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 Irgendwo in der Mitte - Ein catherine-scher innerer Monolog

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Roux
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BeitragThema: Irgendwo in der Mitte - Ein catherine-scher innerer Monolog   Do Jun 27, 2013 6:14 pm

Why don't we meet somewhere halfway?


"Warum treffen wir uns nicht irgendwo in der Mitte?"

Es waren seine Worte gewesen. Und nun, beinahe drei Monate später, war es Mumbai geworden. Lange war es her, dass sie sich in dieser Ecke der Welt getroffen hatten. Früher, als Steve selbst noch von einem Ende des Globus' zum anderen herumgeschickt worden war, da hatte es diese Gelegenheiten gegeben, rare Fügungen in ihrer beider Einsatzpläne, die ihnen ermöglicht hatten sich ein paar Tage der Musse herauszunehmen. Zusammen, gestrandet in einem Hotel, ob in Ha Noi oder Jakarta; stets hatte es nur die gemeinsame Blase gegeben, ohne Zutritt der Aussenwelt. Angefüllt von Cocktails und hungrigem Sex, dem Bedürfnis den Druck und die Strenge des Alltags im Dienst hinter sich zu lassen. Wann immer es möglich gewesen war hatten sie einen Punkt auf der Karte festgemacht, diesen zu ihrem persönlichen, kleinen Zufluchtsort erkoren. Fernab von gebrüllten Befehlen, dem Pomp der Formalität oder Dienstgraden. Nur sie, Catherine, und der SEAL, dem sie nicht nein sagen konnte. Der sich im Gegenzug jedoch auch ihr nicht zu entziehen vermochte. In dieser Hinsicht waren die Dinge zwischen ihnen so ausgeglichen, wie sie nur sein konnten.
Aber das war früher gewesen. Heute war da dieser andere, neue Steve. Innerlich immer noch verbissen, im Kern seines Wesens getrieben und rastlos, aber an der Oberfläche waren andere Dinge aufgetaucht. Er war entspannter, zufriedener; die Five-0 machte ihn glücklich. So glücklich wie er in der Gesellschaft seiner inneren Dämonen sein konnte, jedenfalls. Seine neue Aufgabe brachte ihnen auch mehr gemeinsame Zeit ein. Immer wenn sie zu dem Fixpunkt ihrer Einsatzpläne namens Pearl City zurückkehrte, war er bereits da und wartete auf sie. Bereit seinen Mixer anzuwerfen, ihr etwas Gefährliches, Leckeres zu zaubern, was sich in ein Glas füllen und hinter seinem Haus servieren liess. Bereit ihren Körper einzunehmen und dabei dieses schiefe, unwiderstehliche Grinsen zur Schau zu stellen, willig einige seiner Barrieren für ein paar Stunden zur Seite zu räumen und sich unter ihren Händen gehen zu lassen.
Vielleicht war es diese Mehrzeit, die dieses gewisse, neue Etwas in ihre Beziehung gebracht hatte. Falls man das zwischen ihnen überhaupt Beziehung nennen konnte. Sie hatte jedenfalls keinen Namen dafür. Noch immer war es in erster Linie der Sex - dieser fantastische, alles verzehrende Sex - der sie verband, immer wieder aufeinander zustreben liess, als wären sie zwei Enden eines Gummibandes, welches unerbittlich zusammenschnappte, egal wie stark man es auseinanderzog. Und darüber hinaus? Sie wusste es nicht. Sie hatte Angst ihn zu fragen ob er sich mit anderen Frauen traf, wenn sie sich monatelang aus den Augen verloren, wenn sie wieder wegbeordert wurde. Nicht aus Furcht vor seiner Antwort - jedenfalls nicht nur - sondern wegen der Dinge, die sie mit solch einer Frage heraufbeschwören würde. Bei ihm. Aber vor allem bei sich. Es waren Dinge, an die sie vermied zu denken, denen sie emotional nicht zu nahe kommen wollte.
Doch manchmal, wie auch in diesem Moment, da sie an der Hotelbar sass und auf seine Ankunft wartete, schlichen sich diese Gedanken an, liessen sich, einmal aufgelebt, nur schwer wieder zurück in die Verbannung drängen. Momente, in denen sie sich fragte ob es anders gewesen wäre, wenn sie nicht Lieutenant Rollins und er nicht Commander McGarrett gewesen wäre. Wenn sie sich als Catherine und Steve begegnet wären. Auf eine normale Art und Weise, wie das bei normalen Leuten so passierte. Das Bild eines hübschen, sonnenbeschienenen Hauses mit weissem Zaun blitzte vor ihrem inneren Auge auf - doch als sie genauer hinsah, erkannte sie, dass keine Bewohner darin waren. Nein. Es schien absurd, dieses Bild, dass sie eines Tages ein normales Paar werden konnten.
Aber was dann? Was würde aus ihnen werden? In ein paar Jahren, wenn der Lauf des Lebens Entscheidungen forderte. Würde es so lange auf diese Weise weitergehen, bis sie jeweils von jemand anderem geködert und eingefangen werden würden, um sich mit diesem anderen jemand niederzulassen? Um zur Ruhe zu kommen und sich aus den Augen zu verlieren, bis diese gestohlenen, gemeinsamen Stunden und Tage nichts anderes als eine ferne Erinnerung werden würden? Dieser Gedanke brachte etwas in ihrem Inneren dazu sich zu verkrampfen. Es überraschte sie, zu realisieren wie schmerzhaft und einschneidend diese Vorstellung war. Vielleicht, dachte sie - für einen Moment alle Vorsicht von sich schiebend - war es einfach Zeit sich selbst einzugestehen, dass sie ihn liebte. Dass es mehr war als eine besondere Kameradschaft, mehr als eine praktische Gleichung, die Sex und gewisse Gemeinsamkeiten beinhaltete, aber ansonsten nichts weiter.
Aber nein. Sie wollte diesen Weg ihrer inneren Landschaft nicht beschreiten. Es würde eine Abzweigung bleiben, eine an der sie oft vorbeiging, aber an der sie niemals abbog.
Und es war in diesem Moment, da sich eine schwere Hand auf ihre Schulter legte, sie zur Seite sehen liess, um seinem Blick zu begegnen, aufzustehen, die Arme um seinen Nacken zu legen, um den herrischen Kuss zu empfangen, den er für sie bereithielt. Und als er sich neben ihr niederliess, sie seiner Stimme lauschte, ihn anlächelte, drängte sich ihr ein lebhaftes, beängstigendes Bild auf. Eines von welchem ihr Unterbewusstsein offenbar entschieden hatte, dass sie genau hier und jetzt damit überfallen werden sollte. Es traf sie aus heiterem Himmel und sie sagte sich, dass das nur ihre Hormone waren, dass die Natur einfach so zu spielen pflegte.
Und doch; während ihr Blick auf seinen lächelnden Zügen ruhte, sah sie ein Neugeborenes, dunkelhaarig und perfekt, wie es auf Steves nackter Brust lag, mit den Augen seines Vaters und sie mit dem selben Blick ansah, der gerade auf sie gerichtet war.
Und als er sie fragte weshalb sie heute so schweigsam war, ob alles in Ordnung sei, gab sie etwas Unverfängliches zurück, spürte, wie sich das schrecklich schöne Bild in ihre Seele einbrannte. Doch sie wandte sich von dieser neuen Abzweigung ab, die sich gerade vor ihr aufgetan hatte. Sie würde stattdessen auf jenem alten, wohlbekannten Weg bleiben, der ihr vertraut war und von dem sie wusste was er für sie bereithielt.

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Irgendwo in der Mitte - Ein catherine-scher innerer Monolog

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