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 Nachwuchs für McDanno

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arni1702
Patenschildkröte Mathilda
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BeitragThema: Nachwuchs für McDanno   Do Apr 10, 2014 4:41 pm

Eigentlich wollte ich mal wieder was für unseren Blog schreiben, aber irgendwie fiel mir nix Gescheites ein. Und am Ende kam dann plötzlich und unerwartet ein dreiteiliger 5-0 One Shot heraus! Knapp daneben würde ich mal sagen!

Wie auch immer: Es gibt hierfür keine Entschuldigung!  *blush* 

Nachwuchs für McDanno

Teil 1

Detective Danny Williams war glücklich. Ein Gefühl, das er in den letzten vier Jahren, seitdem er auf Hawaii lebte, bis auf wenige Augenblicke, die er an einer Hand abzählen konnte, schon fast für verloren geglaubt hatte.

Aber jetzt, wie er hier so in seinem spartanisch eingerichteten Schlafzimmer neben seinem Bett stand und das dort zusammengerollte, friedlich schlafende kleine Wesen mit einem Lächeln betrachtete, fühlte er tatsächlich etwas in sich aufsteigen, das man als Glück bezeichnen konnte.

Noch immer lächelnd streckte er vorsichtig die rechte Hand aus und fuhr der schlafenden Gestalt behutsam mit zwei Fingern über das behaarte Köpfchen, bemüht, deren Schlaf nicht zu stören.

„Steve wird ausrasten, wenn ich dich mit ins Büro bringe!“ Dannys Lächeln verwandelte sich in ein kleines, beinahe feistes Grinsen.

Wie aufs Stichwort klingelte just in diesem Moment Dannys Handy und der Name Steve erschien auf dem Display. Mit zwei großen, wenn auch notgedrungen der Länge seiner kurzen Beine angepassten Schritten stürmte Danny aus dem Schlafzimmer Richtung Wohnraum, nahm mit einem kleinen, aber energischen Fingertipp das Gespräch entgegen und hielt sich das Handy ans Ohr.

„Bist du wahnsinnig, McGarrett, mich an einem Sonntag und dann noch um diese Zeit anzurufen? Weißt du, was du getan hast, du unsensibler Neandertaler?“

Am anderen Ende der Leitung herrschte aufgrund dieser unerwartet heftigen Begrüßung für einen kurzen Augenblick überraschtes Schweigen, bis der Beschimpfte sich anscheinend gefangen hatte und mit spürbarer Ironie in der Stimme fragte:

„Was ist los, Danno? Es ist gerade mal 20:00 Uhr – hab‘ ich dich geweckt?“

„Mich nicht, aber Josephine!“

„Jose … Jose … wer?! Wer zum Teufel ist Josephine?“

„Sie liegt gerade in meinem Bett und schläft, weil sie nach unserem stundenlangen Rumgetobe und Ballspielen erschöpft war, und wahrscheinlich hast du sie jetzt mit deinem blöden Anruf aufgeweckt.“

„Josephine hat mit deinen Bällen gespielt?“ Steves Frage wurde von einem unüberhörbaren Glucksen in seiner Stimme begleitet.

Danny gab ein empörtes Schnauben von sich und stampfte aufgebracht mit dem Fuß auf. Er konnte Steves süffisantes Grinsen förmlich vor sich sehen, dieses einseitige Hochziehen des Mundwinkels, wahrscheinlich verbunden mit diesem unbeschreiblich dämlichen Augenbrauendings, das er immer vollführte, wenn er sich amüsierte oder konzentrierte oder ärgerte oder eben immer, auch wenn er einfach nur guckte.

„Josephine ist ein Rhodesian Ridgeback, den ich heute gekauft habe!“

„Du hast einen was gekauft?“

„Einen Rhodesian Ridgeback!

„Ist das … ein Hund?“

„Nein! Kein Hund! Eine Küchenmaschine … natürlich ist das ein Hund!“

„Wow! Gracie wird ausflippen vor Begeisterung!“

Danny rollte mit den Augen. Sicher doch, wenn’s um Gracie ging, wurde Onkel Steve ohne Wenn und Aber gleich ganz handzahm und butterweich.

„Der Hund ist nicht für Gracie! Er gehört mir! Mein Hund! MEINS! MEINS! MEINS!“

„Hast du getrunken, Danno? Ich mein‘, das ist natürlich kein Problem. Es ist Sonntagabend und du hast alles Recht der Welt, dir ein paar Drinks reinzuziehen, vor allem weil die letzte Woche mit den beiden ungeklärten Morden echt beschi … “

„Himmel, Steven! Ich hab‘ nicht getrunken! Ich habe mir lediglich einen Hund gekauft!“

Am anderen Ende der Leitung herrschte erneut ein paar lange Sekunden Schweigen, bis Steves Stimme wieder ertönte, dieses Mal mit leicht besorgtem Unterton:

„Danno, bleib‘ wo du bist! Geh‘ nicht weg! Ich bin in zehn Minuten bei dir!“

„Scheiße, Steve! Was willst du von mir? Ich hab‘ keinen Leoparden in meinem Bett liegen, sondern lediglich einen Hund! Schon mal gehört das Wort? H.U.N.D.!“

„Der Köter schläft in deinem Bett? Hast du eine Ahnung, was sich in so einem Tierfell alles rumtummeln kann, Danny? Zecken, Läuse, Flöhe! Stell‘ dir vor, die nisten sich in deiner Frisur ein!“

„S T E V E N!“

„Okay, okay, ganz ruhig! Wir schaffen das! Ich fahr‘ jetzt los! Bis gleich!“

Ein leises Klicken verriet Danny, dass Steve das Gespräch beendet und aufgelegt hatte. Mit einem leisen Seufzen ließ Danny sein Handy auf den Tisch fallen und strich sich entnervt mit beiden Händen durch die sesamblonden Haare.

„Ich hasse ihn! Ich hasse ihn! Ich hasse ihn!“ sagte er mit Nachdruck zu sich selbst.

Seine Beteuerung wurde von einem leichten Fiepen unterbrochen, das von der kleinen Josephine herrührte, die tapsig und mit hängenden Öhrchen im Durchgang vom Wohn- zum Schlafzimmer stand und sich bemerkbar machte.

Danny war mit einem Satz bei ihr, hob das kleine plüschige Etwas vorsichtig mit beiden Händen hoch und hielt es sich in Augenhöhe vor sein Gesicht. „Josie-Baby, hat der böse SEAL dich geweckt, meine kleine Prinzessin? Hat er dich geweckt? Du darfst dem Kerl nicht trauen, ich sag’s dir im Vorfeld, halte dich unbedingt fern von ihm! Der spielt nicht mit Bällen, sondern mit Handgranaten!“

Josie zappelte fröhlich mit ihren vier kleinen Pfötchen, begleitet von einem in Dannys Ohren zustimmend klingenden Fieplaut, und war angestrengt bemüht, mit ihrer kleinen rosa Zunge Dannys Gesicht zu erwischen und ihn abzuschlabbern.

Danny kicherte. „Ja, Josie-Baby! Du verstehst mich, nicht wahr?! Halt dich einfach nur zurück und stell‘ dich am besten schlafend, wenn der Commander hier gleich aufschlägt. Leider muss ich ihm die Tür aufmachen, wenn er klingelt, der tritt die sonst ohne viel Zögern glatt ein. Der Mann ist ein Tier … sorry, Josie! Das sollte jetzt keine Beleidigung sein!“

Wieder ein verständnisvolles Fiepen und ein erneuter Versuch, Danny mit der Zunge durchs Gesicht zu lecken.

Kurz darauf beendete ein durchdringendes Klingeln an der Haustür die Liebesbekundungen des Welpen, und als Danny ihn auf den Boden setzte, verschwand er mit einem erschrockenen Winseln unter Dannys Bett.

Danny seufzte und schloss für einen Moment die Augen, um sich zu sammeln. „Na dann, auf in den Kampf, Detective Williams“, sprach er sich selber Mut zu,  seufzte gleich noch einmal, weil Steve die Türklingel inzwischen zu einem ohrenbetäubenden Dauerton zwang, und machte sich auf, um zu öffnen.

Fortsetzung folgt!

*****************************************************************************************

Und um euch das lästige Googeln zu ersparen, hier ein Bild von einem Rhodesian Ridgeback, damit ihr 'ne Vorstellung habt, was Josephine für ein süßes Tierchen ist ...  pinkglasses
Spoiler:
 

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arni1702
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BeitragThema: Re: Nachwuchs für McDanno   So Apr 13, 2014 1:54 pm

Dann holen wir die arme Josephine doch mal ganz schnell unter Dannys Bett hervor! Viel Spaß!

Teil 2

„DANNY!“  brach es erleichtert aus Steve heraus, als sich endlich die Haustür öffnete und er seinen Partner offensichtlich wohlbehalten vor sich sah.

„Ja, so heiß‘ ich. Schön, dass wir das geklärt haben.“

Steve ignorierte den Kommentar seines Freundes und drängte sich an ihm vorbei in den Wohnraum, sondierte mit raschem Blick die Umgebung, bevor er sich wieder an Danny wandte:

„Geht’s dir gut? Alles in Ordnung?“

„Nein, Steven! Gut, dass du gekommen bist. Die Bestie wollte mich gerade zerfleischen!“

Er packte Steve am Arm und bemühte sich, seine Stimme übertrieben verzweifelt klingen zu lassen. „Du, mein SUPER-Ninja! Hast du deine Waffe dabei  und rettest mich jetzt?“

McGarretts vormals besorgter Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig und er sah seinen Freund mit leicht zusammengekniffenen Augen und mittig fast senkrecht nach oben stehenden Augenbrauen misstrauisch an.

„Verarschst du mich?!“

„Nein, Steve, DU willst mich verarschen! Was glaubst du denn, welche Bedrohung hier bei mir lauert? Ich hab‘ einen Hund gekauft, keinen Werwolf!“

Steve verschränkte seine tätowierten Arme mit einer ausladenden, fast schon theatralischen Bewegung vor seiner Brust und starrte Danny mit finsterem Blick an:

„Wo ist der Hund? Ich will ihn sehen!“

„Warum? Willst du ihn verhaften?“

„DANNY! WO IST DIE TÖLE?“

Danny verdrehte die Augen und zeigte mit einer Kopfbewegung Richtung Schlafzimmer: „Komm‘ mit!“

Ein kurzes Locken und Schnippen mit den Fingern und eine kleine schwarze Hundenase kam vorsichtig unter Dannys Bett hervor, gefolgt von der ganzen Josephine, die getrieben von ihrer jugendlicher Neugier nur zu gerne aus ihrem dunklen Versteck unter dem Bett hervorkam.

Steves Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig beim Anblick des Plüschknäuels auf vier Pfoten. Er ging in die Hocke und hielt dem kleinen Hund seinen Handrücken hin. „Ja, hallo, meine Süße! Komm‘ mal her zu mir!“

Die Angesprochene zögerte nicht eine Sekunde und trabte mit heftig wedelndem Schwanz freudig auf den Neuankömmling zu und beschnupperte eifrig dessen Hand.

Danny stöhnte auf. „Was hab‘ ich dir noch vor wenigen Minuten gepredigt, junge Dame? Was? Du sollst dich fernhalten von diesem Kerl!“

Josephine war offensichtlich anderer Meinung und fing nach kurzem Schnuppern hingebungsvoll an, Steves Hand und seine Finger von oben bis unten mit ihrer Zunge abzulecken, was Steve ein strahlendes Lächeln aufs Gesicht zauberte.

„Sie mag mich, Danno! Siehst du, sie mag mich total!“

Er schien sich wie ein kleiner Junge zu freuen, wie Danny mit einiger Verblüffung registrierte, und drehte sogar bereitwillig seine Hand um, so dass Josephine auch noch seine Handinnenfläche mit ihrer kleinen feuchten  Zunge bearbeiten konnte.

Danny war seine Verzweiflung inzwischen anzusehen.

„Weiber!“ brummte er missmutig und sah mit einem Anflug von Eifersucht zu, wie sich Josephine, seine Josephine, die sich inzwischen auf den Boden hatte fallen lassen,  mit geschlossenen Augen von McGarrett den plüschigen Bauch kraulen ließ.

„Ich versteh‘ nicht, warum du jetzt so sauer bist, Danny!? Sei doch froh, dass sie sich so schnell an mich gewöhnt und mich als Bezugsperson akzeptiert!“

„Warum soll sie sich an dich gewöhnen? ICH bin ihre Bezugsperson.“

„Aber sie hat jeden Tag  im Büro mit mir zu tun. Da ist es doch wichtig, dass sie mich kennt und mir vertraut!“

„Im Büro? Was ist los mit dir, Steve? Was bitteschön soll der Hund bei uns im 5-0 Headquarter?“

Steve starrte seinen Partner verständnislos an. „Aber du kannst die Kleine doch nicht den ganzen Tag allein lassen. Sie braucht Unterhaltung und Zuwendung … und wir könnten ihr ein Körbchen in mein Büro stellen!“

„Wieso in dein Büro? Das ist mein Hund!“

„Aber mein Büro ist größer!“

„Aber es ist mein Hund!“

„Absolut, Danny! Absolut! Es ist dein Hund! So, wie das auch dein Camaro ist.“

Fortsetzung folgt!

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arni1702
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BeitragThema: Re: Nachwuchs für McDanno   Do Apr 17, 2014 10:53 pm

So, dann mal auf zum Endspurt! Noch ist der Sonntagabend bei McDanno nicht vorbei!  *big smile* 

Teil 3

Josephines leises, aber intensives Winseln unterbrach die beiden Streithähne, deren Augenpaare sich bei diesen herzerweichenden Tönen zeitgleich auf das vierbeinige Etwas richteten, das vor ihnen saß.

„Was ist los mit ihr?“ fragte Steve mit einem Stirnrunzeln.

„Keine Ahnung! Sag’ du’s mir! Du weißt doch sonst auch alles besser!“

„Vielleicht hat sie Hunger!?“

„Unsinn, sie hat vorhin erst was zu fressen bekommen.“

„Vielleicht ist sie müde!?“

„Hhm, sie hat die ganze Zeit gepennt, bevor du sie mit deinem Handyklingeln aufgeweckt hast!“

„Vielleicht hat sie Langeweile?!“

Danny verdrehte die Augen und atmete einmal tief aus. „Gut, wenn du meinst, dann mach‘ ihr den Hundeflüsterer und unterhalte sie …“

Steve ignorierte Dannys ironischen Unterton und streckte Josephine vorsichtig seinen Fuß hin und wackelte damit leicht von links nach rechts, weil er hoffte, mit dem sich bewegenden Schnürsenkel seines Schuhs Josies Interesse zu wecken.

Diese schien sich für das Pseudospielzeug aber nicht im Geringsten zu interessieren, sondern machte inzwischen einen fast schon hektischen Eindruck, wobei ihr Winseln unüberhörbar lauter und fordernder geworden war.

Auch Danny wurde jetzt zunehmend nervöser: „Und wenn sie nun krank ist? Vielleicht sollten wir Max anrufen!“

„Max ist Gerichtsmediziner, kein Tierarzt!“

„Aber er hat auch dich schon verarztet!“ konterte Danny.

Steve verkniff sich eine Antwort und betrachtete noch immer besorgt den Welpen, der weiterhin winselte, jaulte und ein Babykläffen von sich gab, sich dann aber auf Steves Schuh zu konzentrieren schien und sich etwas breitbeinig darauf hockte.

McGarrett stoppte seine Fußbewegung, um die Kleine nicht zu verscheuchen oder ihr weh zu tun.

Fast zeitgleich beendete Josephine ihr Gewinsel, wie Steve mit Genugtuung feststellte, und gerade als er mit siegessicherem Grinsen Danny darauf aufmerksam machen wollte,  fühlte er etwas an seinem Fuß, das er definitiv nicht fühlen wollte ... etwas Warmes … Feuchtes!

„Scheiße!“ entfuhr es Steve und er war beinahe versucht, dem kleinen Hundekind, das noch immer halb auf seinem Schuh hockte und zwischenzeitlich tatsächlich den ihm angebotenen Schnürsenkel zum Spielen und Rumknabbern für sich entdeckt hatte, kurzerhand einen Tritt zu geben und damit wegzustoßen.

„Entschuldige, mein Freund, aber das ist eindeutig keine Scheiße … Josie hat lediglich gepinkelt!“

„Findest du das witzig?! Findest du das wirklich witzig, Danny? Wieso bist du nicht mit deinem Hund Gassi gegangen?“

„Ach, jetzt ist es also wieder mein Hund!?“

„Natürlich ist das dein Hund! Du trägst die Verantwortung für ihn! Und du hast definitiv null Ahnung von Hunden!“

„Stimmt, du hast recht! Ich hatte echt keine Ahnung, dass ein so kleiner Hund eine so große Pfütze machen kann!“

McGarrett schnaubte wie ein Dampflok: „DANNY ...!“

„Nun sei doch nicht so angepisst! Obwohl ... !“ Danny konnte nicht anders als zu kichern.

„HALT SOFORT DIE KLAPPE, BEVOR … “

„Bevor was? Ich weiß, dass du tausend Möglichkeiten kennst, mich zu töten und es wie einen Unfall aussehen zu lassen. Aber im Grunde deines Herzens liebst du mich, sonst wärst du jetzt nicht hier! Also, spar’ dir deinen Todesblick!“

Steves entrüsteten Gesichtsausdruck ignorierend und ohne dessen Antwort abzuwarten, eilte Danny nach nebenan in die Küche und schnappte sich eine Papierküchenrolle.

Als er ins Schlafzimmer zurückkam, konnte er sich ein Lachen kaum verkneifen. Da saß Josephine mit schief gelegtem Köpfchen und unschuldigem Blick vor McGarrett und schien interessiert zu beobachten, wie dieser angewidert den nassen Fleck auf seinem rechten Schuh und dem Saum seines Hosenbeins begutachtete.

„Du hast dieses undichte Monster nur angeschafft, um mich zu ärgern!“ Steve war noch immer sauer und seine Nasenflügel bebten vor Empörung, wie Danny aus einem Augenwinkel wahrnahm, während er sich hinkniete und bemühte, die Bescherung auf dem Fußboden zu beseitigen.

„Das stimmt nicht, Steve!“

„Aber warum dann?“

„Ich war allein. Ich brauchte Gesellschaft!“

„Aber du hast mich, Danno! Du hast mich!“

„Hhmm!“

„Was soll jetzt dieses Hhmm bedeuten? Ich mein‘ das ernst. Du musst mich nur fragen und wir können jeden Sonntagabend zusammen verbringen, wenn du willst. Dazu brauchst du dir keinen … was weiß ich … Namibian Ratpack anzuschaffen!“ wetterte Steve beleidigt  und bedachte seinen Partner mit einem empörten Augenbrauenzucken.

„Rhodesian Ridgeback, SUPER-SEAL! Rhodesian Ridgeback!” Danny fiel es immer schwerer, nicht laut los zu lachen.

Als Steve nicht antwortete, richtete er sich auf und hielt seinem Besucher die Küchenrolle hin.

„Willst du selber … oder soll ich dir den Pipi von der Cargo tupfen?“

„Untersteh‘ dich!“

Danny seufzte: „Okay, mein Großer! Zieh‘ die Hose  aus, ab in die Waschmaschine damit und  anschließend in den Trockner, wir trinken in der Zwischenzeit eine kalte Flasche Bier und in zwei Stunden ist alles vergessen und deine Cargo ist schöner als jemals zuvor!“

„Und in dieser Zeit renn‘ ich hier in Boxershorts rum oder was?! Ich kann mir ja nicht mal 'ne Hose von dir leihen, die reicht mir gerade bis zum Knie!“ Steve war noch immer aufgebracht.

Danny drehte sich suchend um und griff nach einer dünnen Wolldecke, die zusammengefaltet auf einer Seite seines Bettes lag, und reichte sie seinem Freund: „Ich gehe davon aus, dass du als SUPER-SEAL sicherlich schon in schlimmeren Situationen warst als in dieser! Also, runter mit der Cargo, wickel‘ dir die Decke um und ab ins Wohnzimmer aufs Sofa! Ich hol‘ die Getränke!“

Bevor Steve antworten konnte, schnappte sich Danny Josephine und nahm sie auf den Arm: „Und während unser schüchterner Commander die Hosen fallen lässt, kommst du mit mir mit in die Küche, kleines Fräulein! Weg aus der Gefahrenzone!“

Er warf einen kleinen Seitenblick auf Steve, der noch immer unschlüssig dastand und mit grimmigem Blick seinen durchnässten Hosensaum anstarrte.

„Nicht, dass du blind wirst beim Anblick eines halbnackten McGarrett!“

Ohne Steves weitere Reaktion abzuwarten, ging er mit Josephine auf dem Arm  und kleinen, an den Hund gerichteten „Gutschi Gutschi“- Lauten aus dem Schlafzimmer. Er grinste, als er im Rausgehen Steves leises Fluchen und kurz darauf aus dem Badezimmer das Geräusch der eingeschalteten Waschmaschine hörte.

Knapp zehn Minuten später saß Steve, jetzt wieder friedlich,  in die Wolldecke eingewickelt und mit einer Flasche Bier in der Hand auf dem Sofa. Neben ihm lag lang gestreckt und an ihn gekuschelt eine entspannte Josephine, die sich wohlig grunzend von den kundigen Fingern seiner anderen Hand  den Nacken kraulen ließ.

Drei, vier  kleine Wufflaute von Josephine, die in Steves Ohren wie eine Entschuldigung klangen, hatten ihn schnell wieder versöhnt, und da er im Grunde seines Herzens nicht dem Hund, sondern Danny die Schuld an dem Pinkelmalheur gab, hatte er die Kleine in einem – wie er meinte – unbeobachteten Augenblick mit einer vorsichtigen Bewegung zu sich aufs Sofa gehievt.

Danny, der sich gerade seine Flasche Bier aus dem Kühlschrank holte, räusperte sich überlaut: „Ein Freund von mir hat gesagt, Hunde gehören nicht ins Bett!“

„Das hier kein Bett, sondern ein Sofa!“ Steve zeigte sich unbeeindruckt. „Außerdem braucht Josephine nach der ganzen Aufregung ein bisschen Nähe und ein paar Kuscheleinheiten!“

„Josephine braucht die? Oder du?“ feixte Danny und fügte mit leicht vorwurfsvollen Unterton in der Stimme hinzu:  „Das mit dem Auf-dem-Sofa-liegen sollten wir Josie erst gar nicht angewöhnen! So ein Welpe wächst schnell und Josie kann über 30 Kilo wiegen und eine beträchtliche Größe erreichen! Da reicht das Sofa dann bald nicht mehr!“  

Steve zuckte nur leicht mit den Schultern, ohne sein Nackenkraulen bei Josephine zu unterbrechen: „Wenn‘s soweit ist, kaufen wir eben ein größeres Sofa.“

„Hab‘ ich das richtig gehört? WIR kaufen ein größeres Sofa?“

„Nope! DU kaufst ein neues größeres Sofa für uns!“ lachte Steve und schaute mit fast schon zärtlichem Blick auf den kleinen Hund, der inzwischen eingeschlafen war und in regelmäßigen Abständen ein leises, aber nicht zu überhörendes Schnarchgeräusch von sich gab.

„Glaubst du, wir kriegen das hin mit unserem Nachwuchs, Danny?“

Der Gefragte, der sich inzwischen mit seiner Bierflasche in der Hand auf die andere Seite des Sofas gesetzt hatte und ebenfalls kaum den Blick von dem kleinen Plüschknäuel wenden konnte, antwortete wie aus der Pistole:

„Hey, was ist das für eine Frage?! Wir sind ein eingespieltes Team, oder?“

McGarrett nickte zustimmend, schaute erst Danny, dann wieder Josephine mit einem Lächeln an.

„Mehr als das! Wir sind Ohana!“

E N D E

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Nachwuchs für McDanno

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