wasser wird kalt, Danny.“

„Dein Steak IST schon kalt, Flipper –“


Aufgelegt.

Steve streckt sich der Länge nach, plantscht mit den Zehen im Wasser und fühlt sich gut.

Wenn er morgen einkaufen geht, darf er nicht vergessen Badezusatz zu kaufen.

Im Zweiminuten-Waschtakt nach Navy Standard hat er sich nämlich jedes einzelne, verschwenderische Vollbad, das er in Zukunft nehmen wird, jahrelang hart erduscht.




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*funktioniert nur mit Kopfhörer Zwinker

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