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 Vereint

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leiCa
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BeitragThema: Vereint   Do Jun 19, 2014 3:06 pm

Ich wurde heute wach und das war in meinem Kopf. Nicht überarbeitet, nur einfach in einem Rutsch rausgehauen. Verzeiht mir.
_____________


Vereint



Steve schaute sie an. Ihre Haare waren länger geworden und ihr Gesicht etwas schmaler. Die dunklen Ringe unter ihren Augen gaben ihr etwas Zerbrechliches. Aber diese Frau dort neben ihm war alles, nur nicht zerbrechlich.
Sie hatte es geschafft nach vielen Monaten einen kleinen Jungen zu retten und zu seinen Eltern zurückzubringen. Sie hatte genau das getan, was er auch getan hätte, wenn er in ihrer Situation gewesen wäre. Menschen zu helfen war für ihn und für sie eine Selbstverständlichkeit. Besonders wenn diese Menschen dir vorher das Leben gerettet und dafür sogar ihr eigenes riskiert hatten.
Dem kleinen Najib war mit Catherines Hilfe ein grausames Schicksal erspart geblieben und mit Hilfe von Steves Verbindungen konnten auch seine Eltern ein neues Leben an einem völlig anderen Ort beginnen.

Er lächelte. Endlich wieder nach langer langer Zeit konnte er lächeln. Ein Lächeln, das auch seine Augen erreichte.

Sie war zu ihm zurückgekehrt. Genau in dem Moment als er es nicht mehr ertragen konnte. Als all seine Gedanken, die sich nur noch um sie und ihre Sicherheit drehten, zu viel wurden. Und seine Entscheidung zurück zu gehen, seinen Job bei Five-0 aufzugeben, feststand. Es war immens schwierig nach Afghanistan zu gelangen ohne die Navy zu informieren. Warum auch? Niemand hätte ihm geholfen. Im Gegenteil. Er musste inkognito und völlig unbemerkt von ALLEN dort hin gelangen. Zum Glück kannte er wichtige Menschen, entscheidende Leute, die ihm etwas schuldig waren. Normaler Weise wäre er niemals auf die Idee gekommen, diese Schulden einzufordern. Es war sein Job gewesen diese Menschen oder ihre Angehörigen zu retten. Jeden Dank, jedes Händeschütteln, jedes Umarmen hatte er abgetan. Er war ein SEAL und das war es eben, was er tat. Das war es was er immer tun wollte. Punkt. Aber nun war eben alles anders geworden, es ging um die Frau die er liebte.
Natürlich hatte er Zweifel, ob es richtig war, was er tun würde. Natürlich fiel es ihm schwer alles hier auf Hawaii zu verlassen, seine Freunde, sein altes Leben, seinen Job. Aber so etwas Ähnliches hatte er vor vier Jahren schon mal getan. Auch da hatte er sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt, sich auf ein neues Leben eingelassen ohne das alte Leben zu vergessen. Weil er ein Ziel hatte, das viel wichtiger war als alles andere.
So wie jetzt. Er packte seine Zweifel sorgfältig weg und konzentrierte sich auf das, was er tun wollte, was er tun musste.

Doch dann war auf einmal alles anders.

Denn sie war zurückgekehrt. Stand plötzlich da. Überraschend – ohne Ankündigung.
Sie war zu Hause.

Cath musste wohl bemerkt haben, dass sie von Steve beobachtet wurde. Sie blickte ihn an und kam ein bisschen näher.
„Hallo Steve…“, ihre Stimme war leise und ruhig. „Hallo Commander“ wäre ihre übliche Begrüßung gewesen, früher. Und dann hätten sie beide gewusst, auf was das gleich hinauslaufen würde. Aber nicht jetzt. Jetzt war das nicht wichtig. Wichtig war beieinander zu sein, wieder zu zweit zu sein, den anderen atmen zu hören, den anderen lächeln zu sehen.
Und ihr Geruch. Ihr leichter Geruch nach Orangen und Vanille. Er war nur noch ganz leicht zu erahnen, aber er erkannte ihn immer noch. Er hatte ihn nie vergessen, genau so wie er ihr Gesicht nie vergessen hatte. Ihr Bild vor seinen Augen war das, was ihn oft durch den Tag brachte, was ihn aufrecht hielt. Wenn er die Augen schloss und sie vor sich sah, dann erdete ihn das. Beruhigte ihn. Ließ ihn an die Zeit denken, als sie noch bei ihm war.

„Ich hatte immer dein Bild vor Augen, wenn ich allein war. Immer. Und ich hatte manchmal Angst dieses Bild irgendwann zu verlieren. Darum habe ich die Erinnerungen zugelassen. Deshalb ist es nie passiert, dein Bild war immer da.“

Catherines Hand legte sich auf Steves Brust. „Es ging mir ganz genau so.“

Langsam strich sie mit ihrem Finger über die Narbe an seiner Schläfe. Dann berührte sie sanft die feine Narbe an seinem Hals. Spürte ihre Unebenheit. Der Finger tastete weiter über die Narbe an seinem Schlüsselbein, die Narbe an seinem Arm, dort wo die Soldaten ihn bei seiner Rettung getroffen hatten und weiter über die schon fast verheilte Stelle an seiner Hüfte.

„Cath, was tust du?“

Sie blickte ihn ruhig und etwas besorgt an. „Ich bedecke das Schlimme mit etwas Schönem“, meinte sie, legte ihre Handfläche dabei an seine Wange und strich mit dem Daumen langsam über seine Augenbraue. Versuchte so an seine vielen inneren Narben zu gelangen. Heilen konnte sie sie nicht, aber so vieles besser machen.

„Ich liebe dich Cath.“

Sie nickte und küsste ihn sanft auf die Lippen. „Ich liebe dich auch.“
Lange Zeit sahen sie sich einfach nur an. Genossen die Zeit, die sie endlich wieder nur für sich hatten.
Nach einer Weile legte sie ihren Finger wieder auf die Narbe seitlich an seinem Hals. Sie schloss die Augen. „Es tut mir so leid Steve. Das war meine Schuld. Meine Schuld, dass du dies durchmachen musstest.“

„Öffne die Augen Cath. Sieh mich an.“ Langsam hoben sich ihre Wimpern. „Es war nicht deine Schuld. Es war meine Entscheidung, dich zu begleiten. Ich wusste, was passieren könnte, das weißt du. Du konntest das Feuer nicht auf die Kinder lenken. Es war die richtige Entscheidung. Es ist gut. Du bist zurück, das ist alles, was zählt. Alles ist wieder gut und ich will nie wieder darüber reden.“

Eine Weile blickte sie ihn nur an, dann nickte sie ganz leicht:
„Gut. Das ist nur etwas zwischen uns nicht wahr? Unsere Geschichte, unsere Gefühle, unsere Liebe. All das gehört nur uns.“



Und das war wohl auch der Grund, warum sie immer nur in der Nacht zu ihm kam.

ENDE

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Vereint

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