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Babloo Admin a.D.


Anzahl der Beiträge: 421 Alter: 25 Ort: Weinböhla Anmeldedatum: 23.05.08
 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:17 am | |
| Sorry...bringe mal kurz hier etwas durcheinander  Meine Geschichte ist zu lang! Der nächste Abend kam ungewöhnlich schnell. Ich hatte die meiste Zeit geschlafen und stand nun unter der Dusche, um mir die restlichen Eiskristalle, die sich auf meinem Körper gebildet hatten abzuwaschen und mich für Josefs Party fertig zu machen. Gestern noch gab es nichts, worauf ich mich weniger freute, als auf diese Feier zu gehen. Mir gefiel der Gedanke einfach nicht das Weihnachtsfest mit Vampiren zu verbringen, die ich nicht leinen konnte. Jedoch seit meinem Gespräch mit Josef kämpfte ich nun gegen die aufkommende Nervosität und die Vorfreude. Ich ignorierte Coraline heute vollkommen. Denn sie war wirklich eine Person mit der ich Weihnachten nicht verbringen wollte. Erst als wir zu Josefs Party aufbrachen, brach ich das Schweigen und gab ihr in wenigen Worten zu verstehen, dass wir los mussten. Dort angekommen verabschiedete ich mich mit einem, von ihr letztlich aufgezwängtem Kuss und mischte mich unter die Menge, welche ausgelassen in Josefs protzigen Garten feierte. Josef fand mich schnell und winkte mich ausgesprochen gut gelaunt heran. Ich hob ebenfalls die Hand und ging auf ihn zu. Als ich einen Teil der Menschenmenge, welche mich von ihm trennte, hinter mich gebracht hatte, sah ich neben ihm wie immer eine wunderschöne junge Frau stehen, die es in meinen Augen jedoch nur auf sein Geld abgesehen hatte. „Mick, wie schön, dass du es einrichten konntest“, begrüßte er mich übertrieben höflich und ich verspürte irgendwie dem Wunsch ihm sein selbstgefälliges Grinsen aus dem Gesicht zu schlagen. Aber stattdessen lächelte ich nur freundlich zurück. „Du hast ja ganz gut aufgefahren. Kennst du all die Leute die hier sind?“ „Die meisten, aber die wenigsten interessieren mich und noch viel weniger sind hier, weil sie mich mögen und nicht mein Geld“, antwortete er wieder erschreckend ehrlich und sofort fühlte ich mich ihm wieder ungewöhnlich vertraut. „Aber nun gut. Wenn ich dir vorstellen darf… Das ist Christine.“ Er wandte sich zu der jungen Frau, die bis eben noch abwesend in die Runde geschaut hatte und sich nun zu uns drehte. Ich nickte ihr freundlich zu und sie schenkte mir ein schüchternes Lächeln. „Gut, jetzt wo ihr einander kennt, wollen wir doch mit dem anfangen, wovon ich dir gestern erzählt habe. Würdest du uns bitte folgen?“ Er legte seinen Arm um Christines Hüften und ging mit ihr voraus. Ich überlegte noch einen Moment, ob ich ihnen wirklich folgen sollte, doch dann drehte sich Josef um. „Nun komm endlich.“ Meine Neugierde war zu groß, als dass ich widerstehen konnte. Wortlos folgte ich den beiden ins Haus. Josef führte uns ins Wohnzimmer. Alles hier war elegant weihnachtlich geschmückt. Im Kamin brannte leise das Feuer und überall lag der Duft von Zimt und Vanille in der Luft. Ich fühlte mich ungewohnt heimisch. Er wies mich an, auf dem Sofa Platz zu nehmen und setzte sich selbst mit Christine mir gegenüber. „Also als erstes, solltest du erstmal zusehen. Und renn bitte nicht wutschnaubend nach draußen. Warte einfach ab.“ Ich lehnte mich zurück und deutete Josef damit an, dass ich nicht vorhatte weg zu laufen. Dann sah ich, wie er zärtlich über Christines Arm strich und ihr sanft das Armband abstreifte. Darunter entblößten sich zwei kleine runde Wunden. Forschend sah ich die beiden an. Josef bemerkte meinen Blick. „Okay Mick, zur Erklärung, das ist ein ‚Freshie’, eine freiwillige Blutquelle. Und warum sie sich dem hier freiwillig aussetzen zeige ich dir nun.“ Er glitt mit seinem Gesicht über ihren Arm. Küsste ihn sanft und bohrte dann seine Zähne in die beiden runden Löcher. Ich wollte schon aufspringen und Christine von ihm los reißen. Doch dann hörte ich ihre lustvollen Geräusche und sah in ihr entspanntes Gesicht. Ungläubig ließ ich mich wieder zurücksinken und betrachtete mit halb geöffnetem Mund dieses Schauspiel. Die weihnachtlich duftende Luft vermischte sich nun mit ihrem Blut und erzeugte in mir ein wohlig genügsames Gefühl. Zum ersten Mal seit ich ein Vampir war, fühlte ich mich zufrieden. Ich konnte den beiden zusehen ohne den Drang zu verspüren, Christine bis auf den letzten Tropfen auszusaugen. Es war ein so schöner Anblick. So liebevoll und zärtlich. Ich wollte es lernen. Musste wissen, wie man sowas vollbrachte. Aber ich wartete geduldig bis Josef sich wieder von ihr löste. „Wie ich sehe, bist du noch da“, scherzte er leicht und ich spürte wie ein Lächeln meine eigenen Lippen umspielte. „Es ist nicht alles schlecht, was wir sind. Und das hier ist der schönste Vorteil, den unsere Existenz mit sich bringt.“ „Wie funktioniert es?“ platzte es aus mir heraus. Wortlos stand Josef auf und kam mit Christine zu mir herüber. „Ich erkläre es dir.“ Bereitwillig hielt Christine mir ihr Handgelenk hin und ich spürte, wie meine Zähne wuchsen. Josef hielt mich zurück und zeigte mir, auf was ich zu achten hatte und wie ich vorgehen musste. Nach einer Weile ließ er es mich versuchen. Vorsichtig näherte ich mich den Wundmalen und stieß schließlich meine Zähne in sie hinein. Mein erster Blick fiel sofort auf ihr Gesicht. Zu groß war die Angst, dass sie Schmerzen hatte. Aber sie legte entspannt den Kopf in den Nacken. Freundschaftlich klopfte Josef mir auf die Schulter. „Da haben wir wohl ein Naturtalent!“ Mit diesen Worten kehrte er uns den Rücken zu. Ich genoss den Moment, den Duft und ihr Blut. Bekam wirklich ein bisschen von dem Gefühl, was ich diese Tage so vermisste hatte zurück und konnte doch erstaunlich leicht von ihr ablassen. Sie stand schließlich auf und ging zu Josef hinüber, flüsterte ihm etwas ins Ohr und verließ den Raum. Josef kam kurz darauf wieder zu mir, in der Hand zwei Gläser und eine Flasche alten Whiskey. „Nicht alles ist schlecht an dem, was du bist. Du brauchst nur Zeit“, sagte er und füllte mir etwas von der goldenen Flüssigkeit in eines der Gläser. „Das Weihnachten, wie du es kanntest und liebtest wird es zwar so nicht mehr geben. Aber du musst zugeben, dass du dich gerade ziemlich nah dran gefühlt hast.“ Seine Frage war mehr eine Feststellung, aber dennoch nickte ich zustimmend. Noch war ich nicht wirklich fähig zu sprechen. „Und ich bin auch nicht so ein Idiot für wie du mich hältst“, fügte er noch grinsend hinzu. Ich blickte verlegen auf meine Hände. „Ich weiß! Und danke für das eben“, war alles, was ich in dem Moment hervorbringen konnte. Aber Josef sagte nichts, hob nur sein Glas und deutete an, dass ich anstoßen soll. Ich kam seinen Wunsch nach und verlor endlich den letzten Rest Abneigung gegen ihn. Wir unterhielten uns noch stundenlang, lachten und tranken gemeinsam. Es war der Abend, an dem Josef, der reiche, snobistische Vampir zu meinem Freund wurde und mir ein bisschen von dem Weihnachtsgefühl zurückgab, das schon längst verloren schien. ENDE |
|  | | Babloo Admin a.D.


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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:17 am | |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:18 am | |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:18 am | |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:18 am | |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:20 am | |
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Zuletzt von Babloo am Di Dez 02, 2008 5:46 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:23 am | |
| Tür 21  Kurze Version (ohne Video) ca ~22mb: (dauer bis zur Wiederholung ca. 5 Minuten) Download Lange Version (mit Video) ca ~73mb: (dauer bis zur Wiederholung ca. 15 Minuten) Download |
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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:23 am | |
| Tür 22
siehe ganz unten im Thread.... |
|  | | Babloo Admin a.D.


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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Di Dez 02, 2008 5:23 am | |
| Tür 23
Ein traumhaftes Weihnachten
Mick, Beth und Coraline Und ein wenig Josef und Simone
Mick und Beth lagen aneinander gekuschelt auf seinem Sofa und beobachteten das Kristallfeuer, wie es sich tänzelnd bewegte. Im Hintergrund lief leise entspannende Weihnachtsmusik und überall waren Kerzen aufgestellt. Auf dem Tisch im Wohnzimmer stand ein eleganter Adventskranz, bei dem ebenfalls vier Kerzen gemütlich vor sich hin flackerten. Hinter ihnen strahlte das warme gedämmte Licht der Lichterkette am Weihnachtsbaum und auch sonst gab es hier und da ein dekoratives Stück, welches für Weihnachtsstimmung sorgte. Beth hatte mit Mick zusammen die letzen Tage über seine Wohnung geschmückt und auch wenn Mick sich für gewöhnlich nicht sehr viel daraus machte, so musste er sich dennoch eingestehen, dass er sichtlich Spaß dabei hatte und ihm die gemütliche Stimmung und der weihnachtliche Duft, der nun sein Appartement erfüllte gefielen. Beth war mittlerweile eingeschlafen und Mick deckte sie liebevoll zu und beobachtete sie beim schlafen. ‚Wie ein Engel’, dachte er und ein Lächeln umspielten seine Lippen. Die letzten Tage waren wirklich sehr schön gewesen, sie waren zusammen auf dem Weihnachtsmarkt, Schlittschuh laufen und haben sogar mehr oder weniger gut gebacken. Bei dem Gedanken wurde er etwas wehmütig. Er hätte zu gern ihre Plätzchen probiert, auch wenn sie noch so ekelhaft schmeckten. Aber auch wenn er es getan hätte, hätte er nichts anderes davon gehabt, als Magenschmerzen und das Gefühl auf ihnen zu kauen, denn ein Vampir schmeckt nun mal nicht und vertragen können sie Essen ebenso wenig. Wie schön war seine Zeit als Mensch, selbst wenn er jetzt daran zurück dachte und sich an die Köstlichkeiten erinnerte, die er unbedacht in sich hinein schaufelte, lief ihm das Wasser im Mund zusammen. Wie jedes Jahr gab es diesen Moment. Seit er ein Vampir war hatte er immer einen Augenblick, an dem er sich nichts sehnlicher wünschte als ein Mensch zu sein, auch wenn er sich generell nichts schöneres vorstellen konnte als das, war es an Weihnachten dennoch immer besonders schlimm. Er erinnerte sich an sein erstes Weihnachten als Vampir, damals war es Josef, der ihm zeigte, dass Weihnachten für Vampire auch durchaus angenehm sein konnte und der ihm beibrachte, wie man einen Menschen richtig beißt. Wenn er darüber nachdachte, war das bisher sein schönstes Weihnachten als Vampir. Josef und er waren seit dem Abend fast unzertrennlich und wurden die besten Freunde. Wieder fiel sein Blick auf Beth und sofort machte sich ein zufriedenes Gefühl in ihm breit. Seit er ihr seine Liebe gestanden hatte und sie diese erwiderte schien alles perfekt zu sein und es gab nur wenige Momente an denen er sich fragte, wie es mit ihnen weiter gehen sollte. Auch Micks Augen wurden langsam bei dem beruhigendem flackern der Flammen schwer und er ließ es zu, dass er für einen kurzen Moment einschlief.
Mick spürte wie die kühlen Schneeflocken auf sein Gesicht fielen, hob den Kopf zum Himmel und kniff die Augen zusammen, um sie vor den kleinen Eiskristallen zu schützen. Plötzlich zerrte jemand an seinem Arm und er sah irritiert auf ihn herab und gleich wieder hoch zu dem Gesicht, dass ihn nun anlächelte. „Willst du hier Wurzeln schlagen? Josef, Simone und Coraline warten schon.“, sagte Beth fröhlich und zog ihn weiter hinter sich her. „Was macht Coraline bei Josef?“, fragte Mick sichtlich irritiert und konnte sich einfach nicht erklären, wie die Frau, die er vor ein paar Monaten mit ängstlichen Augen in Lance Armen verschwinden sah nun ausgerechnet bei Josef sein sollte. „Hast du es schon wieder vergessen? Wir wollten sie doch Ben vorstellen. Du hast es doch vorgeschlagen.“ Nun verstand Mick gar nichts mehr. „Ich habe was?“ Er konnte sich vieles Vorstellen und vielleicht wünschte er Ben auch eine Frau wie Coraline, aber er besaß doch genug Verstand, dass er diesen Mann nicht dieser Frau aussetzen würde, geschweige umgekehrt. Beth hörte nun auf an seinem Ärmel zu zerren, da sie es eh kaum schaffte ihn vom Fleck zu bewegen. „Ist alles in Ordnung mit dir?“ Besorgt sah sie zu ihm hoch und legte ihre Hand an seine Wange. Mick genoss die Wärme die nun sein kaltes Gesicht erhitzten. „Ich bin mir nicht sicher. Eben gerade saßen wir noch gemütlich auf dem Sofa und nun stehe ich hier draußen, es ist kalt und es schneit. Und Coraline ist wirklich bei Josef?“, hakte er nun noch mal nach und Beth nickte stürmisch. „Ja, als wir ihr das Foto von Ben gezeigt haben war sie hin und weg. Ben ging es ähnlich, aber er kommt etwas später, er hat noch etwas zu erledigen, oder so.“ Mick konnte sich an nichts von dem was Beth ihm eben erzählte erinnern und er glaubte langsam wirklich den Verstand zu verlieren. „Und jetzt komm schon, wir sind auch zu spät dran. Wir hätten wirklich nicht einschlafen dürfen. Aber du warst einfach zu gemütlich.“, scherzte sie, ehe sie ihre Lippen auf seine presste. Mick gab es auf noch etwas zu erwidern, zudem war seine Neugierde zu groß. Er musste einfach wissen, was sich bei Josef abspielte. Schweigsam gingen sie Hand in Hand die letzten Meter zu Josefs Appartement, während Mick wieder den Schnee und die kühle Winterluft genoss. Alles war von einem samten weiß bedeckt und wirklich friedlich, hin und wieder sah man einen Baum, der mit schimmernden Lichterketten geschmückt war und in den Fenstern der Häuser schimmerten ebenfalls die verschiedensten Lichterketten und Weihnachtssterne. „Ich liebe diese Jahreszeit.“, sagte er nun leise. „Ich weiß.“, antwortete Beth, „Du hast die letzten Tage auch schon mit voller Begeisterung die Wohnung dekoriert und gebacken. Es war schwer zu übersehen, dass du Weihnachten nicht magst.“ „Ja, aber du hast mir auch viel geholfen, ich weiß nicht, was ich ohne dich gemacht hätte.“ Er nahm ihre Hand noch fester in seine und lächelte sie liebevoll an. „Jetzt übertreib doch nicht, so viel konnte ich bei meinem Zustand ja auch nicht machen.“ Mick verstand zwar nicht, was sie meinte, ging aber nicht weiter drauf ein, da sie so eben vor dem Gebäude von Josefs Appartement ankamen. Er hielt Beth die Tür auf und gemeinsam fuhren sie im Fahrstuhl zu Josefs Appartement hoch. „Da seit ihr ja endlich. Also mit der Pünktlichkeit habt ihr es auch nicht wirklich.“ Begrüßte er die beiden gut gelaunt und half Beth aus ihrem Mantel. Was Mick dann sah verschlug ihm nun endgültig die Sprache. Beth Bauch war zu einer gesunden runden Kugel geformt, welche ihm unter ihrem dicken Mantel gar nicht aufgefallen war. Kreidebleich sah er sie an. „Du…ich…du…DU bist schwanger?“ Im selben Moment tauchte Simone hinter Josef auf um die Gäste ebenfalls zu begrüßen und versetzte Mick noch einen Schock. Auch ihr Brauch war rundlich, nicht so wie der von Beth, aber man konnte es schon erkennen. „Und DU auch?“ Er glaubte zu träumen und kniff immer wieder die Augen zusammen. Lehnte sich vor Schock an die Tür und versuchte die Szene zu begreifen. „Ja, das weiß ich Mick, du hast ja auch deinen Teil dazu beigetragen.“, antwortete Beth grinsend und wandte sich dann an die verwundert aussehende Simone. „Keine Sorge. Mick ist seit wir auf dem Weg zu euch waren etwas merkwürdig drauf, ich glaube er hat zu viel Weihnachtspunsch getrunken und zu viel Schokolade gegessen.“ Josef schritt auf Mick zu und legte ihm freundschaftlich den Arm auf die Schulter. „Du solltest echt die Finger davon lassen, das schadet nicht nur deinem Verstand, sondern auch deiner Figur.“, scherzte er, doch Mick war noch immer Fassungslos. „Wie ist das möglich? Ich meine du und ich…wir können keine Kinder zeugen. Vampire und Menschen, das geht nicht.“ Josef konnte nicht mehr an sich halten und fing laut zu Lachen an. „Vampire? Oh man, du hast definitiv zu viel getrunken. Wovon sprichst du da nur?“ Nun betrat auch Coraline den Raum und nahm Beth begrüßend in die Arme. „Wie schön, dass ihr hier seid. So langsam wird es aber zeit, dass der kleine da mal raus kommt.“, sagte sie fröhlich und deutete auf Beth Bauch. „Wir hoffen ja auf ein kleines Weihnachtswunder.“, scherzte Beth zurück und gemeinsam mit Simone verfielen sie in ein anregendes Gespräch. Das war alles zu viel für Mick, die Welt schien für ihn gerade Kopf zu stehen und plötzlich hörte er etwas schmerzhaft in seinen Ohren pochen. Er fasste sich abwesend an die Brust und spürte wie sein Herz unmenschlich schnell dagegen schlug. „Was ist hier nur los?“, war das letzte, was er hervor brachte, ehe ihm schwarz vor Augen wurde und er unsanft zu Boden stürzte. Es dauerte eine viertel Stunde, ehe Josef es schaffte Mick wieder auf zu wecken. „Hey, ist alles in Ordnung?“, fragte er sanft. „Du warst ganz schön weggetreten.“ Mick rieb sich den Schmerzenden Kopf und sah blinzelnd in die Runde. „Oh ja, dass tut mir leid, ich konnte leider nicht schnell genug reagieren und so bist du hart mit deinem Kopf gegen meine Tür gefallen. Aber es blutet zum Glück nichts.“ Besorgt sah Beth ihn an. „Was machst du nur für Sachen? Geht es dir wirklich gut, oder sollen wir wieder nach Hause gehen?“ „Mach keine Witze, wenn dann lasse ich euch fahren.“, protestierte Josef sofort, aber Mick schüttelte leicht den Kopf. „Nein, nein…es geht schon wieder. Danke dennoch. Ich brauche nur noch einen Moment, wenn das okay ist?“ Nachdem er den anderen mit einem Winken deutlich machte, dass es ihm wirklich besser geht, wandten sich dir Frauen wieder einander zu, während Josef in der Küche verschwand. Langsam setzte Mick sich auf und beobachtete die Szenerie die sich ihm bot. „Und habt ihr schon einen Namen?“, frage Coraline Beth ganz aufgeregt. „Ich bin ja für Louis, aber Mick weigert sich noch ein wenig.“ „Louis?“, fragte Mick noch immer verwirrt. „War dein Wunschname nicht immer Elliot?“ „Siehst du das meinte ich.“, sprach sie nun weiter und deutete mit einem kleinen Kopfnicken in seine Richtung. Mick Gefühle überschlugen sich. Verwirrung, Schmerz, Freude, Hilflosigkeit, Glück, Verzweiflung und Aufregung und er schaffte es nicht sie auf ein einzelnes zu bündeln. „Ein Junge also.“, sprach er zu sich selbst und spürte ein Gefühl, dass er glaubte bis zu diesem Tag nicht gekannt zu haben. Tränen stiegen ihm in die Augen und er hätte am liebsten laut geschrien. Josef kam aus der Küche zurück und reichte seinem Freund ein Glas Wasser und Aspirin. „Hier, nimm das, danach wird es dir besser gehen.“ Er nahm neben ihm platz und sah ihn noch immer besorgt an. Mick beäugte argwöhnisch das Aspirin, er wusste nicht, ob ihm das wirklich helfen sollte, aber da sein Kopf noch immer schmerzte und nicht zu heilen schien, wie er es gewohnt war, beschloss er sie doch zu nehmen. „Und jetzt erzähl mir mal, was mit dir los ist, du verhältst dich heute sehr merkwürdig.“ Mick warf den Kopf in den Nacken und überlegte kurz. Als er wieder hoch sah, fiel sein Blick noch einmal auf die drei Frauen, welche sich noch immer unbeschwert und gut gelaunt unterhielten. „Wenn ich das wüsste. In einem Augenblick saß ich noch auf dem Sofa und dachte darüber nach, wie sehr ich mir zu Weihnachten doch wünsche kein Vampir zu sein und im nächsten stehe ich draußen und lasse mir Schnee ins Gesicht rieseln.“ Fragend sah Josef ihn an. „Was hast du nur mit dieser Vampirsache? Wieso um Gottes Willen glaubst du einer zu sein? Sowas wie Vampire gibt’s doch nicht. Hast du vielleicht ein Buch darüber gelesen, oder etwas im Fernsehen gesehen, ehe du vorhin auf dem Sofa eingeschlafen bist?“ „Herr Gott Josef…glaubst du ich will dich zum Narren halten?“, antwortete er nun etwas aufgebrachter und spürte erneut den Schmerz in seinem Kopf. Josef zuckte leicht zusammen, als Mick ihn so aufgebracht anfuhr. Die drei Frauen unterbrachen kurz ihr Gespräch und sahen die beiden Männer fragend an. Josef hob kurz die Hände, um zu zeigen, dass alles in Ordnung ist. Er rückte noch ein Stück näher an Mick heran und sah in eindringlich an. „Mick…komm schon, sehe ich so aus als wollte ich das? Das ist doch lächerlich. Ich meine du bist eben schmerzhaft gegen meine Tür gefallen und ich soll dann nichts besseres zu tun haben, als meine Späße mit dir zu treiben? So gern ich das für gewöhnlich auch tue, ein bisschen Menschlichkeit besitze ich auch noch.“ Freundschaftlich legte er den Arm um Mick und dieser nickte abwesend. „Es tut mir leid. Es ist als würde ich träumen. Wenn ich mir dieses Schauspiel hier so betrachte, habe ich das Gefühl, alle meine Träume hätten sich mit einem Mal erfüllt. Es ist einfach zu schön um wahr zu sein.“ „Wir sind schon zwei Grlückspilze, nicht wahr? Sieh dir unsere Frauen an, hast du jemals schon etwas so schönes gesehen?“ Mick schüttelte mit dem Kopf, als er mit seligem Blick Beth betrachtete und sie ihn voller Liebe anlächelte. „Also keine Vampire, hmm?“, hakte er noch einmal nach, um sicher zu gehen, dass Josef wirklich nicht scherzte. „Keine Vampire!“, bestätigte dieser erneut und stand vom Sofa auf. „Komm, wollen wir mit unseren schönen Frauen einen schönen Abend verbringen.“ Er griff nach Micks Hand und zog ihn zu sich hoch. Der Schmerz in seinem Kopf hatte mittlerweile etwas nachgelassen und Mick glaubte, dass das Aspirin wirklich zu helfen schien. Er schritt auf Beth zu und nahm sie von hinten in den Arm. Zärtlich und unglaublich vorsichtig strich er über ihren runden Bauch. Plötzlich fielen alle Zweifel von ihm und er küsste Beth auf die Wange. Alle Gefühle, die ihn vorher durcheinander brachten machten nun für ein einziges Gefühl platz. Freude. |
|  | | ascara Best Friend

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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Mi Dez 03, 2008 6:46 am | |
| Hmpf...schon wieder zu lang...
„Mick? Hörst du mich?“, vernahm er eine ihm vertraute Stimme und das Bild welches sich ihm eben noch bot verschwamm langsam und er sah in das besorgte Gesicht von Beth. Irritiert sah er sich im Raum um und es dauerte einen Moment, ehe er sich bewusst wurde, dass doch alles nur ein Traum zu sein schien. „Ja…ja...ich habe wohl etwas geträumt.“, antwortete er und in seiner Stimme lag ein wenig Traurigkeit. „Du hast im Schlaf gesprochen und warst ganz unruhig. War es ein schlimmer Traum?“, tröstend legte Beth ihre Hand an seine Wange. Mick überlegte kurz und wieder erschienen die Bilder vor seinem inneren Auge und ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen. „Nein.“, sagte er und sah Beth liebevoll an. „Ich glaube der schönste, den ich jemals hatte.“ Sanft küsste er ihre Stirn und zog sie näher an sich heran. Dieser Traum löste ein so zufriedenes Gefühl in ihm aus, dass es ihm nun egal war, dass er ein Vampir ist. Das einzige was für ihn zählte war Beth. Er konnte die Feiertage mit ihr verbringen. Und eines wusste er ganz sicher. Ob nun als Mensch oder Vampir, es würden die schönsten Tage sein, die er bisher je erlebt hatte. Plötzlich klingelte es an der Tür und die beiden sahen sich kurz fragend an, ehe Mick sich von Beth löste und zur Tür hinüber ging. Ein Bote stand frierend dahinter und überreichte ihn mit einem ‚Frohe Weihnachten‘ einen Brief und verschwand sogleich wieder. Mick sah den Brief prüfend an und erkannte sofort die Schrift, in der sein Name und seine Adresse geschrieben waren. Ungeöffnet nahm er ihn mit zurück zum Sofa und setzte sich, noch immer den Brief betrachtend neben Beth. Sie versuchte einen Blick darauf zu erhaschen, doch ehe sie eine Frage stellen konnte, nahm Mick ihr das Wort. „Er ist von Coraline.“, war alles, was er zustande brachte und Beth Augen weiteten sich. „Willst du ihn nicht öffnen?“ Noch immer betrachtete Mick ihn nur und nach weiteren fünf Minuten des Schweigens nickte er leicht. Langsam riss er den verklebten Verschluss auf, zog den Brief heraus und begann laut zu lesen.
Lieber Mick, ich habe keine Ahnung, ob dich dieser Brief wirklich erreichen wird, aber ich musste es einfach versuchen. Du fragst sich sicherlich, was mit mir seit meinem Verschwinden passiert ist, aber ich kann es dir noch nicht erzählen. Es gibt nun etwas viel dringenderes. Ich möchte dir etwas schenken. Dire wieder etwas von dem zurück geben, wonach du dich so sehr sehnst. Erinnerst du dich noch an unser Gespräch auf deinem Sofa, kurz bevor ich dir das Gegenmittel gegeben habe? Du fragtest mich, ob es noch mehr gibt und ich sagte, dass es versteckt ist. Es wird nicht mehr lange halten und nun, wo wir es bald Weihnachten haben, hoffe ich sehr, dass dich dieser Brief pünktlich erreicht. Der Rest des Mittels befindet sich in einem Schließfach bei der Bank von Los Angeles. Den Schlüssel dafür findest du in meinem Appartement in L.A. in der Tamponpackung im Badezimmer. Und das Passwort für den Zugriff lautete ‚Fleur de Lis‘. Es tut mir leid, dass ich dir dein kostbares Leben genommen habe und ich weiß, dass ich es dir nie wieder zurück geben kann, aber lass es mich versuchen, wenigstens über die Feiertage. Ich möchte dir einen Teil des Weihnachtszaubers wieder geben, den du so vermisst. In Liebe, Coraline
Beth Mund stand leicht geöffnet und sie blickte ihn ungläubig an. Auch Mick wusste nicht, wie er auf diesen Brief reagieren sollte und seine Augen sahen starr auf jedes einzelne Wort. Es war Beth, die zuerst zu ihrer Stimme zurück fand. „Meinst du das ist echt?“, und sie spürte deutlich, wie ihr Herzschlag schmerzhaft schnell gegen ihre Brust pochte. Doch Mick hörte sie kaum. Immer wieder las er Coralines Worte und so langsam bereitete sich ein Gefühl von Aufregung und Glück in ihm aus. Er war nicht fähig klar zu denken, oder zu sprechen. Es schien, als würde sich sein Traum doch tatsächlich ein wenig erfüllen und alles was er zustande brachte war ein breites Lächeln. „Ich glaube das finden wir nur heraus, indem wir nachsehen.“, er konnte sein Grinsen einfach nicht unterdrücken und sprang fröhlich vom Sofa auf. „Komm…je schneller wir zu ihrer Wohnung fahren, desto schneller werden wir es wissen.“ Auch Beth strahlte nun und ihre Augen sahen ihn glücklich an. Mick hielt ihr seine Hand hin und als sie sie ergriff zog er sie stürmisch in seine Arme. Leidenschaftlich küsste er sie, ehe er Beth hinter sich her zog und sie gemeinsam seine Wohnung verließen. So schnell sie konnten fuhren sie zu Coralines Wohnung und Mick schaffte es die Tür zu dieser mit seinen Vampirfähigkeiten mit Leichtigkeit zu öffnen. Sofort gingen sie ins Badezimmer und fanden auch schnell die beschriebene Packung. Nervös öffnete Mick sie und als er das entdeckte, was er hoffte dort zu finden, konnte er sein Glück wieder nicht fassen. Er fiel Beth in die Arme und hielt den Schlüssel fest in seine Hände. Auch wenn er wusste, dass die Banken mittlerweile geschlossen hatten, war es ihm egal. Er konnte Weihnachten nicht nur mit Beth verbringen, er konnte es mit ihr als Mensch verbringen. Und er war sich sicher, dass dies wirklich das beste Weihnachten werden würde, was er je hatte. Glücklich sah er Beth nun wieder an und auch ihre Augen strahlten zufrieden. „Ich liebe dich Beth Turner.“, sagte er, ehe sie wieder in einen innigen Kuss verfielen.
Ende |
|  | | ascara Best Friend

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 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Mi Dez 03, 2008 6:53 am | |
| Tür 24 - Deutsche Untertitelspur zu Oyster Farmer sendspace.com sendspace.com/file/o9l9pl (auf den Link klicken) Ich würde empfehlen sich den Film dann mit dem VLC-Player anzuschauen, den könnt ihr hier runterladen: http://www.videolan.org/vlc/ (der kann am besten mit Untertiteln umgehen) Wer den Film als DVD Rip hat (sprich als .mpg, oder .avi) muss die Untertitelspur einfach nur in dasselbe Verzeichnis kopieren, wie den Film und genauso benennen. Wenn euer Film also Oyster Farmer.avi heißt, muss die Untertitelspur Oyster Farmer.srt heißen. Für diejenigen, die den Film als original DVD haben würde ich ebenfalls den VLC Player nehmen. Startet damit den Film und geht dann über Datei -> Datei öffnen. Bei dem Reiter Datei gibt es den Punkt eine Untertiteldatei benutzen. Dort den Haken setzen und das Verzeichnis angeben, wo ihr die Spur gespeichert habt. Dann sollte das laufen :) Falls noch Fragen sind, einfach stellen.
Zuletzt von ascara am So Dez 21, 2008 5:24 am bearbeitet, insgesamt 7 mal bearbeitet |
|  | | Admin Admin a.D.

Anzahl der Beiträge: 2380 Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.08
 | Thema: Re: Adventskalender 2008 Sa Dez 20, 2008 10:50 pm | |
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